Aktuell - Börse


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B5 Börse DAX unter 10.000

Stand: 01.09.2015

13:45 Ölmarkt im Fokus

Ähnlich wie an den Aktienmärkten erleben wir auch am Ölmarkt seit Tagen heftige Schwankungen. Gestern war es in einem Sprung um zeitweise sieben Prozent nach oben gegangen, auf knapp 54 Dollar pro Fass; und heute kostet ein Fass Nordseeöl wieder knapp drei Prozent weniger, unter 53 Dollar. Selbst die Profis tun sich schwer mit Begründungen, denn an der fundamentalen Ausgangslage – hohes Angebot, sinkende Nachfrage – hat sich ja seit Monaten nichts geändert. Gestern sorgten dann Äußerungen aus der OPEC und Daten zu den Lagerbeständen in Amerika für Unruhe und Hektik. Heute erwischt es an den Europabörsen vor allem Rohstoffhäuser wie Glencore mit mehr als fünf Prozent Tagesverlust, auch BHP Billiton hat um 4,4 Prozent nachgegeben. Die neuen schwachen Wirtschaftsdaten aus China spielen dabei eine Rolle; auch die Weltwirtschaft insgesamt könnte sich abkühlen. So hat der DAX jetzt 2,7 Prozent abgegeben, auf 9.988. Der MDAX fällt um zwei Prozent. Der Euro notiert mit einem Dollar 12 65. Margit Siller, B5 Börse.

13:15 DAX pendelt um 10.000er Marke

Der DAX versucht, die 10.000-Punkte-Marke zu verteidigen. Wieder haben schwache Wirtschaftsdaten aus China den Europabörsen zugesetzt. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie der Volksrepublik ist auf den tiefsten Stand seit sechs Jahren gefallen; das schürt die Angst vor einer Abkühlung der Weltkonjunktur. Der Internationale Währungsfonds hat seine erst wenige Wochen alte Prognose jetzt nach unten korrigiert. In diesen Minuten verliert der DAX 2,4 Prozent, auf 10.013. Das sind 245 Minuspunkte. Der DAX sollte sich möglichst schnell knapp unter 10.100 Punkten einpendeln, damit die Talfahrt gestoppt werden kann. Darauf verweisen die Charttechniker, die Kurvendeuter, die sich mit wichtigen Widerstandsmarken und Unterstützungszonen beschäftigen. Einen DAX-Gewinner gibt es nicht. Weil der September traditionell der schlechteste Börsenmonat des Jahres ist, könnte weiteres Ungemach drohen. Der Euro kostet einen Dollar 12 65. Margit Siller, B5 Börse.  

12:45 DAX verliert mehr als 200 Punkte

Der DAX kämpft um die 10.000-Punkte-Marke. Wieder haben schwache Wirtschaftsdaten aus China den Europabörsen zugesetzt. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie der Volksrepublik ist auf den tiefsten Stand seit sechs jahren gefallen; das schürt die Angst vor einer Abkühlung der Weltkonjunktur. In diesen Minuten verliert der DAX 2,4 Prozent, auf 10.010. Zeitweise standen mehr als 300 Minuspunkte angeschrieben. Professionelle Kurvendeuter – die Charttechniker – weisen darauf hin, dass die entscheidende Zone oberhalb von 10.050 Punkten liegt; der DAX sollte sich also möglichst schnell knapp unter 10.100 einpendeln, damit sich der Index stabilisieren kann. Dafür würden dann vor allem Computerprogramme sorgen; aber die können natürlich auch sehr schnell das Signal für weitere Verkäufe geben. Bayer will am Börsengang seiner Kunststoff-Tochter Covestro festhalten, ist aber 3,5 Prozent tiefer der größte DAX-Verlierer. Einen Gewinner gibt es nicht. Der Euro kostet einen Dollar 12 65. Margit Siller, B5 Börse.  

12:15 DAX kämpft um die 10.000er Marke

Es ist eine Achterbahnfahrt der unangenehmen Art, und derzeit geht es vor allem nach unten. Erneut haben schwache Wirtschaftsdaten aus China die Anleger verprellt. Der DAX kämpft um die 10.000-Punkte-Marke. Er fällt um 2,5 Prozent, auf 10.005. Die Verluste bei MDAX und TecDAX bewegen sich zwischen zwei und knapp drei Prozent. Der September gilt traditionell als der schlechteste Börsen-Monat des Jahres; viele stellen sich also auf weitere Abschläge ein, nachdem der DAX bereits im August um rund neun Prozent gesunken war. Einen DAX-Gewinner gibt es derzeit nicht; auf der Verliererseite stehen Bayer, Infineon und Telekom ganz oben, alle mit im Schnitt 3,5 Prozent Minus. Händler weisen allerdings darauf hin, dass diese Titel auf der kleinen Erholungsstrecke vor einigen Tagen noch rege gesucht waren. Der Euro pendelt um einen Dollar 12 55. Kaum bewegt, genau wie gestern, zeigen sich die Bundesanleihen. Margit Siller, B5 Börse.  

11:45 DAX verliert rund drei Prozent

Der DAX kann die 10.000er Marke nicht verteidigen, er fällt um mehr als 300 Punkte oder gut drei Prozent, auf 9.950 Zähler. 10.000 Punkte sind eine magische Marke; professionelle Kurvendeuter – die Charttechniker – sehen die entscheidende Zone zwischen 10.050 und knapp 10.100 Punkten. Wenn es der Index nicht bald schafft, dieses Terrain zurückzuerobern, dann drohen weitere Verluste. Auslöser sind wieder einmal Daten aus China, die auf eine weitere wirtschaftliche Abschwächung in der Volksrepublik hindeuten; bereits die meisten Börsen in China und Japan hatten nachgegeben. Bayer ist knapp vier Prozent tiefer der schlechteste Standardwert; in dieser Größenordnung haben auch Infineon und Telekom verloren. Einen DAX-Gewinner gibt es derzeit keinen. RWE wird aus dem EuroStoxx 50 aussortiert, auch RWE verliert weiter an Boden, bei 13,17 Euro. Der Euro selbst wird für einen Dollar 12 75 gehandelt. Margit Siller, B5 Börse.

11:15 Springer und Samsung arbeiten zusammen

Das deutsche Medienhaus Axel Springer und der koreanische Elektronikriese Samsung arbeiten künftig zusammen. Ihre strategische Partnerschaft soll mit einer neuen digitalen Plattform für Nachrichteninhalte gestartet werden. Mit Inhalten von Springer, exklusiv für Samsung-Kunden. Weitere Formate sollen folgen. Die Springer-Aktie hält sich mit einem Minus von 2,3 Prozent derzeit etwas besser als der MDAX, in dem sie gelistet ist. Der gibt 2,5 Prozent ab. In der Börsen-Oberliga, dem DAX, hinterlassen die China-Sorgen weiter tiefer Spuren. Der deutsche Leitindex liegt aktuell 2,8 Prozent im Minus bei 9.973 Punkten. Da helfen auch die soliden Arbeitsmarktzahlen aus Deutschland nichts – und die Meldung dass die Industrie der Eurozone zuletzt so viele neue Jobs geschaffen hat, wie seit Jahren nicht. Größter Verlierer weiterhin der Chemie- und Pharmakonzern Bayer, dicht gefolgt von Infineon und Telekom. Alle rutschen um die vier Prozent ab. Am besten schlägt sich nach wie vor die Münchener Rück, die heute ihre Aktienrückkauf-Programm fortsetzt. Der Euro kostet 1 Dollar 1270. Wolfgang Kerler, B5 Börse

10:45 IWF: Weltwirtschaft wächst langsamer

Die Industrieproduktion in China ist im August weiter gesunken, die asiatischen Börsen gingen anschließend auf Talfahrt. Und da rutschte auch der DAX zu Handelsbeginn gleich kräftig ab. Vom Internationalen Währungsfonds kommen jetzt weitere, schlechte Nachrichten. Die IWF-Chefin Christine Lagarde rechnet damit, dass die Weltwirtschaft in diesem Jahr weniger wachsen dürfte als bisher erwartet. Immerhin sagt sie aber auch, dass das Wachstum in China sich zwar verlangsamen wird, aber nicht in einem drastischen Ausmaß. Der DAX weitet seine Verluste in der Zwischenzeit immer weiter aus. Mit einem Minus von über drei Prozent liegt er jetzt klar unter der Marke von 10.000 Punkten bei 9.943. Da helfen auch die soliden Zahlen vom deutschen Arbeitsmarkt nichts – und die guten Wirtschaftsdaten für die Euro-Zone. Denn deren Industrie hat im August so viele Jobs geschaffen wie seit Jahren nicht mehr. Die Wirtschaft in Europa bleibt also auf Erholungskurs, auch wenn das an der Börse derzeit von der China-Krise überschattet wird. Der Euro kostet 1 Dollar 1290. Wolfgang Kerler, B5 Börse

10:15 DAX nur noch knapp fünfstellig

Der DAX ringt um die 10.000 Punkte Marke. Zwischenzeitlich ist er schon wieder in die Vierstelligkeit gerutscht. Aktuell hält er sich bei 10.010 Zählern – und damit 2,4 Prozent unter dem gestrigen Schlusskurs. Größter Verlierer im Index bleibt Bayer – mit minus 3,6 Prozent. Der Konzern ist gerade dabei seine Kunststoff-Sparte in die Unabhängigkeit zu entlassen. Heute wird das von den Anlegern allerdings nicht honoriert. Die Aktien von Infineon, Fresenius Medical Care, Merck und der Telekom verlieren ebenfalls kräftig – alle um die drei Prozent. Am besten kommt noch die Münchener Rück davon, die heute mit der zweiten Phase eines Aktienrückkauf-Programms startet. Der Kurs sinkt lediglich um 0,8 Prozent. Auch die Energieversorger, die gestern die Tagesverlierer waren, schlagen sich besser als der Gesamtmarkt. RWE und Eon liegen 1,7 Prozent im Minus. Der Grund für die heutige Börsen-Talfahrt ist und bleibt die China-Krise. In der zweitgrößten Volkswirtschaft  sank im August schon wieder die Industrieproduktion. Die Verunsicherung wächst daher. Der Euro allerdings legt zu auf 1 Dollar 1308. Wolfgang Kerler, B5 Börse

9:45 Bayer größter Verlierer

Der September ist traditionell ein schwieriger Börsenmonat. Und an seinem ersten Tag wird er diesem Ruf auch 2015 gerecht. Der DAX fällt um 2,1 Prozent auf 10.040 Punkte. Beobachter fürchten bereits ein Abrutschen in den vierstelligen Bereich. Keine einzige Aktie im deutschen Leitindex kann an Wert zulegen. Die Sorgen um China verunsichern die Anleger in Frankfurt. Zuvor waren bereits die asiatischen Börsen auf Talfahrt gegangen, als bekannt wurde, dass die Industrieproduktion in China im August weiter gefallen ist. Der größte Verlierer im DAX ist Bayer. Der Aktienkurs rutscht um 3,1 Prozent ab. Und das an einem wichtigen Tag für das Unternehmen. Denn der Chemie- und Pharmakonzern will sich von der China-Krise nicht abschrecken lassen – und forciert weiter den Börsengang seiner Kunststoff-Sparte. Heute geht der Geschäftsbereich bereits als eigenständiges Unternehmen an den Start, mit dem Namen „Covestro“. 2016 soll Covestro an die Börse. Der Euro hat in der Zwischenzeit die Marke von 1 Dollar 13 geknackt. Er kostet 1 Dollar 1308. Wolfgang Kerler, B5 Börse

9:15 DAX startet 1,8 Prozent schwächer

Der DAX rutschte zum Handelsbeginn gleich um 1,8 Prozent ab. Aktuell liegt er noch 1,6 Prozent im Minus bei 10.092 Punkten. Alle Aktien im deutschen Leitindex verlieren an Wert. Besonders hart trifft es Chemie- und Pharmaunternehmen. Die Aktien von BASF, Fresenius Medical Care und Bayer geben um zwei Prozent ab. Mit am besten kommt die Aktie der Münchener Rück weg, die sich lediglich um 0,7 Prozent verbilligt. Aber der Rückversicherer startet heute ja auch die zweite Phase eines  milliardenschweren Aktienrückkauf-Programms. Der Grund für die allgegenwärtigen roten Zahlen: Aus China kamen heute neue Wirtschaftsdaten, die die Sorgen um die Konjunktur der zweitgrößten Volkswirtschaft weiter anfachen. Die Industrieproduktion dort ist im August weiter gesunken. Das Wachstum des Dienstleistungssektors schwächt sich ab. Die Börsen in Asien gingen deshalb bereits auf Talfahrt. Der japanische Nikkei Index schloss 3,8 Prozent schwächer. Der chinesische Shanghai Composite Index lag teilweise noch tiefer im Minus, konnte die Verluste aber auf 1,1 Prozent eingrenzen. Der Euro kostet 1 Dollar 1267. Wolfgang Kerler, B5 Börse

8:45 DAX dürfte im Minus starten

Der DAX dürfte wohl deutlich im Minus starten. Das wird erwartet, nachdem die Börsen in Asien ihre Talfahrt heute fortgesetzt – ja sogar beschleunigt haben. Der japanische Nikkei Index schloss tief im Minus. Er verlor 3,8 Prozent. Der chinesische Leitindex Shanghai Composite gibt 1,6 Prozent nach. Die Gründe dafür: die Industrieproduktion in China, die im August weiter gefallen ist  und die Sorgen um die fragile Erholung der japanischen Wirtschaft. Die Firmen dort hielten sich mit Investitionen im zweiten Quartal ja zurück. Immerhin: Der Ölpreis, der über Wochen die Talfahrt der Aktienkurse mitmachte, hatte sich zuletzt abgekoppelt. Gestern war er sogar um 9 Prozent in die Höhe geschnellt, nachdem bekannt wurde, dass die Ölförderung in den USA im Mai und Juni überraschend gesunken ist – und das Öl-Förderkartell OPEC sich nun doch besorgt um die Preis-Talfahrt gab. Heute allerdings machen Gewinnmitnahmen dem Ölpreis schon wieder zu schaffen. Das Barrell der Sorte Brent kostet etwa drei Prozent weniger. 52 Dollar 60. Zum Schluss der Euro. Er kostet 1 Dollar 1282. Wolfgang Kerler, B5 Börse

8:15 Nikkei schließt tief im Minus

Der DAX beendete den letzten Handelstag im August mit einem Verlust von 0,4 Prozent bei 10.259 Punkten. Und vieles spricht dafür, dass es heute weiter bergab gehen könnte. Vorbörslich notiert der deutsche Leitindex schon jetzt deutlich schwächer. Der Grund für die sich abzeichnenden Turbulenzen ist – wie seit Wochen schon – die schwächelnde Konjunktur in China. Der heute veröffentlichte Einkaufsmanagerindex für China scheint alle Sorgen zu bestätigen: Im August ging die Industrieproduktion weiter zurück und das Wachstum der Dienstleistungen hat sich verlangsamt. Die asiatischen Börsen reagieren mit Kursverlusten. Der Shanghai Composite verliert derzeit 1,8 Prozent. Der Nikkei in Tokio schloss sogar 3,8 Prozent schwächer, also tief im Minus. Heute Nachmittag dürfte sich der Blick dann von China in die USA verlagern. Denn auch dort werden heute neue Statistiken vorgelegt. Ebenfalls ein Einkaufsmanagerindex und die neuesten Bauausgaben. Zeigt sich die US-Konjunktur robust, dürfte wieder über eine baldige Zinswende spekuliert werden.  Der Euro kostet 1 Dollar 1289. Wolfgang Kerler, B5 Börse

7:45 Nikkei und Shanghai Composite sacken weiter ab

Die Vorzeichen für den heutigen Börsenhandel in Frankfurt werden düsterer. Denn die Aktienkurse in Asien fallen und fallen – eine Folge der schwachen Wirtschaftsdaten in China. Die schrumpfende Industrieproduktion sorgt für Unsicherheit. Der chinesische Shanghai Composite Index liegt jetzt schon fast 2 Prozent im Minus. Noch kräftiger fallen die Verluste in Tokio aus. Dort trüben neue Zahlen über die japanische Wirtschaft das Bild auch noch weiter ein. Denn japanische Firmen hielten sich im zweiten Quartal mit neuen Investitionen zurück. Der Nikkei-Index sackt kräftig ab – aktuell um 3,3 Prozent. Das alles spricht für einen schwachen Handelsstart auch in Deutschland. Aber: Noch heute früh kommen neue Statistiken für die heimische Volkswirtschaft, zum Beispiel die offiziellen Arbeitslosenzahlen. Und die dürften, glaubt man den Prognosen der Experten, gar nicht so schlecht ausfallen: Die Sommerflaute am Arbeitsmarkt kam zwar auch dieses Jahr. Doch abgesehen davon bleibt die Lage wohl stabil. Der Euro kostet 1 Dollar 1265. Er legt also etwas zu. Wolfgang Kerler, B5 Börse

7:15 Japanische Erholung bleibt fragil

Der chinesische Einkaufsmanagerindex ist im August gesunken – schon wieder. Die Industrieproduktion schrumpft. Sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland wird in China weniger nachgefragt. Viele Firmen kämpfen daher mit Überkapazitäten. Sie müssen ihre Preise senken – und das drückt ihre Gewinne. Auch die Zahl der Beschäftigten in der Industrie fällt. Die Aktienkurse in China setzen ihre Talfahrt also fort. Der Shanghai Composite Index liegt 1,1 Prozent im Minus. Auch aus Asiens zweitgrößter Volkswirtschaft, aus Japan, kommen schwache Wirtschaftsdaten. Japanische Firmen haben im zweiten Quartal weniger in neue Fabriken oder Maschinen investiert als zu Jahresbeginn. Kein gutes Zeichen. Japans fragile Erholung könnte ins Stocken geraten, fürchten Analysten. Der Nikkei, der Leitindex des Landes, weitet seine Verluste deutlich aus – auf minus 2,7 Prozent. Die negative Entwicklung in Asien dürfte heute auch in Frankfurt und New York auf die Stimmung drücken. Der Euro derzeit weiterhin im Plus. Er kostet 1 Dollar 1270. Wolfgang Kerler, B5 Börse

6:45 August war schwächster Monat seit Jahren

Der August ist vorbei – Zeit für eine Bilanz aus Börsensicht. Und die fällt negativ aus. Für den Dow Jones Index in den USA war es der Monat mit den stärksten Verlusten seit Jahren. Schlecht lief es auch an der Frankfurter Börse. Der DAX gab im August insgesamt um über 9 Prozent nach. Seit 2011 hat der deutsche Leitindex keinen so hohen Monatsverlust mehr eingefahren. Der Grund für die einbrechenden Kurse: die Sorge um die Konjunktur in China. Und die wird heute ja durch die neuen, schwachen Wirtschaftsdaten von dort weiter angefacht. Die asiatischen Börsen setzen ihre Talfahrt deshalb bereits fort. Der Nikkei-Index in Japan jetzt über 2 Prozent im Minus. Der chinesische Shanghai Composite Index gibt 1,1 Prozent ab. Keine guten Vorzeichen für den Handel in Deutschland. Der Ölpreis hatte sich in den letzten Tagen deutlich von seinem neuerlichen Absturz erholt, auch weil die Ölproduktion in den USA geringer geworden ist. Aktuell sinkt der Preis aber wieder. Ein Barrel der Sorte Brent kostet 52,64 Dollar. Und der Blick auf den Euro: Der legt derzeit leicht an Wert zu und kostet 1 Dollar 1263. Wolfgang Kerler, B5 Börse

6:15 Industrieproduktion in China geschrumpft

Die Vorgaben von der Wall Street in New York waren ohnehin schwach. Der Dow Jones Index schloss gestern 0,7 Prozent im Minus. Und dann kamen heute auch noch negative Wirtschaftsdaten aus China dazu. Kein Wunder also, dass sowohl der japanische als auch der chinesische Leitindex den heutigen Tag genau wie den gestrigen begannen: mit Verlusten. Der Nikkei in Tokio aktuell 1,6 Prozent im Minus. Der Shanghai Composite gibt 1,1 Prozent ab. Die Anleger sind beunruhigt, da der Einkaufsmanagerindex für China gesunken ist. Die Industrieproduktion ist im August schon wieder geschrumpft – auf den niedrigsten Stand seit sechs Jahren. Und auch der Dienstleistungssektor leidet. Die neuen Daten bestätigen also ein weiteres Mal, was viele Anleger seit Wochen fürchten: China dürfte als Wachstumsmotor der Welt erstmal ausfallen. Schon jetzt kann man sagen, dass die aktuellen Zahlen heute auch auf die Stimmung an den Börsen in Europa und den USA drücken dürften. Der DAX rutschte gestern zum Teil recht tief in die Verlustzone, schloss nach einem Schlussspurt aber nur 0,4 Prozent im Minus. Der Euro kostet 1 Dollar 1267. Wolfgang Kerler, B5 Börse


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