Aktuell - Börse


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B5 Börse DAX erneut deutlich im Minus

Stand: 09.02.2016

18:45 Tui setzt auf Spanien-Urlauber

Der weltgrößte Reisekonzern Tui bekommt die Terrorfolgen in der Türkei und Nordafrika zu spüren. Die Sommerbuchungen für Türkei-Reisen seien im Vergleich zum Vorjahr bislang um 40 Prozent eingebrochen, sagte Tui-Chef Fritz Joussen bei der Hauptversammlung in Hannover. Zuvor waren schon Tunesien und halb Ägypten als Urlaubsziele weggefallen. Joussen glaubt dennoch an eine Gewinnsteigerung im laufenden Geschäftsjahr. Hoffnung macht ein Buchungsansturm auf Spanien samt Kanaren, trüber sind die Aussichten bei der Container-Reederei Hapag-Lloyd. Die Tui-Aktie verbilligte sich heute um 2,3 Prozent. Insgesamt war die Stimmung an den Börsen erneut schlecht. Der DAX gab um 1,1 Prozent nach auf 8.879 Punkte. Das war der niedrigste Schluss-Stand seit Oktober 2014. Die Aktien von RWE, Commerzbank und Deutscher Bank verbilligten sich um mehr als 4 Prozent. Dow Jones und Nasdaq geben um 0,4 Prozent nach. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 13 25. Stephan Lina, B 5 Börse.

18:15 Deutsche Bank-Aktie weiter unter Druck

Die Stimmung an den deutschen Börsen bleibt schlecht. Der DAX ist auf den niedrigsten Stand seit Oktober 2014 gefallen. Das Börsenbarometer fiel in einem sehr nervösen Handel um 1,1 Prozent auf 8.879 Punkte. Die Aktien von RWE, Commerzbank und Deutscher Bank verbilligten sich um mehr als 4 Prozent. Das Papier der Deutschen Bank schloss bei 13,23 Euro, das ist ein Rekordtief. Nach Einschätzung von Händlern sehen viele Investoren den einstigen Branchenprimus mit sehr großer Skepsis. Das Unternehmen kämpft ja mit vielen Problemen: Da sind der Milliardenverlust des vergangenen Jahres, das anhaltende Zinstief, die sich eintrübende Konjunktur und die teure Aufarbeitung der Sünden der Vergangenheit. Offensichtlich sind die Zweifel am Markt so groß, dass sich die Deutsche Bank inzwischen genötigt sah, in einer Mitteilung ihre Zahlungsfähigkeit zu beteuern. In New York liegt der Dow Jones 0,3 Prozent im Minus. Und der Euro verteuert sich auf 1 Dollar 13 15. Stephan Lina, B 5 Börse.

17:45 DAX schliesst 1,1 Prozent im Minus

Der deutsche Aktienmarkt ist erneut mit Verlusten aus dem Handel gegangen, auch wenn sich die Börsen am Ende etwas von ihrem Tagestief lösen konnten. Der DAX schloss 1,1 Prozent im Minus bei 8.879 Punkten. Es waren wieder dieselben Themen, die für Druck auf die Kurse sorgten: Konjunkturängste und die damit verbundenen Verwerfungen an den Rohstoffmärkten. Abgegeben wurden erneut die Aktien von Finanzkonzernen. Die Papiere der Commerzbank und der Deutschen Bank verbilligten sich um mehr als 4 Prozent. Das Papier der Deutschen Bank kostete am Ende 13,23 Euro, das ist ein Rekordtief. An den Börsen hatte man mit Verwunderung zur Kenntnis genommen, dass die Deutsche Bank ausdrücklich erklärt hatte, in diesem Jahr ihre finanziellen Verpflichtungen wahr nehmen zu können. Zulegen konnte dagegen die Telekom-Aktie mit einem Plus von 1 Prozent. In New York liegen Dow Jones und Nasdaq 0,3 Prozent im Minus. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 13 10. Stephan Lina, B 5 Börse.

17:15 Börsen im späten Handel schwach

An den deutschen Börsen geht die Talfahrt weiter. Der DAX fällt im späten Handel um 1,1 Prozent auf 8.878 Punkte. Damit reiht sich der deutsche Aktienmarkt ein in den heutigen Abwärtstrend an den Weltbörsen. Es sind immer noch dieselben Themen, die für Druck auf die Kurse sorgen: Konjunkturängste und die damit verbundenen Verwerfungen an den Rohstoffmärkten. Abgegeben werden erneut die Aktien von Finanzkonzernen. An der Spitze der Verliererliste im DAX steht das Papier der Commerzbank mit einem Minus von knapp 5 Prozent. Das Papier der Deutschen Bank büßt 4,7 Prozent ein und notiert bei 13,18 Euro, das ist ein Rekordtief. An den Börsen hatte man mit Verwunderung zur Kenntnis genommen, dass die Deutsche Bank ausdrücklich erklärte, in diesem Jahr ihre finanziellen Verpflichtungen wahr nehmen zu können. In New York liegen Dow Jones und Nasdaq 0,3 Prozent im Minus. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 13 10. Stephan Lina, B 5 Börse.

16:45 DAX minus 1,6 Prozent

Unter 8.800 Punkte fiel der DAX heute schon – dann wieder über 8.900 – und jetzt wieder unter dieser Marke – mit einem Minus von 1,6 Prozent. Diese große Schwankungsbreite zeigt die Nervosität der Anleger. Im Oktober 2014 bewegte sich der deutsche Leitindex zuletzt ungefähr auf dem Niveau dieser Tage. Danach stieg er immer weiter an - bis auf mehr als 12.000 Punkte - vor allem wegen der Politik des extrem billigen Geldes. Kritiker wiesen häufiger darauf hin, dass es an einer Basis für so stark steigende Kurse fehlen würde. Jetzt sprechen manche schon von einer neuen Normalität. Kleinanleger stellen sich nun die Frage, wo ihr Geld jetzt noch sicher ist. Diese Frage nach Sicherheit stellt sich jedoch nicht, denn wer sein Geld an den Finanzmärkten anlegt, muss damit rechnen, dass es auch wieder abwärts geht. Der Dow Jones verliert 0,6 Prozent und der Euro ist gut 1,13 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

16:15 Wall Street dreht ins Plus

Es geht auf und ab an den Börsen. Die Anleger sind nervös. Es gibt keine klare Linie. Anfangs waren die Verluste am deutschen Aktienmarkt noch gering. Kurzzeitig schaffte der DAX ein kleines Plus. Jetzt fällt er um 0,6 Prozent auf 8.925 Punkte. An der Wall Street hat der Handel mit Verlusten begonnen. Inzwischen notieren die US-Börsen im Plus. Der Nasdaq-Index steigt um 0,9 Prozent. In diesem Sog drehte am deutschen Aktienmarkt der TecDAX kurzzeitig ins Plus. Der Euro hat im Tagesverlauf deutlich an Wert gewonnen. Kurzzeitig war er knapp 1,13 Dollar wert. Das bedeutet, der Dollar ist wieder etwas schwächer, was einerseits gut ist für die US-Exporteure – andererseits aber auch auf eine Schwäche der US-Wirtschaft hindeutet. Yvonne Unger, B5 Börse

15:45 Wall Street beginnt Handel im Minus - reduziert die Verluste aber in den ersten Minuten

An der Wall Street hat der Handel soeben – wie erwartet – mit Verlusten begonnen. Der Dow Jones fällt jetzt um 0,3 Prozent auf 15.984 Punkte. Der Technologie-Index Nasdaq notiert 0,2 Prozent schwächer. Gegen den Trend steigen die Aktien von Coca-Cola. Einsparungen haben dem Unternehmen trotz Absatzproblemen zu einem Gewinnsprung verholfen. Das Ergebnis stieg im abgelaufenen Quartal um rund 60 Prozent auf 1,24 Milliarden Dollar. Allerdings setzte der starke Dollar dem US-Getränkeriesen zu. Momentan fällt der Dollar wieder im Kurs – oder anders herum – der Euro legt kräftig zu – und zwar auf 1,12 66 Dollar. Die europäischen Börsen verlieren mehr als 2 Prozent. Die Papiere der Unicredit rutschen um mehr als 5 Prozent ab. Wie gehört, hat der Mutterkonzern der Hypovereinsbank im vergangenen Jahr deutlich weniger verdient. Der DAX reduziert seine Verluste. Er büßt gut 1 Prozent ein auf 8.884 Punkte. Yvonne Unger, B5 Börse

15:15 Euro bei knapp 1,13 Dollar

DAX, MDAX und TecDAX verlieren jeweils rund 2 Prozent. Der DAX notiert bei 8.823 Punkten. Der Ölpreis fällt. US-Leichtöl der Sorte WTI kostet wieder unter 30 Dollar. Und das Barrel Nordseeöl der Sorte Brent kostet mit rund 32,80 Dollar. Gleichzeitig steigt der Euro weiter – in Richtung von 1,13 Dollar. Das ist fast 1 Cent mehr als heute früh. Die Anleger agieren äußerst nervös. Die Kurse – nicht nur am Aktienmarkt schwanken stark. Konjunktursorgen sind deutlich zu spüren. Mittel- und langfristig müssen die Notenbanken Lösungen anbieten, wie sie aus dem Zinstief und der billigen Geldpolitik wieder herauskommen wollen, denn das Ziel, die Inflationsrate zu steigern, ist bislang nicht erreicht. Anfang März werde der EZB-Rat über die Folgen der Inflationsentwicklung beraten, sagte heute Bundesbankpräsident Weidmann. Er sehe deutlichen Revisionsbedarf bei der Inflationsprognose. Yvonne Unger, B5 Börse

14:45 DAX unter 8.800 Punkten; Weidmann: Revisionsbedarf bei Inflationsprognose

Der DAX rutscht unter die Marke von 8.800 Punkten. Er verliert 2 Prozent. Die europäischen Börsen verbuchen ebenso deutliche Verluste. Konjunktursorgen sind für die Anleger zwar nichts Neues, aber diese Sorgen halten nun schon lange an und werden wohl so schnell auch nicht verfliegen. Erst hieß es, die chinesische Wirtschaft wachse nicht mehr so schnell, das könnte die Weltwirtschaft negativ beeinflussen. Hinzu kommen inzwischen auch noch Sorgen um die US-Wirtschaft und damit verbunden um die dortige Geldpolitik. Und soeben heißt es von Bundespräsident Weidmann, der Konjunkturhimmel im Euroraum, in Deutschland und in Frankreich habe sich zuletzt eingetrübt. Weidmann sehe aber keinen Anlass für Schwarzmalerei. Der Ölpreis hinterlasse bei der Inflationsrate Spuren. Diese werde erst später wieder steigen. Daher gebe es deutlichen Revisionsbedarf bei der Inflationsprognose. Anfang März werde der EZB-Rat über die Folgen der Inflationsentwicklung beraten. Die Wall Street wird zum Handelsbeginn im Minus erwartet. Und der Euro legt ordentlich zu – auf 1,12 82 Dollar, Yvonne Unger, B5 Börse

14:15 Unicredit-Aktien minus 6 Prozent; Ölpreis fällt

UniCredit hat im vergangenen Jahr unter dem Strich 1,7 Milliarden Euro verdient. Das sind 15,6 Prozent weniger als 2014. Während die Einnahmen fielen, stiegen die Kosten. Die italienische Großbank hat im vierten Quartal für faule Kredite 1,2 Milliarden Euro Rückstellungen gebildet. Nach Angaben der Bank wurden im vierten Quartal 1.300 Stellen abgebaut und 121 Filialen geschlossen. Unicredit-Aktien an der Börse in Mailand 6 Prozent. Schon gestern verbuchten Finanztitel an den europäischen Börsen deutliche Verluste. Und so geht es heute weiter. Die Papiere der Commerzbank und die der Deutschen Bank notieren jeweils ebenso tief im Minus. Von der EZB hieß es heute, die Banken hätten zuletzt etwas weniger Geld bei der Zentralbank geordert. Der DAX verliert 1,5 Prozent auf 8.845 Punkte. Öl wird günstiger. Das Barrel Nordseeöl der Sorte Brent kostet rund 32,90 Dollar. Und der Euro ist 1,12 38 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

13:45 DAX nähert sich 8.800-Punkte-Marke

Am deutschen Aktienmarkt fallen die Kurse. Der DAX verliert 1,8 Prozent und nähert sich der Marke von 8.800 Punkten. Der MDAX büßt mehr als 2 Prozent ein. Die ohnehin schon gebeutelte Stahlbranche bekommt die Sorgen um die Weltkonjunktur deutlich zu spüren. Die Papiere von Salzgitter sind im MDAX mit mehr als minus 8 Prozent die größten Verlierer. Im DAX rutschen die Aktien von ThyssenKrupp um 4,8 Prozent ab. Gerade noch hieß es, dass sich der Ölpreis etwas stabilisiert. Das kann man jetzt fast nicht mehr sagen. Der Preis für Nordseeöl notiert zwar noch leicht im Plus, aber wieder unter 33 Dollar pro Fass. Die Anleger sind äußerst nervös. Der Handel findet keine klare Linie. Nun warten alle auf den Handelsbeginn an der Wall Street in New York. Dort wird anfangs mit fallenden Kursen gerechnet, weil die Investoren – laut Marktbeobachtern – das Risiko scheuten. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe steigt auf 0,22 Prozent. und der Euro ist 1,12 25 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

13:15 Trübe Aussichten für deutsche Exporte

Exportorientierte Unternehmen in Deutschland verbuchen trotz aller Krisen das zweite Rekordjahr in Folge. Aber zum Ende des vergangenen Jahres verlangsamte sich das Exportwachstum – und die Aussichten trüben sich ein, die Sorge um die Weltwirtschaft wächst. An den Aktienmärkten fallen die Kurse. Investoren fürchten vor allem, in China nicht mehr so gute Geschäfte machen zu können. Das bereitet unter anderem den Anlegern Kopfzerbrechen. Denn im ungewissen chinesischen Wirtschaftswachstum liegen zum Teil die Ursachen für die Sorgen um die Weltkonjunktur. Und diese Sorgen belasten nun ja schon eine Weile die internationalen Börsen. Außerdem sehen es Experten kritisch, wenn eine Volkswirtschaft ihr Wachstum dauerhaft vorrangig aus dem Export generiert. Vor diesem Hintergrund rutscht der DAX tiefer ins Minus. Er verliert gut 1 Prozent auf 8.887 Punkten. Und der Euro legt weiter zu – auf 1,12 23 Dollar. Yvonne Unger, B5 Börse

12:45 DAX rutscht tiefer ins Minus: 8.926 Punkte

Am Ölmarkt stabilisieren sich die Preise etwas. Rohöl kostet ungefähr so viel wie gestern. Marktbeobachter bezweifelten allerdings, dass sich der Ölpreis dauerhaft stabilisiert, denn es gibt ein Überangebot an Öl auf dem Weltmarkt und die Fördermengen werden bislang nicht gedrosselt. Deshalb kann die momentane Verschnaufpause Konjunktursorgen auch nicht vertreiben. Finanzwerte gehörten gestern zu den großen Verlierern an den europäischen Börsen. Viel besser sieht es heute auch nicht aus. Die Papiere der Deutschen Bank erholten sich nur kurz. Sie notierten vor einer Stunde noch klar im Plus. Jetzt allerdings verlieren sie 1,8 Prozent. Das zeigt auch die Schwankungsbreite an den Aktienmärkten. Die Aktien der Commerzbank fallen um 3 Prozent. Der DAX hat nur einen kurzen Ausflug in die Gewinnzone gemacht. Jetzt verliert er 0,6 Prozent auf 8.926 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe steigt auf 0,26 Prozent. Und der Euro ist 1,12 10 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

12:15 Nervöser Handel - DAX wieder im Minus

Nach dem gestrigen Kursrutsch stabilisierte sich der DAX kurzzeitig etwas. Er notierte zeitweise leicht im Plus – jetzt aber wieder 0,2 Prozent im Minus bei 8.958 Punkten. Das ändert jedoch nichts an der Nervosität der Anleger. Es gibt keine klare Richtung. MDAX und TecDAX rutschen etwas tiefer ins Minus. Die Vorgaben von der Börse in Tokio waren äußerst schwach. Der Nikkei verlor mehr ja als 5 Prozent. Der Ölpreis bewegt sich ungefähr auf dem gestrigen Niveau. Das Barrel Nordseeöl der Sorte Brent kostet rund 33,50 Dollar. Es sieht so aus, als würde die kleine Verschnaufpause am Ölmarkt die Aktienmärkte momentan zumindest ein klein wenig beruhigen – zumindest für keinen weiteren Kursrutsch sorgen. Das kann sich allerdings auch schnell wieder ändern. Die größten Gewinner im DAX sind die Papiere der Deutschen Telekom – gefolgt von Beiersdorf mit bis zu plus 1,6 Prozent. Und der Euro legt deutlich zu – auf 1,12 20 Dollar. Yvonne Unger, B5 Börse

11:45 DAX dreht ins Plus; Euro steigt auf 1,12 Dollar

Wie gehört, versucht die Deutsche Bank nach dem Kursrutsch ihrer Aktien die Anleger zu beruhigen. Die Papiere gehören heute zu den Favoriten im DAX mit einem Plus von 1,1 Prozent. Ein Anteilsschein ist damit knapp 14 Euro wert. Vor einem halben Jahr waren die Aktien der Bank mehr als doppelt so viel wert wie jetzt. Continental steckt eine Milliardensumme in den Aufbau einer Reifenfabrik in den USA. Wie der Autozulieferer heute mitteilte, soll im Bundesstaat Mississippi ein neues Werk zur Produktion von Nutzfahrzeugreifen entstehen, von dem aus der wachsende nordamerikanische Markt bedient wird. Insgesamt investiert der DAX-Konzern umgerechnet rund 1,3 Milliarden Euro. Geplant ist, in zwei Jahren mit dem Bau des Werkes zu beginnen. 2019 soll die Serienproduktion anlaufen. Conti-Papiere fallen um 0,4 Prozent. Der deutsche Leitindex dreht jetzt leicht ins Plus auf 8.992 Punkte. MDAX und TecDAX verbuchen jeweils Verluste. Und der Euro legt zu. Er ist gut 1,12 Dollar wert. Yvonne Unger, B5 Börse

11:15 Börsengang von Brain verläuft nur schleppend

Das Biotech-Unternehmen Brain hat sich für seinen Börsengang keine besonders gute Zeit ausgesucht. Seit dem Jahresbeginn rutscht der Aktienmarkt fast ohne Unterbrechung ab. Das Minus des DAX summiert sich mittlerweile auf mehr als 16 Prozent. Die Sorgen der Anleger drehen sich um die Lage der Weltkonjunktur, aber auch um die Situation der Banken. Denn wenn sich die globale Wirtschaft abkühlt, könnte das eine Welle von Kreditausfällen nach sich ziehen, so die Befürchtungen. Und so überrascht es nicht, dass in diesem Umfeld das Börsendebüt von Brain nur sehr schleppend verläuft. Zwar lag der erste Kurs mit 9 Euro 15 leicht über dem Ausgabepreis von 9 Euro. Er ist mittlerweile aber wieder abgerutscht auf 8 Euro 90 im Moment. Aber immerhin - das Unternehmen hat den Börsengang durchgezogen, der erste am deutschen Aktienmarkt in diesem Jahr und die erste Neuemission in der Biotech-Branche seit 2006. Damit hat die Firma 31,5 Millionen Euro eingenommen. Der DAX verliert zur Stunde 0,2 Prozent auf 8.961 Punkte. Der Euro notiert mit 1 Dollar 11 85.

10:45 Konjunktursorgen belasten DAX

Die Nervosität ist groß an den deutschen Aktienmärkten. Der DAX pendelt bereits den gesamten Vormittag wild zwischen Minus und Plus hin und her. Derzeit verbucht er ein Minus von 0,3 Prozent auf 8.936 Punkte. Den Anlegern fällt es sichtlich schwer, sich für eine Richtung zu entscheiden. Zu unsicher ist derzeit das konjunkturelle Umfeld. Über allem schwebe derzeit die Sorge um den Zustand der Weltwirtschaft, erklärte am Morgen ein Börsenanalyst. Abzulesen ist das auch an den Turbulenzen am Ölmarkt. Nach dem Rückgang gestern hat sich der Ölpreis am Morgen wieder etwas stabilisiert und notiert aktuell 44 US-Cent höher mit 33 Dollar 32. Der Euro hat sich etwas abgeschwächt auf 1 Dollar 11 85 im Moment. Das hängt mit den Daten zu den überraschend rückläufigen Exporten und der Industrieproduktion im Dezember zusammen, die negativ überraschten. Am Rentenmarkt liegt die Rendite 10jähriger Bundesanleihen bei 0,23 Prozent. Der Goldpreis ganz leicht nachgegeben auf rund 1.189 Dollar je Feinunze.

10:15 Tui: Türkei-Buchungen brechen ein

Der weltgrößte Reisekonzern Tui spürt die Krisen in wichtigen Urlaubsländern deutlich. Nach den Anschlägen in Istanbul seien die Sommerbuchungen für die Türkei im Vergleich zum Vorjahr bislang um 40 Prozent eingebrochen, teilte der Reiseriese mit. Dennoch zeigt er sich zuversichtlich, dass das Reisegeschäft in diesem Jahr mehr abwirft als im Vorjahr. Zum Winterstart konnte Tui den operativen Verlust leicht eindämmen. Im ersten Geschäftsquartal bis Ende Dezember schrumpfte der operative Verlust  um drei Prozent auf knapp 102 Millionen Euro. Den Aktionären genügt das aber offensichtlich nicht. Die Aktie verliert an der Börse in London derzeit rund 2,8 Prozent. Insgesamt zeigen sich die europäischen Aktienmärkte nach den kräftigen Verlusten gestern nur wenig verändert. Der Leitindex im Euroland, der EuroStoxx, verliert leicht um 0,1 Prozent, hierzulande verbucht der DAX ein kleines Plus von 0,3 Prozent auf immerhin wieder 9.007 Punkte. Der Euro hat sich etwas abgeschwächt auf 1 Dollar 11 70.

09:45 DAX wieder in der Verlustzone unter 9.000 Punkten

Der DAX fährt Achterbahn. Nach dem freundlichen Start über 9.000 Punkten ist er mittlerweile wieder abgerutscht und verliert 0,4 Prozent auf 8.947 Punkte. Die Erholung war also nur von kurzer Dauer. Die Daten zu den rückläufigen Exporten und der Industrieproduktion in Deutschland im Dezember sorgen für gemischte Gefühle an den Börsen. Einerseits wird deutlich, dass die schwächelnde Weltkonjunktur nicht spurlos an der bislang so robusten deutschen Wirtschaft vorüber geht. Andererseits hat das aber den Euro etwas geschwächt und das gibt exportorientierten Aktien etwas Unterstützung. Die Talfahrt der Aktie der Deutschen Bank scheint erst einmal gestoppt. Mit plus 1,1 Prozent ist sie größter DAX-Gewinner. Die größte Deutsche Bank hat sich nach dem Kurssturz gestern um eine Beruhigung der Anleger bemüht und bekräftigt, dass sie mehr als genug Geld in der Kasse habe, um ihre Anleihen mit Zinszahlungen zu bedienen. Das Papier der Commerzbank hingegen gehört mit minus 2 Prozent zu den großen Verlierern im DAX. Der Euro liegt bei 1 Dollar 11 90.

09:15 DAX kurz nach Handelsstart wieder über 9000 Punkten

Der DAX hat sich gegen die negativen Vorgaben der Aktienmärkte in Tokio und New York gestemmt und ist mit einem kleinen Plus gestartet. Wenige Minuten nach Börsenbeginn gewinnt er 0,6 Prozent auf 9033 Punkte. Paradoxerweise geben ihm schwache Konjunkturdaten etwas Unterstützung. Die deutschen Exporte sind im Dezember überraschend um 1,6 Prozent gesunken, obwohl Ökonomen mit einem Anstieg von 0,5 Prozent gerechnet hatten. Und die deutschen Unternehmen haben – auch überraschend – 1,2 Prozent weniger hergestellt. Hier hatten Analysten eigentlich ein Plus von 0,4 Prozent erwartet. Die Zahlen zeigen, dass die schwächelnde Weltkonjunktur nicht spurlos an der bislang so robusten deutschen Wirtschaft vorüber geht. Das aber schwächt den Euro und hilft damit exportorientierten Aktien im DAX. Vor allem aber ist die Talfahrt der Bankaktien erst einmal gestoppt. Das Papier der Deutschen Bank ist im frühen Handel größter DAX-Gewinner mit plus 5,2 Prozent, das der Commerzbank steigt um 2,2 Prozent. Der Euro liegt bei 1 Dollar 11 75.

08:45 DAX vorbörslich rund 40 Punkte leichter

Dem deutschen Aktienmarkt könnte ein weiterer trüber Börsentag bevorstehen, so die Einschätzung von Analysten. Der Kurseinbruch von über 5 Prozent an der Börse in Tokio, die Unsicherheit am Ölmarkt und die anhaltenden Sorgen über die konjunkturelle Lage in China, vielen Schwellenländern und auch in den USA belasten die Stimmung der Anleger. Der DAX wird in vorbörslichen Prognosen rund 40 Punkte unter dem Schlussstand von gestern gesehen bei aktuell rund 8940 Punkten. Gestern hatte der Index ja erstmals seit Oktober 2014 unter 9000 Punkten geschlossen, seit Jahresbeginn beträgt das Minus damit über 16 Prozent. Die Furcht um eine mögliche Schieflage des Bankensektors hatte da die Kurse ins Rutschen gebracht. Daraufhin hat sich die Deutsche Bank um eine Beruhigung der Anleger bemüht. Sie bekräftigte, dass sie mehr als genug Geld in der Kasse habe, um Anleihen mit Zinszahlungen an Anleger zu bedienen. Die Aktien der Deutschen und der Commerzbank zeigen sich im vorbörslichen Handel an der Börse München stabil auf dem Schlussniveau von gestern. Der Euro hat sich etwas abgeschwächt auf 1 Dollar 11 80.  

08:15 DAX weiter auf Talfahrt erwartet

Negative Vorgaben der Aktienmärkte in Tokio und New York und schwache Konjunkturdaten dürften den DAX zu Handelsstart belasten. Die deutschen Exporte sind im Dezember überraschend um 1,6 Prozent gesunken, obwohl  Ökonomen mit einem Anstieg von 0,5 Prozent gerechnet hatten. Und die deutschen Unternehmen haben überraschend weniger hergestellt. Die Produktion von Industrie, Bauwirtschaft und Versorgern schrumpfte im Dezember um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat, das war der zweite Rückgang in Folge und der stärkste seit August 2014. Hier hatten Analysten eigentlich ein Plus von 0,4 Prozent erwartet. Das dürfte die Stimmung an den Börsen belasten, ebenso wie der Kurssturz an der Börse in Tokio, wo der Nikkei-Index heute 5,4 Prozent verloren hat. Vorbörsliche Prognosen sehen den DAX weiter auf Talfahrt. Derzeit wird er von Banken und Brokern auf 8902 Punkten taxiert, das sind erneut 80 Punkte weniger als sein Schlusstand gestern. Der Euro liegt bei 1 Dollar 12.

07:45 Bankaktien im Fokus an den Börsen

An den Börsen geht die Furcht vor einer Schieflage des Bankensektors um. Das hat gestern die Kurse europäischer Bankaktien deutlich unter Druck gesetzt. Der europäische Banken-Index sank um 5,6 Prozent. Hierzulande stürzten die Papiere der Commerzbank und der Deutschen Bank um jeweils 9,5 Prozent ab. Die Aktie der Deutschen Bank kostet nun weniger als 14 Euro und damit so wenig wie zuletzt auf dem Höhepunkt der Finanzkrise. Nach dem dramatischen Vertrauensverlust an der Börse hat sich die größte Deutsche Bank nun um eine Beruhigung der Anleger bemüht. Sie bekräftigte gestern Abend, dass sie mehr als genug Geld in der Kasse habe, um neuartige Anleihen zu bedienen, die erst 2014 im Volumen von rund fünf Milliarden Euro ausgegeben wurden. Und so dürften die Bankaktien weiterhin im Fokus stehen an den deutschen Aktienmärkten. An der Börse in Tokio standen Finanzwerte und Exportaktien heute nach den schwachen Vorgaben der internationalen Börsen kräftig unter Druck. Der Nikkei-Index stürzte um 5,4 Prozent ab. Der Euro notiert zur Stunde mit 1 Dollar 12 06.  

07:15 Nikkei schließt 5,4 Prozent schwächer

Ein schwarzer Tag an der Börse in Tokio. Der Leitindex Nikkei schloss vor wenigen Minuten mit einem Minus von 5,4 Prozent auf dem Endstand von 16.085 Yen. Die erneut schwächeren Ölpreise, die negativen Vorgaben der New Yorker und der europäischen Börsen und die wachsenden Sorgen über die Weltwirtschaft und die Stabilität des Finanzsektors haben die japanischen Aktien belastet. Besonders Bankwerte standen unter Druck, nachdem zuvor auch in Europa Finanzpapiere deutliche Verluste verbuchen mussten. Zusätzlich drückte der wieder stärkere Yen im Vergleich zum Dollar die Kurse der Exportaktien. In China können die Anleger nicht auf die jüngste Talfahrt reagieren. Denn dort sind die Börsen wegen des Neujahrsfestes geschlossen. In New York hatte der Dow Jones gestern 1,1 Prozent verloren, der Nasdaq 1,8 Prozent. Hierzulande war der DAX um 3,3 Prozent gesunken, unter die 9.000er-Marke. Der Preis für ein Barrel Nordseeöl liegt zur Stunde knapp unter 33 Dollar und der Euro notiert mit 1 Dollar 12 08.

06:45 Talfahrt an den Börsen setzt sich fort

Nachdem gestern die Märkte in Europa und den USA deutliche Verluste verbuchen mussten, ist heute die Börse in Tokio eingebrochen. Der Nikkei-Index verliert kurz vor Handelsschluss 5,1 Prozent auf 16.136 Yen. Die erneut gesunkenen Ölpreise haben die ohnehin schwelenden Konjunktursorgen geschürt. Und da sorgt man sich nicht mehr nur um die Wirtschaft in China und einigen Schwellenländern, sondern befürchtet auch, dass die US-Konjunktur an Schwung verlieren könnte, nachdem die jüngsten US-Daten zuletzt Schwächesignale gesendet hatten. Viele Investoren hoffen jetzt, dass die US-Notenbank die Geldpolitik nur sehr vorsichtig, d.h. erst einmal gar nicht weiter straffen wird. Und ob die EZB in der Lage sein wird, den Markt nochmal nachhaltig zu beeindrucken, wird von vielen Anlegern bezweifelt. Das sorgt für Nervosität. In Tokio stehen vor allem Bank- und Exportaktien unter Druck. In New York schloss der Dow Jones 1,1 Prozent schwächer, der Nasdaq verlor 1,8 Prozent. Hierzulande verlor der DAX 3,3 Prozent und rutschte unter die 9.000er-Marke. Der Euro notiert mit rund 1 Dollar 12.

06:15 Ausverkauf an der Börse in Tokio

Der Leitindex Nikkei ist um 5,5 Prozent abgestürzt auf 16.078 Yen.  Die erneut schwächeren Ölpreise, die schwachen Vorgaben der New Yorker und der europäischen Börsen und die wachsenden Sorgen über die Weltwirtschaft und die Stabilität des Finanzsektors belasten die japanischen Aktien. Besonders Bankaktien stehen unter Druck, nachdem zuvor auch in Europa Finanzwerte deutliche Verluste verbuchen mussten. Zusätzlich belastet der wieder stärkere Yen im Vergleich zum Dollar die  Exportwerte. Zu den großen Verlierern gehören die Papiere von Mitsubishi UFJ Financial mit rund 8 ½ Prozent Minus, Nissan und Panasonic sind um jeweils mehr als 7 Prozent abgestürzt. In China sind die Aktienmärkte wegen des Neujahrsfestes geschlossen. An der Wall Street hatte der Dow Jones gestern 1,1 Prozent verloren. Der Ölpreis liegt wenig verändert bei 32 Dollar 90 je Barrel Nordseeöl und der Euro notiert mit 1 Dollar 12 10. Monika Stiehl, B5 Börse


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