Aktuell - Börse


2725

B5 Börse DAX im Plus, Nasdaq nahe Allzeithoch

Stand: 24.04.2015

22:15 US-Börsen schließen mit Gewinnen; Nasdaq nahe Allzeithoch

Erfreuliche Quartalsbilanzen aus der Technikbranche in den USA ließen den Nasdaq-Composite auf den höchsten Stand seit 15 Jahren klettern. Und es fehlte nicht mehr viel zum Allzeithoch vom März 2000. Der Nasdaq kam 0,7 Prozent voran auf 5.092 Punkte. Für Microsoft zahlen sich die jüngsten Investitionen ins Cloud-Geschäft und der Kauf der Nokia-Handysparte allmählich aus. Der weltgrößte Softwarehersteller meldet gute Geschäfte. Die Microsoft-Aktien verteuerten sich um gut 10 Prozent. Eine starke Quartalsbilanz legte auch Amazon vor. Die Aktien des Internet-Händlers schnellten um 14 Prozent nach oben. Der Internetsuchdienst Google machte zuletzt mehr Geschäft mit seiner Werbung über Smartphones. Der Aktienkurs von Google kletterte um 3 Prozent. Bei den Standardwerten lief es insgesamt nicht so gut. Der Dow Jones blieb nur minimal im Plus stehen. Der Deutsche Aktienindex ging 0,7 Prozent höher aus dem Handel bei 11.811 Punkten. Der Euro pendelt am Abend um 1,0860 Dollar.

21:45 Euro steigt auf 1,0860 Dollar

Mit Gewinnen ist der DAX ins Wochenende gegangen und auch auf die gesamte Woche gesehen bleibt ein Plus von einem Prozent übrig. Der deutsche Leitindex konnte damit zumindest zum Teil die deutlichen Verluste der Vorwoche wettmachen. Allein heute ging es mit dem DAX um 0,7 Prozent nach oben auf 11.811 Punkte. Geholfen hat der ifo-Geschäftsklimaindex. Dieser ist überraschend gut ausgefallen. Die Stimmung in den deutschen Unternehmen hat sich weiter aufgehellt. Besonders gesucht bei den deutschen Standardwerten waren E.ON mit einem Plus von 3 Prozent. Die Anteile von K+S, ThyssenKrupp und Telekom kletterten jeweils um rund 2 Prozent. Die Aktien von RWE und Münchener Rück sind nur optisch tief im Minus gelandet. Vom Kurs wurde die ausbezahlte Dividende abgezogen. In New York überwiegen ebenfalls die Kursgewinne: der Dow Jones ist wenige Punkte im Plus. Der Nasdaq gewinnt 0,7 Prozent und hat den höchsten Stand seit 15 Jahren erreicht. Der Euro steht bei 1,0860 Dollar.

21:15 Nasdaq auf Rekordkurs

Technologieaktien auf Rekordkurs. Der Nasdaq-Composite ist auf den höchsten Stand seit 15 Jahren geklettert. Und es fehlt nicht mehr viel, dann erreicht er sein Allzeithoch vom März 2000. Aktuell kommt der Nasdaq 0,7 Prozent voran auf 5.091 Punkte. Heute treiben den Technologie-Index große Werte an wie Amazon, Microsoft und Google. Amazon hat eine starke Quartalsbilanz vorgelegt. Für den Internet-Händler zahlt sich das Cloud-Computing immer mehr aus. Die Aktien von Amazon schnellen um 15 Prozent nach oben. Vom Cloud-Geschäft profitiert auch Microsoft. Der Kauf der Nokia-Handysparte hilft mittlerweile ebenfalls. Die Anteile von Microsoft verteuern sich um knapp 10 Prozent. Der Internetsuchdienst Google machte zuletzt mehr Geschäft mit seiner Werbung über Smartphones. Der Aktienkurs von Google klettert um 3 Prozent. Der Dow Jones mit den Standardwerten hält sich nur minimal im Plus. Der Deutsche Aktienindex ging 0,7 Prozent höher aus dem Handel bei 11.811 Punkten. Ein Barrel Öl der Nordseesorte Brent verteuert sich auf gut 65 Dollar. Der Euro steht bei 1,0870 Dollar.

20:45 Bei Biotest drohen nach Studienrückschlag Gewinneinbußen

Im Kleinwerte-Index SDAX erwischte es heute eine Aktie ziemlich heftig: der Kurs von Biotest knickte um rund 20 Prozent ein. Ein Rheumamittel der Firma hat bei Tests nicht die erhofften Ergebnisse gebracht. Sollte die Entwicklung nun eingestellt werden, könne der Gewinn im laufenden Jahr um 25 bis 30 Millionen Euro niedriger ausfallen, teilte Biotest mit. Ansonsten war die Stimmung an den Aktienmärkten relativ gut – und das europaweit. Der Eurostoxx verbesserte sich um rund ein halbes Prozent auf 3.714 Punkte. Die Aktien der Banken gehörten zu den größeren Gewinnern. So kletterten die Anteile der Unicredit um 2,5 Prozent. BNP Paribas und Societe Generale verteuerten sich um gut 1,5 Prozent. Zu den Antreibern in Europa gehörten die deutschen Aktien. Sie profierten insbesondere von dem erfreulich ausgefallenen ifo-Geschäftsklimaindex. Der DAX kam 0,7 Prozent voran auf 11.811 Punkte. Die Feinunze Gold verbilligt sich auf 1.177 Dollar. Der Euro legt zu auf 1,0865 Dollar.

20:15 LateDAX schließt auf XETRA-Niveau

Nach der verlustreichen Vorwoche ging es wieder aufwärts mit den Aktienkursen in Deutschland. Der DAX legte in dieser Woche rund 1 Prozent zu. Am letzten Handelstag ging es dabei 0,7 Prozent aufwärts auf 11.811 Punkte. Auf diesem Niveau ging soeben auch der LateDAX aus dem späten Handel. Antreiber war der überraschend gut ausgefallene ifo-Geschäftsklimaindex. Die Stimmung in den deutschen Unternehmen hat sich weiter aufgehellt. Dies sei dem schwachen Euro, dem günstigen Öl und den einkaufsfreudigen Verbrauchern zu verdanken, heißt es beim Münchner ifo-Institut. Tagesgewinner waren die Aktien von E.ON mit einem Plus von 3 Prozent. Die Anteile von K+S, ThyssenKrupp und Telekom verteuerten sich um jeweils 2 Prozent. Die Aktien von RWE und Münchener Rück wurden vom Dividendenabschlag ins Minus gedrückt. Im SDAX knickte der Kurs von Biotest um rund 20 Prozent ein. Ein Rheumamittel der Firma wirkt nicht so wie erhofft, wie Tests ergeben haben. In New York kommt der Dow Jones 0,2 Prozent voran, der Nasdaq 0,7 Prozent. Der Euro pendelt um 1,0860 Dollar.

19:45 ifo-Index schiebt DAX an

Die deutsche Wirtschaft ist überraschend gut ins Frühjahr gestartet – auch dank des schwachen Euro und des günstigen Öls. Die Stimmung in den Chefetagen der Unternehmen hellte sich im April unerwartet deutlich auf und ist so blendend wie seit fast einem Jahr nicht mehr. Das zeigt der ifo-Geschäftsklimaindex. Die Firmenchefs bewerten insbesondere ihre Geschäftslage als sehr gut. Bei den Aussichten für die nächsten Monate sind sie etwas vorsichtiger. Doch beim ifo-Institut sieht man darin keinen Grund zur Besorgnis. Die Wirtschaftsforscher gehen weiterhin von einem kräftigen Aufschwung in Deutschland in diesem Jahr aus. Der ifo-Index schob heute die deutschen Aktienmärkte etwas an. Der DAX kletterte um 0,7 Prozent auf 11.811 Punkte. In New York sind die Tech-Werte die Antreiber. Der Nasdaq kommt 0,7 Prozent voran. Der Dow Jones ist nur 0,2 Prozent im Plus. Der Euro steigt auf 1,0850 Dollar.

19:15 Tech-Werte treiben US-Aktienmärkte an

Die Technologiebranche sorgt für gute Laune an den Aktienmärkten in New York. Amazon hat eine starke Quartalsbilanz vorgelegt. Für den Internet-Händler zahlt sich das Cloud-Computing immer mehr aus. Die Aktien von Amazon schnellen um 15 Prozent nach oben. Vom Cloud-Geschäft profitiert auch Microsoft. Auch der Kauf der Nokia-Handysparte zahlt sich aus. Die Anteile von Microsoft verteuern sich um knapp 10 Prozent. Der Internetsuchdienst Google machte zuletzt mehr Geschäft mit seiner Werbung über Smartphones. Der Aktienkurs von Google klettert um 3,5 Prozent. So ist es auch insbesondere der technologielastige Nasdaq, der zulegen kann. Er steigt um 0,7 Prozent. Der Dow Jones mit den Standardwerten hält sich nur leicht im Plus. Der Deutsche Aktienindex ging 0,7 Prozent höher aus dem Handel bei 11.811 Punkten. Die Aktien von E.ON waren die größten Gewinner: sie kamen 3 Prozent voran. Der Euro steht bei 1,0855 Dollar.

18:45 Kleine Gewinne an Europas Börsen

Der Eurostoxx verbesserte sich um rund ein halbes Prozent auf 3.714 Punkte. Die Aktien der Banken gehörten zu den größeren Gewinnern. So kletterten die Anteile der Unicredit um 2,5 Prozent. BNP Paribas und Societe Generale verteuerten sich um gut 1,5 Prozent. Zu den Antreibern in Europa gehörten die deutschen Aktien. Sie profierten insbesondere von dem erfreulich ausgefallenen ifo-Geschäftsklimaindex. Der DAX kam 0,7 Prozent voran auf 11.811 Punkte. Hier waren besonders die Aktien von ThyssenKrupp, Telekom und E.ON gesucht mit Aufschlägen von 2 bis 3 Prozent. Im Kleinwerte-Index SDAX rutschten die Anteile von Biotest um rund 20 Prozent nach unten. Ein Rheumamittel der Firma hat bei Tests nicht die erhofften Ergebnisse gebracht. Nach New York: der Dow Jones steigt um 0,2 Prozent, der Nasdaq um 0,8 Prozent. Die 10-jährigen Bundesanleihen rentieren mit 0,15 Prozent. Der Euro legt zu auf 1,0870 Dollar.

18:15 Sixt bringt Leasingtochter am 7. Mai an die Börse

Neue Börsengänge stehen an. In dieser Woche hat bereits der Internet-Babyausstatter Windeln.de für Anfang Mai seinen Sprung auf den Aktienmarkt angekündigt. Nun ist Sixt gefolgt. Die Leasingtochter des Autovermieters will sein Börsendebüt am 7. Mai feiern. Sixt will die Mehrheit an Sixt Leasing abgeben, wird aber auch nach dem Börsengang mindestens 40 Prozent an der Tochter halten. Diese erhofft sich bis zu knapp 120 Millionen Euro an frischem Kapital, mit dem sie ihr Wachstum vorantreiben will. Die Aktien der Muttergesellschaft Sixt kamen rund ein halbes Prozent voran. Insgesamt war die Stimmugn freundlich an den Aktienmärkten. Der DAX kletterte um 0,7 Prozent auf 11.811 Punkte. In New York hält sich der Dow Jones 0,1 Prozent im Plus, der Nasdaq 0,8 Prozent. Der Euro steigt auf 1,0870 Dollar.

17:45 DAX schließt 0,7 Prozent höher bei 11.811 Punkten

Eine freundliche Börsenwoche ist zu Ende. Der DAX konnte zumindest zum Teil die deutlichen Verluste der Vorwoche wettmachen. Er legte in den vergangenen Handelstagen insgesamt rund 1 Prozent zu. Allein heute ging es mit dem DAX um 0,7 Prozent nach oben auf 11.811 Punkte. Geholfen hat der ifo-Geschäftsklimaindex. Dieser ist überraschend gut ausgefallen. Die Stimmung in den deutschen Unternehmen hat sich weiter aufgehellt. Besonders gesucht bei den deutschen Standardwerten waren E.ON mit einem Plus von 3 Prozent. Die Anteile von K+S, ThyssenKrupp und Telekom kletterten jeweils um rund 2 Prozent. Die Aktien von RWE und Münchener Rück sind nur optisch tief im Minus gelandet. Vom Kurs wurde der Dividendenablag abgezogen. MDAX und TecDAX blieben jeweils kaum verändert stehen. In New York ist der Dow Jones wenige Punkte im Plus. Der Nasdaq gewinnt 0,8 Prozent. Der Euro steht bei 1,0860 Dollar.

17:15 Deutsche Bank vor Strategieentscheidung

Die Postbank ist im Fokus: zum einen streiken die Mitarbeiter, zum andern könnte sich heute noch entscheiden, was mit der Postbank als Ganzes passieren wird. Die Deutsche Bank will ihre Tochtergesellschaft möglicherweise loswerden. Der Aufsichtsrat der größten Privatbank hierzulande ist zu einer außerordentlichen Sitzung zusammengekommen. Eine neue Strategie muss her. Das ist seit längerem klar. Denn die Deutsche Bank ist weit entfernt von ihren Gewinnzielen und liegt im internationalen Vergleich weit hinten. Und da fällt der Blick auf die Postbank. Die hat die Deutsche Bank zwar erst vor fünf Jahren gekauft. Aber mittlerweile bringt das Geschäft mit den Privatkunden kaum mehr was. An der Vergabe von Krediten ist bei den Zinsen kaum mehr was verdient. Und hat die Bank zu viele Spargelder eingesammelt, muss sie auch noch Strafzinsen bezahlen. Und so scheint eine Option: die Postbank wieder zu verkaufen. Die Aktien der Deutschen Bank sind im Vorfeld knapp ein halbes Prozent im Plus. Beim DAX überwiegen zum Wochenausklang die Gewinne: er steigt um ein halbes Prozent auf 11.782 Punkte. Der Euro steigt auf 1,0875 Dollar.

16:45 DAX legt am Nachmittag zu

An den deutschen Börsen sieht es nach einem freundlichen Wochenausklang aus. Am Nachmittag steigt der DAX um 0,6 Prozent auf 11.796 Punkte. Für gute Stimmung sorgt unter anderem der unerwartet deutliche Anstieg des Ifo-Geschäftsklima-Index. Allerdings gibt es auch deutliche Verlierer. So gibt der Kurs der Allianz-Aktie um 3 Prozent nach. Der Grund ist eine Analysten-Studie. Die Investment-Experten von Morgan Stanley haben darin ihre Einstufung für das Papier abgesenkt auf „untergewichten“ und das Kursziel für die Aktie nach unten gesetzt. Sie begründen dies mit der Einschätzung, die Allianz bleibe inzwischen bei Kenndaten wie dem Gewinn je Aktie oder der Dividendenrendite hinter einigen Konkurrenten zurück. Auf der anderen Seite kommen E.ON, Volkswagen, Telekom und Thyssen-Krupp um mehr als 2 Prozent voran. In New York tritt der Dow Jones auf der Stelle. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 08 30. Stephan Lina, B 5 Börse.

16:15 Amazon-Aktie mit Kurssprung

An den US-Börsen blicken die Anleger heute vor allem auf die Technologiewerte. Gleich mehrere Schwergewichte haben Quartalsberichte vorgelegt. Für Begeisterung sorgt das Zahlenwerk von Amazon. Zwar schrieb der Online-Händler im abgelaufenen Quartal rote Zahlen, aber der Markt bewertet positiv, dass Amazon immer mehr vom Geschäft mit der Cloud profitiert. Das Unternehmen hat stark in die Auslagerung von Rechen- und Speicherleistungen ins Internet investiert, das Geschäft wächst rasant. Der Kurs der Amazon-Aktie springt um knapp 15 Prozent nach oben. Das Papier von Microsoft verteuert sich um mehr als 6 Prozent. Auch hier wächst das Geschäft mit Cloud-Diensten deutlich. Insgesamt steigt der Nasdaq-Index um 0,5 Prozent. Der Dow Jones tritt dagegen auf der Stelle. Der DAX liegt 0,3 Prozent im Plus bei 11.760 Punkten. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 08 15. Stephan Lina, B 5 Börse.

15:45 US-Daten stark - Wall Street verhalten

Während die Wirtschaft in Europa noch nicht aus der Flaute gekommen ist, zieht die Konjunktur in den USA deutlich an. Allein im März sprang der Auftragseingang in der amerikanischen Industrie um 4 Prozent nach oben. Damit geht es offenbar schneller voran als erwartet. Von dieser Dynamik will nun auch Thyssen-Krupp stärker profitieren. Der Konzern, der sich nach einer langen Dürrephase allmählich wieder berappelt, will seine Geschäfte in Amerika durch Investitionen von 800 Millionen Euro ankurbeln. Unternehmenschef Hiesinger geht nämlich davon aus, dass es in den USA stabile Zuwächse geben wird, die deutlich über dem Wachstum in Europa liegen werden. Die Aktie von Thyssen-Krupp verteuert sich um 2,2 Prozent. Insgesamt liegt der DAX 0,2 Prozent im Plus bei 11.750 Punkten. Die Wall Street ist soeben verhalten in den Handel gestartet. Der Dow Jones liegt knapp im Minus. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 08 55. Stephan Lina, B 5 Börse.

15:15 Spannender Wochenausklang an der Wall Street

Es wird ein spannender Wochenausklang an der Wall Street. Gleich mehrere Schwergewichte haben in der Nacht ihre Quartalszahlen vorgelegt, darunter Microsoft, Google und der Online-Händler Amazon. Dazu kommt ein gescheiterter Milliardendeal. Comcast hat die 45 Milliarden Dollar schwere Übernahme des Wettbewerbers Time Warner Cable abgeblasen. Der Grund ist offenbar der Widerstand der Aufsichts-Behörden gegen den Zusammenschluss der Kabelnetzbetreiber. Und dann wurden noch Konjunkturdaten veröffentlicht. Im März lag der Auftragseingang in der US-Industrie deutlich über den Erwartungen. Die Investoren an den US-Börsen haben also viel Material für ihre Anlage-Entscheidungen. Die deutschen Börsen tendieren freundlicher. Der DAX steigt um 0,5 Prozent auf 11.779 Punkte. Der MDAX mit den großen Nebenwerten liegt knapp im Minus. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 08 45. Stephan Lina, B 5 Börse.

14:45 US-Industrie mit unerwartet starkem Auftragseingang

Die deutsche Wirtschaft geht gut gestimmt in das Frühjahr. Den sechsten Monat in Folge hat sich das Ifo-Geschäftsklima nun verbessert. Der Index fiel zudem besser aus als ohnehin schon erwartet. Und auch aus den USA kommen zum Ausklang der Woche starke Konjunkturdaten. So hatten Analysten erwartet, dass der Auftragseingang in der amerikanischen Industrie im März mehr oder weniger stagnieren würde. Tatsächlich aber zogen die Orders um 4 Prozent und damit sprunghaft an. Der deutsche Aktienmarkt präsentiert sich in diesem Umfeld freundlicher, kann aber sein Tageshoch nicht halten. Der DAX liegt am Nachmittag 0,3 Prozent im Plus bei 11.753 Punkten. K+S und Thyssen-Krupp stehen mit einem Plus von 1,8 Prozent an der Spitze der Gewinnerliste. Volkswagen verteuern sich um 1,3 Prozent, obwohl es neue Meldungen über einen anhaltenden Kampf um die Macht bei VW gibt. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 08 40. Stephan Lina, B 5 Börse.

13:45 VW kommt nicht zur Ruhe - Piech gerät unter Druck

Volkswagen kommt nicht zur Ruhe. Entgegen allen offiziellen Erklärungen wird hinter den Kulissen offenbar weiter erbittert um die Macht bei Europas größtem Autohersteller gestritten. Nach Informationen des Spiegel gerät nun Aufsichtsratschef Ferdinand Piech unter Druck. Andere Mitglieder des Gremiums werfen dem Konzernpatriarchen demnach vor, er halte sich nicht an die Einigung vom vergangenen Freitag und säge weiterhin am Stuhl des Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn. Deshalb sei er nicht mehr tragbar. So habe Ferdinand Piech Anfang der Woche Porsche-Chef Müller gebeten, sich für eine Ablösung Winterkorns bereit zu halten.  Dies wäre ein klarer Verstoß gegen die Entscheidung des Aufsichtsrats-Präsidiums, Winterkorns Vertrag sogar zu verlängern. Die Aktie von Volkswagen steigt trotz der neuen Unruhe um 1,8 Prozent. Der DAX legt um 0,6 Prozent zu auf 11.788 Punkte. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 08 35. Stephan Lina, B 5 Börse.

13:15 Griechenland-Verhandlungen weiter ohne Ergebnis

Wieder einmal drängt die Zeit bei den Verhandlungen Griechenlands mit seinen Geldgebern. Beim heutigen informellen Treffen der Euro-Finanzminister mahnte unter anderem EZB-Chef Mario Draghi wieder einmal an, dass Strukturreformen in Griechenland absolut notwendig seien. Auf der anderen Seite blieb Athens Finanzminister Varoufakis bei seiner Linie, konkrete Zusagen zu Reformen zu vermeiden. Er sagte allerdings, seine Regierung sei sich durchaus bewusst, dass sie die Gespräche mit den Gläubigern nicht vermasseln darf. An den Börsen verfolgt man die Verhandlungen mit Spannung. Am Aktienmarkt überwiegt die Hoffnung. Der DAX steigt um 0,7 Prozent auf 11.807 Punkte. An der Spitze stehen die Papiere von Thyssen-Krupp mit einem Plus von mehr als 2 Prozent. VW und Telekom kommen um 0,7 Prozent voran. Und der Euro notiert wenig verändert bei 1 Dollar 08 25. Stephan Lina, B 5 Börse.

12:45 Unmut über griechische Verhandlungsstrategie wächst

Beim Treffen der Euro-Finanzminister in Riga bekommt Griechenland den zunehmenden Unmut der Partner zu spüren. Frankreichs Ressortchef Moscovici ermahnte Athen, sich in den Gesprächen mit seinen Geldgebern mehr um eine Lösung zu bemühen. Es gebe zwar gewisse Fortschritte, aber man sei keineswegs einer Einigung nahe. Damit drückt er diplomatisch verklausuliert aus, dass die Zeit drängt und es bisher so gut wie keine Anstrengungen Griechenlands gibt, eine seriöse, konkrete und transparente Liste mit Reformen vorzulegen. Dem stimmte auch Klaus Regling zu, der Chef des Rettungsschirms ESM. Er sagte, Geld gebe es nur im Falle einer Reform-Vereinbarung mit den Gläubigern. An den Märkten hatte man wohl mehr Optimismus erwartet. Jedenfalls bröckelt ein Teil der Gewinne an den Börsen ab. Der DAX liegt nun 0,6 Prozent im Plus bei 11.790 Punkten. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 08 35. Stephan Lina, B 5 Börse.

12:15 Neue Hiobsbotschaft für Deutsche Bank

Die Aktie der Deutschen Bank zeigt sich in diesen Tagen erstaunlich resistent gegen Hiobsbotschaften. Gestern schlug sich das Papier deutlich besser als der Gesamtmarkt, obwohl die Behörden in Großbritannien und den USA dem Finanzkonzern eine Strafzahlung von 2,5 Milliarden Dollar aufbrummten, wegen der Manipulation von Zinsen. Jetzt berichtet der Spiegel, dass in einer weiteren Affäre neues Belastungsmaterial aufgetaucht ist. Dabei geht es um Emails, die angeblich eine Verstrickung der höchsten Führungsebene in Tricksereien beim Handel mit Emissionsrechten nahe legen. Die Börse ficht das aber nicht an. Die Aktie der Deutschen Bank verteuert sich um knapp 1,5 Prozent. Insgesamt legt der DAX um 0,7 Prozent zu auf 11.813 Punkte. Telekom und Volkswagen gewinnen jeweils 2 Prozent. Der MDAX mit den großen Nebenwerten tritt auf der Stelle. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 08 55. Stephan Lina, B 5 Börse.

11:45 Deutsche Börsen freundlich

Der Optimismus in der deutschen Wirtschaft ist ungebrochen. Der heute veröffentlichte Ifo-Geschäftsklima-Index legte nicht nur erneut zu, er übertraf auch die Erwartungen der Finanzmärkte. Das beflügelt auch den Aktienmarkt. Um die Mittagszeit kommt der DAX um knapp 1 Prozent voran auf 11.832 Punkte. Zu den Favoriten der Anleger gehört die Aktie der Deutschen Bank, die sich um gut 2 Prozent verteuert. Viele Anleger hoffen, dass der Finanzkonzern vor einem Befreiungsschlag steht. Heute treffen sich die Mitglieder des Aufsichtsrates zu einer Sondersitzung. Dabei soll über die Zukunft der Deutschen Bank entschieden werden. Als bevorzugte Lösung gilt ein Verkauf der Postbank und eine Abspaltung oder zumindest eine Verkleinerung des Privatkundengeschäftes. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe liegt bei 0,18 Prozent. Und der Euro kann etwas zulegen auf 1 Dollar 08 65. Stephan Lina, B 5 Börse.

11:15 ifo-Index beflügelt DAX

Zu Wochenschluss sieht es gar nicht so übel aus an den deutschen Aktienmärkten. Alle wichtigen Börsenindizes verbuchen Kursgewinne. Am stärksten ist das Plus derzeit bei den deutschen Standartwerten. Der DAX steigt um 0,9 Prozent auf 11834 Punkte. Wenn das so bleiben sollte bis zu Handelsschluss hätte der DAX über die Woche gesehen über ein Prozent an Wert gewonnen. Rückenwind kommt vom ifo-Geschäftsklima-Index, der im April stärker als erwartet und zum sechsten Mal in Folge angestiegen ist. Größter Gewinner im DAX ist die Telekom-Aktie mit plus 2,5 Prozent, gefolgt von Volkswagen mit plus 2,4 Prozent. Analysten rechnen mit einem operativen Gewinn beim Autobauer im ersten Quartal von über 3 Milliarden Euro. Gefragt auch das Papier der Deutschen Bank mit plus 1,9 Prozent. Mit Spannung warten die Börsianer auf mögliche Entscheidungen des Aufsichtsrats zur künftigen Strategie des Finanzriesen und geben schon einmal ein paar Vorschusslorbeeren, wie es scheint. Der Euro notiert mit 1 Dollar 08 65.  

10:45 Autoaktien auf der Überholspur

Autoaktien sind gefragt an den Börsen in Europa. Der französische Autobauer Renault und der Zulieferer Valeo haben Dank eines Aufschwungs in Europa ihre Umsätze unerwartet kräftig steigern können. Das hilft nicht nur den Aktien der beiden Firmen hinauf, sondern beflügelt insgesamt die europäischen Autowerte. Die Aktie von Renault ist an der Börse in Paris um 4,4 Prozent gestiegen, die von Valeo um rund ein Prozent. Hierzulande verbucht die Volkswagen-Aktie ein Plus von 2 Prozent. Analysten gehen davon aus, dass Volkswagen den Betriebsgewinn kräftig steigern und das operative Ergebnis über 3 Milliarden Euro liegen wird. Nächste Woche werden die Zahlen bekannt gegeben. Insgesamt hat sich die Stimmung aufgehellt an den Börsen, nachdem der ifo-Geschäftsklima-Index im April stärker als erwartet und zum sechsten Mal in Folge angestiegen ist. Der DAX gewinnt ein Prozent auf 11844 Punkte. Der Leitindex im Euroland, der EuroSTOXX, verbucht ein Plus von 0,6 Prozent. Der Euro hat auf 1 Dollar 08 86 angezogen.

10:15 ifo-Index steigt zum sechsten Mal in Folge

Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich in April erneut verbessert. Der Ifo-Geschäftsklima-Index stieg zum sechsten Mal in Folge von 107,9 auf 108,6 Punkte und damit stärker als erwartet. Vor allem ihre aktuelle Lage beurteilten die Firmen erneut besser. Die Unternehmen profitieren unter anderem von den vergleichsweise niedrigen Öl-Preisen und dem schwachen Euro. Allerdings blicken die Unternehmen etwas skeptischer auf die kommenden Monate. An den Börsen ist der DAX ist zwar nach Bekanntwerden der Zahlen gestiegen, aber von Euphorie kann bislang noch keine Rede sein. Die Sorge um den ungelösten Schuldenstreit mit Griechenland und der Gefahr eines Grexits, also dem Ausschieden des Landes aus dem Euro, sitzt den Börsianern weiterhin im Nacken. Der DAX gewinnt zur Stunde 0,5 Prozent auf 11786 Punkte. Der Euro notiert mit 1 Dollar 08 85.  

09:45 Warten auf den ifo-Index

Mit Spannung warten die Börsianer an den deutschen Aktienmärkten auf den ifo-Geschäftsklimaindex. Experten gehen davon aus, dass das Konjunkturbarometer, das die Stimmung in den Chefetagen deutscher Unternehmen widerspiegelt, im April erneut gestiegen ist. Das wäre dann der sechste Anstieg in Folge und würde auf eine anhaltend robuste Wirtschaftsentwicklung hindeuten. Andere Umfragen wie die ZEW-Konjunkturerwartungen waren aber zuletzt durchwachsen ausgefallen und daher herrscht im Vorfeld der ifo-Zahlen Zurückhaltung an den Börsen. Der DAX hat seine frühen Gewinne mittlerweile fast völlig abgegeben und notiert nun noch mit knapp 0,2 Prozent im Plus bei 11741 Punkten. Auch die Indizes der Nebenwerte zeigen sich wenig verändert. Der MDAX verliert 0,2 Prozent, der TecDAX gewinnt 0,1 Prozent. Im DAX sind die Papiere von RWE und Münchner Rück die stärksten Verlierer mit Abschlägen zwischen rund 4 und 5 Prozent, was aber am Tag nach den Hauptversammlungen vor allem auf den Dividendenabschlag zurückzuführen ist. Der Euro hat auf 1 Dollar 08 80 angezogen.

09:10 DAX startet mit kleinem Plus

Wohin steuert die Deutsche Bank? Heute tagt der Aufsichtsrat der Bank in einer Sondersitzung und da wird es um richtungsweisende Entscheidungen gehen, z.B. um die Frage ob die Tochter Postbank tatsächlich verkauft wird oder Deutschlands größtes Finanzinstitut sein Privatkundengeschäft abspalten wird. Ziel ist es, in Zeiten rekordniedriger Zinsen den Auflagen der Finanzaufseher gerecht zu werden und die immer strengeren Auflagen zu erfüllen. Aber es geht auch um das Erreichen einer höheren Eigenkapitalrendite, die im vergangenen Jahr lediglich bei 2,7 Prozent gelegen hat. Wie die Weichen künftig gestellt werden, darauf sind die Börsianer sehr gespannt. Kurz nach Handelsstart an den deutschen Aktienmärkten verbucht das Papier der Deutschen Bank ein Plus von 0,7 Prozent und zeigt sich damit etwas besser als der Gesamtmarkt. Der DAX verbucht nach wenigen Handelsminuten ein Plus von 0,6 Prozent auf 11.788 Punkte. Autowerte sind gefragt im frühen Geschäft. Conti-Aktie legen 1,4 Prozent zu, VW 1,3 und Daimler 1,2 Prozent. Der Euro liegt bei 1 Dollar 08 70.

08:45 Börsianer sehen leichte Erholung des DAX

Die Vorgaben für den Start des DAX an den deutschen Aktienmärkten sind verhalten. An den asiatischen Börsen wurden Gewinne mitgenommen. Der Nikkei-Index ging 0,8 Prozent schwächer ins Wochenende, aber immerhin noch knapp über der Marke von 20.000 Yen. An den Börsen in Shanghai und Seoul stehen Abschläge von jeweils 0,6 Prozent zu Buche. An der Wall Street traten die Kurse weitgehend auf der Stelle. Der Dow Jones schloss gestern 0,1 Prozent im Plus. Erst nach Börsenschluss kamen Quartalszahlen von großen US-Technologiekonzernen wie Amazon, Google und Microsoft, die allesamt positiv aufgenommen wurden und den Aktien nachbörslich teils deutliche Gewinne bescherten. Der DAX wird vorbörslich bei 11.765 Punkten gesehen, gut 40 Punkte höher als sein Schlusstand gestern. Die Deutsche Bank-Aktie gehört im Vorfeld der heutigen Aufsichtsratssitzung derzeit an der Börse München zu den Gewinnern. Der Euro hat unterdessen einen Sprung nach oben gemacht und auf 1 Dollar 08 65 angezogen.   

08:15 Nikkei schließt 0,8 Prozent schwächer

Nach den Verlusten gestern an den deutschen Aktienmärkten rechnen die Börsianer heute mit einer Erholung zu Handelsstart. Der DAX wird in vorbörslichen Schätzungen bei 11.765 Punkten gesehen, etwa 40 Punkte höher als sein Schlusstand gestern. Nach schwachen Konjunkturdaten aus China und Europa hatte der DAX da 1,2 Prozent verloren. Im Mittelpunkt des Interesses dürfte die Aufsichtsratssitzung der Deutsche Bank stehen, wo über die neue Strategie Deutschlands größter Bank entschieden werden soll. Zudem werden die Anleger gespannt nach Riga blicken, wo sich die Euro-Finanzminister treffen, um eine Lösung im griechischen Schuldenstreit zu finden. Zudem wird der ifo-Geschäftsklima-Index erwartet, der die Stimmung in den deutschen Chef-Etagen widerspiegelt und Hinweise auf die Entwicklung der Konjunktur in Deutschland gibt. Die Vorgaben der internationalen Börsen sind verhalten. An der Wall Street schloss der Dow Jones gestern 0,1 Prozent höher. Der Nikkei-Index in Japan ging vor wenigen Minuten mit einem Minus von 0,8 Prozent aus dem Handel bei 20020 Yen. Der Euro liegt bei 1 Dollar 08.   

07:45 Ölpreis nur leicht im Minus

Die Ölpreise haben ihre kräftigen Gewinne von gestern bislang überwiegend halten können. Zur Stunde sind nur kleine Verluste zusehen. Das Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostet am Morgen 64 Dollar 55 und damit 30 US-Cent weniger als gestern. Der Preis für das Barrel US-Leichtöl hat sich um 35 Cent verbilligt auf rund 57 Dollar 40. Gestern hatten die Ölpreise deutlich um etwa zwei Dollar zugelegt, weil Investoren eine Eskalation im Jemen und dadurch  Beeinträchtigungen im Öltransport befürchtet hatten. An den US-Börsen hat das für Gewinne bei den Ölaktien gesorgt und auch an der Börse in Tokio gehören Energietitel zu den Gewinnern, z.B. das Papier von Japan Petroleum Exploration mit einem Plus von 1,7 Prozent. Insgesamt ist die Stimmung gedrückt am japanischen Aktienmarkt. Die Anleger nehmen Gewinne mit. Der Nikkei-Index verliert kurz vor Handelsschluss 0,7 Prozent auf 20029 Yen. Auch an vielen anderen asiatischen Börsen geht es abwärts: in Shanghai um 1,6 Prozent und in Seoul um 0,8 Prozent. Der Euro liegt bei 1 Dollar 08 10.

07:15 Deutsche Bank vor Strategiewechsel?

Wohin steuert die Deutsche Bank? Heute tagt der Aufsichtsrat der Bank in einer Sondersitzung und da wird es um richtungsweisende Entscheidungen gehen, z.B. um die Frage ob die Tochter Postbank tatsächlich verkauft wird oder Deutschlands größtes Finanzinstitut sein Privatkundengeschäft abspalten wird. Ziel ist es, in Zeiten rekordniedriger Zinsen den Auflagen der Finanzaufseher gerecht zu werden und die immer strengeren Auflagen zu erfüllen. Aber es geht auch um das Erreichen einer höheren Eigenkapitalrendite, die im vergangenen Jahr lediglich bei 2,7 Prozent gelegen hat. Wie die Weichen künftig gestellt werden, darauf sind die Börsianer sehr gespannt. Die Vorgaben der internationalen Börsen sind eher verhalten. An der Wall Street schloss der Dow Jones Index gestern fast unverändert und an der Börse in Tokio heute Gewinne mitgenommen. Der Nikkei-Index verliert zur Stunde 0,7 Prozent auf 20041 Yen. Der Euro liegt bei 1 Dollar 08 05.

06:45 Verhaltene US-Vorgaben

Die Quartalszahlen der Technologiegiganten Google, Amazon und Microsoft kamen erst nach Börsenschluss in New York und konnten sich daher nicht im amtlichen Handel auswirken. Aber sie wurden positiv aufgenommen von den Investoren. Nachbörslich legten die Aktien allesamt deutlich zu. Insgesamt jedoch war die Stimmung eher verhalten an den US-Aktienmärkten. Nach schwachen Zahlen vom US-Arbeitsmarkt und zuvor enttäuschenden Konjunkturdaten aus China und Europa hielten sich die US-Anleger zurück. Der Dow Jones schloss 0,1 Prozent höher, der NASDAQ 0,4 Prozent. An der Börse in Tokio hat das heute nicht für Kauflaune sorgen können. Die Anleger haben vielmehr damit begonnen, die Gewinne der vergangenen drei Tage einzustreichen. Das hat den Nikkei-Index bislang um 0,8 Prozent in die Verlustzone gedrückt auf 20.030 Yen. Der Euro liegt am Morgen bei 1 Dollar 08.

06:15 Google, Microsoft und Amazon nach Zahlen im Plus

Die Vorgaben der US-Börsen für den neuen Handelstag sind verhalten. Zwar hofften einige der Anleger nach schwachen Daten vom US-Arbeitsmarkt, dass sich die Zinserhöhung in den USA weiter nach hinten schieben könnte, dennoch hielten sich die Kursgewinne gestern in engen Grenzen. Der Dow Jones schloss 0,1 Prozent höher, der NASDAQ kam um 0,4 Prozent voran. Nachbörslich gab es Quartalszahlen von großen Technologiekonzernen. So steigerte der Internetriese Google dank höherer Werbeeinnahmen den Reingewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf rund 3,6 Milliarden Dollar und den Umsatz um zwölf Prozent auf gut 17 Milliarden Dollar. Die Google-Aktie stieg nachbörslich um zwei Prozent. Einen deutlichen Gewinnrückgang von 12 Prozent musste der IT-Riese Microsoft vermelden. Trotzdem lag der Gewinn höher als erwartet. Zudem gab es deutliche Zuwächse im Cloud-Geschäft. Die Aktie kletterte nachbörslich um 2,8 Prozent. Amazon steigerte den Umsatz deutlich und investierte viel, so dass unterm Strich ein Verlust verbucht werden musste. Die Aktie sprang nachbörslich um 7 Prozent hinauf. An der Börse in Tokio werden Gewinne mitgenommen. Der Nikkei verliert 0,6 Prozent. Der Euro liegt bei 1 Dollar 07 90. Monika Stiehl B5 Börse


2725