Aktuell - Meldungen


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03:05 Die Nachrichten des Bayerischen Rundfunks

Von: BR-Nachrichtenredaktion

Stand: 23.01.2017 03:05 Uhr

Trump und Netanjahu bekräftigen Willen zu enger Zusammenarbeit

Washington: US-Präsident Trump hat in einem Telefonat mit dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu seine uneingeschränkte Unterstützung für Israel deutlich gemacht. Das Weiße Haus erklärte, Frieden zwischen Israelis und Palästinensern könne es nur in "direkten Verhandlungen" geben. Die USA würden dabei an Israels Seite stehen. Weiteres Thema war die vermeintliche Bedrohung durch den Iran. Der Präsident habe dabei bekräftigt, sich der Sicherheit Israels verpflichtet zu fühlen. Netanjahu sprach nach dem Gespräch von einer herzlichen Unterhaltung, bei der er ins Weiße Haus eingeladen worden sei. Der Besuch solle im Februar stattfinden, der genaue Termin müsse noch vereinbart werden.

Terrorverdächtiger in Neuss festgenommen

Düsseldorf: Nach der Festnahme eines 21-jährigen Terrorverdächtigen in Neuss soll der Mann heute intensiv befragt werden. Außerdem werden die Datenträger untersucht, die am Samstag bei der Festnahme beschlagnahmt worden waren. Der Mann soll einem 17-jährigen Terrorverdächtigen aus Wien bei den Vorbereitungen für einen Anschlag in Österreich geholfen haben. "Focus Online" berichtete unter Berufung auf Justizkreise, der in Neuss verhaftete Mann stehe unter dem Verdacht einen Bombenanschlag auf Polizisten und Bundeswehrsoldaten in Deutschland geplant zu haben. Gegen den 21-jährigen wurde Haftbefehl wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat erlassen.

Fillon spricht vor Treffen mit Merkel von geschwächter deutsch-französischer Partnerschaft

Berlin: Der französische Präsidentschaftskandidat Fillon hat vor seinem heutigen Treffen mit Bundeskanzlerin Merkel deutliche Worte gewählt. In der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" nannte Fillon die deutsch-französische Partnerschaft noch nie so leer und schwach wie heute. Fillon sagte weiter, wenn es nicht gelinge, das europäische Projekt wiederzubeleben, dann könne der Brexit für die Europäische Union "tödlich" sein. Mit Blick auf den Amtsantritt von US-Präsident Trump verlangte er, dass Europa Washington die Stirn bietet.

Friedensgespräche auf Syrien-Konferenz in Kasachstan

Astana: Fast sechs Jahre nach Beginn des Bürgerkriegs in Syrien nehmen die Konfliktparteien einen neuen Anlauf zum Friedensschluss. Vertreter von Regime und Rebellen treffen sich in der kasachischen Hauptstadt Astana. Im Fokus der zweitägigen Verhandlungen soll dabei eine Waffenruhe stehen. Die Konferenz wurde maßgeblich von Russland organisiert und von der Türkei unterstützt, obwohl beide Länder in dem Konflikt grundsätzlich gegnerischen Lagern angehören: Die Moskauer Regierung steht hinter Assad, während Ankara verschiedene Gruppen von Aufständischen unterstützt.

Valls und Hamon setzen sich bei Sozialisten in Frankreich durch

Paris: Präsidentschaftskandidat der sozialistischen Partei Frankreichs wird der bisherige Premierminister Manuel Valls oder der Ex-Minister Benoit Hamon. In der Vorwahl setzten sich die beiden Politiker nach Auszählung eines Drittels der Stimmen gegen fünf weitere Kandidaten durch. Valls und Hamon treten kommenden Sonntag in einer Stichwahl gegeneinander an. Der zunächst als Außenseiter gehandelte Hamon erhielt rund 36 Prozent der Stimmen. Valls kam auf gut 31 Prozent. Der Sieger der Stichwahl tritt dann im Frühjahr bei der Präsidentenwahl gegen den Kandidaten der Konservativen Francois Fillon und die Chefin der Rechtspopulisten Marine le Pen an. Die größten Aussichten, französischer Präsident zu werden, hat laut Umfragen Fillon.

Sechstes Todesopfer in Italien gefunden

Rom: Vier Tage nach dem Lawinenunglück in Italien haben Rettungskräfte in dem verschütteten Berghotel ein sechstes Todesopfer gefunden. Das teilte die italienische Feuerwehr mit. 23 Menschen werden zur Stunde noch vermisst. Die Suche nach ihnen ist inzwischen besonders schwierig, weil Regenfälle die Schneemassen schwerer gemacht haben. Die Helfer gehen aber davon aus, dass es noch Überlebende geben könnte, weil sie am Morgen noch einige Lufträume entdeckt haben. Bisher konnten neun Menschen lebend gerettet werden.

Höhere Auslandszulage für Soldaten im Mali-Einsatz

Berlin: Verteidigungsministerin von der Leyen will nach Informationen der "Bild"-Zeitung die Auslandszulage für die Bundeswehr-Soldaten in Mali erhöhen. Grund sei die dramatische Verschlechterung der Sicherheitslage. Dem Bericht zufolge arbeite derzeit das Einsatzführungskommando an einer Lagebeurteilung für Mali. Anschließend solle der Zuschlag auf ein Niveau angehoben werden, das bislang nur Soldaten im Afghanistan-Einsatz zustand. Die steuerfreie Zulage beträgt demnach 110 Euro pro Tag. Den höchsten Auslandszuschlag gibt es laut Besoldungsgesetz für "extreme Belastungen bei Verwendung zwischen den Konfliktparteien unter kriegsähnlichen Bedingungen".

Deutsche Handballer scheitern im WM-Achtelfinale

Zum Handball: Die Deutsche Nationalmannschaft ist bei der Weltmeisterschaft in Frankreich im Achtelfinale ausgeschieden. Die Mannschaft von Trainer Sigurdsson scheiterte gegen Vize-Weltmeister Katar mit 20:21. Zunächst hatte das Ergebnis 20:22 gelautet. Der Handball-Weltverband hatte aber das letzte Tor Katars wieder aberkannt, weil es mit dem Schlusspfiff fiel.

Fußball-Bundesligisten Mainz und Köln trennen sich torlos

Zum Fußball: In der Bundesliga haben sich Mainz und Köln 0:0 getrennt. Beide Teams bleiben damit im Tabellenmittelfeld. Zuvor hatte Leverkusen mit 3:1 gegen Hertha BSC gewonnen. Mit dem Sieg klettert Leverkusen in der Tabelle auf Rang acht. Die Hertha rutscht auf Platz fünf ab.

Das Wetter in Bayern: In der Nacht teils klar, teils trüb, bis -15 Grad

Das Wetter in Bayern: Gebietsweise Nebel und Hochnebel. Die Temperaturen sinken auf bis zu -15 Grad. Am Tage meist sonnig, gebietsweise kann es aber auch länger trüb bleiben. Im nördlichen Franken ziehen am Nachmittag Wolkenfelder auf. Höchstwerte -8 bis +2 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag überwiegend bewölkt, nur an den Alpen viel Sonne. Am Mittwoch teils bewölkt oder trüb, teils sonnig. An den Temperaturen ändert sich wenig.


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