Aktuell - Börse


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B5 Börse Rekordserie beendet

Stand: 03.03.2015

22:15 Rekordserie beendet

Die internationalen Börsen haben ihre Rekordserien beendet. Der DAX schloss 130 Punkte tiefer bei 11280.  Zum Handelsende wurde er noch der schwächeren Wall Street mit nach unten gezogen. Der Dow Jones verlor 85 auf 18 203. Dem Optimismus der Anleger hat das nicht geschadet. Sie erwarten weiterhin ein sehr gutes Börsenjahr, zumal andere Anlagen so gut wie keine Rendite abwerfen. Im DAX verlor die Aktie von RWE ein halbes Prozent auf 24 Euro 50. Am Versorger sind auch viele Kommunen aus NRW beteiligt. Und die drängen auf eine stabile Dividende. Sprich: Die Ausschüttung dürfte erneut 1 Euro betragen. Das macht weiterhin eine Dividendenrendite von 4 Prozent. Zu den Verlierern zählten die Gewinner der letzten Wochen, also die Autobauer, aber auch die Münchner Rück und BMW. Die Aktie von Merck erreichte erneute neue Rekordkurse. Der Pharma- und Chemiespezialist will nach einer milliardenschweren Übernahme auch in diesem Jahr weiter kräftig wachsen. Der Euro kostet 1, 11 70 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

21:45 Gewinnmitnahmen in New York

Der NASDAQ entfernt sich wieder ein Stück von der Marke 5000. Diese Hürde hatte er erst gestern nach 15 langen Jahren wieder überspringen können. Zu tief war die Scharte, in die der Index nach dem Platzen der dot.com-Blase gerutscht war. Zu seinen Tagesverlierern zählen Titel wie Microsoft du Cisco. Die beiden Titel waren auch mal die Stars an der NASDAQ, heutzutage sind das andere, zum Beispiel Apple oder Google. Zu den großen Belastungsfaktoren in New York gehören heute die Autowerte. Die Absatzzahlen für den Februar waren gut, aber nicht so gut wie erwartet. Der harte Winter hat offenbar Interessenten vom Autokauf abgehalten. Aber wer weiß, vielleicht holen sie das noch nach. Unter dem Strich steht fest: Der US-Automarkt gehört auch für die deutschen Hersteller zu den ganz, ganz wichtigen Absatzgebieten, vor allem für die Premiummarken BMW, Audi und Porsche. Der DAX schloss 130 Punkte tiefer bei 11 280. Der Euro kostet 1, 11 80 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

20:45 Ölpreis leicht erholt

Im US-Handel hat sich der Ölpreis leicht erholt. Die Nordseesorte Brent wird für 60 Dollar 60 gehandelt. Die Preise erholen sich, weil auch in den USA die Zahl der neuen Bohrungen zurückgegangen ist. Durch das Fracking sind die Vereinigten Staaten innerhalb weniger Jahre zu einem der wichtigsten Ölländer der Welt aufgestiegen. Die Ölaktien an der Wall Street tendieren heute im schwächeren Trend des Gesamtmarktes leichter. An der jüngsten Kursrally des Dow Jones waren aber Exxon und Chevron nicht beteiligt. Sie stehen derzeit deutlich unter den Höchstkursen, die sie vergangenen Sommer erreicht hatten. Der Dow Jones verliert 86 auf 18 202 Punkte. Er scheint seine Rekordserie ebenso zu beenden wie der DAX, der 130 Punkte tiefer bei 11 280 schloss. Der Euro kostet 1, 11 80 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

20:15 Autobauer unter Druck

Am Freitag wird der US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht. Und wie so oft ist das der wichtigste Wochentermin, vor allem weil die jüngsten US-Daten etwas durchwachsen ausfielen. So reagierten die Anleger heute sehr enttäuscht auf die Februarzahlen für den US-Automarkt. Der zuletzt harte Winter hat dafür gesorgt, dass sich die Amerikaner weniger neue Autos kauften als erhofft. Wie gesagt, sie kauften Fahrzeuge. Vor allem BMW darf sich über ein zweistelliges Absatzplus freuen. Das half aber nicht: Weltweit gaben die Autowerte nach. In den USA GM und Ford, im DAX die jüngsten Rekordwerte BMW und VW. Der DAX schloss 130 Punkte tiefer bei 11 280. Der Dow Jones verliert 81 auf 18 207. Der Euro kostet am Abend 1,11 80 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

19:45 Höhenangst in NY

An den Börsen herrsche Höhenangst – das ist heute in deutschen wie auch in amerikanischen Kommentaren zu lesen. Kein Wunder. Nach der jüngsten Hausse hat der DAX schon die Höhen erreicht, die Analysten für die zweite Jahreshälfte vorhergesagt haben. der DAX schloss 130 Punkte tiefer bei 11 280. Am Nachmittag wurde er dann von den New Yorker Börsen mitgezogen, die sofort schwächer in den Handel starteten. Der Dow Jones verliert aktuell 108 auf 18 180. Die jüngsten Konjunkturdaten fielen nur durchwachsen aus. Umso spannender wird der Arbeitsmarktbericht sein, der am Freitag veröffentlicht wird. Er ist einer der wichtigsten Indikator für die US-Wirtschaft und damit auch für die Notenbank, die sich in den vergangenen 2 Jahren sehr stark an der Arbeitslosenquote orientierte. Der Rückgang auf rund 6 Prozent eröffnet der FED die Möglichkeit, ihre Zinsen zum ersten Mal seit Jahren wieder anzuheben. Der Euro kostet 1, 12 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

19:15 NASDAQ unter 5000

Nicht nur der DAX, auch die US-Indizes haben ihre Rekordjagd beendet. Möglicherweise aber auch nur unterbrochen. An den Treibsätzen hat sich ja nichts verändert. Die US-Notenbank hat ihre Zinsen noch nicht angehoben, die EZB hat mit ihren Anleihekäufen noch nicht begonnen. Der Dow Jones verliert 106 auf 18 181 Punkte. der NASDAQ entfernt sich wieder von der Marke 5000. Die jüngsten Absatzzahlen vom US-Automarkt sind gut, aber sie erfüllen die zum Teil hochgesteckten Erwartungen nicht. Grund: der harte Winter in den USA hat die Käufer vom Autokauf abgehalten. Die Aktien der US-Autobauer geben nach. Auch die deutschen Hersteller mussten heute Kursverluste hinnehmen. Beim US-Absatz glänzte aber BMW mit einem zweistelligen Plus im Monat Februar. Der DAX verlor 130 Punkte auf 11 280. Der Euro kostet 1, 12 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

18:45 Gute Absatzzahlen in den USA

Die Autobauer gehören heute zwar zu den Verlierern, aber aus den USA kommen gute Absatzzahlen. BMW steigerte im Februar seinen Absatz um 14,5 Prozent. Offenbar entwickelt sich vor allem der Mini in den Vereinigten Staaten zu einem Renner. Audi meldet ein Umsatzplus von gut 5 Prozent, Mercedes von 4,5 Prozent. Gemeinsam mit China sind die USA für die Premiummarken die wichtigsten Märkte. Hilfreich dürfte beim Absatz auch der aktuell schwache Euro sein. Er wird für Kurse um 1 Dollar 12 gehandelt. Vor einem guten Jahr war er noch auf dem Weg Richtung 1 Dollar 40. Gute Nachrichten brachten heute den Aktienmärkten nichts. Eine Serie von 8 Rekorden in Folge muss zwangsläufig mal zu Ende gehen. Und heute war es so weit. Der DAX schloss 130 Punkte tiefer bei 11 280. Im MDAX zählte die Aktie von Evonik zu den wenigen Gewinnern mit plus 2 Prozent. Mit einem Kurs von 31 Euro 40 liegt die Aktie aber noch unter dem Ausgabepreis beim Börsengang. Rigobert Kaiser B 5 Börse

18:15 Griechenland greift in Rentenkasse

Die griechische Regierung hat offenbar erhebliche Probleme, um im März ihre Ausgaben zu decken. Nicht bestätigten Meldungen aus Athen zufolge greift sie auf staatliche Rentenkassen und andere öffentliche Fonds zu. Das ist durchaus ein Indiz, dass das Land schneller mehr Geld benötigt als bislang gedacht. Zu den Aktienmärkten: der DAX schloss 130 Punkte tiefer bei 11 280, der MDAX rutschte unter die Marke 20 000 Punkte. Angesichts der jüngsten Steigerungen sind das verschmerzbare Verluste. Die Autowerte zählen zu den großen Verlierern. VW geben 2,4 Prozent nach. Bei einem Rekordkurs von über 220 Euro durchaus verkraftbar. Zu VW gibt es am Abend noch eine positive Nachricht. Die bayerische Tochter Audi konnte im Februar in den USA ihren Absatz um über 5 Prozent steigern. Die US-Börsen tendieren nachgebend. Der Euro kostet 1, 12 10 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

17:45 Rekordserie beendet

Nun ist es offiziell: Der DAX hat seine Rekordserie beendet. Er schloss 130 Punkte tiefer bei 11 280. Der MDAX rutschte erneut unter die Marke. Doch angesichts der jüngsten Kursrally bleiben die Anleger gelassen. Immerhin hat der DAX seit Jahresanfang rund 17 Prozent zugelegt und schon die Jahresprognosen vieler Analysten übertroffen. Unter den Gewinnmitnahmen leiden die Autowerte: BMW verlieren 2,8 Prozent.  Dahinter folgt eine ganze Phalanx von Titel mit Abschlägen über 2 Prozent. Dazu zählen Conti, Deutsche Bank und die Telekom. Im MDAX gewinnt die Aktie von DMG Mori Seiki rund 2 Prozent. Sie kostet rund 30 Euro. Das ist genau der Preis, den die japanische Mutter für eine Aufstockung ihrer Beteiligung angeboten hat. Älteren Anlegern ist DMG besser unter dem Namen Gildemeister bekannt. Die US-Börsen geben bis zu 0,9 Prozent nach. Der Euro kostet 1, 12 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

17:15 DAX beendet Rekordserie

Jede Rekordserie geht einmal zu Ende. Und das ist heute nicht nur beim DAX der Fall. Er hatte an 9 Handelstagen 8 Bestmarken aufgestellt. Heute verliert er 100 auf 11 309 Punkte. Unter den Verlierern vor allem die Autobauer, die aber einen sagenhaften Kursanstieg hinter sich haben. 2009 war für die Branche noch ein Krisenjahr, doch dann folgten Absatz-, Umsatz- und Gewinnrekorde. Als Folge stiegen BMW, VW und Conti auf unglaubliche Rekorde. Bemerkenswert ist die Conti-Aktie. Vor 6 Jahren kostete sie nur 10 Euro. Das war kurz nach dem spektakulären Übernahmeversuch durch Schaeffler aus Herzogenaurach. Heute kostet der Titel 210 Euro. Da ist das kleine Tagesminus von 2,2 Prozent verschmerzbar. Minuszeichen auch in New York. Dow Jones und NASDAQ geben bis zu 0,7 Prozent nach. Der Euro kostet 1, 11 90 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

16:45 Autoaktien im Minus

Die Autoaktien fahren im Rückwärtsgang, vielleicht weil der US-Hersteller Ford rückläufig Absatzzahlen aus dem Februar gemeldet hat. BMW verlieren über 2 Prozent, VW knappe 2 Prozent an Wert. Deutsche Bank und Deutsche Telekom sind weitere Bremser im DAX. Das Börsenbarometer fällt um 0,5 Prozent auf 11358 Punkte. Lufthansa und Merck segeln aber gegen den Trend im Aufwind. Der Pharmakonzern Merck legte gute Geschäftszahlen vor, nun soll der Kauf eines großen Laborausrüsters in den USA das operative Ergebnis nach oben treiben. Die Börsenbarometer MDAX und TecDAX fallen etwas stärker als der DAX. Der Dow Jones Index liegt 0,4 Prozent zurück, 18207 ist der Zählerstand. Der Euro kostet 1 Dollar 1184. Stefan Schmid, B5- Börse.

16:15 Gewinnmitnahmen in New York

Nach der gestrigen Rekordjagd legen die US-Anleger eine Verschnaufpause ein. Es fehlt nämlich an Kaufargumenten, die Anleger wollen vor den Konjunkturdaten der nächsten Tage nicht zu viel riskieren. Der Dow Jones Index rutscht 0,4 Prozent nach unten auf 18218 Punkte, der Nasdaq Index fällt noch stärker. Die Papiere des Autoherstellers Ford leiden mit 2,4 Prozent Abschlag unter einem Absatzrückgang im Februar, Ölaktien sind trotz höherer Ölnotierungen unter Druck. Die deutschen Aktien rutschen mit den US-Papieren etwas tiefer in den roten Bereich. Der DAX ist 0,3 Prozent im Rückstand bei 11376 Zählern. Am Rentenmarkt wird die Rendite der 10jährigen Bundesanleihe mit 0,35 Prozent angeschrieben. Der Euro steht nur noch knapp unter 1 Dollar 12. Stefan Schmid, B5-Börse.

15:45 Wall Street anfangs leichter

Die US-Börsen starten in den roten Zahlen. Der Dow Jones Index bröckelt 0,2 Prozent ab auf 18255 Zähler, der Nasdaq Index steht 0,3 Prozent im Minus. Der Autohersteller General Motors steigerte den Absatz im Februar um 4 Prozent, doch der Kurs gibt trotzdem etwas nach. Beim Konkurrenten Ford sank der Absatz um 2 Prozent, der Kurs fällt um 2,5 Prozent. Hierzulande werden die Aktien von BMW und VW etwas zurückgefahren während die von Daimler recht stabil unterwegs sind. Der DAX verliert 0,1 Prozent auf 11394 Zähler, Lufthansa und Merck sind die besten Werte. In der zweiten Reihe geht es ebenfalls etwas bergab, Wire Card sind 4 Prozent gedrückt. Die Ölpreise ziehen kräftig an, die Ölsorte Brent kostet mehr als 61 Dollar pro Barrel. Der Euro steht etwas unter 1 Dollar 12. Stefan Schmid, B5-Börse.

15:15 Mindestlohn belebt Einzelhandel

Der Mindestlohn, fallende Energiepreise und niedrige Zinsen sorgten im Januar für mehr Kaufkraft bei den Verbrauchern und für mehr Kauflust im Einzelhandel: Dort stiegen die Umsätze preisbereinigt um 5 Prozent. Das war wesentlich mehr, als Analysten geschätzt hatten. Am meisten profitierten allerdings die Internet- und Versandhändler. An der Börse lösen die guten Zahlen aber keinen Kaufrausch aus. Der DAX bröckelt 0,2 Prozent ab auf 11393 Zähler, nach der gestrigen Rekordjagd ist eine Verschnaufpause angesagt. Die Lufthansa ist mit 2 Prozent Zuwachs der beste Wert. Deutsche Telekom, Deutsche Bank und BMW verlieren am Meisten. MDAX und TecDAX stecken ebenfalls leicht im roten Bereich. An der Wall Street sind zunächst wohl Gewinnmitnahmen zu erwarten. Der Euro hat sich bei 1 Dollar 1178 etabliert. Stefan Schmid, B5-Börse.

14:45 Air Berlin setzt auf Billig

Die Fluggesellschaft Air Berlin will mit einen neuen Billigtarif und mehr Angeboten für Geschäftsreisende die Rückkehr in die schwarzen Zahlen schaffen. Nachdem die Details des Sanierungsprogramms bekannt sind, schrumpft der Bonus an der Börse etwas, die Aktie steht nur noch 2,8 Prozent im Plus. Der DAX rutscht sogar etwas ins Minus, 0,2 Prozent geht es bergab auf 11387 Zähler. Die Lufthansa-Aktie bleibt mit 2 Prozent Aufschlag der größte Gewinner, die T-Aktie ist mit 2 Prozent Abschlag der größte Verlierer. Die Aussichten für den Start an der Wall Street sind mäßig. Die Futures auf die wichtigen US-Börsenbarometer stecken im roten Bereich, nach der Rekordjagd von gestern sind wohl eher Gewinnmitnahmen angesagt. Der Eurokurs wird mit 1 Dollar 1170 angeschrieben. Stefan Schmid, B5-Börse.

14:15 Air Berlin verdreht die Preisschraube

Die Fluggesellschaft Air Berlin will ein dreistufiges Sanierungsprogramm zünden, um 2016 wieder einen operativen Gewinn zu erzielen. Kernbestandteil des Programms ist ein neues Preiskonzept. Der Kurs von Air Berlin steigt deswegen um knappe 5 Prozent. Details des Preiskonzepts sind noch nicht bekannt – aber wenn Air Berlin höhere Preise durchsetzen will, käme das auch dem Konkurrenz zu Gute. Vielleicht ist die Aktie der Lufthansa deswegen mit 2,4 Prozent Aufschlag der größte Gewinner im DAX. Das Börsenbarometer stagniert trotzdem bei 11408 Punkten. Nach dem jüngsten Höhenflug fehlt es an Kaufimpulsen, einige Anleger nehmen Gewinne mit. Der MDAX steckt leicht im Minus, der TecDAX ist kaum verändert. Der Euro wird mit 1 Dollar 1168 angeschrieben. Stefan Schmid, B5-Börse.

13:45 Ruhiger Aktienhandel

Am deutschen Aktienmarkt kommt bislang keine Kauflust auf, Gewinnmitnahmen halten den DAX am Boden. Das Börsenbarometer steht kaum verändert bei 11407 Punkten. Der Pharmakonzern Merck lieferte gute Geschäftszahlen, blieb aber beim Ausblick vorsichtig. Das reicht nur noch für 1 Prozent Aufschlag, nachdem der Kurs gestern schon vorauseilend gestiegen war. Die Lufthansa ist mit 2 Prozent Zuwachs der beste Wert im DAX, die T-Aktie mit knapp 2 Prozent Abschlag der schlechteste. In der zweiten Reihe ist der MDAX etwas gedrückt, Gerry Weber und Aurubis verlieren da fast 2 Prozent an Wert. Der TecDAX stagniert, unter den Technikwerten gibt es immerhin ein paar größere Gewinner: Manz und Software glänzen mit 4,5 Prozent Zuwachs. Der Euro kostet 1 Dollar 1160. Stefan Schmid, B5-Börse.

13:15 Manz gut beschäftigt

Der Spezialmaschinenbauer Manz startet offenbar gut ins neue Jahr. Im Januar bekam Manz schon Aufträge über 40 Millionen Euro im Batterie-Geschäft, nun sind im Display-Bereich Bestellungen für mehr als 35 Millionen Euro eingegangen. Nach einem soliden ersten Quartal erwartet Manz deswegen ein dynamisches zweites Quartal, der Kurs steigt um 3 Prozent. Die Aktie gehört zum TecDAX, der leicht im Plus steht, Software und Sartorius sind mit jeweils 4 Prozent Aufschlag weitere starke Zugpferde. Der DAX steckt ganz leicht im roten Bereich, 11403 ist der Zählerstand, es fehlt an Kaufimpulsen. Die Ölpreise ziehen ordentlich an, unter anderem, weil in den USA weniger gebohrt wird, die Sorte Brent ist eineinhalb Dollar teuer, das Barrel kostet damit glatte 61 Dollar. Der Euro wird mit 1 Dollar 1160 notiert. Stefan Schmid, B5-Börse.

12:45 Kursgewinne abgeschmolzen

Der fünfprozentige Umsatzanstieg im deutschen Einzelhandel ist für die Anleger offenbar kein starkes Kaufargument. Die leichten Gewinne im DAX sind abgeschmolzen, das Börsenbarometer steht kaum verändert bei 11407 Punkten. Der Kurs der Lufthansa steigt ohne konkreten Anlass um 2,7 Prozent, Adidas und Bayer sind weitere Favoriten. Auf der anderen Seite ist die T-Aktie fast 2 Prozent gedrückt, Deutsche Börse und BMW sind weitere Bremser im DAX. Das Börsenbarometer MDAX rutscht etwas ins Minus, Gerry Weber und Aurubis verlieren am Meisten. Am Rentenmarkt geben die Kurse der Anleihen etwas nach, die Rendite der 10jährigen Bundesanleihe klettert deswegen auf 0,36 Prozent. Für italienische Papiere sind 1,36 Prozent angeschrieben, also genau 1 Prozentpunkt mehr. Der Euro kostet 1 Dollar 1167. Stefan Schmid, B5-Börse.

12:15 Aktien weiter attraktiv

Der DAX genießt weiter Höhenluft, das Börsenbarometer steigt um 0,1 Prozent auf 11424 Punkte, auch MDAX und TecDAX legen etwas zu. Gute Vorgaben von der Wall Street und starke Einzelhandelsumsätze in Deutschland sorgen für Kauflust. So gehört die Aktie des Einzelhändlers Metro mit 1 Prozent Aufschlag zu den Favoriten. Der Pharmakonzern Merck überzeugte mit guten Geschäftszahlen, blieb aber im Ausblick vorsichtig, der Kurs steigt um 1 Prozent. Die Deutsche Telekom will in den nächsten vier Jahren mehr als sechs Milliarden Euro in ihr europäisches Netz investieren, um den Datenverkehr zu beschleunigen. Die Aktie ist dennoch fast 2 Prozent gedrückt – und damit der größte Verlierer im DAX. Die Feinunze Gold kostet aktuell 1207 Dollar, der Eurokurs sinkt auf 1 Dollar 1164. Stefan Schmid, B5-Börse.   

11:45 RWE verwöhnt Aktionäre

Der Energiekonzern RWE will die Dividende nach Angaben aus Insiderkreisen stabil halten, obwohl das sogenannte „nachhaltige Ergebnis“ wohl deutlich unter dem Vorjahreswert liegen wird. Ab 2015 soll die Dividende dann auf einer breiteren Basis errechnet werden. Dabei soll auch die Verschuldung eine Rolle spielen, die bei RWE sehr hoch ist. Der Kurs von RWE steigt leicht, um 0,5 Prozent, das liegt ungefähr im Rahmen des allgemeinen Aufwinds. Der DAX steht 0,3 Prozent höher bei 11440 Punkten. Bayer, Basf und Merck sind die größten Gewinner, Deutsche Telekom und Deutsche Börse sind die größten Verlierer. In der zweiten Reihe sind ebenfalls kleine Kursgewinne aufgelaufen, Manz ist nach guten Geschäftszahlen mit 5 Prozent Aufschlag der Liebling der Anleger. Der Euro kostet 1 Dollar 1174. Stefan Schmid, B5-Börse.

11:15 Heidelberger Druck auf Expansionskurs

Der seit Jahren kriselnde Hersteller von Druckmaschinen Heidelberger Druck ist wieder auf Expansionskurs. Nach dem jahrelangen Schrumpfkurs übernimmt er den Branchenzulieferer Printing Systems Group, mit dem er seit Jahren zusammenarbeitet, so das Unternehmen. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, mit der Übernahme ergebe sich ein Mehrumsatz von rund 130 Millionen Euro. Heidelberger Druck baut damit das margenstarke Geschäft mit Service- und Verbrauchsmaterialien deutlich aus. So solle das Unternehmen nach jahrelanger Krise wieder auf Wachstumskurs gebracht werden. Die Anleger sehen das positiv. Die Aktie ist um 6,5 Prozent nach oben geschnellt und damit Favorit im Kleinwerteindex SDAX. Insgesamt ist die Stimmung freundlich an den deutschen Aktienmärkten. Der DAX gewinnt 0,2 Prozent auf 11432 Punkte. Der Autokonzern BMW hat soeben gemeldet, dass er den Absatz im Februar weltweit um 7 Prozent gesteigert hat. Die Aktie aber kann nicht profitieren. Sie verliert 0,7 Prozent. Der Euro liegt bei 1 Dollar 11 70. Monika Stiehl B5 Börse

10:45 DAX ist weiter auf Rekordkurs

Die anhaltende Kursrallye an der Wall Street und gute Konjunkturdaten geben den Kursen Unterstützung. Der deutsche Einzelhandel hat zu Jahresbeginn den Umsatz überraschend stark gesteigert. Und die Kauflaune der Deutschen hilft natürlich auch der deutschen Konjunktur. Aber auch aus den Unternehmen kommen gute Nachrichten. So hat der Pharma- und Chemiekonzern Merck im vergangenen Jahr Umsatz und Gewinn gesteigert. Auch die Geschäftszahlen des Spezialchemiekonzerns Evonik und des Spezialmaschinenbauers Manz haben die Anleger überzeugt. Die Evonik-Aktie gehört mit plus 1,6 Prozent zu den Favoriten im MDAX. Das Papier von Manz ist größter Gewinner im TecDAX mit plus 5 Prozent. Bei Merck hat der etwas verhaltene Ausblick fürs laufende Jahr den Kursanstieg etwas gebremst. Die Aktie notiert 0,6 Prozent höher. Bester DAX-Wert ist Adidas mit plus 1,8 Prozent. Der Sportartikelhersteller wird am Donnerstag seine Bilanz präsentieren. Der DAX selbst gewinnt 0,2 Prozent auf 11430 Punkte. Der Euro hat sich abgeschwächt auf 1 Dollar 11 70.   

10:15 DAX weiter auf hohem Niveau

Dem DAX ist die Höhenluft noch nicht zu dünn geworden. Gute US-Vorgaben geben Rückenwind und so verbucht er aktuell ein Plus von 0,4 Prozent auf 11452 Punkte. Die Adidas-Aktie ist größter DAX-Gewinner im Moment mit einem Plus von 1,5 Prozent.  Am Donnerstag wird der Sportartikelhersteller seine Bilanz des schwierigen letzten Jahres präsentieren, doch offenbar haben die Anleger schon den Blick auf die Zukunft gerichtet, in der der Konzern vom schwachen Euro profitieren dürfte. Der Pharma- und Chemiekonzern Merck hat Umsatz und Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich gesteigert, mit seinem Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr allerdings etwas enttäuscht. Das begrenzt den Kursanstieg. Die Aktie liegt derzeit mit 0,7 Prozent im Plus. Zu den größten Verlierern gehören derzeit die Papiere der Deutsche Börse mit minus 0,6 Prozent sowie Allianz und Deutsche Telekom mit jeweils 0,5 Prozent Abschlag. Der Ölpreis hat wieder angezogen. Ein Fass der Sorte Brent zur Lieferung im April hat sich um 70 US-Cent verteuert auf 60 Dollar 24. Der Euro kostet 1 Dollar 11 85. Monika Stiehl B5 Börse

09:45 Pluszeichen an den Börsen

Es herrscht freundliche Stimmung an den deutschen Aktienmärkten. Die Kursgewinne und die neuen Bestmarken an den  US-Börsen geben Rückenwind und so liegen alle großen deutschen Börsenindizes derzeit im Plus. Der DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 11440 Punkte, der TecDAX hat 0,4 Prozent zugelegt und beim MDAX der mittelgroßen Werte ist es ein Aufschlag von 0,2 Prozent. Hier ist das Papier von Evonik größter Gewinner mit einem Plus von 1,6 Prozent. Vor allem gute Geschäfte mit Produkten für die Tiernahrung haben dem Chemieriesen zum Jahresende Schub gegeben. Der Essener Konzern steigerte im vierten Quartal Umsatz und Gewinn stärker als vom Markt erwartet und blickt zuversichtlich in die Zukunft. Die Aktionäre sollen für das gesamte letzte Jahr erneut eine Dividende von einem Euro je Aktie erhalten. Im TecDAX ist das Papier von Manz um 5 Prozent nach oben geschnellt, nachdem der Spezialmaschinenbauer neue Großaufträge in zweistelliger  Millionenhöhe ergattert hat. Der Euro notiert mit 1 Dollar 11 86.

09:15 DAX startet mit kleinem Plus

Ein freundlicher Handelsstart an den deutschen Aktienmärkten. Der DAX verteidigt das hohe Kursniveau und hat sogar ein klein wenig drauf gesetzt. Rund 10 Minuten nach Börsenbeginn notiert er 0,2 Prozent höher bei 11436 Punkten. Gute US-Vorgaben geben Rückenwind. Dow Jones und NASDAQ hatten gestern in New York weiter Boden gut gemacht und neue Bestmarken erzielt. Die Adidas-Aktie ist im frühen Handel größter Favoriten mit einem Plus von 1,2 Prozent. Am Donnerstag wird der Sportartikelhersteller seine Bilanz des schwierigen letzten Jahres präsentieren, doch offenbar haben die Anleger schon den Blick auf die Zukunft gerichtet, in der der Konzern vom schwachen Euro profitieren dürfte. Der Pharma- und Chemiekonzern Merck hat Umsatz und Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich gesteigert. Die Aktie verbucht mittlerweile ein Plus von einem Prozent. Am Rentenmarkt liegt die Rendite 10jähriger Bundesanleihen wenig verändert bei 0,35 Prozent. Und der Euro kostet 1 Dollar 11 93.

08:45 Börsianer erwarten freundlichen Handelsstart

Mit kleinen Kursgewinnen dürfte der DAX in einer guten Viertelstunde in den Handel starten. Vorbörsliche Prognosen von Banken und Brokern sehen ihn zur Stunde bei 11421 Punkten, 11 Punkte über dem Schlusstand gestern. Gute US-Vorgaben geben Rückenwind. Dow Jones und NASDAQ hatten in New York weiter Boden gut gemacht und gestern neue Bestmarken erzielt. Im DAX dürften zu Beginn des Genfer Autosalons Autoaktien in den Fokus rücken. Zumal am Nachmittag die monatlichen US-Absatzzahlen der Branche auf der Agenda stehen. Die Aktie von RWE verbucht im vorbörslichen Handel an der Börse München ein kleines Plus. Der angeschlagene Energiekonzern will einem Zeitungsbericht zufolge für das abgelaufene Geschäftsjahr eine unveränderte Dividende von einem Euro je Aktie an seine Aktionäre ausschütten. Im vergangenen Jahr hatte RWE seine Ausschüttung noch halbiert. Die Aktie von Merck ist an der Börse München vorbörslich derzeit größter Verlierer, obwohl der Pharma- und Chemiekonzern Umsatz und Gewinn gesteigert hat. Der Euro liegt bei 1 Dollar 12.

08:15 Kräftiges Umsatzplus im deutschen Einzelhandel

Die Kauflaune der Deutschen ist so gut wie lange nicht mehr. Höhere Reallöhne sorgen für mehr Geld in den Portemonnaies, zudem ist Tanken und Heizen zuletzt billiger geworden. Das treibt die Konsumfreude und damit auch die Konjunktur in Deutschland. Und so wundert es nicht, dass die deutschen Einzelhändler ihren Umsatz zum Jahresauftakt so stark gesteigert haben wie seit rund 4 ½ Jahren nicht mehr. Die Erlöse kletterten im Januar inflationsbereinigt um 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, so die aktuellen Daten aus dem Statistischen Bundesamt. Experten hatten nur mit einem Plus von 2,7 Prozent gerechnet. Auch aus deutschen DAX-Unternehmen kommen gute Nachrichten. So hat der Pharma- und Chemiekonzern Merck dank guter Geschäfte mit Schwellenländern dem Umsatz im vergangenen Jahr um 5,5 Prozent gesteigert auf gut 11 Milliarden Euro, der bereinigte operative Gewinn legte um 4,1 Prozent zu auf rund 3,4 Milliarden Euro. Der DAX wird zu Handelsstart mit kleinen Gewinnen erwartet. Vorbörsliche Prognosen sehen ihn im Moment 10 Punkte höher bei 11420. Der Euro liegt bei 1 Dollar 12 10.

07:45 Gemischte Vorgaben für den DAX

Die Vorgaben der internationalen Börsen für den Start des DAX  an den deutschen Aktienmärkten sind gemischt. In New York hat sich die Rekordrallye auch im Monat März weiter fortgesetzt. Dow Jones und Nasdaq-Composite erzielten gestern neue Bestmarken. Angetrieben von robusten Wirtschaftsdaten, einer weiteren Lockerung der Geldpolitik in China und milliardenschweren Fusionsplänen von Unternehmen aus der Chipbranche griffen die Anleger zu. Dow Jones und NASDAQ legten jeweils 0,9 Prozent zu. Der technologieorientierte NASDAQ schloss dabei zum ersten Mal seit dem Jahr 2000, als die dot.com-Blase platzte, über der Marke von 5000 Punkten. An den asiatischen Aktienmärkten stehen teils deutliche Minuszeichen zu Buche. So an der Börse in Shanghai mit einem Abschlag von 1,3 Prozent. Der Nikkei-Index in Tokio schloss 0,1 Prozent schwächer. Der DAX wird in sehr frühen vorbörslichen Prognosen wenig verändert gesehen bei 11414 Punkten. Der Euro notiert knapp unter 1 Dollar 12.

07:15 Nikkei schließt 0,1 Prozent leichter

An der japanischen Börse wurden heute ein paar Gewinne mitgenommen. Trotz positiver Vorgaben aus New York schloss der Nikkei-Index 0,1 Prozent leichter auf dem Endstand von 18815 Yen. Im Fokus stand der Elektronik-Konzern Sharp. Er braucht wegen hoher Verluste einem Insider zufolge weitere Hilfen seiner größten Kreditgeber. Das ließt die Sharp-Aktie zeitweise um 10 Prozent einbrechen. Zu Handelsende konnte sie ihre Verluste aber wieder stark begrenzen mit einem Minus von rund 4 Prozent. Kräftige Verluste verbucht zur Stunde auch die Börse in Shanghai mit einem Minus von 1,5 Prozent. Die positiven Effekte der Leitzinssenkung in China am Wochenende sind heute schon wieder verpufft. An den US-Börsen hat sich die Rekordrallye weiter fortgesetzt. Dow Jones und NASDAQ legten jeweils 0,9 Prozent zu. Beide Indizes erzielten neue Bestmarken. Der Euro notiert zur Stunde mit 1 Dollar 12. Monika Stiehl B5 Börse

06:45 Gute US-Vorgaben helfen asiatischen Börsen kaum

Minuszeichen stehen zu Buche an den Börsen in Fernost – obwohl sich die Vorgaben aus New York durchaus sehen lassen können. Denn an den US-Börsen hat sich die Rekordrallye auch im Monat März weiter fortgesetzt. Dow Jones und Nasdaq-Composite haben gestern neue Höchststände erreicht. Angetrieben von robusten Wirtschaftsdaten, einer weiteren Lockerung der Geldpolitik in China und milliardenschweren Fusionsplänen von Unternehmen aus der Chipbranche griffen die Anleger zu. Das bescherte dem Dow Jones Index ein Plus von 0,9 Prozent und den neuen Rekordstand von 18289 Punkten, der technologieorientierte Nasdaq Composite legte ebenfalls 0,9 Prozent zu und schloss zum ersten Mal seit dem Jahr 2000, als die dot.com-Blase platzte, über der 5000er-Marke bei 5008 Punkten. An vielen asiatischen Aktienmärkten gehen die guten Vorgaben bislang vorbei. Der Nikkei-Index in Tokio verliert 0,2 Prozent, in Shanghai ist es ein Minus von einem Prozent. Der Euro notiert knapp unter 1 Dollar 12. Monika Stiehl, B5 Börse

06:15 Sharp-Aktie stürzt in Tokio ab

Die Aktie des japanischen Elektronik-Konzerns Sharp steht im Fokus an der Börse in Tokio. Das Unternehmen aus Osaka braucht angeblich weitere finanzielle Hilfen seiner beiden größten Kreditgeber. Grund seien die hohen Verluste, meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine mit der Situation vertrauten Person. Sharp - unter anderem als Zulieferer von Apple bekannt - leidet unter dem Preiskampf bei Displays. Zuletzt hatte das Management deswegen einen Nettoverlust von rund 30 Milliarden Yen prognostiziert, das sind etwa 225 Millionen Euro. Zeitungsberichten zufolge könnte sich dieser nun wegen neuer Wertberichtigungen sogar auf mehr als 100 Milliarden Yen belaufen. Die Aktien sind daraufhin an der Börse in Tokio zeitweise um rund 10 Prozent abgestürzt, derzeit steht ein Minus von 6,7 Prozent zu Buche. Der Nikkei-Index verliert zur Stunde 0,1 Prozent auf 18818 Yen. Der Euro notiert mit rund 1 Dollar 12. Monika Stiehl, B5 Börse


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