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B5 Börse DAX im Plus, Dow Jones kaum verändert

Stand: 24.11.2014

22:15 Dow Jones kaum verändert, Nasdaq im Plus

An den US-Börsen zeigte sich kein klarer Trend. Wenig tat sich an der Wall Street. Immerhin bewegt sich der Dow Jones auf Rekordniveau. Und in dieser Woche ist der wichtige Feiertag „Thanksgiving“. So hielten sich die Anleger zurück. Der Dow Jones blieb kaum verändert stehen bei 17.818 Punkten. Mehr tat sich an der Technologiebörse. Der Nasdaq schaffte ein Plus von fast einem Prozent. Gestützt wurden die Märkte von Spekulationen, dass die Notenbank in China ihre Geldpolitik weiter lockern könnte. Laut Medien ist die chinesische Führung bereit, die Zinsen weiter zu senken und die Kreditvergabe anzukurbeln. Die Aktien des Mischkonzerns United Technologies gaben rund 1,5 Prozent nach. Das Unternehmen hat den sofortigen Rücktritt seines Chefs angekündigt – ohne Gründe zu nennen. Der Deutsche Aktienindex notierte zeitweise über 9.800 Punkten – angetrieben von dem überraschend gut ausgefallenen ifo-Geschäftsklimaindex. Am Schluss blieb er ein halbes Prozent höher stehen bei 9.786 Punkten. Der Euro ist fest bei 1,2440 Dollar.

21:45 Jahresendrallye geht weiter

Nach dem Anstieg von mehr als 5 Prozent in der vergangenen Woche konnte der DAX heute eins draufsetzen. Geholfen hat dabei insbesondere der ifo-Geschäftsklimaindex. Zum ersten Mal seit einem halben Jahr hat sich die Stimmung in den deutschen Unternehmen aufgehellt. Zeitweise notierte der DAX über der Marke von 9.800 Punkten. Zum Schluss blieb er ein halbes Prozent im Plus stehen bei 9.786 Punkten. Um mehr als 2 Prozent nach oben ging es mit den Aktien der Deutschen Bank und der Deutschen Börse. Die Anteile der Telekom verteuerten sich um gut 1 Prozent und kosteten so viel wie seit sieben Jahren nicht mehr. Kleinere Verluste verbuchten die Versorgertitel: RWE und E.ON. Nach einem jetzt bekanntgewordenen Klimakonzept der Regierung würden die Stromkonzerne wohl gezwungen werden, Kohlekraftwerke zu schließen. Nach New York: der Dow Jones ist kaum verändert. Der Nasdaq gewinnt 0,8 Prozent. Der Euro steigt auf 1,2440 Dollar.

21:15 Spekulation über Chinas Geldpolitik stützt US-Börsen

An der Wall Street fehlt der richtige Schwung. Kein Wunder: vor dem Wochenende hat der Dow Jones noch neue Höchstmarken erklommen. Und in dieser Woche ist der wichtige Feiertag „Thanksgiving“. So halten sich die Anleger zurück. Aktuell ist der Dow Jones kaum verändert und pendelt um 17.800 Punkte.  Gestützt werden die Märkte von Spekulationen, dass die Notenbank in China ihre Geldpolitik weiter lockern könnte. Laut Medien ist die chinesische Führung bereit, die Zinsen weiter zu senken und die Kreditvergabe anzukurbeln. Die Aktien des Mischkonzerns United Technologies geben 1,5 Prozent nach. Das Unternehmen hat den sofortigen Rücktritt seines Chefs angekündigt – ohne Gründe zu nennen. Der Nasdaq hält sich 0,8 Prozent im Plus. Der Deutsche Aktienindex notierte zeitweise über 9.800 Punkten – angetrieben von dem überraschend gut ausgefallenen ifo-Geschäftsklimaindex. Am Schluss blieb er ein halbes Prozent höher stehen bei 9.786 Punkten. Der Euro ist fest bei 1,2435 Dollar.

20:45 Telekom-Aktien auf Sieben-Jahreshoch

Die Laune in den Chefetagen hat sich aufgehellt. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist gestiegen. Geholfen hat wohl der schwache Euro. Der macht es für die Exportunternehmen lukrativer, ihre Waren ins Ausland zu liefern. Durch die sinkenden Ölpreise sind außerdem die Kosten gesunken. Und dann hat wohl auch geholfen, dass die politischen Konflikte etwa in der Ukraine und im Nahen Osten zuletzt nicht mehr so im Blickpunkt waren. Von einer Trendwende will man beim ifo-Institut noch nicht reden, dazu müsste der Index mehrmals hintereinander klettern. Aber immerhin scheint der Abschwung unterbrochen. An den Aktienmärkten hat der erfreulich ausgefallene ifo-Index für einen Schub gesorgt und den DAX zeitweise über 9.800 Punkte steigen lassen. Am Schluss war der DAX noch ein halbes Prozent im Plus bei 9.786 Punkten. Die Aktien der Telekom kletterten auf 13,31 Euro und erreichten den höchsten Stand seit sieben Jahren. Der Dow Jones ist kaum verändert. Der Nasdaq gewinnt 0,7 Prozent. Der Euro steigt auf 1,2435 Dollar.

20:15 LateDAX schließt etwas schwächer

Nicht nur die Aktienkurse steigen, sondern auch die Stimmung in den deutschen Unternehmen. Zum ersten Mal seit einem halben Jahr konnte der ifo-Geschäftsklimaindex wieder zulegen. Für viele eine Überraschung. Und so konnte der DAX seine jüngste Gewinnserie fortsetzen. Er kletterte zeitweise über 9.800 Punkte. Am Schluss war der DAX noch ein halbes Prozent im Plus bei 9.786 Punkten. Den späten Handel beendete der LateDAX soeben rund 10 Punkte niedriger. Die größten Gewinner waren die Aktien der Deutschen Bank und der Deutschen Börse mit Zuwächsen von mehr als 2 Prozent. Die Telekom-Anteile notierten so hoch wie seit sieben Jahren nicht mehr. Der Kurs: 13,31 Euro. Der Plan der Bundesregierung, den Kohlendioxid-Ausstoß weiter zu senken, belastete die Versorgertitel: E.ON und RWE gaben leicht nach. Nach New York: der Dow Jones hält sich wenige Punkte im Plus. Der Nasdaq kommt 0,8 Prozent voran. Der Euro legt zu auf 1,2440 Dollar.

19:45 Diskussion um Zukunft alter Kohlemeiler belastet Versorger

Wirtschaftsminister Gabriel will den Ausstoß von Kohlendioxid bis 2020 weiter zu reduzieren. Die Stromkonzerne sind davon gar nicht begeistert, wie Gabriel selber nach einem Treffen mit den Versorgern sagte. E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall wollten die Pläne nicht kommentieren. Doch sie könnten möglicherweise gezwungen sein, Kohlekraftwerke zu schließen. Schon wieder ein Hieb gegen die großen Versorger, heißt es an den Aktienmärkten. Die Anteile von E.ON und RWE gaben heute leicht nach. Und das an einem Tag mit Kursgewinnen. Der DAX kletterte um ein halbes Prozent auf 9.786 Punkte. Zeitweise notierte der deutsche Leitindex sogar über 9.800 Punkten. Antreiber war der überraschend gut ausgefallene ifo-Geschäftsklimaindex. In New York fehlt der klare Trend. Der Dow Jones ist kaum verändert. Der Nasdaq kommt 0,7 Prozent voran. Der Euro steigt auf 1,2430 Dollar.

19:15 Dow Jones kaum verändert

Der Dow Jones lässt den Wochenstart langsam angehen, nachdem er vor dem Wochenende noch neue Höchstmarken erklommen hat. Aktuell ist er kaum verändert und pendelt um 17.800 Punkte. Gestützt werden die Märkte von Spekulationen, dass die Notenbank in China ihre Geldpolitik weiter lockern könnte. Am Wochenende hieß es in Medien, dass die chinesische Führung bereit sei, die Zinsen weiter zu senken und die Kreditvergabe anzukurbeln. Die Aktien des Mischkonzerns United Technologies geben rund 1 Prozent nach. Das Unternehmen hat den sofortigen Rücktritt seines Chefs angekündigt – ohne Gründe zu nennen. Der Nasdaq hält sich gut ein halbes Prozent im Plus. Der Deutsche Aktienindex notierte zeitweise über 9.800 Punkten – angetrieben von dem überraschend gut ausgefallenen ifo-Geschäftsklimaindex. Am Schluss blieb er ein halbes Prozent höher stehen bei 9.786 Punkten. Der Euro ist fest bei 1,2430 Dollar.

18:45 Drillisch will für 150 Millionen Euro eigene Aktien verkaufen

Der Mobilfunkanbieter Drillisch will in den kommenden Tagen eigene Aktien im Wert von rund 150 Millionen Euro verkaufen. Die von der Gesellschaft gehaltenen Papiere sollten bei institutionellen Investoren platziert werden, teilte Drillisch nach Börsenschluss mit. Das Paket entspricht knapp zehn Prozent des Grundkapitals. Das Geld sei einerseits für allgemeine Unternehmenszwecke, aber auch für mögliche Firmenkäufe gedacht. Die Drillisch-Aktien, die im TecDAX notiert sind, waren im Computerhandel noch um knapp 1,5 Prozent gestiegen. Jetzt im späten Handel geht es um 4 Prozent abwärts. Auffallend im TecDAX waren heute die Aktien von RIB Software mit einem Kursplus von fast 12 Prozent. Der TecDAX kam insgesamt um knapp 1 Prozent voran. Der DAX mit den Standardwerten kletterte um ein halbes Prozent auf 9.786 Punkte. In New York kommt der Dow Jones nicht vom Fleck. Der Nasdaq verbessert sich um 0,7 Prozent. Die Feinunze Gold wird kaum verändert für knapp 1.200 Dollar gehandelt. Der Euro steigt auf 1,2430 Dollar.

18:15 BT führt Übernahmegespräche für Mobilfunk-Comeback

British Telecom drängt zurück ins Mobilfunkgeschäft für Privatkunden und lotet dazu offenbar auch den Kauf eines Deutsche-Telekom-Ablegers aus. Insgesamt haben die Briten nach eigener Auskunft zwei heimische Anbieter im Visier. Der Konzern bestätigte aber lediglich Übernahmegespräche mit der spanischen Telefonica über deren britisches o2-Geschäft. Der Name der zweiten Mobilfunkfirma wurde nicht offiziell genannt. Informierten Kreisen zufolge handelt es sich um das Unternehmen EE, ein Joint Venture der Deutschen Telekom und des französischen Konzerns Orange. Die Aktien der spanischen Telefonica kamen 1 Prozent voran, die der British Telecom fast 4 Prozent. Die Anteile der Deutschen Telekom kletterten um gut 1 Prozent auf 13,31 Euro. Sie sind damit so teuer wie seit sieben Jahren nicht mehr. Der Eurostoxx verbesserte sich um ein halbes Prozent auf 3.212 Punkte. Der DAX kam ebenfalls ein halbes Prozent voran. Sein Stand: 9.786. In New York tritt der Dow Jones auf der Stelle. Der Nasdaq gewinnt 0,7 Prozent. Der Euro ist fest bei 1,2430 Dollar.

17:45 DAX schließt 0,5 Prozent höher bei 9.786 Punkten

Nach dem Anstieg von mehr als 5 Prozent in der vergangenen Woche konnte der DAX diesen Schwung in die neue Woche mitnehmen. Geholfen hat dabei insbesondere der erfreuliche ifo-Geschäftsklimaindex. Zum ersten Mal seit einem halben Jahr hat sich die Stimmung in den deutschen Unternehmen aufgehellt. Zeitweise notierte der DAX über der Marke von 9.800 Punkten. Zum Schluss blieb er ein halbes Prozent im Plus stehen bei 9.786 Punkten. Um mehr als 2 Prozent nach oben ging es mit den Aktien der Deutschen Bank und der Deutschen Börse. Die Anteile der Telekom verteuerten sich um gut 1 Prozent und kosteten so viel wie seit sieben Jahren nicht mehr. Kleinere Verluste verbuchten die Versorgertitel: RWE und E.ON. Nach einem jetzt bekanntgewordenen Klimakonzept der Regierung würden die Stromkonzerne wohl gezwungen werden, Kohlekraftwerke zu schließen. MDAX und TecDAX verbesserten sich jeweils um knapp 1 Prozent. Nach New York: der Dow Jones ist kaum verändert. Der Nasdaq gewinnt ein halbes Prozent. Der Euro steigt auf 1,2435 Dollar.

17:15 DAX verliert etwas an Schwung

Ein halbes Jahr lang ist die Stimmung in den deutschen Unternehmen immer schlechter geworden. Jetzt gibt es endlich ein hoffnungsvolles Signal. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist gestiegen. Geholfen hat wohl der schwache Euro. Der macht es für die Exportunternehmen lukrativer, ihre Waren ins Ausland zu liefern. Durch die sinkenden Ölpreise sind außerdem die Kosten gesunken. Und dann hat wohl auch geholfen, dass die politischen Konflikte etwa in der Ukraine und im Nahen Osten zuletzt nicht mehr so im Blickpunkt waren. Von einer Trendwende will man beim ifo-Institut noch nicht reden, dazu müsste der Index mehrmals hintereinander klettern. Aber immerhin scheint der Abschwung unterbrochen. An den Aktienmärkten hat der erfreulich ausgefallene ifo-Index für einen Schub gesorgt. Mittlerweile lässt der Schwung allerdings etwas nach. Der DAX hält sich noch ein halbes Prozent im Plus bei 9.785 Punkten. Die Aktien der Telekom kletterten bis auf 13,38 Euro. Das ist der höchste Stand seit sieben Jahren. Der Dow Jones ist kaum verändert. Der Euro steigt auf 1,2435 Dollar.

16:45 DAX bleibt über 9800

Sinkende Ölpreise und der schwache Euro nähren in der deutschen Wirtschaft offenbar Hoffnungen auf ein Ende der Konjunkturflaute, wie der überraschend gestiegene Ifo-Index unter anderem zeigt. Die positive Stimmung führt dazu, dass die Leitbarometer an den Börsen weiter zulegen. Die Russlandkrise scheint in den Hintergrund getreten zu sein. Der DAX pendelt um die Marke von 9800 bei genau 9801, das ist ein Anstieg von 0,7 Prozent. Der MDAX steigt um 0,9 Prozent auf 16997. In der hinteren Reihe ziehen die Anteile von SGL Carbon an, um 5,9 Prozent. Der Spezialgrafithersteller ist auf der Suche nach weiteren Partnern aus der Autobranche für seine Karbonfaser-Produkte. SGL stehe mit vielen Herstellern in Verhandlungen, sagte Konzernchef Jürgen Köhler. Unterstützung für die europäischen Börsen kommt von der Wall Street, dort setzt sich der Höhenflug fort. Der Dow Jones steigt um weitere 0,2 Prozent auf 17838. Der Euro zieht ein wenig an auf einen Dollar 24/32. Gabriel Wirth B5 Börse

16:15 US-Börsen setzen Höhenflug fort

Die US-Börsen sind positiv in die neue Woche gestartet, der Höhenflug setzt sich fort. Der Dow Jones steigt um 0,1 Prozent auf 17826, der Nasdaq Index verbessert sich um 0,6 Prozent auf 4739. Gestützt werden die Aktien Marktteilnehmern zufolge von der Hoffnung darauf, dass Chinas Notenbank ihre Geldpolitik weiter lockern könnte. Das stützt auch die Entwicklung an den deutschen Aktienmärkten. Der DAX gewinnt 0,7 Prozent auf 9801. Die Liste der Verlierer ist recht kurz, K+S verbilligen sich um 1,5 Prozent, nachdem sie in den vergangenen Handelstagen ordentlich zulegen konnten, Adidas, Bayer und RWE geben 0,5 Prozent nach. E.ON können sich gerade so behaupten. Die Versorger leiden unter der Diskussion über die mögliche Verpflichtung der Stromkonzerne, bis 2020 den Kohlendioxidausstoß ihrer fossilen Kraftwerke um mindestens 22 Millionen Tonnen zu verringern. Der Euro notiert bei einem Dollar 24/26. Gabriel Wirth B5 Börse

15:45 US-Börsen starten positiv

Die US-Börsen sind wie erwartet positiv gestartet, der Dow Jones gewinnt 0,2 Prozent auf 17850, der Nasdaq Index steigt um 0,4 Prozent auf 4732. Gegen den Trend verbilligen sich die Anteile von Lions Gate um 2,3 Prozent. Die Anleger des Filmstudios sind offenbar mit dem Kinostart des dritten Teils der „Tribute von Panem“ nicht überzeugt. Schätzungen zufolge spielte der Film am Wochenende in den USA 123 Millionen Dollar ein, das ist zwar der beste Kinostart in diesem Jahr, allerdings hatten Analysten wohl mehr erwartet. Ansonsten allerdings stützt die positive Wall Street auch die Börsen in Europa. Der DAX steigt auf über 9800 auf 9825, das ist ein Anstieg von 0,9 Prozent. Allen voran verteuern sich Deutsche Bank um drei Prozent. Händler sprechen von Nachholbedarf. Der Preis für eine Feinunze Gold liegt bei 1198 Dollar, das sind umgerechnet 965 Euro. Der Euro steht bei einem Dollar 24/15. Gabriel Wirth B5 Börse

15:15 BT will offenbar wieder ins Mobilfunkgeschäft

British Telecom (BT) drängt offenbar zurück ins Mobilfunkgeschäft für Privatkunden. Der Konzern bestätigte Übernahmegespräche mit der spanischen Telefonica über deren britisches o2-Geschäft, das einst zur British Telecom gehörte. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge soll BT auch noch an einer weiteren Mobilfunkfirma interessiert sein, einem Ableger von der deutschen Telekom. Die Aktien der BT Group ziehen um 2,9 Prozent. Die Titel der deutschen Telekom kommen um 0,9 Prozent voran, hier gibt es noch einen positiven Analystenkommentar. Doch auch sonst ist die Stimmung recht freundlich. Vor allem Finanz- und Autowerte sind gesucht. Allen voran verteuern sich die Anteile der Deutschen Bank um 2,9 Prozent, gefolgt von Conti, die 2,3 Prozent gutmachen, Daimler schwaffen ein Plus von 1,9 Prozent. Insgesamt steigt der DAX um 0,8 Prozent auf 9808. Der überraschend gestiegene Ifo-Index wird als Grund genannt. Der Euro steht bei einem Dollar 24/12. Gabriel Wirth B5 Börse

14:45 Wochenstart ist geglückt

Der Wochenstart ist geglückt, es geht weiter aufwärts an den europäischen Börsen und es sieht auch so aus, als ob die Wall Street mit Gewinnen eröffnen wird. Darauf deuten zumindest die positiven US-Futures hin. Der DAX steigt um 0,7 Prozent auf 9800. Gegen den Trend dümpeln im Leitindex die Papiere von K+S hauchdünn im Minus. Sie haben aber auch in den vergangenen Tagen deutlich zugelegt. Die teilweise Wiederaufnahme der Produktion in einer wichtigen Uralkali-Mine ist Marktteilnehmern zufolge der Grund für den behaupteten Verlauf dieser Aktien von K+S, die Titel des weltgrößten Kali-Produzenten dagegen sind auf Erholungskurs. Die Aktien von Uralkali steigen um 2,2 Prozent, allerdings haben sie an den vergangenen fünf Handelstagen rund 26 Prozent an Wert eingebüßt. Die Grube in der russischen Region Perm war in der vergangenen Woche stillgelegt worden, nachdem dort Wasser eingelaufen war. Der Euro steht bei einem Dollar 24/13. Gabriel Wirth B5 Börse

14:15 Telekomaktien profitieren von Analystenkommentar

Ein positiver Analystenkommentar treibt die Aktien der Deutschen Telekom auf den höchsten Stand seit knapp sieben Jahren. Der Kurs zieht um ein Prozent an, auf 13,29 Euro je Anteil. Die Experten von Barclays haben die Aktien auf Übergewichten hochgestuft und als Kursziel 15 Euro angesetzt. Der Bonner Konzern werde in den nächsten Jahren den Umsatz und das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) aus eigener Kraft steigern, schrieben die Analysten in einer Studie. Damit steche die Telekom unter den europäischen Rivalen positiv hervor. Auch sonst geht es im Schnitt weiter nach oben. Der DAX steigt um 0,7 Prozent auf 9796. Der überraschend gestiegene Ifo Index sorgt für Unterstützung. Zudem geben die Ölpreise geben weiter nach. Ein Barrel, das sind 159 Liter, der Nordseesorte Brent, kostet an den Terminmärkten knapp unter 80 Dollar. Wenige Tage vor dem mit Spannung erwarteten Treffen der Opec-Staaten steige die Nervosität, erklären Marktteilnehmer. Der Euro steht bei einem Dollar 24/12. Gabriel Wirth B5 Börse

13:45 Ölpreise geben weiter nach

Die Ölpreise geben weiter nach. Ein Barrel, das sind 159 Liter, der Nordseesorte Brent, kostet an den Terminmärkten knapp unter 80 Dollar, Wenige Tage vor dem mit Spannung erwarteten Treffen der Opec-Staaten steige die Nervosität, erklären Marktteilnehmer. Wegen eines Überangebots und gleichzeitig schwächelnder Nachfrage aus China und Europa sind die Ölpreise seit Sommer um etwa ein Drittel zurückgegangen. Das freut zumindest die Wirtschaft und auch die Anleger. Gesunkene Ölpreise und der schwache Euro nähren in der deutschen Wirtschaft offenbar Hoffnungen auf ein Ende der Konjunkturflaute, wie der überraschend gestiegene Ifo-Index zeigt. Die positive Stimmung führt dazu, dass die Leitbarometer an den Börsen steigen. Die Russlandkrise scheint in den Hintergrund getreten zu sein. Der DAX pendelt um die Marke von 9800 bei 9807, das ist ein Anstieg von 0,8 Prozent. Der Euro steht bei einem Dollar 24/12. Gabriel Wirth B5 Börse

13:15 DAX über 9800

Sinkende Ölpreise und der schwache Euro nähren in der deutschen Wirtschaft offenbar Hoffnungen auf ein Ende der Konjunkturflaute, wie der überraschend gestiegene Ifo-Index zeigt. Die positive Stimmung führt dazu, dass die Leitbarometer an den Börsen steigen. Die Russlandkrise scheint in den Hintergrund getreten zu sein. Der DAX pendelt um die Marke von 9800 bei 9807, das ist ein Anstieg von 0,8 Prozent. Für Bewegungen sorgen unter anderem Analystenkommentare. Die Aktien der Deutschen Börse verteuern sich um 1,6 Prozent. Zu diesen Papieren gibt es eine Kaufempfehlung von der Citigroup. Die Titel der Deutschen Telekom gewinnen 1,1 Prozent. Barclays hat die Aktien hochgestuft, auf „Übergewichten“. Der MDAX verbessert sich auch um 0,8 Prozent auf 16982. Metro ziehen um 3,7 Prozent an, Salzgitter um 2,8 Prozent und Kuka um 2,7 Prozent. Der Euro steht bei einem Dollar 24/06. Gabriel Wirth B5 Börse

12:45 Versorger schwächeln gegen den Trend

An einem insgesamt positiven Handelstag haben es im DAX neben K+S vor allem die Versorger schwer. K+S stehen an der Spitze der Verlierer mit Minus 1,7 Prozent, gefolgt von RWE mit einem Abschlag von 0,7 Prozent, E.ON büßen 0,3 Prozent ein. Die Energiewerte leiden offenbar unter den Berichten über das geplante Klimaschutz-Konzept. Das Konzept sieht faktisch eine Schließung der Kohlekraftwerke vor. Vorgesehen ist demnach, dass die Versorger bis 2020 mindestens 22 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) einsparen müssen. Branchenkreisen zufolge wollen die Versorger eine erhebliche Entschädigung verlangen. Ansonsten ist der Wochenauftakt gelungen. Der DAX steigt um 0,6 Prozent, er pendelt um die Marke von 9800, bei aktuell 9791, allen voran ziehen die Anteile der deutschen Bank um 2,5 Prozent an. Händlern zufolge sind das Nachholeffekte. Die Titel haben ja seit Jahresbeginn deutlich an Wert verloren. Der Euro steht bei einem Dollar 24/10. Gabriel Wirth B5 Börse  

12:15 DAX steigt auf über 9800

Der überraschende Anstieg des Ifo-Index stützt Marktteilnehmern zufolge die Börsen zum Wochenauftakt. Der DAX steigt um 0,8 Prozent auf 9815. Der EuroStoxx 50 verbessert sich um 1,1 Prozent. In den vergangenen fünf Handelstagen hatten Spekulationen auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik in der Euro-Zone den DAX bereits um 5,2 Prozent in die Höhe getrieben. Offensichtlich wirke die 10.000-Punkte-Marke zum Jahresende noch einmal wie ein Magnet, meinte ein Händler. Für Bewegungen sorgen unter anderem Analystenkommentare. Die Aktien der Deutschen Börse verteuern sich um 1,4 Prozent. Zu diesen Papieren gibt es eine Kaufempfehlung von der Citigroup. Die Titel der Deutschen Telekom gewinnen 1,3 Prozent. Barclays hat die Aktien hochgestuft, auf „Übergewichten“. Der Preis für eine Feinunze Gold liegt bei 1195 Dollar, das sind umgerechnet 963,5 Euro. Der Euro steht bei einem Dollar 24/07. Gabriel Wirth B5 Börse

11:45 Siemens erhält Großauftrag

Siemens hat einen Großauftrag erhalten, für Bahntechnik aus Spanien. Die Münchner sollen zusammen mit der französischen Thales eine Strecke in Spanien (von Olmedo nach Ourense) mit neuer Signal- und Leittechnik ausrüsten, wie der Münchener Konzern mitteilte. Der spanische Bahnbetreiber ADIF bezahlt dafür an das Konsortium 510 Millionen Euro, mit der neuen Technik soll die Sicherheit für die Passagiere erhöht werden. Der Vertrag umfasse auch die Wartung der Technik für 20 Jahre. Die Aktien von Siemens können sich trotz des Großauftrags gerade mal so behaupten, besser läuft es unter anderem bei den Auto- und Finanzwerten. Deutsche Bank ziehen allen voran um 2,5 Prozent an, BMW um 1,6 Prozent. Insgesamt steigt der DAX um 0,8 Prozent auf 9805. Als Grund wird der überraschende Anstieg des Ifo Index genannt. Der Euro steht bei einem Dollar 24/04. Gabriel Wirth B5 Börse

11:15 Schaltbau-Aktie bricht nach Gewinnwarnung um 10 Prozent ein

Die Stimmung ist gut an den deutschen Börsen. Der überraschende Anstieg des ifo-Geschäftsklimaindex gibt den Kursen Rückenwind. Der DAX flirtet wieder mit der Marke von 9800 Punkten. Zeitweise hat er sie heute schon übersprungen, jetzt notiert er wieder leicht darunter mit 9795 Punkten, das entspricht einem Plus von 0,6 Prozent. Auch bei den Nebenwerten geht es nach oben. Gegen den freundlichen Trend jedoch ist das Papier des Verkehrstechnikkonzerns Schaltbau, das im SDAX gelistet ist, um gut 10 Prozent eingebrochen. Die Münchner haben ihre Gewinnprognose für das laufende Jahr kassiert. Grund seien unerwartet hohe negative Effekte aus einem Zukauf, die das betriebliche Ergebnis auf knapp 27 Millionen Euro drücken werden, so das Unternehmen. Bislang waren 31 Millionen angepeilt worden. Wenig verändert die Kurse am deutschen Rentenmarkt: 10jährige Bundesanleihen rentieren mit 0,78 Prozent. Der Euro kostet 1 Dollar 23 95.

10:45 DAX flirtet mit 9800er-Marke

Die Kursrallye geht weiter am deutschen Aktienmarkt. Nachdem der ifo-Geschäftsklimaindex im November überraschend gestiegen ist und damit die seit 6 Monaten anhaltende Abschwung-Serie unterbrochen, machen auch die deutschen Aktien weiter Boden gut. Der DAX gewinnt zur Stunde 0,7 Prozent auf 9800 Punkte, der MDAX hat ebenfalls 0,7 Prozent zugelegt und der TecDAX gut ein Prozent. Deutsche Bank, Deutsche Börse und Deutsche Telekom sind die drei größten Gewinner im DAX. Die T-Aktie profitiert von einer Analystenempfehlung und steigt um 1,5 Prozent. Auch das Papier der Deutschen Börse hat nach positiven Analystennoten angezogen und um 2,2 Prozent zugelegt. Die Deutsche Bank will ihre Geschäfte in China ausweiten und wird dafür mit einem Plus von 2,5 Prozent bei der Aktie belohnt. Die Feinunze Gold liegt am Vormittag bei 1197 Dollar. Der Euro hat ganz leicht angezogen auf 1 Dollar 24 12.

10:15 ifo-Index überraschend gestiegen

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich wieder aufgehellt. Nach sechs Rückgängen in Folge ist der Geschäftsklimaindex des Münchner ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung im November überraschend wieder gestiegen von 103,2 auf 104,7 Punkte. Erwartet worden war eigentlich ein leichter Rückgang. Der Index gilt als wichtigster Konjunktur-Frühindikator und wird monatlich durch die Befragung von rund 7000 Unternehmen aus Industrie, Handel und Bauwirtschaft ermittelt. Die Führungskräfte schätzen sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch die Aussichten für die kommenden sechs Monate besser ein als zuletzt. Und das hilft auch den Aktien an den deutschen Börsen. Der DAX hat seine Gewinne ausgeweitet auf 62 Punkte oder 0,6 Prozent und notiert insgesamt mit 9795 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte ist ebenfalls um 0,6 Prozent gestiegen, der TecDAX um rund ein Prozent. Bundesanleihen und Eurokurs haben nur wenig reagiert. 10jährige deutsche Staatsanleihen rentieren mit 0,78 Prozent. Der Euro kostet 1 Dollar 23 85.

09:45 Warten auf den ifo-Index ...

Nach der Kursrallye in der vergangenen Woche mit dem größten Wochengewinn seit mehr als einem Jahr hat der DAX heute eine kleine Verschnaufpause eingelegt. Mit Spannung warten die Börsianer auf die Veröffentlichung des ifo-Geschäftsklimaindex in einer knappen halben Stunde. Im Vorfeld ist der Handel ruhig, aber freundlich. Der DAX notiert 0,2 Prozent höher bei 9754 Punkten. Die Aktie der Deutschen Börse ist die Nummer eins im Index mit einem plus von 2,4 Prozent. Sie profitiert von einer Kaufempfehlung der Citigroup, die das Papier von „neutral“ auf „kaufen“ angehoben hat. Platz zwei geht an die Aktie der Deutschen Bank mit plus 1,8 Prozent. Der Bankenriese will seine Präsenz in China ausbauen und deshalb dort die Zahl der Filialen im Firmenkundengeschäft und der Mitarbeiter erhöhen. Zu den Verlierern gehören die Papiere von K+S, RWE, Fresenius und Merck mit Abschlägen zwischen 0,7 und 0,9 Prozent. Am Rentenmarkt liegt die Rendite 10jähriger Bundesanleihen 1/100 höher bei 0,78 Prozent. Der Euro notiert knapp unter 1 Dollar 23 80.

09:15 DAX kurz nach Handelstart leicht im Plus

Nun ist der DAX doch etwas leichter in die neue Handelswoche gestartet. Wenige Minuten nach Börsenbeginn notiert er aber bereits wieder mit 3 Puntken im Plus bei 9736 Punkten. Das Kursbild ist gemischt. Zu den größten Gewinnern gehören die Papiere der Deutschen Börse mit plus 1,9 Prozent, gefolgt von denen der Deutschen Telekom mit einem knappen Prozent Plus, nachdem zuvor die britische Barclays Bank die T-Aktien auf „übergewichten“ herauf gestuft hatte. Das Papier der Deutschen Bank gewinnt ebenfalls rund ein Prozent. Der Bankenriese will seine Präsenz in China ausbauen und deshalb dort die Zahl der Filialen im Firmenkundengeschäft und der Mitarbeiter erhöhen. Die drei größten Verlierer im frühen Handel sind die Papiere des Versorgers RWE mit minus 1,3 Prozent, des Düngemittelspezialisten K+S mit minus 0,7 Prozent und des Autozulieferers Continental mit minus 0,5 Prozent. Am Rentenmarkt liegt die Rendite 10jähriger Bundesanleihen bei 0,77 Prozent. Der Euro notiert knapp unter 1 Dollar 24.

08:45 Börsianer rechnen mit freundlichem Handelsstart

Es sieht ganz nach einem freundlichen Start aus an den deutschen Aktienmärkten. Die Börsen in Hong Kong und Shanghai haben mit deutlichen Gewinnen von jeweils rund 1,9 Prozent auf die überraschende Leitzinssenkung der chinesischen Zentralbank am Freitag reagiert und in New York hatte der Dow Jones ein Plus von 0,5 Prozent verbucht. Das dürfte auch den DAX weiter beflügeln. Er wird in vorbörslichen Prognosen bei 9757 Punkten gesehen und damit 25 Punkte höher als seine Schlusstand vom Freitag. Im frühen Handel an der Bayrischen Börse in München gehört die Telekom-Aktie zu den Gewinnern. Die britische Barclays Bank hat die Aktie auf „übergewichten“ herauf gestuft. Auch die Aktei der Deutschen Bank liegt leicht im Plus. Der Bankenriese will seine Präsenz in China ausbauen und deshalb dort die Zahl der Filialen im Firmenkundengeschäft und der Mitarbeiter erhöhen. Die Lufthansa-Aktie hat ihren Marktanteil in Deutschland erhöht, die Aktie jedoch kann davon zumindest vorbörslich noch nicht profitieren und liegt derzeit leicht im Minus. Der Euro notiert knapp über 1 Dollar 24.

08:15 DAX leicht im Plus erwartet

Nach dem Kursfeuerwerk in der vergangenen Woche dürfte der DAX seinen Aufwärtstrend auch heute zu Handelsstart fortsetzten. Frühe Prognosen von Banken und Brokern sehen den Index zur Stunde bei 9750 Punkten, 17 Punkte über seinem Endstand am Freitag. Angesichts der Leitzinssenkung in China und dem Bekenntnis der EZB, die Geldschleusen weiter offen zu lassen, hatte der DAX da 2,5 Prozent zugelegt, in der gesamten Woche belief sich das Plus auf mehr als 5 Prozent. Wie es heute laufen wird bei DAX und Co, wird wohl auch vom Geschäftsklimaindex des Münchner ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung abhängen, der um 10 Uhr veröffentlicht wird. Er gilt als wichtigster Frühindikator der deutschen Wirtschaft. Nach dem starken ZEW-Index in der vergangenen Woche hoffen die Börsianer nun möglicherweise auch auf eine positive Überraschung beim ifo-Index. Die Vorgaben der internationalen Börsen sind positiv. In Hong Kong geht es zur Stunde um 1,9 Prozent nach oben und in Shanghai um 1,8 Prozent. Der Dow Jones an der Wall Street war am Freitag um 0,5 Prozent gestiegen. Die Börse Tokio ist heute wegen eines Feiertags geschlossen. Der Euro liegt bei 1 Dollar 24.

07:45 Hyundai und Kia heben Absatzziele an

Die südkoreanischen Autohersteller Hyundai und Kia sind optimistisch und haben ihre Verkaufsziele angehoben. Dank überraschend guter Geschäfte in Schwellenländern hoben die beiden Partner ihre konzernweite Absatzprognose um 140000 Fahrzeuge an auf nun mindestens 8 Millionen Stück. Zusammen ist das Duo die Nummer fünf auf dem Weltmarkt. Die Aktie von Hyundai gewinnt an der Börse in Seoul fast 4 Prozent, bei Kia ist es ein Plus von 0,7 Prozent. Der Kospi-Index in Seoul ist ebenfalls um  0,7 Prozent gestiegen. Insgesamt ist die Stimmung freundlich an den asiatischen Börsen. Die überraschende Zinssenkung der chinesischen Zentralbank vor dem Wochenende gibt den Kursen weiter Rückenwind. In Hongkong hat der Hang Seng Index um 1,8 Prozent zugelegt, der Shanghai Composite gewinnt ebenfalls 1,8 Prozent. Die Börsianer gehen davon aus, dass der ersten Zinssenkung der chinesischen Zentralbank seit mehr als zwei Jahren weitere Maßnahmen zur Stützung der schwächelnden Wirtschaft folgen könnten. Die Börsen in Japan sind heute wegen eines Feiertags geschlossen. Der Euro notiert knapp unter 1 Dollar 24.

07:15 Anleger warten auf ifo-Index

Die Messlatte hängt hoch für die neue Woche an den deutschen Aktienmärkten. In der vergangenen hatte der DAX mehr als 5 Prozent gewonnen, allein am Freitag war er um gut 2,5 Prozent nach oben geschnellt auf 9733 Punkte. Wie es heute laufen wird bei DAX und Co, wird wohl auch vom Geschäftsklimaindex des Münchner ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung abhängen, der in etwa 3 Stunden veröffentlicht wird. Er gilt als wichtigster Frühindikator der deutschen Wirtschaft und wird monatlich durch die Befragung von rund 7000 Unternehmen aus Industrie, Handel und Bauwirtschaft ermittelt. Angesichts anhaltender Konjunktursorgen dürfte die Stimmung in der deutschen Wirtschaft auch im November gesunken sein. Experten rechnen im Schnitt mit einem leichten Rückgang des Konjunkturbarometers im Vergleich zum Vormonat auf 103 Punkte. Das wäre der tiefste Stand seit Ende 2012. Die Vorgaben der internationalen Börsen für den Start des DAX sind gar nicht schlecht. An den Börsen in China, in Hong Kong und Shanghai, geht es um jeweils rund 2 Prozent nach oben. An der New Yorker Wall Street war der Dow Jones am Freitag um 0,5 Prozent gestiegen. Der Euro liegt bei 1 Dollar 24.

06:45 Kauflaune in Hong Kong und Shanghai

Die Furcht vor einer weiteren Abschwächung der Konjunktur hat die Notenbank in China handeln lassen. Zum ersten Mal seit rund zwei Jahren hat sie den Leitzins gesenkt. Sie reduzierte den Schlüsselsatz am Freitag auf 5,6 von zuvor sechs Prozent. Zugleich räumte sie den Banken mehr Freiheit bei der Gestaltung von Zinsen auf Kundeneinlagen ein. Damit soll die chinesische Wirtschaft angekurbelt werden, die im Sommer so langsam gewachsen war wie seit rund 5 Jahren nicht mehr. Zudem soll die Kreditvergabe an Unternehmen gesteigert werden, die im Oktober deutlich zurückgegangen war. An den Finanzmärkten hoffen Investoren weltweit auf einen Schub für die Weltwirtschaft, falls Chinas Konjunktur wieder anziehen sollte. Das hatte bereits vor dem Wochenende die Kurse an den internationalen Aktienmärkten beflügelt. Heute geht der Anstieg an den chinesischen Börsen weiter. Der Hang Seng Index in Hong Kong gewinnt zur Stunde 1,9 Prozent, der Shanghai-Composite 2,1 Prozent. Die Börsen in Japan sind wegen eines Feiertags geschlossen. Der Euro liegt knapp unter 1 Dollar 24.

06:15 Chinas Börsen nach Zinssenkung im Aufwind

Es ist ein gelungener Start in die neue Woche an den Börsen in China. Die überraschende Zinssenkung der chinesischen Zentralbank vor dem Wochenende gibt den Kursen weiter Rückenwind. In Hongkong hat der Hang Seng Index um 1,9 Prozent zugelegt, der Shanghai Composite gewinnt rund 2 Prozent. Die Börsianer gehen davon aus, dass der ersten Zinssenkung der chinesischen Zentralbank seit mehr als zwei Jahren weitere Maßnahmen zur Stützung der schwächelnden Wirtschaft folgen könnten. So sei China aus Furcht vor einer Deflation zu weiteren Zinssenkungen und einer Ankurbelung der Kreditvergabe bereit. Damit wollten Notenbank und Regierung verhindern, dass fallende Preise zu Schuldenausfällen, Firmenpleiten und Arbeitsplatz-Verlusten führten. Die Börsen in Japan sind heute wegen eines Feiertags geschlossen. Der Euro notiert knapp unter 1 Dollar 24. Monika Stiehl, B5 Börse.


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