Sicherheitskonferenz Polizei spricht von ruhigem Verlauf
"Ausgesprochen zufrieden" hat sich die Münchner Polizei über den Verlauf der Münchner Sicherheitskonferenz geäußert. US-Außenministerin Hillary Clinton überraschte die Beamten mit dem Wunsch nach einem Spaziergang durch die Innenstadt.
Zu ernsteren Gegendemonstrationen kam es heuer nicht. Sechs Personen wurden im Verlauf der Gegenkundgebung am Samstag festgenommen, die meisten wegen eines Verstoßes gegen einen Auflagenbescheid der Stadt München. Statt der angemeldeten 5.000 Personen hatten an der großen Gegenkundgebung nur etwa 2.100 Personen teilgenommen. Bei dem Versuch, den Demonstranten ein Transparent abzunehmen, wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt, als er mit einer Stange und mit Fäusten traktiert wurde.
Nach den Worten von Einsatzleiter Robert Kopp bestand die größte Herausforderung in der Betreuung der über einhundert unter Personenschutz stehenden Teilnehmer der 48. Münchner Sicherheitskonferenz. So waren zahlreiche begleitende Lotsenfahrten zwischen dem Münchner Flughafen und der Innenstadt notwendig.
Clinton spaziert durch die Münchner Innenstadt
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US-Außenministerin Hillary Clinton überraschte die Polizei mit ihrem Wunsch, am Samstagabend einen Sparziergang durch die Münchner Innenstadt zu unternehmen. Dieses Vorhaben wurde dann auch mit einem größeren Begleitkommando in die Tat umgesetzt. Wegen der weit unter dem Gefrierpunkt liegenden Temperaturen mussten die Einsatzkräfte vor allem an den Kontrollstellen zum Teil im halbstündigen Rhythmus ausgetauscht werden. Insgesamt schenkte das Polizeipräsidium für die eingesetzten 3.100 Polizeibeamten rund 4.000 Liter heißen Tee und Kaffee aus.

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