Aktuell - Börse


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B5 Börse DAX legt zu

Stand: 29.07.2014

22:10 Wall Street schließt schwächer

An der Wall Street überwogen die Verluste. Der Dow Jones gab um 0,4 Prozent nach auf 16.912 Punkte, die Nasdaq schloss knapp im Minus bei 4.443 Punkten. Die Anleger warteten auf Neuigkeiten zur Geldpolitik. Die Fed entscheidet zur Wochenmitte über eine weitere Drosselung ihrer Anleihekäufe. Analysten erwarten, dass der Offenmarktausschuss der Fed nach seiner zweitägigen Sitzung die geldpolitischen Zügel ein Stück stärker anziehen wird. Die Notenbank hatte im Dezember mit dem Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik begonnen und fuhr die Käufe von Staatsanleihen seitdem von 85 auf zuletzt 35 Milliarden Dollar im Monat zurück. Im Oktober könnte das Programm auslaufen. Den Leitzins beließ die Fed aber bisher unverändert auf dem Rekordtief von null bis 0,25 Prozent. Die Märkte rechnen erst für das kommende Jahr mit einer Zinserhöhung. Hierzulande stieg der DAX um 0,6 Prozent auf 9.654 Punkte. Und der Euro notierte bei 1 Dollar 34 10. Stephan Lina, B 5 Börse.

21:45 Fed-Politik im Fokus

Es wird spannend: Die US-Notenbank entscheidet zur Wochenmitte über eine weitere Drosselung ihrer monatlichen Anleihekäufe. Analysten erwarten, dass der Offenmarktausschuss der Fed nach seiner zweitägigen Sitzung die geldpolitischen Zügel ein Stück stärker anziehen wird. Die Notenbank hatte im Dezember mit dem Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik begonnen und fuhr die Käufe von Staatsanleihen sowie Hypothekenpapieren seitdem von 85 auf zuletzt 35 Milliarden Dollar im Monat zurück. Im Oktober könnte das Programm auslaufen. Den Leitzins beließ die Fed aber bisher unverändert auf dem Rekordtief von null bis 0,25 Prozent. Die Märkte rechnen erst für das kommende Jahr mit einer Zinserhöhung. Im Vorfeld der Fed-Entscheidung halten sich die Anleger an der Wall Street zurück. Im späten Handel gibt der Dow Jones um 0,3 Prozent nach. Die Nasdaq tritt auf der Stelle. Hierzulande stieg der DAX um 0,6 Prozent auf 9.654 Punkte. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 34 10. Stephan Lina, B 5 Börse.

20:45 Osram streicht 7.800 weitere Jobs

Im MDAX verteuerte sich heute die Aktie von Osram um 1,6 Prozent. Spekulationen über ein neues Sparprogramm trieben hier den Kurs. Am Abend kam dann die Bestätigung: Der Münchener Lichtspezialist will weltweit noch einmal 7.800 Stellen abbauen. In Deutschland sind 1.700 Jobs an Standorten wie Berlin und Augsburg betroffen, international sollen weitere 6.100 Arbeitsplätze gestrichen werden. Das Unternehmen will damit auf den rasanten Technologiewandel in der Branche reagieren, weg von der herkömmlichen Glühbirne hin zur LED. Insgesamt konnte sich der deutsche Aktienmarkt heute etwas erholen. Der DAX kletterte um 0,6 Prozent nach oben auf 9.654 Punkte. Am Rentenmarkt bleiben deutsche Festverzinsliche als sicherer Hafen in Krisenzeiten gesucht. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe gibt weiter nach auf 1,12 Prozent.  In New York liegt der Dow Jones 0,1 Prozent im Minus. Die Nasdaq gewinnt 0,3 Prozent. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 34 10. Stephan Lina, B 5 Börse.

20:15 Osram verschärft Sparkurs

Für viele Anleger ist es der Termin der Woche: Die US-Notenbank entscheidet morgen über ihre künftige Zinspolitik. Wirtschaftsexperten rechnen damit, dass die Fed daran festhält, ihr milliardenschweres Konjunkturprogramm schrittweise zu reduzieren. Erwartet wird eine weitere Senkung der monatlichen Anleihekäufe um 10 Milliarden auf dann 25 Milliarden Dollar. Im Herbst dürfte die Maßnahme dann ganz auslaufen. Im Vorfeld legte der DAX heute um 0,6 Prozent zu auf 9.654 Punkte. Im MDAX verteuerte sich die Aktie von Osram um 1,6 Prozent. Spekulationen über ein neues Sparprogramm trieben hier den Kurs. Am Abend kam dann die Bestätigung: Der Lichtspezialist will weltweit noch einmal tausende  von Stellen abbauen. In Deutschland sind 1.700 Jobs betroffen, international 6.100. In New York liegt der Dow Jones 0,1 Prozent im Plus. Die Nasdaq gewinnt 0,3 Prozent. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 34 15. Stephan Lina, B 5 Börse.

19:45 Anleger warten auf Fed

Für viele Anleger ist es der Termin der Woche: Die US-Notenbank entscheidet morgen über ihre künftige Zinspolitik. Wirtschaftsexperten rechnen damit, dass die Fed daran festhält, ihr milliardenschweres Konjunkturprogramm schrittweise zu reduzieren. Erwartet wird eine weitere Senkung der monatlichen Anleihekäufe um 10 Milliarden auf dann 25 Milliarden Dollar. Im Herbst dürfte die Maßnahme dann ganz auslaufen. Mit Spannung erwartet wird auch die Vorlage der ersten Schätzung des US-Wirtschaftswachstums im zweiten Quartal. Nachdem das Bruttoinlandsprodukt zwischen Januar und März aufs Jahr hochgerechnet um 2,9 Prozent gesunken war, besteht Sorge vor einer unvorhergesehenen Abkühlung der US-Konjunktur. Im Vorfeld dieser Termine legte der DAX heute um 0,6 Prozent zu auf 9.654 Punkte. In New York liegt der Dow Jones 0,1 Prozent im Plus. Die Nasdaq gewinnt 0,3 Prozent. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 34 15. Stephan Lina, B 5 Börse.

19:15 Airbus verliert japanischen Milliardenauftrag

Dem Flugzeugbauer Airbus geht ein milliardenschwerer Auftrag für sein Flaggschiff A380 verloren. Die Europäer kündigten selbst die Bestellung des japanischen Billigfliegers Skymark Airlines über sechs Maschinen des Riesenfliegers. Skymark war die einzige japanische Fluglinie, die das weltgrößte Passagierflugzeug geordert hatte, hat aber mit dem harten Wettbewerb unter den Airlines schwer zu kämpfen. Airbus muss nun Abnehmer für zwei fast fertige Exemplare des Passagierjets finden, wie ein Konzernsprecher sagte. Die Stornierung ging von Airbus aus, betonte der Sprecher, hielt sich zu den Gründen jedoch bedeckt. Skymark-Chef Nishikubo sprach selbst von einer schwierigen Finanzlage seiner Fluggesellschaft. Diese Probleme waren Insidern zufolge auch der Grund für die Stornierung. Die Airbus-Aktie gab um 0,8 Prozent nach. Der DAX stieg um 0,6 Prozent auf 9.654 Punkte. Der Dow Jones liegt 0,2 Prozent im Plus. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 34 15. Stephan Lina, B 5 Börse.

18:45 Zahlenflut beschäftigt Anleger

Bis jetzt mischen sich in der Bilanzsaison der großen deutschen Unternehmen Licht und Schatten. Nicht zuletzt die Prognosen der Konzerne fallen teilweise sehr unterschiedlich aus. Auch morgen legen wieder einige Schwergewichte ihre Zahlen vor, doch die Anleger warten vor allem auf den Blick nach vorne. So wird beim Münchener Lichtspezialisten Osram über ein neues Sparprogramm spekuliert. Das trieb die im MDAX notierte Osram-Aktie um 1,6 Prozent nach oben. Zahlen kommen auch vom Münchener Halbleiterkonzern Infineon, von MAN und vom Luft- und Raumfahrtriesen Airbus Group. Hier gab es heute eine Hiobsbotschaft. Der einzige japanische Kunde Skymark hat offenbar nicht das Geld, um seine sechs bestellten Riesenflieger vom Typ A380 zu bezahlen. Die Airbus-Aktie gab um 0,8 Prozent nach. Der DAX stieg um 0,6 Prozent auf 9.654 Punkte. Der Dow Jones liegt knapp im Plus. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 34 10. Stephan Lina, B 5 Börse.

18:15 Osram angeblich mit neuem Stellenabbau

Eine neue Sparrunde beim Licht-Spezialisten Osram wird nach einem Bericht der Wirtschaftswoche mehrere tausend Arbeitsplätze kosten. Damit reagiere das Unternehmen auf die starken Einbrüche im Geschäft mit traditionellen Leuchtmitteln, hieß es unter Berufung auf Insider. Osram-Chef Wolfgang Dehen wolle einen niedrigen dreistelligen Millionen-Betrag einsparen. Vor allem die Standorte Augsburg und Berlin dürften von den Maßnahmen betroffen sein. Das Unternehmen wollte den Bericht nicht kommentieren. Konzernchef Wolfgang Dehen hatte aber bereits weitere Einsparungen mit Stellenabbau angekündigt, ohne allerdings konkrete Zahlen zu nennen. Diese könnten morgen kommen. Dann legt das Unternehmen auch die Zahlen für das dritte Geschäftsquartal vor. Die im MDAX notierte Osram-Aktie verteuerte sich um 1,6 Prozent. Der DAX stieg um 0,6 Prozent auf 9.654 Punkte. In New York tritt die Wall Street auf der Stelle. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 34 10. Stephan Lina, B 5 Börse.

17:45 DAX schließt 0,6 Prozent fester bei 9.654 Punkten

Die deutschen Börsen sind mit Gewinnen aus dem Handel gegangen. Der DAX stieg um 0,6 Prozent auf 9.654 Punkte. Für gute Stimmung sorgten unter anderem robuste Konjunkturdaten aus den USA. Die amerikanischen Verbraucher sind demnach deutlich optimistischer als gedacht. Die Aktien von Heidelberg Cement, Deutscher Börse und Linde verteuerten sich um 1,5 Prozent. Linde hat im abgelaufenen Quartal etwas mehr verdient als erwartet. Die Aktie der Deutschen Bank trat auf der Stelle. Der Finanzkonzern meldete einen Gewinnsprung, allerdings ist das Institut in tausende von Rechtsstreitigkeiten verwickelt, die noch sehr teuer werden können. Im MDAX legten die Aktien von Osram um 1,6 Prozent zu. Nach Medienberichten plant der Münchener Lichtspezialist eine neue Sparrunde. Die 10-jährige Bundesanleihe rentiert mit 1,12 Prozent. In New York liegen Dow Jones und Nasdaq knapp im Minus. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 34 15. Stephan Lina, B 5 Börse.

17:15 EU macht ernst mit Sanktionen

Die Staaten der EU haben sich offenbar auf Sanktionen gegen Russland geeinigt. Aus Diplomatenkreisen heißt es, diese gelten unter anderem für Rüstungsgüter und Hochtechnologie, etwa im Bereich der Erdölförderung. Außerdem sollen russische Banken, die überwiegend im Staatsbesitz sind, keine Wertpapiere mehr in der EU verkaufen dürfen. Damit soll Moskau der Zugang zum Finanzmarkt erschwert werden. An den Börsen hatte man solche Schritte erwartet. Allerdings kann der deutsche Aktienmarkt im späten Handel sein Tageshoch nicht mehr halten. Der DAX liegt 0,4 Prozent im Plus bei 9.635 Punkten. Deutsche Börse, Heidelberg Cement und Linde verteuern sich um jeweils rund 1,5 Prozent. Auf der anderen Seite geben Lanxess und BMW um knapp 1 Prozent nach. Im MDAX steigen Osram um 2 Prozent. Der Konzern will laut Medienberichten weitere Stellen abbauen. In New York liegt der Dow Jones knapp im Plus. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 34 15. Stephan Lina, B 5 Börse.

16:45 DAX und Dow legen zu

Gute Konjunkturdaten und Quartalsberichte bescheren den Börsen Kursgewinne, die Krisen in der Ukraine und im Nahen Osten rücken in den Hintergrund. Der DAX steigt um 0,9 Prozent auf 9681 Punkte, Deutsche Börse und Adidas sind die Favoriten. Die Deutsche Bank meldete zwar einen überraschend hohen operativen Gewinn, aber die großen Prozessrisiken halten die Aktie am Boden. Linde leidet zwar unter dem starken Eurokurs. Aber der Hersteller von Industriegasen bestätigte die Jahresprognose, das bringt fast 2 Prozent Aufschlag. An der Wall Street sorgen gute Konjunkturdaten für Kauflust, die Verbraucher sind viel zuversichtlicher als Analysten geschätzt hatten. So legt der Dow Jones Index 0,4 Prozent zu auf 17045 Zähler. Und der Goldpreis sinkt knapp unter 1300 Dollar, der Euro kostet nur noch 1 Dollar 3412. Stefan Schmid, B5-Börse.

16:15 US-Verbrauchervertrauen überraschend groß

Starke Konjunkturdaten befördern die US-Aktien etwas nach oben. Das Verbrauchervertrauen kletterte im Juli über 90 Punkte, Fachleute hatten nur 85 Punkte erwartet. Schattenseite: Die Notenbank könnte die Geldpolitik schneller straffen als bislang erwartet. Der Dow Jones Index steht 0,4 Prozent im Plus bei 17049 Punkten, der Nasdaq Index steigt noch stärker. Der US-Arzneimittelhersteller Merck konnte den Gewinn im zweiten Quartal wegen der hohen Nachfrage nach neueren Wirkstoffen verdoppeln, der Kurs steigt um 1,2 Prozent. Der Paketdienst UPS senkte den Ausblick, der Kurs fällt um 3 Prozent. Teure Investitionen ins Zustellnetz und hohe Pensionsverpflichtungen machen dem Konkurrenten der Deutschen Post zu schaffen. Der DAX steigt um 0,9 Prozent auf 9684 Punkte, der Euro steht knapp über 1 Dollar 34. Stefan Schmid, B5-Börse.

15:45 Wall Street anfangs freundlich

Die Pharmakonzerne Pfizer und Merck legten Quartalsergebnisse über den Schätzungen vor, das sorgt anfangs für Optimismus an der Wall Street. Allerdings stehen noch Konjunkturdaten ins Haus, das Verbrauchervertrauen, das bremst den Tatendrang etwas. Der Dow Jones Index startet trotzdem mit 0,1 Gewinnprozenten und 17003 Punkten, der Nasdaq Index legt ähnlich zu. Merck werden 1,4 Prozent aufgewertet, Pfizer legen 1 Prozent zu. Am deutschen Aktienmarkt stehen nach wie vor ordentliche Gewinne zu Buche, der DAX gewinnt 0,6 Prozent auf 9655 Punkte. Adidas und Deutsche Börse führen die Gewinnerliste an. Deutsche Staatsanleihen sind wegen der vielen Krisenherde in der Weltpolitik sehr gefragt, die Rendite der 10jährigen Bundesanleihe sinkt auf 1,12 Prozent. Der Euro steht etwas über 1,34 zum Dollar. Stefan Schmid, B5-Börse.  

15:15 Aktien im Aufwind

Robuste Quartalsergebnisse von Konzernen aus Europa und aus den USA sorgen für Kauflust am deutschen Aktienmarkt. Der DAX steigt um 0,7 Prozent auf 9666 Punkte. Adidas ist mit 2 Prozent Aufschlag am besten unterwegs, die Anleger spekulieren wohl auf ein gutes Quartalsergebnis. Der Industriegas-Hersteller Linde bleibt trotz eines Rückschlags im zweiten Quartal bei seiner Jahresprognose, der Kurs steigt um 1,8 Prozent. Die Deutsche Bank erhöhte den operativen Gewinn stärker als erwartet, wegen großer Prozessrisiken springt aber nur ein kleines Kursplus heraus. Der MDAX steht leicht in der Gewinnzone, Wincor Nixdorf sind nach der gestrigen Talfahrt auf Erholungskurs. Der TecDAX legt deutlich zu, LPKF Laser und Dialog Semiconductor sind die Favoriten. Der Eurokurs steht bei 1 Dollar 3415. Stefan Schmid, B5-Börse.

14:45 Bundesanleihen sehr gefragt

Die Rendite der 10jährigen deutschen Staatsanleihen fiel heute auf ein neues Rekordtief von 1,11 Prozent, der Bund kann sich also extrem billig für lange Zeit Geld besorgen. Wegen der vielen politischen Krisenherde suchen die Anleger sichere Häfen für ihr Geld, deutsche Staatsanleihen gehören in dieser Hinsicht zu den ersten Adressen. Deutsche Aktien sind ebenfalls gefragt, der DAX steht 0,8 Prozent höher bei 9673 Punkten. Dabei helfen auch gute Unternehmensergebnisse. So stieg der operative Gewinn der Deutschen Bank etwas stärker als erwartet. Die Aktie legt trotzdem nur leicht zu. Denn wegen der Rückstellungen für Prozessrisiken befürchten Analysten weitere Belastungen, die den Gewinn schmälern könnten. Gold kostet 1308 Dollar pro Feinunze, der Eurokurs steht bei 1 Dollar 3425. Stefan Schmid, B5-Börse.

14:15 UPS enttäuscht

Der Post-Konkurrent United Parcel Service aus den USA senkte nach einem enttäuschenden Quartal die Gewinnprognose, die Post-Aktie bleibt aber im Plus. Andere große US-Konzerne wie Merck und Pfizer aus der Pharmabranche meldeten aber Geschäftszahlen über den Schätzungen der Analysten. Unterm Strich signalisieren die US-Futures momentan einen freundlichen Start an der Wall Street. Am deutschen Aktienmarkt geht es ordentlich aufwärts, der DAX steigt um 0,8 Prozent auf 9674 Punkte, Deutsche Börse und Adidas führen die Gewinnerliste an. Beim Adidas-Konkurrenten Puma sank der Gewinn im zweiten Quartal nicht so stark wie befürchtet, das befördert den Kurs etwas nach oben. Die Aktie des Bankautomaten-Herstellers Wincor verlor gestern stark an Wert, heute gibt es eine Gegenreaktion, der Kurs steigt um 4,5 Prozent. Der Euro kostet 1,3433. Stefan Schmid, B5-Börse.

13:45 Ölpreise stabil

Die Ölpreise reagieren bislang überraschend moderat auf die Krisen in der Ukraine und im Nahen Osten, Europas Leitsorte Brent kostet momentan knappe 108 Dollar pro Barrel. Denn auf dem Weltmarkt ist reichlich Öl im Angebot, vor allem aus Westafrika. Außerdem könnten bei Förderausfällen in einer Region rasch andere Länder einspringen – kein gutes Umfeld für Krisenspekulanten. Am Aktienmarkt hat sich etwas Aufwind eingestellt, nachdem US-Pharmakonzerne Geschäftszahlen über den Erwartungen präsentierten. Der DAX steht 0,6 Prozent höher bei 9653 Punkten. Deutsche Börse legen 2 Prozent zu, Adidas und Linde sind weitere Favoriten. Der Industriegas-Hersteller bestätigte trotz rückläufiger Umsatze und Gewinne im Quartal seine Jahresprognose. Der Euro kostet 1 Dollar 3433. Stefan Schmid, B5-Börse.

13:15 Stellenabbau bei Osram?

Der Leuchtmittelhersteller Osram will nach einem Bericht der Wirtschaftswoche abermals tausende Stellen streichen, vor allem in Augsburg und in Berlin, weil das Geschäft mit Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren wegbricht. Osram lehnte eine Stellungnahme ab und verwies auf Aussagen, dass die Neuausrichtung mit dem laufenden Sparplan nicht automatisch abgeschlossen sei. Die Aktie von Osram steht 1,6 Prozent im Plus. Das Papier gehört zum Börsenbarometer MDAX, das nur leicht zulegt. Der DAX kommt etwas besser in Schwung nachdem die US-Pharma-Konzerne Merck und Pfizer Geschäftszahlen über den Erwartungen vorlegten. Der DAX steigt um 0,6 Prozent auf 9654 Punkte, Adidas und Deutsche Börse sind die Favoriten. Die 10jährige Bundesanleihe rentiert mit 1,13 Prozent, der Euro kostet 1 Dollar 3436. Stefan Schmid, B5-Börse.

12:45 Linde bleibt zuversichtlich

Der Industriegase-Hersteller Linde kämpft mit Wechselkursproblemen. Der Kursanstieg des Euro zum US-Dollar und zu anderen Währungen bremste Linde im zweiten Quartal, Umsatz und operativer Gewinn gingen zurück. Der Konzern bestätigte aber den Ausblick für das gesamte Jahr obwohl sich die Wirtschaftslage etwas eingetrübt hat. Das belohnen die Anleger am deutschen Aktienmarkt mit 1 Prozent Aufschlag. Der DAX steht nur 0,3 Prozent im Plus bei 9624 Zählern. Deutsche Börse und Adidas sind weitere Favoriten, BMW werden etwas gebremst. Der TecDAX glänzt mit 0,9 Prozent Zuwachs. Der Chipanlagenhersteller Dialog Semiconductor ist gefragt, Der Anlagenbauer meldete zwar erneut einen Quartalsverlust, meldete aber eine anziehende Nachfrage. Der Eurokurs steht bei 1 Dollar 3437. Stefan Schmid, B5-Börse.

12:15 BP im Russland-Tief

Der britische Ölriese BP glänzt zwar mit einem 34prozentigen Gewinnsprung. Aber der Aktienkurs rutscht trotzdem 0,8 Prozent nach unten. Denn der Ölkonzern warnte, dass schärfere Sanktionen gegen Russland das Geschäft beeinträchtigen könnten. BP ist mit 20 Prozent am russischen Ölförderer Rosneft beteiligt und damit der größte ausländische Investor in Putins Reich. Von strengeren Sanktionen wären auch viele deutsche Firmen betroffen. Deswegen stagniert der DAX bei 9603 Punkten. Deutsche Börse und Adidas legen etwas stärker zu, Autotitel wie BMW und Conti sind auch heute etwas gedrückt. Gold ist etwas teurer, die Feinunze kostet 1308 Dollar oder 974 Euro. Der Eurokurs wird mit 1 Dollar 3436 angegeben. Stefan Schmid, B5-Börse.

11:45 DAX und Deutsche Bank kaum verändert

Die Sanktionspläne gegen Russland lassen am Aktienmarkt keine Kauflust aufkommen. Der DAX steht kaum verändert bei 9599 Punkten. Der 16-prozentige Anstieg des operativen Gewinns der Deutschen Bank lockte die Anleger nur kurz aus der Reserve. Inzwischen steht die Aktie des Geldhauses leicht im Minus. Die Deutsche Börse ist mit 1,4 Prozent Aufschlag der beste Wert im DAX, Conti ist mit 1,6 Prozent Abschlag der größte Verlierer. Der MDAX stagniert ebenfalls, die Papiere von Wincor Nixdorf können sich nach dem gestrigen Rückschlag etwas erholen. Der TecDAX steigt etwas, Aixtron legen deutlich zu, 6 Prozent. Der Anlagenbauer meldete zwar erneut einen Quartalsverlust, hofft aber wegen der steigenden Nachfrage auf bessere Zeiten. Der Euro kostet 1 Dollar 3440. Stefan Schmid, B5 Börse.

11:15 DAX tritt auf der Stelle

An den Börsen herrscht Zurückhaltung. Das liegt zum einen an der bevorstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank. Die Fed wird morgen ihre Pläne zur künftigen Geldpolitik zumindest anklingen lassen. Und vorab halten sich viele Anleger lieber zurück – zumal viele befürchten dass die Zinswende wegen der robusten US-Wirtschaft vielleicht doch schon in diesem Jahr kommen könnte. Zum anderen bremst die geplante Verschärfung der EU-Sanktionen Moskau die europäischen Börsen. Solche Sanktionen träfen nicht allein Russland, warnen Analysten, sondern auch die europäische Wirtschaft. Und so treten die Börsen mehr oder weniger auf der Stelle. DAX, M-DAX und TecDAX legen gerade mal ein paar Punkte zu. Stand beim DAX: 9.606. Diese Unsicherheit reibt viele Anleger in sichere Häfen, also z.B. in Bundesanleihen. Zum Euro: der steht aktuell bei einem Dollar 34 40. Christian Sachsinger, B5 Börse.

10:45 Deutsche Bank auf Berg-und-Talfahrt

Bilanzen von Großbanken sind so kompliziert, dass sogar Wirtschaftsprofessoren oft Wochen brauchen, um sich einen Überblick zu verschaffen. An den Börsen muss das schneller gehen. Allerdings ist man sich heute bei der Deutschen Bank auch nicht so ganz im Klaren, wie man das aktuelle Zahlenwerk einstufen soll. Auf den ersten Blick fanden die Anleger die Quartalsbilanz überzeugend, der Aktienkurs startete 1,5 Prozent im Plus. Man konzentrierte sich dabei auf die operativen Zahlen, die besser ausgefallen waren als erwartet. Aber der Nettogewinn lag mit 238 Millionen Euro fast ein Drittel unter dem Niveau des Vorjahres. Und so notiert die Aktie inzwischen in der Verlustzone, ein halbes Prozent beträgt das Minus. Schlusslicht im DAX ist die Commerzbank mit 1,3 Prozent weniger. Adidas, Deutsche Börse und Infineon kommen dagegen ein Prozent voran. Der DAX fällt insgesamt ein paar Punkte zurück auf 9.588. Und der Euro steht aktuell bei einem Dollar 34 40. Christian Sachsinger, B5 Börse.

10:15 TecDAX hält sich im Plus

Aixtron ist ein Unternehmen das Anlagen für Chip-Fabriken baut. Das Geschäft lief zuletzt nicht mehr gut. Und auch die aktuellen Zahlen fallen nicht unbedingt berauschend aus. Im zweiten Quartal ist erneut ein Minus heraus gekommen. Allerdings verbreitet er Unternehmenschef Goetzeler Zuversicht. Und so hoffen Experten jetzt auf den Turnaround, also darauf, dass in der Bilanz bald wieder Gewinne stehen. Das beschert der Aktie von Aixtron fast 2 Prozent Plus. Auch bei Wire Card geht es um rund 2 Prozent aufwärts, das Unternehmen hat ebenfalls Quartalszahlen vorgelegt. Die Gewinne halten den TecDAX leicht im Plus. Kleine Verluste dagegen bei M-DAX und DAX. Der DAX notiert bei 9.585 Punkten. Das Geld fließt heute an die Rentenmärkte. Dort steigen die Notierungen, die Renditen sinken tendenziell im Gegenzug. Bei 10-jährigen Bundesanleihen auf 1,13 Prozent. Der Euro bewegt sich dagegen kaum bei einem Dollar 34 35. Christian Sachsinger, B5 Börse.

09:45 K+S setzt sich an DAX-Spitze

Der Markt für Düngemittel ist schwer zu durchschauen, Riesenkonzerne dominieren diese Branche. Einer der wichtigsten von ihnen, das russische Unternehmen Uralkali meldet nun, dass die Kaliauslieferungen im nächsten Jahr um 2 Millionen Tonnen steigen würden auf 60 Millionen. Gleichzeitig will man mit China verhandeln, um Preiserhöhungen von 10 Prozent durchzusetzen. Davon könnte dann auch der deutsche Hersteller K+S profitieren. So sieht man das offenbar auch an den Aktienmärkten. Denn der Kurs von K+S zieht nach dieser Meldung ein Prozent an. Das ist jetzt der größte Gewinn im DAX. Dahinter folgen Deutsche Post und Deutsche Börse mit jeweils einem knappen Prozent Plus. Die Gewinne der Deutsche Bank nach der Quartalsbilanz sind schon wieder verpufft. Die Aktie gibt jetzt gut ein halbes Prozent nach. Unterm Strich kommt beim DAX ein minimales Plus von 0,1 Prozent heraus. Das Börsenbarometer hält sich damit knapp über der Marke von 9.600 Punkten. Und der Euro steht bei einem Dollar 34 35. Christian Sachsinger, B5 Börse.

09:15 DAX startet 0,2 % höher

Viel los an den deutschen Aktienmärkten, allerdings mehr bei den Einzelwerten, denn es gibt viele Zahlen. Weniger tut sich zum Auftakt bei den Indizes. Der DAX ist mit einem Plus von gerade mal 0,2 Prozent gestartet, 9.620 der Stand kurz nach dem Handelsbeginn. Der M-DAX mit den Nebenwerten zeigt 0,3 Prozent nach oben auf 16.238. Und der TecDAX verbessert sich zu Beginn um 0,7 Prozent. Hier helfen vor allem die Aktien von Aixtron und Wire Card nach erfreulichen Quartalsbilanzen jeweils mit rund 3 Prozent Plus. Im DAX steht die Aktie der deutschen Bank ganz oben. Die Anleger sind zufrieden mit der Zwischenbilanz und stufen das Papier 1,2 Prozent nach oben. Der Euro rührt sich kaum bei einem Dollar 34 35. Christian Sachsinger, B5 Börse.

08:45 DAX im Plus erwartet

An den deutschen Aktienmärkten stellt man sich auf einen Auftakt mit leichten Gewinnen ein. Es wäre eine kleine Gegenreaktion nach zwei Tagen mit Verlusten und einem Abschlag von rund 250 Punkten beim DAX. Eines der Zugpferde könnte heute die Aktie der Deutschen Bank werden. Die Reaktionen auf die Quartalsbilanz fallen vorab positiv aus. Die Aktie ist an der Bayerischen Börse mit 1,3 Prozent Plus der Spitzenreiter. Dagegen locken die Zahlen von Linde die Börsianer nicht aus der Reserve. Beim Industriegasespezialisten rührt sich vorab kaum etwas beim Kurs. Auch Puma hat bereits seine Quartalsbilanz präsentiert. Hier steht vorab bereits ein Kursplus von fast 2 Prozent zu Buche. Gute Vorgaben kommen aus Fernost. Japans Nikkei-Index ist heute mit einem Plus von 0,6 Prozent aus dem Handel gegangen. Endstand: 15.618. Und auch in Hong Kong geht es weiter aufwärts, mit 0,4 Prozent Plus beim Hang Seng aktuell. Noch zum Euro: der steht bei einem Dollar 34 30. Christian Sachsinger, B5 Börse.

08:15 Importpreise fallen langsamer

Die deutschen Importpreise gehen weiter zurück. Das statistische Bundesamt hat gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 1,2 Prozent ermittelt. Allerdings war der Rückgang im Mai mit 2,1 Prozent noch deutlich stärker ausgefallen. Die Importpreise schlagen sich immer auch in der Inflationsrate nieder. Und da Volkswirte seit einiger Zeit Angst vor deflationären Tendenzen haben, dürfte es durchaus als positives Signal gewertet werden, wenn sich die Importe jetzt nicht mehr so stark verbilligen. Möglicherweise ist das ja auch ein Signal für die Aktienmärkte. Dort wird man sich heute aber wohl eher zurückhalten. Die Anleger warten gespannt darauf, was die amerikanische Notenbank beschließt. Die weitere Geldpolitik wird morgen verkündet. Manche Anleger fürchten, dass die Zinswende vielleicht doch schon in diesem Jahr kommt. Die US-Wirtschaft droht in manchen Landesteilen, wie etwa in Texas bereits wieder zu überhitzen. Nach Fernost: in Tokio haben die Märkte jetzt geschlossen. Und der Nikkei Index verbucht ein Tagesplus von 0,6 Prozent. 15.618 lautet der Endstand. Noch zum Euro: der steht aktuell bei einem Dollar 34 30. Christian Sachsinger, B5 Börse.

07:45 Linde überrascht positiv

Beim Industriegasespezialisten Linde sieht es auf den ersten Blick zumindest nicht schlecht aus. Das operative Ergebnis ist um knapp 2 Prozent gestiegen auf fast 1,9 Milliarden Euro. Das war deutlich mehr, als Analysten vorhergesagt hatten. Und was die Börsianer vielleicht noch mehr interessieren dürfte, ist der Ausblick. Linde hat seine Prognose fürs Gesamtjahr bekräftigt. Zusammen mit den Zahlen der Deutschen Bank haben die Börsianer also jetzt vor Handelsstart bereits einiges, was es zu verarbeiten gilt. Dazu kommen die Vorgaben aus Fernost. Die fallen recht passabel aus. Der Nikkei-Index verbessert sich jetzt kurz vor Handelsschluss um 0,6 Prozent auf 15.620. Zugpferde sind einige Technologietitel wie NTT und Hitachi mit 3,5 bzw. 1,5 Prozent Plus. Nach Hong Kong: auch dort geht es aufwärts. Der Hang Seng Index legt ein halbes Prozent zu. Und der Euro steht bei einem Dollar 34 30. Christian Sachsinger, B5 Börse.

07:15 Deutsche Bank legt Zahlen vor

Die Deutsche Bank hat ihre Zahlen vorgelegt. Im zweiten Quartal musste das größte deutsche Geldhaus demnach einen regelrechten Gewinneinbruch hinnehmen. Nach Steuern kamen 238 Millionen Euro heraus. Das waren fast 30 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Belastet wird die Quartalsbilanz vor allem durch einen Rückgang im Aktiengeschäft. Außerdem mussten die Rückstellungen für laufende Gerichtsverfahren deutlich aufgestockt werden. Die Deutsche Bank steht ja wegen vieler Vorwürfe und in zahlreichen Ländern am Pranger. Man kann die Zwischenbilanz aber auch anders lesen. Vor Steuern ist der Gewinn nämlich im Jahresvergleich um 17 Prozent gestiegen auf 885 Millionen Euro. Bleibt abzuwarten welcher Deutung sich die Börsianer anschließen, wenn es losgeht an den deutschen  Märkten in knapp zwei Stunden. Positive Vorgaben kommen dabei aus Fernost. Japans Nikkei Index verbessert sich zur Stunde um 0,6 Prozent auf 15.622. Und der Euro steht aktuell bei einem Dollar 34 30. Christian Sachsinger, B5 Börse.

06:45 China schiebt Märkte an

In Fernost blickt man auch heute wieder nach China. Dort waren gestern erfreuliche Daten aus dem Industriesektor vermeldet worden. Und die Hoffnung auf einen stärkeren wirtschaftlichen Aufschwung im Reich der Mitte gehen weiter. An den chinesischen Aktienmärkten findet deshalb eine wahre Rally statt. Der Hang Seng Index in Hongkong erreichte gestern den höchsten Schlussstand seit mehr als dreieinhalb Jahren. Heute geht es noch einmal weiter nach oben. Momentan verzeichnet der Hang Seng 0,3 Prozent Plus. Und so ziehen auch in Japan die Kurse weiter an. Der Nikkei Index schafft momentan 0,6 Prozent  Plus auf 15.615. Gefragt sind einige Technologie- und Autoaktien. Hitachi und NTT verteuern sich 2 bzw. 4 Prozent. Dagegen geben die Aktien von Sharp, Sony und Toshiba jeweils ein Prozent nach. Bei den Autobauern kommen Nissan um 3 und Suzuki um 2 Prozent voran. Noch zum Euro: der notiert aktuell bei einem Dollar 34 30. Christian Sachsinger, B5 Börse.  

06:15 Fernost stärker als US-Märkte

Von der Wall Street kommen maue Vorgaben für den heutigen Handelstag. Der Dow Jones schloss gestern knapp im Plus bei 16.983 Punkten. Der Nasdaq-Index gab ein klein wenig nach auf 4.445. Interessant eine Riesenfusion im US-Einzelhandel die wohl insbesondere der deutsche Discounter Aldi vorangetrieben hatte. Dollar Tree will den Wettbewerber Family Dollar für gut 9 Milliarden Dollar aufkaufen. Gemeinsam will man dem deutschen Rivalen die Stirn bieten. Noch steht die Zustimmung von Aktionären und Wettbewerbshütern aus. An der Wall Street kamen die Pläne aber bereits gut an. Die Aktie von Dollar Tree stieg um 1 Prozent, Family-Papiere verteuerten sich um 25 Prozent. Hierzulande gab der DAX 0,5 Prozent nach auf 9.598 Punkte. Nach Fernost: dort zeigt der Trend heute nach oben. Japans Nikkei-Index legt zur Stunde ein halbes Prozent zu auf 15.613. Und der Euro notierte bei 1 Dollar 34 35. Christian Sachsinger, B 5 Börse.


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