Aktuell - Börse

B5 Börse Dow schließt 0,9 % höher, DAX gewinnt 0,2%

Stand: 18.06.2013

22:15 Dow Jones und NASDAQ schließen jeweils 0,9 Prozent höher

An den New Yorker Börsen hofft an, dass die US-Notenbank ihren expansiven geldpolitischen Kurs weiterhin fortsetzen wird. Für die Fed sei es noch zu früh den Geldhahn zuzudrehen, so meinen viele der Börsianer. Dazu müsste in den USA die Arbeitslosigkeit sinken oder die Inflationsgefahren steigen. Und das ist beides nicht der Fall. Die Aussicht auf weiter sprudelndes Notenbankgeld sorgte für Kauflaune an den Aktienmärkten. Der Dow Jones Index schloss 0,9 Prozent höher mit 15318 Punkten, der NASDAQ stieg um 0,9 Prozent auf 3482 Punkte. Gefragt waren neben Industrie und Technologieaktien auch die Papiere des japanischen Sony-Konzerns, die auch in New York notiert ist. Sie stiegen um 3,3 Prozent. Der US-Hedgefonds Third Point hat seinen Anteil an Sony erhöht und setzt den japanischen Elektronik-Giganten immer stärker unter Druck, sich aufzuspalten. Hierzulande schloss der DAX 0,2 Prozent höher mit 8230 Punkten. Der Euro lag zu Handelsschluss in New York bei rund 1 Dollar 34.

21:45 US-Konjunkturdaten sprechen für weiter lockere US-Geldpolitik

Die Inflation in den USA ist niedrig und die Zahl der Wohnbaubeginne ist weniger stark gestiegen als erwartet. Die aktuellen US-Konjunkturdaten sprechen nicht gerade dafür, dass die US-Notenbank morgen einen baldigen Ausstieg aus ihrer expansiven Geldpolitik ankündigen wird. Das ist im Moment die  Meinung vieler Börsianer in New York. Und so greifen sie an den Aktienmärkten zu. Der Dow Jones gewinnt kurz vor Handelsschluss ein Prozent auf 15328 Punkte, der NASDAQ legt  0,9 Prozent zu auf 3485 Punkte. Zu den umsatzstärksten Gewinnern an der Wall Street gehört das Papier von General Electric mit plus 2,8 Prozent. Die Boeing-Aktie steigt um 0,9 Prozent. Der Flugzeugbauer hat auf Luftfahrtmesse in Le Bourget eine neue Langversion seines Dreamliners angekündigt. Hierzulande schloss der DAX 0,2 Prozent höher mit 8230 Punkten. Die Feinunze Gold hat sich heute verbilligt auf aktuell 1368 Dollar. Der Euro liegt bei 1 Dollar 34.

21:15 Draghi hält Zinssenkungen in Europa für möglich

Die Notenbanken stehen im Fokus an den Börsen. In New York tagt heute und morgen der Offenmarktausschuss der US-Notenbank. Die Börsianer erwarten sich davon Aufschlüsse, wie lange die Fed ihren expansiven geldpolitischen Kurs weiter beibehalten will. Gleichzeitig hat der Präsident der europäischen Zentralbank Draghi mögliche Zinssenkungen in Europa in Aussicht gestellt, um damit die längste Rezession in der Geschichte der Euro-Zone zu bekämpfen, so sagte er. Gleichzeitig brachte er auch andere, etwas unkonventionellere Maßnahmen ins Gespräch. So gebe es z.B. die Möglichkeit von Strafzinsen für Banken, wenn diese ihr Geld bei der EZB parken und nicht der Wirtschaft also den Unternehmen für Investitionen zur Verfügung stellten. Den Bankaktien hat das heute nicht geschadet. Papiere wie Commerzbank oder Deutsche Bank gehörten zu den großen Gewinnern im DAX. Der schloss 0,2 Prozent höher mit 8230 Punkten. Der Dow Jones an der Wall Street gewinnt zur Stunde ein Prozent. Der Euro liegt bei 1 Dollar 34 05.

20:45 Führungskrise bei GSW

Das Immobilienunternehmen GSW ist in eine Führungskrise geraten. Bei der heutigen Hauptversammlung entzogen die Aktionäre dem Vorstandschef Kottmann das Vertrauen. Für den entsprechenden Antrag des niederländischen Pensionsfonds PGGM seien Stimmen von gut 63 Prozent des Grundkapitals zusammengekommen, teilte die GSW mit. Der Aufsichtsrat werde in den nächsten Tagen zu einer außerordentlichen Sitzung zusammentreten und muss dann entscheiden, ob der Vertrauensentzug sachlich begründet ist. Die GSW-Aktie, die im MDAX notiert, hatte heute 0,6 Prozent an Wert gewonnen. Der MDAX war um 0,5 Prozent gestiegen. Der DAX hatte 0,2 Prozent zugelegt auf 8230 Punkte, im Abendhandel schloss der Late-DAX dann wieder 6 Punkte darunter. Am Rentenmarkt wurden 10jährige Bundesanleihen verkauft, dementsprechend stieg ihre Rendite auf 1,57 Prozent. An den US-Börsen gewinnen Dow Jones und NASDAQ zur Stunde jeweils ein Prozent. Der Euro liegt bei 1 Dollar 34 05.

20:15 Late-DAX schließt mit 8224 Punkten

Unterstützt von positiven Konjunkturdaten machte der DAX heute weiter Boden gut. Der ZEW-Index war überraschend deutlich gestiegen. Die befragten Finanzmarktexperten rechnen mit einer Erholung der deutschen Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte. Der DAX kam um 0,2 Prozent voran auf 8230 Punkte, im Abendhandel schloss der Late-DAX vor wenigen Minuten allerdings wieder 6 Punkte darunter. Größter DAX Gewinner war das Papier von Infineon mit plus 4,5 Prozent, gefolgt von der Aktie der Commerzbank mit plus 2,1 Prozent. Bei der Bank stehen mehr als 5000 Stellen auf der Kippe. Das Papier der Deutschen Börse stieg um 2 Prozent. Der Börsenbetreiber hat die Hoffnung auf weitere Zukäufe noch nicht begraben und schaut sich weiter nach passenden Möglichkeiten um. Im MDAX legte das Papier von Kabel Deutschland getrieben von Übernahmefantasie um 3,7 Prozent zu. Neben Vodafone hat nun auch der US-Kabelkonzern Liberty Global Interesse an den Münchnern angemeldet. In New York verbuchen Dow Jones und NASDAQ Gewinne von jeweils einem Prozent. Der Euro liegt bei 1 Dollar 34 10.

19:45 Gute Stimmung an den Börsen in New York

Die US-Börsianer hoffen, dass die US-Notenbank ihren expansiven geldpolitischen Kurs weiter fortsetzen wird. Für die Fed sei es noch zu früh den Geldhahn zuzudrehen, so meinen einige Börsianer. Dazu müsste erst die Arbeitslosigkeit noch weiter sinken oder die Inflationsrate deutlich anziehen. Und das ist beides derzeit nicht der Fall. So zeigen die Daten von heute eine sehr moderate Entwicklung der US-Verbraucherpreise im Mai. Sie stiegen um lediglich um 0,1 Prozent. Und so herrscht freundliche Stimmung an den Börsen in New York. Der Dow Jones Index gewinnt 0,8 Prozent auf 15304 Punkte, der NASDAQ hat ebenfalls 0,8 Prozent zugelegt auf 3479 Punkte. Gefragt sind neben Industrie und Technologieaktien auch die Papiere des japanischen Sony-Konzerns, das auch in New York notiert ist. Der US-Hedgefonds Third Point hat seinen Anteil an Sony erhöht  und setzt den japanischen Elektronik-Giganten immer stärker unter Druck, sich aufzuspalten. Die Sony-Aktie ist um 3,2 Prozent gestiegen. Hierzulande schloss der DAX 0,2 Prozent höher mit 8230 Punkten. Der Euro liegt bei 1 Dollar 34.

19:15 US-Börsianer hoffen auf lockere Geldpolitik der Fed

Heute hat das zweitägige Treffen der US-Notenbank begonnen, und alles dreht sich derzeit darum, welche Marschroute die Fed in ihrer Geldpolitik künftig einschlagen wird. Konkrete Informationen wird es wohl aber erst morgen geben. Im Vorfeld legen die US-Börsianer einen gewissen Optimismus an den Tag. Sie spekulieren darauf, dass die Geldschleusen weiterhin weit offen bleiben könnten. Und so geht es nach oben an den Börsen in New York. Dow Jones und NASDAQ liegen zur Stunde mit jeweils 0,8 Prozent im Plus. Der DAX schloss 0,2 Prozent höher mit 8230 Punkten. Unterstützung kam vom Index der Konjunkturerwartungen des Mannheimer ZEW-Instituts. Die befragten Finanzmarktexperten rechnen mit einem moderaten Aufschwung der deutschen Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte. Dagegen belasteten schwache Zahlen aus der Autobranche. In Europa sanken die PKW-Zulassungen im Mai um fast 6 Prozent. Autoaktien gehörten denn auch zu den großen Verlierern im DAX. Der Euro liegt bei 1 Dollar 34.

18:45 Übernahmephantasie treibt Aktie von Kabel Deutschland

Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland ist heiß begehrt. Nach Vodafone hat nun auch der US-Kabelriese Liberty Global Interesse an einer Übernahme des Münchner Unternehmens angemeldet. Daraus könnte sich ein milliardenschwerer Bieterstreit entwickeln. Noch gibt es keine konkreten öffentlichen Angebote. Doch eine Übernahme würde für beide Interessenten Sinn machen. Kabel Deutschland verfügt über 8,5 Millionen Kunden, vor allem aber über ein leistungsfähiges Kabelnetz. Die Aktie von Kabel Deutschland, die im MDAX notiert, hat einen kräftigen Satz nach oben gemacht und stieg um 3,7 Prozent. Der MDAX schloss 0,5 Prozent höher mit 14124 Punkten. Insgesamt war die Stimmung freundlich an den deutschen Aktienmärkten. Der TecDAX legte 0,7 Prozent zu, der DAX schloss 0,2 Prozent höher bei 8230 Punkten. In den USA spekulieren die Anleger auf einen weiterhin expansiven geldpolitischen Kurs der US-Notenbank. Dow Jones und NASDAQ gewinnen jeweils 0,8 Prozent. Der Euro notiert mit rund 1 Dollar 34.

18:15 US-Notenbank im Blickpunkt an den Börsen

Die aktuellen Wirtschaftsdaten aus Europa spielten heute nur die zweite Geige an den deutschen Börsen. Alles dreht sich derzeit darum, welche Marschroute die US-Notenbank in ihrer Geldpolitik künftig gehen wird. Heute hat das zweitägige Treffen der US-Notenbanker begonnen, konkrete Informationen wird es wohl aber erst morgen geben. Die US-Börsianer zeigen einen gewissen Optimismus und spekulieren darauf, dass die Geldschleusen weiterhin weit offen bleiben könnten. Die New Yorker Börsen zumindest verbuchen deutliche Gewinne. Dow Jones und NASDAQ liegen zur Stunde mit jeweils 0,7 Prozent im Plus. Der DAX schloss 0,2 Prozent höher mit 8230 Punkten. Unterstützung kam vom Index der Konjunkturerwartungen des Mannheimer ZEW-Instituts. Die befragten Finanzmarktexperten rechnen mit einem moderaten Aufschwung der deutschen Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte. Dagegen belasteten die aktuellen Zahlen aus der Autobranche. In Europa sanken die PKW-Zulassungen im Mai um fast 6 Prozent. Autoaktien gehörten denn auch zu den großen Verlierern im DAX. Der Euro liegt bei 1 Dollar 34.

17:45 DAX schließt 0,2 Prozent höher

Die Notenbanken stehen im Fokus an den Börsen. In New York tagt heute und morgen der Offenmarktausschuss der US-Notenbank. Davon erwarten sich die Börsianer Aufschlüsse, wie lange die Fed ihren expansiven geldpolitischen Kurs weiter beibehalten will. Gleichzeitig hat EZB-Präsident Draghi mögliche Zinssenkungen in Europa in Aussicht gestellt, um damit die längste Rezession in der Geschichte der Euro-Zone zu bekämpfen. Viel Spielraum hat er da zwar nicht, der Leitzins im Euroland ist ja schon historisch niedrig bei 0,5 Prozent, aber Draghi hat auch andere, etwas unkonventionellere Maßnahmen angedeutet. So z.B. die Möglichkeit eines Strafzinses für Banken, wenn diese ihr Geld bei der EZB parken und nicht der Wirtschaft also den Unternehmen für Investitionen zur Verfügung stellten. Den Bankaktien hat das heute nicht geschadet. Papiere wie Commerzbank oder Deutsche Bank gehören zu den großen Gewinnern im DAX. Der schloss vor wenigen Minuten 0,2 Prozent höher mit 8230 Punkten. Der Dow Jones an der Wall Street gewinnt 0,8 Prozent. Der Euro liegt bei 1 Dollar 34 10.

17:15 Adidas erwartet Rekordumsatz bei WM in Brasilien

Der fränkische Sportartikelhersteller Adidas sieht in den aktuellen Protesten im Gastgeberland Brasilien kein schlechtes Omen für die Fußball-WM 2014. „Sobald die Weltmeisterschaft beginnt, werden die Menschen an Fußball denken“, meint Konzernchef Hainer. Er erwartet einen großen Schub für das ganze Land, ähnlich wie 2006 bei der WM in Deutschland. Auch Adidas verspricht sich viel von der WM, nämlich neue Umsatzrekorde von der WM im kommenden Jahr. Ziel sei den Umsatz mit Fußballausrüstung im kommenden Jahr auf zwei Milliarden Euro zu steigern. In diesem Jahr wird ein Wert von rund 1,7 Milliarden angepeilt. Die Anleger sind skeptisch. Die Aktie verliert gegen den freundlichen Gesamttrend 0,6 Prozent. Beim DAX steht kurz vor Handelsschluss ein Plus von 0,2 Prozent zu Buche auf 8229 Punkte. An der Wall Street gewinnt der Dow Jones Index 0,6 Prozent. Der Euro notiert mit 1 Dollar 34. Monika Stiehl B5 Börse

16:45 Deutsche Börse denkt über Zukäufe nach

Die Deutsche Börse hat ihre Hoffnung auf Zukäufe noch nicht ganz begraben. Vorstandschef Reto Francioni sagte vor Investoren, man werde sich weiter passende Zukaufsmöglichkeiten anschauen. Vor mehr als einem Jahr war eine Fusion mit der New Yorker Börse am Veto der EU-Kommission gescheitert. Gegen ein wenig Fusionsfantasie hätten die Anleger nichts einzuwenden, die Aktie verteuert sich um mehr als 2 Prozent und gehört zu den stärksten Werten im DAX. Insgesamt warten die Anleger aber vor der Sitzung der US-Notenbank heute und morgen ab, der DAX gewinnt 0,2 Prozent auf 8.235 Punkte. In New York kommt der Dow Jones 0,6 Prozent voran auf 15.272 Punkte. Nach unten geht es am Nachmittag mit dem Goldpreis, die Feinunze kostet 1.365 Dollar oder umgerechnet 1.020 Euro. Am Devisenmarkt profitiert der Euro von Konjunkturoptimismus, unter anderem nach einem besser als erwartet ausgefallenen ZEW-Index. Er klettert auf einen Dollar 33 85. Charlie Grüneberg, B5 Börse.

16:15 Hedgefonds erhöht Druck auf Sony

Der US-Hedgefonds Third Point setzt den japanischen Unterhaltungskonzern Sony unter Druck. Der Fonds hat gestern bekannt gegeben, dass er mittlerweile knapp 7 Prozent an Sony hält. Er fordert die Aufspaltung von Sony und will die Einnahmen aus dem Unterhaltungsgeschäft dazu nutzen, das kriselnde Elektronikgeschäft zu sanieren. Die in New York gehandelten Aktien von Sony verteuern sich um mehr als 3 Prozent. Boeing kann um 0,5 Prozent zulegen. Der US-Flugzeugbauer hat auf der Luftfahrtschau im französischen Le Bourget eine größere Version seines Dreamliners präsentiert und setzt damit den europäischen Konkurrenten Airbus unter Druck. Der Dow Jones in New York kommt 0,4 Prozent voran auf 15.244 Punkte. Das hilft auch den deutschen Aktien. Mit 0,1 Prozent bleibt das Plus im DAX aber gering, der Leitindex notiert bei 8.227 Punkten. Und am Devisenmarkt hat sich der Euro von einer kurzen Schwächephase erholt und kostet aktuell einen Dollar 33 88. Charlie Grüneberg, B5 Börse.

15:45 US-Märkte starten mit Gewinnen

Auch an den US-Börsen schauen die Anleger natürlich auf das Treffen der US-Notenbank. Heute und morgen berät die Fed, ob sie die Märkte weiter mit 85 Milliarden Dollar im Monat fluten will. Die Anleger in den USA sind offenbar optimistisch, dass die Politik des lockeren Geldes noch einige Zeit beibehalten wird, der Dow Jones ist mit Gewinnen in den Handel gestartet. Er kann im frühen Geschäft 0,3 Prozent auf 15.228 Punkte zulegen. Der technologieorientierte Nasdaq gewinnt 0,4 Prozent auf 3.466 Punkte. Das hilft auch bei uns dem DAX, er hält sich weiter in der Gewinnzone und notiert mit 0,2 Prozent im Plus bei 8.231 Punkten. An der Spitze der Gewinner steht das Papier von Infineon mit plus 3,6 Prozent. Grund sind offenbar Angaben, wonach der deutsche Markt für elektronische Bauteile seinen Abwärtstrend in diesem Jahr stoppen dürfte. Am Ölmarkt kostet das Fass der Nordseesorte Brent 106 Dollar und am Devisenmarkt wird der Euro für einen Dollar 33 58 gehandelt. Charlie Grüneberg, B5 Börse.

15:15 Adidas hofft auf gutes Fußballgeschäft

Der fränkische Sportartikelhersteller Adidas verspricht sich von der Fußball-WM in Brasilien im kommenden Jahr neue Umsatzrekorde. Wie die Herzogenauracher mitteilten, soll der Umsatz im Geschäft mit Fußballausrüstung 2014 auf zwei Milliarden Euro steigen. Im vergangenen Jahr waren es mehr als 1,7 Milliarden und dieses Niveau peilt Adidas auch für das laufende Jahr an. Die Anleger sind nicht ganz überzeugt, die Aktie verliert 0,5 Prozent. Der DAX ist wieder zurückgefallen, im Moment notiert er mit 8.221 Punkten 5 Punkte höher. Kurze Zeit halfen Daten vom US-Immobilienmarkt. Denn die Zahl der Wohnbaubeginne ist im Mai in den USA gestiegen. Allerdings nur leicht und geringer als erwartet und so fielen die Kurse schnell wieder zurück. Das Platzen der Blase am US-Immobilienmarkt hatte 2007 die internationale Finanzkrise ausgelöst, seit vorigem Jahr geht es beim Wohnungsbau in den USA wieder leicht bergauf. Am Devisenmarkt hat der Euro etwas nachgegeben auf einen Dollar 33 42. Charlie Grüneberg, B5 Börse.

14:45 Solarworld schnürt Rettungspaket

Zum Auftakt der zweitägigen Beratungen der US-Notenbank Fed über die Geldpolitik bleiben die Anleger vorsichtig. Der DAX hat sich wieder 0,2 Prozent ins Plus gearbeitet auf 8.237 Punkte. Vor wenigen Minuten kamen aus den USA Inflationszahlen für den Mai, demnach liegt die Teuerungsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat bei 1,4 Prozent, das war in etwa so erwartet worden. Der angeschlagene Solarkonzern Solarworld hat sein Rettungspaket geschnürt. Firmengründer und Großaktionär Asbeck sagte, jeder bekomme nach diesem Plan mehr heraus als im Falle eines Scheiterns von Solarworld. Die Kernpunkte des Rettungsplanes waren schon gestern bekannt geworden und hatten zu einem zweistelligen Kursplus geführt, heute geht es zweistellig wieder nach unten, um 12 Prozent. Allerdings ist die Aktie ohnehin nur noch rund 70 Cent wert und damit ein Spielball der Spekulanten. Am Rentenmarkt rentiert die zehnjährige Bundesanleihe mit 1,57 Prozent und der Euro kostet aktuell einen Dollar 33 79. Charlie Grüneberg, B5 Börse.

14:15 DAX verharrt in der Verlustzone

Der DAX verharrt im Minus, allerdings sind die Verluste übersichtlich: Er gibt 0,1 Prozent nach auf 8.203 Punkten. Die Anleger warten auf den Beginn des Treffens der US-Notenbank und erhoffen sich Aufschlüsse über die künftige Geldpolitik. Verlässliche Informationen wird es aber erst morgen geben, solange dürfte die Gerüchteküche brodeln. Der etwas besser als erwartet ausgefallene ZEW-Index konnte den DAX nur kurze Zeit ins Plus heben, auf der anderen Seite belasten den Index die Autowerte: Der europäische Autoabsatz war im Mai auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren gefallen. Die Aktien von BMW, Daimler und Volkswagen verlieren zwischen 1 und 1,5 Prozent. Bei den Zulieferern sieht es etwas besser aus, Continental geben nur 0,3 Prozent, die Aktie von Leoni im MDAX steht praktisch unverändert, der Nebenwerte-Index insgesamt gewinnt 0,4 Prozent auf 14.108 Punkte. Und am Devisenmarkt kostet der Euro aktuell einen Dollar 33 75. Charlie Grüneberg, B5 Börse.

13:45 Anleger warten vor Fed-Sitzung ab

Abwarten ist angesagt an den europäischen Aktienmärkten. Vor der zweitägigen Sitzung der US-Notenbank, die am Nachmittag beginnt, will sich keiner aus der Deckung wagen. Der Stoxx50 der wichtigsten europäischen Unternehmen liegt 0,1 Prozent im Minus bei 2.667 Punkten. Gefragt sind Banken: Die britischen Geldhäuser HSBC und Standard Chartered verteuern sich um mehr als 2 Prozent. Sie profitieren von einem positiven Analystenkommentar. Das zieht auch andere Banken mit: Die französische BNP Paribas und die niederländische ING kommen jeweils um rund 1 Prozent voran. Bei uns verteuern sich die Aktien der Commerzbank um 1,7 Prozent, die der Deutschen Bank um 0,5 Prozent. Der DAX insgesamt steht 0,1 Prozent im Minus bei 8.207 Punkten. Wenig tut sich am Ölmarkt, das Fass der Nordseesorte Brent kostet etwas mehr als 105 Dollar. Und der Euro wird am Devisenmarkt für einen Dollar 33 74 gehandelt. Charlie Grüneberg, B5 Börse.

13:15 Fusionsfantasien helfen Deutscher Post

Am Aktienmarkt kochen einmal wieder die Spekulationen hoch, die Deutsche Post wolle den niederländischen Briefzusteller TNT Express übernehmen. Allerdings erwarten Experten bei einer Fusion der beiden Unternehmen große kartellrechtliche Probleme. Die Aktie der Deutschen Post kann dennoch um mehr als 1 Prozent zulegen, die von TNT Express verteuert sich um 1,6 Prozent. Der DAX steht kaum verändert bei 8.221 Punkten. Etwas größer sind die Gewinne im MDAX der großen Nebenwerte, er klettert um 0,5 Prozent auf 14.123 Punkte. Und auch hier spielen Fusionsfantasien eine große Rolle. Um Kabel Deutschland ist ein Bieterkampf entbrannt, nachdem der US-Kabelkonzern Liberty Global ein Angebot vorgelegt hat und damit dem britischen Mobilfunkriesen Vodafone Konkurrenz macht. Die Anleger von Kabel Deutschland können sich freuen, die Aktie verteuert sich um fast 4 Prozent. Und am Devisenmarkt gibt der Euro leicht nach auf einen Dollar 33 70. Charlie Grüneberg, B5 Börse.

12:45 Commerzbank plant größeren Stellenabbau

Der DAX pendelt um seinen Vortagesschlusskurs, aktuell steht er 4 Punkte höher bei 8.220 Punkten. Den Kursen hilft eine Äußerung von EZB-Chef Draghi, wonach die Europäische Zentralbank eine weitere Zinssenkung nicht ausschließen will. Andererseits beginnt am Nachmittag in den USA das zweitägige Treffen der US-Notenbank. Hier erhoffen sich die Anleger Aufschlüsse, wie lange die Fed die Märkte noch mit Geld flutet. Und vor dem Treffen halten sich viele Investoren zurück. Bei der Commerzbank haben sich Vorstand und Arbeitnehmervertreter angeblich auf einen größeren Stellenabbau geeinigt. Konzernweit sollen in den nächsten Jahren mehr als 5.000 Jobs gestrichen werden.Die Gewerkschaft Verdi nannte diese Zahlen aber viel zu hoch. Die Aktie der Commerzbank gehört mit plus 1 Prozent zu den Gewinnern im Dax. Gold ist wieder etwas günstiger geworden, die Feinunze kostet knapp 1.380 Dollar oder umgerechnet rund 1.030 Euro. Und am Devisenmarkt wird der Euro aktuell für einen Dollar 33 78 gehandelt. Charlie Grüneberg, B5 Börse.

12:15 DAX dreht am Mittag ins Plus

Der DAX hat am Mittag ins Plus gedreht, er steht allerdings nur 0,1 Prozent höher bei 8.224 Punkten. Zu diesem Kurswechsel hat möglicherweise eine Äußerung von EZB-Chef Draghi beigetragen. Bei einer Veranstaltung in Jerusalem hat Draghi vor Kurzem gesagt, die EZB stehe bereit für eine mögliche weitere Zinssenkung, um die längste Rezession in der Geschichte der Euro-Zone zu bekämpfen. Im Mai hatte die Notenbank den Leitzins auf das historisch niedrige Niveau von 0,5 Prozent gesenkt. Draghi signalisierte außerdem, dass ein Strafzins für Banken kein Tabu sei, wenn diese ihr Geld bei der EZB parken. Im DAX gehören die Banken heute zu den Gewinnern, die Commerzbank verteuert sich um mehr als 1 Prozent, die Deutsche Bank um fast 1 Prozent. An der Spitze steht das Papier von Infineon mit plus 3 Prozent. Und am Devisenmarkt kostet der Euro aktuell für einen Dollar 33 78. Charlie Grüneberg, B5 Börse.

11:45 ZEW-Index lässt die Anleger kalt

Der positive ZEW-Index hat sich an den Aktienmärkten kaum ausgewirkt. Der DAX bleibt leicht im Minus, er notiert 0,2 Prozent schwächer bei 8.202 Punkten. Die Anleger warten ab, was die US-Notenbank heute und morgen bei ihren Beratungen zur weiteren Geldpolitik beschließt. Bislang pumpt die Fed jeden Monat über den Kauf von Anleihen und Immobilienpapieren 85 Milliarden Dollar in die Märkte. Ewig kann sie so nicht weitermachen, aber wann sie beginnt, den Geldhahn zuzudrehen, darüber wird seit Wochen heftig an den Märkten spekuliert. Nach den schwachen europäischen Autoabsatzzahlen bleiben die Aktien der Autobauer unter Druck. Daimler, VW und BMW verlieren jeweils mehr als 1 Prozent. Im MDAX profitiert Kabel Deutschland vom Bieterkampf um das Unternehmen, die Aktie gewinnt fast 4 Prozent. Am Rentenmarkt zieht die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe leicht an, sie rentiert mit 1,56 Prozent. Und am Devisenmarkt wird der Euro aktuell für einen Dollar 33 77 gehandelt. Charlie Grüneberg, B5 Börse.

11:15 ZEW-Indikator signalisiert leichten Optimismus

Die deutsche Wirtschaft dürfte im 2. Halbjahr an Fahrt aufnehmen, so lässt sich die aktuelle Studie des Wirtschaftsforschungsinstitutes ZEW zusammenfassen. Sie beruht auf der Umfrage unter Finanzspezialisten. Und die schätzen zwar die aktuelle Lage nicht so positiv ein, wie erwartet worden war. Aber die Vorhersagen für die künftige Wirtschafts-Entwicklung fallen besser aus, als vorhergesagt. Der aktuelle ZEW Indikator wirkt sich kaum auf die Märkte aus. Der DAX bleibt im Minus. 0,3 Prozent sind es weniger auf 8.191. Der M-DAX mit den Nebenwerten kommt dagegen 0,3 Prozent voran. genauso der TecDAX. Spitzenreiter im M-DAX bleibt das Papier von Kabel Deutschland. Nach einer neuerlichen Übernahmeofferte stehen hier 4 Prozent Plus an den Tafeln. An den europäischen Rentenmärkten wird momentan überwiegend verkauft. Die Notierungen sinken, die Renditen steigen tendenziell. 10-järhige Bundeanliehen rentieren bei 1,56 Prozent. Und der Euro steht knapp unter einem Dollar 34. Christian Sachsinger, B5 Börse.

10:45 DAX bliebt leicht im Minus

An den deutschen Märkten blickt man heute wieder in Richtung USA. Dort beginnt der Offenmarktausschuss der Notenbank seine zweitägige Sitzung. Am Ende wird möglicherweise klar sein, ob die Fed künftig weiterhin viel Geld in die Märkte pumpen wird. Die meisten Börsianer gehen davon aus, dass vorerst einmal alles beim Alten bleibt. Allerdings gibt es Berichte, denen zufolge Fed-Chef Bernanke signalisieren könnte, dass die monatlichen Anleihekäufer bald zurückgefahren werden. Dazu kommen noch die schwachen Zahlen aus der Autobranche im Monat Mai. Daimler, BMW und auch Volkswagen sind deshalb jetzt die schwächsten DAX-Werte mit jeweils gut einem Prozent Minus. Das alles bremst auch den DAX momentan. Er gibt 0,2 Prozent nach und hält sich damit nur noch knapp über 8.200 Punkten. M-DAX und TecDAX kommen dagegen knapp ein halbes Prozent voran. Der Euro legt leicht zu auf Werte knapp unter einem Dollar 34. Christian Sachsinger, B5 Börse.

10:15 Kabel Deutschland führt M-DAX an

Wer macht das Rennen? Diese Frage stellen sich heute viele Anleger mit Blick auf die Aktie von Kabel Deutschland. Und interessanter noch für die Kurs, ob sich die beiden Interessenten der britische Mobilfunkkonzern Vodafone und jetzt auch der amerikanische Kabelkonzern Liberty Global vielleicht noch einen Bieterwettstreit liefern. Das könnte den Kurs weiter antreiben. Im Moment stehen knapp 4 Prozent Plus an den Tafeln mit 85 Euro 52. Und damit würde die Aktie schon über dem Gebot liegen, das Liberty zuletzt angeblich vorgelegt hat. Das käme nämlich auf 85 Euro glatt heraus. Ansonsten gibt es an den deutschen Märkten allerdings nicht allzu viele große Ausschläge. Der DAX gibt 0,2 Prozent nach auf genau 8.200 Punkte. Der M-DAX kommt dagegen 0,3 Prozent voran, der TecDAX legt 0,4 Prozent zu. Insgesamt warten die Anleger momentan wohl lieber ab, bevor in den USA heute die Sitzung des Offenmarktausschusses der Notenbank Fed beginnt. Von dort erhofft man sich Klarheit über die künftige Zinspolitik in den USA. Zum Euro: der legt inzwischen leicht zu auf einen Dollar 33 85. Christian Sachsinger, B5 Börse.

09:45 Daimler und BMW bremsen DAX

Die Autoaktien sacken noch ein bisschen weiter durch. Schlusslichter im DAX sind BMW und Daimler mit jeweils rund 1,5 Prozent Minus. Dahinter folgt der Autozulieferer Continental und mit etwas Abstand die Volkswagenaktie, hier sind es 0,7 Prozent weniger. Hintergrund dürften die Zahlen des Branchenverbandes ACEA sein. Die sind so schlecht ausgefallen wie seit 20 Jahren nicht mehr in einem Monat Mai. Dazu kommen noch schlechte Analystennoten für die BMW-Aktie. Und so ist es vor allem diese Branche, die den DAX nach unten zieht. Der DAX gibt aktuell 0,3 Prozent nach und fällt damit knapp unter 8.200. Es gibt mittlerweile auch ein paar deutlichere Gewinner. Infineon und Commerzbank ziehen beide rund 1 Prozent an. Zu den Nebenwerten: der M-DAX legt 0,3 Prozent zu auf aktuell 14.090. Kaum zu bremsen hier die Aktien von Kabel Deutschland mit 4 Prozent Plus. Und der Euro steht bei einem Dollar 33 50. Christian Sachsinger, B5 Börse.

09:15 DAX startet im Minus, M-DAX im Plus

Die deutschen Aktienmärkte sind uneinheitlich in den Handel gestartet. Der DAX gibt in den ersten Minuten knapp ein halbes Prozent nach auf 8.180 Punkte. Der M-DAX mit den Nebenwerten kommt dagegen um 0,2 Prozent voran und notiert bei 14.075 Zählern. Der TecDAX in dem die Technologiewerte versammelt sind notiert unverändert. Zu den Einzelwerten: Unter Druck stehen unter anderem die Autowerte. Hier gibt es miserable Zahlen zum europäischen Markt. Im Mai sank die Zahl der Neuzulassungen noch einmal um fast 6 Prozent. Seit Jahresanfang waren es fast 7 Prozent weniger. Dementsprechend schwach die Aktien, BMW geben gut ein Prozent nach und stehen damit am Ende der DAX-Rangliste. Daimler verlieren knapp ein Prozent und auch Volkswagen stehen auf der Verliererseite. Gewinne verzeichnet nur eine Aktie, Infineon kann ein halbes Prozent zulegen. Im M-DAX ragen die Papiere von Kabel Deutschland heraus, mit 4 Prozent Plus. Und der Euro steht bei einem Dollar 33 40.l Christian Sachsinger, B5 Börse.

08:45 Autobranche schwächelt auch im Mai

An den deutschen Märkten sieht es nach einem Auftakt mit wenig Bewegung aus. Der DAX wird vorab ein ganz klein wenig im Minus gesehen. 8.204 Punkte lautet die Prognose, das wären 12 Zähler weniger als gestern Abend. Kaum der Rede wert also. Bei den Einzelwerten gibt es vorab ebenfalls keine allzu großen Ausschläge. Lanxess wird an der Bayerischen Börse als Spitzenreiter gehandelt mit einem halben Prozent Plus. Am Ende der DAX-Rangliste stehen die Papiere von Daimler mit einem halben Prozent weniger. Das könnte auch an den Zahlen liegen die der Brancheverband ACEA meldet. Demnach gingen die Zulassungen im Mai EU-weit um fast 6 Prozent zurück. Einen kräftigen Gewinner dürfte es heute allerdings auf jeden Fall geben. Kabel Deutschland hat einen neuen Übernahmeinteressenten gemeldet. Ein amerikanischer Netzbetreiber hat demnach die Offerte von Vodafone überboten. Das beschert dem Kurs von Kabel Deutschland vorab schon mal ein Plus von rund 4 Prozent. Zum Euro: der rührt sich kaum bei einem Dollar 33 30. Christian Sachsinger, B5 Börse.

08:15 Kabel Deutschland stark gefragt

An den deutschen Märkten wird man heute zunächst einmal auf Kabel Deutschland schauen. Der amerikanische Kabelkonzern Liberty Global ist nämlich ins Bieterrennen um den deutschen TV-Netzbetreiber eingestiegen. Das hat das Unternehmen mittlerweile bestätigt. Details wurden zwar nicht genannt. Aber Berichten zufolge will Liberty 7,5 Milliarden Euro bieten. Das entspräche rund 85 Euro je Aktie. Das wären rund 2 Euro 50 mehr, als der gestrige Schlusstand. Und so bekommt an den Börsen die Aktie bereits vorab viel Aufmerksamkeit. Sie legt 4 Prozent zu. Insgesamt sieht es an den deutschen Märkten allerdings nach leichten Verlusten aus. In Tokio sind die Märkte ebenfalls mit leichten Abschlägen aus dem Handel gegangen. Der Nikkei Index schloss gerade eben 0,2 Prozent niedriger bei 13.007. Und der Euro steht bei einem Dollar 33 35. Christian Sachsinger, B5 Börse.

07:45 DAX wird schwächer erwartet

An den deutschen Aktienmärkten zeichnet sich vorab schon ein leicht negativer Trend ab. Nachdem der DAX gestern um gut ein Prozent zulegen konnte auf 8.216 Punkte, sehen die vorbörslichen Prognosen das deutsche Börsenbarometer jetzt wieder knapp unter 8.200. Die Anleger werden sich wohl auch zurückhalten und abwarten was von der Sitzung der amerikanischen Notenbank Fed für Signale kommen. Interessant wird es heute unter anderem bei der Siemens-Aktie. Es gibt einen Zwist mit der Deutschen Bahn darüber, wer Wartung der Züge übernehmen darf. Außerdem gibt es einem Bericht zufolge einen neuen Anlauf im Siemens-Konzern zur Trennung von der defizitären Netzwerktochter NSN. Nach Fernost: dort zeigt der Trend nach unten. Japans Nikkei-Index gibt zur Stunde 0,4 Prozent nach auf 12.990. Und in Hong Kong fällt der Hang Seng 0,7 Prozent zurück. Der Euro dagegen stabil bei einem Dollar 33 60. Christian Sachsinger, B5 Börse.

07:15 Anleger glauben nicht an Fed-Kurswechsel

Je näher die Sitzung des Offenmarktausschusses der amerikanischen Notenbank rückt, desto entspannter werden offenbar viele Anleger. Heute nun wird jenes Gremium zusammenkommen, das über die amerikanische Zinspolitik entscheidet. Und an den Börsen hat sich mittlerweile die Überzeugung durchgesetzt, dass die Fed erst einmal an ihrem Kurs nichts ändern wird, also auch nicht auf die Bremse tritt. Das ist beruhigend und so gab es gestern an der Wall Street Gewinne zu verbuchen. Knapp ein Prozent waren es beim Dow Jones und beim Nasdaq-Index. In Japan hat sich dieser positive Trend zunächst einmal fortgesetzt. Doch inzwischen ist den Märkten in Tokio etwas die Puste ausgegangen. Nach zwei Gewinntagen, geht es jetzt mit dem Nikkei-Index wieder ein klein wenig zurück. 0,4 Prozent das Minus aktuell auf 12.977. Gefragt sind vor allem Sony-Aktien. Ein amerikanischer Investor hat seine Beteiligung am japanischen Elektronikriesen aufgestockt. Der Kurs reagiert mit 5 Prozent Plus. Der Euro wenig verändert bei aktuell einem Dollar 33 50. Christian Sachsinger, B5 Börse.

06:45 Nikkei gibt 0,5 % nach

Eigentlich sah es heute an den japanischen Märkten zunächst so aus, als würde es der dritte Gewinntag in Folge werden. Doch daraus wird wohl nichts. Der Nikkei-Index hat das Vorzeichen gewechselt und notiert jetzt leicht im Minus. Ein halbes Prozent ist es momentan weniger auf 12.973. Der breiter gefasste Topix notiert dagegen unverändert. Das heißt: vor allem die ganz großen Aktien stehen teilweise unter Druck. So geben etwa die Papiere des Autobauers Honda oder des Kameraherstellers Olympus leicht nach. Kräftige Gewinne verzeichnet dagegen Sony. Der Kurs des Elektronikkonzerns zieht 5 Prozent an. Der New Yorker Hedgefonds Third Point hat mitgeteilt, dass er seine Anteile an Sony aufgestockt hat. Gleichzeitig wurde bekannt, dass die Entertainment-Sparte teilweise vom Konzern abspalten werden soll. Nach Hong Kong: dort zeigt der Trend ebenfalls nach unten. Der Hang Seng Index gibt 0,6 Prozent nach auf 21.090. Und der Euro bewegt sich kaum bei einem Dollar 33 50. Christian Sachsinger, B5 Börse.

06:15 Tokio profitiert nicht von guten US-Kursen

Von der Wall Street kommen gute Vorgaben für den heutigen Handelstag. Der Dow Jones schloss gestern 0,7 Prozent höher bei 15.180 Punkten, der Nasdaq-Index legte 0,8 Prozent zu. Gute Konjunkturdaten vom Immobilienmarkt und aus dem verarbeitenden Gewerbe in den USA halfen den Kursen nach oben. Zudem glauben immer mehr Börsianer, dass die amerikanische Notenbank in dieser Woche noch keine Trendwende in ihrer Geldpolitik einläuten wird. Die Spitzenreiter im Dow kamen zum Handelsschluss dann aus dem Technologiesektor. Cisco Systems, Microsoft und Hewlett Packard verteuerten sich alle um rund 2 Prozent. Gefragt außerdem die Boeing-Aktie. Auf der Luftfahrtmesse im französischen Le Bourget hat der US-Flugzeugbauer - genauso übrigens wie der europäische Rivale Airbus - Milliardenaufträge erhalten. Hierzulande stieg der DAX gestern um gut 1 Prozent auf 8.216 Punkte. Damit nach Fernost: dort gibt der Nikkei-Index in Japan aktuell leicht nach. Und der Euro bewegt sich kaum bei einem Dollar 33 55. Christian Sachsinger, B5 Börse.


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