B5 Börse Die Börsennachrichten des Bayerischen Rundfunks
- 22:15 Dow Jones schließt 0,6 Prozent niedriger bei 12.455 Punkten
- 21:45 Euro hält sich mühsam über 1,25 Dollar
- 21:15 Diskussion um möglichen Euro-Austritt Griechenlands beherrscht US-Börsen
- 20:45 Katalonien ist in Zahlungsnöten und will Geld von spanischer Regierung
- 20:15 LateDAX schließt bei 6.332 Punkten
- 19:45 Praktiker will mehr Geld von den Aktionären
- 19:15 Kreise: Bankia will 19 Milliarden Euro Hilfsgelder vom spanischen Staat
- 18:45 US-Anleger zeigen sich vor langem Wochenende vorsichtig
- 18:15 DAX gewinnt auf Wochensicht 1,1 Prozent
- 17:45 DAX schließt 0,4 Prozent höher bei 6.340 Punkten
- 17:15 Euro fällt zeitweise unter 1,25 Dollar
- 16:45 Gute Verbraucherdaten aus den USA helfen DAX ins Plus
- 16:15 Katalonien ruft nach Finanzhilfen - europäische Börsen im Minus
- 15:45 Dow und NASDAQ starten wenig verändert in den neue Börsensitzung
- 15:15 Apple-Chef verzichtet auf Dividendenzahlungen in Millionenhöhe
- 14:45 Lufthansa sichert sich Rechte am Flughafen Tegel
- 14:15 Dänemark senkt erneut Defizitquote - Börse Kopenhagen freundlich
- 13:45 Nervosität an den Börsen bleibt weiter hoch
- 13:15 DAX wieder deutlich unter seinem Tageshoch
- 12:45 DAX weiter freundlich
- 12:15 EuroSTOXX leicht im Plus - Bankia-Aktie vom Handel ausgesetzt
- 11:45 DAX auf Erholungskurs
- 11:15 Uhr Rendite 10jähriger Bundesanleihen bei 1,40 Prozent
- 10:45 Uhr Dividendenzahlung bei der Telekom
- 10:15 Uhr Mehr Staatshilfen? Bankia-Aktien vom Handel ausgesetzt
- 09:45 Uhr Schwergewichte stützen den DAX
- 09:15 Uhr XETRA-DAX startet 0,8 % höher, mit 6.367 Punkten
- 08:45 Uhr Evonik kündigt Börsengang vor der Sommerpause an
- 08:15 Uhr GfK-Konsumklimaindex stabil
- 07:45 Uhr Rendite 30jähriger Bundesanleihen unter 2 Prozent
- 07:15 Uhr Weiterhin richtungsloser Handel
- 06:45 Uhr Facebook-Aktien legen zu
- 06:15 Uhr US-Börsen schließen uneinheitlich
22:15 Dow Jones schließt 0,6 Prozent niedriger bei 12.455 Punkten
Vorsicht war angesagt an den New Yorker Aktienmärkten vor dem langen Wochenende. Am Montag ist in den USA Feiertag. Die Börsen bleiben geschlossen. Heute kamen überraschend gute Daten vom Verbrauchervertrauen. Demnach sind die Amerikaner so zuversichtlich wie seit fast fünf Jahren nicht mehr. Doch Diskussion über einen möglichen Euro-Austritt von Griechenland und die Geldnöte der spanischen Sparkasse Bankia sowie der spanischen Region Katalonien drückten auf die Stimmung. So ging der Dow Jones rund ein halbes Prozent niedriger aus dem Handel bei 12.455 Punkten. Der Nasdaq blieb kaum verändert stehen. Gesucht waren erneut die Aktien von Hewlett-Packard. Sie legten 2,5 Prozent zu. Der Computerkonzern hatte diese Woche mit seinen Quartalszahlen positiv überrascht und will künftig durch einen drastischen Stellenabbau mehr sparen. Die Facebook-Anteile rutschten um weitere 3,5 Prozent ab auf knapp 32 Dollar. Der Deutsche Aktienindex konnte knapp ein halbes Prozent zulegen auf 6.340 Punkte. Der Euro steht am Abend knapp über 1,25 Dollar.
21:45 Euro hält sich mühsam über 1,25 Dollar
Mit Gewinnen konnte der DAX ins Wochenende gehen. Und das trotz der alarmierenden Signale aus Spanien. Die Region Katalonien kann ihre Schulden nicht mehr zurückzahlen und hat jetzt die Regierung in Madrid um Hilfe gebeten. Das drückte den Euro zeitweise unter 1,25 Dollar. Am Abend notiert er wieder leicht darüber. Der DAX wurde ebenfalls nach unten gezogen. Dann kamen aber erfreuliche Signale von der Verbraucherstimmung in den USA. Zuvor hatte der GfK-Index gezeigt, dass die Konsumenten in Deutschland ebenfalls in Kauflaune sind. Und so landete der DAX knapp ein halbes Prozent höher bei 6.340 Punkten. Auf die Woche gesehen konnte der deutsche Leitindex damit rund 1 Prozent zulegen. Heute waren besonders die Aktien von Siemens gesucht. Sie kletterten um gut 2 Prozent. Die Versorgertitel E.ON und RWE kamen jeweils 1,5 Prozent voran. Die Aktien der Telekom wurden vom Dividendenabschlag nach unten gedrückt. In New York gibt der Dow Jones mehr als ein halbes Prozent nach. Der Nasdaq büßt 0,2 Prozent ein.
21:15 Diskussion um möglichen Euro-Austritt Griechenlands beherrscht US-Börsen
Die ungelöste Schuldenkrise in Europa prägt die Aktienmärkte heute in New York. Die Anleger sind vorsichtig. Zwar sind die Verbraucher in den USA so gut gestimmt wie seit fast 5 Jahren nicht mehr. Das zeigt der entsprechende Index für das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan. Doch das spielt heute eine untergeordnete Rolle angesichts der Diskussion um einen möglichen Euro-Austritt Griechenlands und der Zahlungsnöte der spanischen Region Katalonien. Außerdem sind am kommenden Montag die Börsen in New York geschlossen. Die Umsätze sind heute deshalb gering. Der Dow Jones gibt rund ein halbes Prozent nach auf 12.457 Punkte. Der Nasdaq ist wenige Punkte im Minus. Die Aktien von Facebook sind eine Woche nach dem Börsengang weiter auf Talfahrt: sie büßen 4,5 Prozent ein auf 31,50 Dollar. Der Deutsche Aktienindex konnte trotz aller Unsicherheiten knapp ein halbes Prozent im Plus schließen bei 6.340 Punkten. Der Euro pendelt um 1,2515 Dollar.
20:45 Katalonien ist in Zahlungsnöten und will Geld von spanischer Regierung
Das Vertrauen in den Euro ist erschüttert. Seit Monaten verliert die europäische Gemeinschaftswährung an Wert. Heute rutschte der Euro zeitweise unter 1,25 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit fast zwei Jahren. Schuld waren beunruhigende Nachrichten aus Spanien. Katalonien hat um Hilfe gerufen. Die Region steht kurz davor, ihre Kredite nicht mehr zurückzahlen zu können und hat jetzt die Regierung in Madrid um Geld gebeten. Noch in diesem Jahr muss Katalonien mehr als 13 Milliarden Euro umschulden. Dann gibt es auch noch massive Probleme im Bankensektor. Der teilverstaatlichte Sparkassenkonzern Bankia will offenbar zusätzlich 19 Milliarden Euro Hilfsgelder. An den Aktienmärkten sorgte dies nur vorübergehend für sinkende Kurse. Der DAX landete am Schluss knapp ein halbes Prozent höher bei 6.340 Punkten. In New York verliert der Dow Jones rund ein halbes Prozent. Der Nasdaq ist kaum verändert. Der Ölpreis ist stabil bei knapp 91 Dollar für ein Barrel leichtes US-Öl. Und der Euro notiert jetzt wieder bei 1,2515 Dollar.
20:15 LateDAX schließt bei 6.332 Punkten
Während heftig diskutiert wird, ob Griechenland bald aus der Eurozone austreten wird, kommen neue beunruhigende Nachrichten aus Spanien. Die Region Katalonien hat die Regierung in Madrid um Hilfe gebeten. Man sei nicht mehr fähig, fällige Kredite zu zurückzuzahlen. Gleichzeitig will der teilverstaatlichte Sparkassenkonzern Bankia mehr Geld vom spanischen Staat. Von 19 Milliarden Euro ist die Rede. Einige Experten erwarten, dass Spanien bald unter den europäischen Rettungsschirm muss. Dennoch konnte der DAX – nach einer kurzen Schwächephase – mit Gewinnen schließen. Er legte knapp ein halbes Prozent zu auf 6.340 Punkte. Der LateDAX beendete den späten Handel 8 Punkte darunter. Die Aktien von Siemens kamen gut 2 Prozent voran. Gesucht waren auch die Anteile von E.ON und RWE mit Aufschlägen von jeweils 1,5 Prozent. Die Aktien der Telekom wurden vom Dividendenabschlag nach unten gedrückt. In New York gibt der Dow Jones knapp ein halbes Prozent nach. Der Nasdaq ist kaum verändert. Der Euro war heute zeitweise unter 1,25 Dollar gerutscht und notiert jetzt wieder leicht darüber.
19:45 Praktiker will mehr Geld von den Aktionären
Der Baumarktkonzern Praktiker will für seine Sanierung deutlich mehr Geld von seinen Aktionären als bisher angekündigt. Die Anteilseigner sollen eine weitreichende Kapitalerhöhung sowie Zugriffsrechte des US-Finanzinvestors Anchorage auf ein 15-prozentiges Aktienpaket billigen. Die Meldung, Anchorage verlange für einen Kredit eine „Überschreibung“ der Sparte Max Bahr, dementierte Praktiker. Die Aktien von Praktiker büßten heute 4,5 Prozent ein. Eine Analystenempfehlung trieb die Aktien des Nürnberger Autozulieferers Leoni 2,5 Prozent nach oben. Der MDAX gab dennoch 0,3 Prozent nach. Es belasteten die Abschläge bei EADS, Lanxess und Salzgitter. Der DAX landete knapp ein halbes Prozent im Plus bei 6.340 Punkten. In New York zeigt sich kein klarer Trend. Der Dow Jones verliert 0,3 Prozent. Der Nasdaq hält sich wenige Punkte im Plus. Die 10-jährigen Bundesanleihen rentieren weiterhin nur mit 1,37 Prozent. Schwach ist der Euro bei 1,2520 Dollar.
19:15 Kreise: Bankia will 19 Milliarden Euro Hilfsgelder vom spanischen Staat
Spanien ist wieder in den Blickpunkt getreten. Die Region Katalonien hat die Regierung in Madrid um Hilfe gebeten, weil sie ihre Schulden nicht zurückzahlen kann. In großen Problemen steckt auch der teilverstaatlichte Sparkassenkonzern Bankia. Vor wenigen Minuten hieß es aus informierten Kreisen, Bankia bitte den spanischen Staat um 19 Milliarden Euro, um überleben zu können. Dennoch überwogen an den Aktienmärkten europaweit leicht die Pluszeichen. Der Eurostoxx mit den bedeutendsten Werten im Euroraum kam 0,3 Prozent voran auf 2.162 Punkte. Hier waren gefragt die Aktien von Carrefour, Nokia, Generali und Siemens, die jeweils rund 2 Prozent zulegen konnten. Die Siemens-Aktien waren auch die größten Gewinner im Deutschen Aktienindex. Insgesamt verbesserte sich der DAX um knapp ein halbes Prozent auf 6.340 Punkte. Zurückhaltend zeigen sich die Anleger in New York. Der Dow Jones gibt 0,3 Prozent nach. Der Nasdaq ist kaum verändert. Die Feinunze Gold notiert stabil bei 1.566 Dollar. Der Euro sinkt auf 1,2510 Dollar.
18:45 US-Anleger zeigen sich vor langem Wochenende vorsichtig
Die Verbraucher in den USA sind so gut gestimmt wie seit fast 5 Jahren nicht mehr. Das zeigt der entsprechende Index für das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan. Doch die Anleger an der Wall Street lassen dies weitgehend außer Acht. Zu sehr klingt in den Ohren der Investoren die Diskussion um die Schuldenkrise, dass möglicherweise Griechenland aus der Eurozone austreten könnte und dass nun auch noch Katalonien, die wirtschaftsstärkste Region Spaniens die Schulden nicht mehr zahlen kann. Außerdem sind am kommenden Montag die Börsen in New York geschlossen. So sind die Anleger lieber vorsichtig. Der Dow Jones gibt 0,3 Prozent nach auf 12.489 Punkte. Der Nasdaq ist ganz leicht im Minus. Die Aktien von Facebook sind eine Woche nach dem Börsengang weiter auf Talfahrt: sie büßen 3,5 Prozent ein auf knapp 32 Dollar. Der Deutsche Aktienindex konnte trotz aller Unsicherheiten knapp ein halbes Prozent im Plus schließen bei 6.340 Punkten. Der Euro pendelt um 1,2515 Dollar
18:15 DAX gewinnt auf Wochensicht 1,1 Prozent
Eine turbulente Woche haben die Anleger hinter sich gebracht. Die Spekulation, dass Griechenland aus der Eurozone austreten könnte. Die anderen Länder bereiten sich offenbar schon darauf vor. Erneut kam auf dem Treffen der europäischen Staatenlenker das Thema Eurobonds auf den Tisch. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist unerwartet schwach ausgefallen. Und dennoch konnte der Deutsche Aktienindex in dieser Woche gut 1 Prozent zulegen. Doch kein Experte möchte vorhersagen, wie es weiter geht. Zu stark waren zuletzt die Schwankungen. Heute kam der DAX knapp ein halbes Prozent voran auf 6.340 Punkte. Siemens konnte in dieser Woche mehrere große Aufträge vermelden. Die Aktien kletterten heute um gut 2 Prozent, auf Wochensicht um 4 Prozent. Gefragt waren auch die Anteile von E.ON und RWE. Der MDAX blieb heute 0,3 Prozent niedriger stehen. Der TecDAX ging kaum verändert aus dem Handel. In New York ist der Dow Jones 0,2 Prozent im Minus. Der Nasdaq tritt auf der Stelle.
17:45 DAX schließt 0,4 Prozent höher bei 6.340 Punkten
Die Vorsicht ist immer noch groß. Aber immerhin konnte der DAX mit Gewinnen ins Wochenende gehen. Und das trotz der alarmierenden Signale aus Spanien. Die Region Katalonien kann ihre Schulden nicht mehr zurückzahlen und hat jetzt die Regierung in Madrid um Hilfe gebeten. Das drückte den Euro zeitweise unter 1,25 Dollar. Aktuell notiert er wieder bei 1,2515 Dollar. Auch der DAX wurde nur kurzzeitig nach unten gezogen. Dann kamen erfreuliche Signale von der Verbraucherstimmung in den USA. Zuvor hatte der GfK-Index gezeigt, dass die Konsumenten in Deutschland ebenfalls in Kauflaune sind. Und so landete der DAX knapp ein halbes Prozent höher bei 6.340 Punkten. Auf die Woche gesehen konnte der deutsche Leitindex damit rund 1 Prozent zulegen. Heute waren besonders die Aktien von Siemens gesucht. Sie kletterten um gut 2 Prozent. Die Versorgertitel E.ON und RWE kamen jeweils 1,5 Prozent voran. Die Aktien der Telekom wurden vom Dividendenabschlag nach unten gedrückt. In New York geben Dow Jones und Nasdaq jeweils 0,2 Prozent nach.
17:15 Euro fällt zeitweise unter 1,25 Dollar
Aus dem hochverschuldeten Spanien kommen beunruhigende Nachrichten. Katalonien hat um Hilfe gerufen. Die Region steht kurz davor, ihre Kredite nicht mehr zurückzahlen zu können und hat jetzt die Regierung in Madrid um Geld gebeten. Noch in diesem Jahr muss Katalonien mehr als 13 Milliarden Euro umschulden. Was vor allem Sorgen macht: die Gegend rund um Barcelona ist die reichste Region in Spanien und trägt rund 20 Prozent zur spanischen Wirtschaftsleistung bei. Und ausgerechnet die steht jetzt kurz vor der Zahlungsunfähigkeit. Dann gibt es auch noch massive Probleme im Bankensektor. Der teilverstaatlichte Sparkassenkonzern Bankia will zusätzlich 15 Milliarden Euro Hilfsgelder. Die Frage ist, wie soll Spanien das alles bezahlen und dabei noch die Sparpläne umsetzen. Einige Experten rechnen jetzt schon, dass Spanien unter den europäischen Rettungsschirm muss. Das alles drückte den Euro zeitweise unter 1,25 Dollar – den tiefsten Stand seit fast zwei Jahren. Der DAX schwankt heute hin und her und gewinnt jetzt ein halbes Prozent auf 6.344 Punkte. Dow Jones und Nasdaq sind kaum verändert.
16:45 Gute Verbraucherdaten aus den USA helfen DAX ins Plus
Heute hagelte es Hiobsbotschaften für die spanische Regierung. So könnte die Rettung des Finanzinstituts Bankia den spanischen Staat noch teurer kommen könnte als bislang gedacht. Die Regierung in Madrid hatte zu Wochenmitte eine Summe von 9 Milliarden Euro für die fusionierte Großsparkasse genannt, die unter den Folge der Immobilienkrise leidet. Doch das wird wohl nicht reichen munkeln Finanzinsider und sprechen von eine Summe in Höhe von 15 Milliarden Euro. Zudem hat ausgerechnet die reichste autonome Region in Spanien die Zentralregierung um rasche Finanzhilfen gebeten, weil es bei der Umschuldung von Krediten Schwierigkeiten gibt. Das hat an den Finanzmärkten Ängste vor einer Verschärfung der Schuldenkrise ausgelöst, aber keine Panik. Der Leitindex in Euroland der EuroSTOXX rutschte zwar ins Minus, aber die Verluste halten sich mit derzeit minus 0,3 Prozent doch in Grenzen. Und der DAX hat es mittlerweile wieder aus der Verlustzone heraus geschafft und gewinnt 0,4 Prozent auf 6341 Punkte. Auch gute Daten zur Verbraucherstimmung in Europa und den USA geben Unterstützung. An der Wall Street hat der Dow Jones seine Verluste mittlerweile wett gemacht und notiert nun wieder unverändert. Der Euro kostet 1 Dollar 25 30.
16:15 Katalonien ruft nach Finanzhilfen - europäische Börsen im Minus
Neue Probleme im hoch verschuldeten Spanien belasten die Börsen in Europa. Die meisten haben ihre anfänglichen Gewinne wieder verloren und sind ins Minus gerutscht. Grund ist Händlern zufolge der Ruf Kataloniens nach Finanzhilfen der spanischen Zentralregierung. Die autonome Region Katalonien, wo ein Fünftel des spanischen Bruttoinlandsproduktes erwirtschaftet wird, hat nach Worten ihres Präsidenten Artur Mas Probleme bei der Umschuldung von in diesem Jahr fälligen Krediten im Volumen von mehr als 13 Milliarden Euro. Das hat an den Börsen die Furcht vor einer Eskalation der Schuldenkrise geführt. Der Leitindex im Euroland, der EuroStoxx ist mit rund einem halben Prozent ins Minus gerutscht, der DAX verliert 0,1 Prozent auf 6310 Punkte. Auch spanische Anleihen werden verkauft. Die Rendite der Zehnjährigen hat sich auf 6,32 Prozent erhöht. Investoren haben ihr Geld erneut in deutsche Staatsanleihen umgeschichtet. Das hat die Rendite der 10jährigen Bundespapiere auf 1,38 Prozent gedrückt. An der Wall Street verliert der Dow Jones Index zur Stunde 0,3 Prozent. Der Euro hat auf 1 Dollar 25 25 nachgegeben.
15:45 Dow und NASDAQ starten wenig verändert in den neue Börsensitzung
Uneinheitlich zeigen sich die US-Börsen kurz nach Handelsstart. Der Dow Jones Index verbucht ein kleines Minus von 0,1 Prozent auf 12518 Punkte, der NASDAQ notiert 0,2 Prozent höher mit 2844 Punkten. Die Apple-Aktie hat um 0,3 Prozent nachgegeben, obwohl Apple-Chef Tim Cook angekündigt hat, in den nächsten Jahren auf rund 75 Millionen Dollar an Dividendenzahlungen zu verzichten. Auch hierzulande ist die Stimmung verhalten. Der DAX hat seine anfänglich kräftigen Gewinne wieder eingebüßt und verbucht aktuell ein kleines Minus von 0,1 Prozent auf 6309 Punkte. Die Schuldenkrise und die Probleme in Griechenland sind längst noch nicht gelöst, das schwelt natürlich an den Börsen und dürfte dort noch längere Zeit für schwankende Kurse sorgen. Am Rentenmarkt hat sich die Rendite 10jähriger Bundesanleihen auf 1,38 Prozent ermäßigt. Der Euro liegt bei 1 Dollar 25 40.
15:15 Apple-Chef verzichtet auf Dividendenzahlungen in Millionenhöhe
Apple-Chef Tim Cook verzichtet auf rund 75 Millionen Dollar an Dividenden, die ihm in den kommenden Jahren zustehen würden. Der erfolgreiche iPhone- und iPad-Hersteller wird ab dem Sommer wieder eine Quartals-Dividende von 2 Dollar 65 Dollar zahlen. Von dieser Ausschüttung sollen nach dem Willen des Managements auch Mitarbeiter profitieren, denen als Teil ihres Gehalts Apple-Aktien versprochen worden sind. Auch wenn sie die Aktien noch nicht besitzen, sollen schon jetzt die Dividenden fließen, so die Abmachung. Zu diesen Mitarbeitern gehört auch Tim Cook. Er hatte zu seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr eine Million Aktien versprochen bekommen. Und auf eigenen Wunsch hin verzichtet er nun auf die Zahlung der Dividenden. Wie die Apple-Aktie darauf reagieren wird, wissen wir in einer guten Viertelstunde. Da eröffnen die US-Börsen, insgesamt rechnen die Börsianer mit kleinen Kursverlusten zu Handelsstart. Hierzulande verliert der DAX zur Stunde 0,4 Prozent auf 6291 Punkte. Der Euro liegt bei 1 Dollar 25 10.
14:45 Lufthansa sichert sich Rechte am Flughafen Tegel
Die Lufthansa hat sich die Start- und Landerechte am Berliner Alt-Flughafen Tegel für ihre Flugplanerweiterung gesichert und alle der von ihr geforderten Slots erhalten. Die Lufthansa musste ja in den vergangenen Wochen ihre Planungen umwerfen, nachdem die Eröffnung des neuen Berliner Flughafens vom Juni diesen Jahres auf März 2013 verschoben worden war. Die Airline wollte ursprünglich ihre Verbindungen vom neuen Flughafen Berlin nach Europa und dem Nahen Osten aufstocken, muss diese Erweiterungen nun aber - ebenso wie der Rivale Air Berlin - am alten Flughafen Tegel abwickeln. Die Weichen dafür sind nun gestellt. Trotzdem gehört die Aktie der Lufthansa heute zu den Verlierern im DAX mit einem Minus von 1,1 Prozent. Auch insgesamt hat sich die Stimmung verschlechtert an den deutschen Börsen. Der DAX hat seine anfänglichen Gewinne völlig verloren und ist mit 0,5 Prozent ins Minus gerutscht auf 6286 Punkte. Der Euro ist weiter in die Knie gegangen und liegt bei 1 Dollar 25 20.
14:15 Dänemark senkt erneut Defizitquote - Börse Kopenhagen freundlich
Inmitten der schwelenden Euro-Schuldenkrise hat die dänische Regierung ihre Defizitprognose gesenkt und das bereits zum zweiten Mal innerhalb eines Monats. Die Neuverschuldung werde in diesem Jahr bei 3,8 Prozent und 2013 bei 1,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes liegen, teilte das Finanzministerium in Kopenhagen mit und damit etwas niedriger als bislang erwartet. Die Krise in Europa sei aber längst nicht vorbei, so hieß es weiter. Echte und nachhaltige Wirtschaftsreformen seien in vielen Ländern dringend notwendig. Dänemark profitiert ebenso wie Deutschland von sinkenden Zinskosten, weil Anleger bei den als sicherer Hafen geltenden Staatsanleihen auf Rendite verzichten. Dadurch spart der Staat viel Geld. An der Börse in Kopenhagen herrscht gute Stimmung, dort geht es um 0,9 Prozent nach oben. Hierzulande hingegen sind die Gewinne fast völlig zusammen geschmolzen. Der DAX notiert gerade mal 2 Punkte höher mit 6318 Punkten. Der Euro hat wieder etwas nachgegeben auf 1 Dollar 25 50 im Moment.
13:45 Nervosität an den Börsen bleibt weiter hoch
Die Stimmung hat sich wieder eingetrübt an den Aktienmärkten in Europa. Die Kursgewinne sind deutlich zusammengeschmolzen. Der DAX verbucht zur Stunde nur noch ein kleines Plus von 0,2 Prozent auf 6328 Punkte, der Leitindex im Euroland, der EuroSTOXX ist mit 0,2 Prozent ins Minus gerutscht auf 2152 Punkte. Die Schuldenkrise und die Probleme in Griechenland sind längst noch nicht gelöst, das schwelt natürlich an den Börsen und dürfte dort noch längere Zeit für stark schwankende Kurse sorgen. Am Rentenmarkt liegt die Rendite 10jähriger Bundesanleihen weiter bei niedrigen 1,40 Prozent. An den Rohstoffmärkten sind die Preise unterdessen wieder leicht gestiegen. Das Barrel Nordseeöl der Marke Brent hat sich um einen halben Dollar verteuert auf gut 107 Dollar. Gold kostet rund 1.563 Dollar oder umgerechnet rund 1.243 Euro je Feinunze. Der Euro liegt bei 1 Dollar 25 70.
13:15 DAX wieder deutlich unter seinem Tageshoch
Der Chemiekonzern Evonik hat sich ein schwieriges Börsenumfeld ausgesucht, will aber trotzdem ernst machen mit dem Börsengang. Noch vor der Sommerpause sollen die Aktien an die Börse kommen, so teilte die Muttergesellschaft RAG mit, die aus der früheren Ruhrkohle AG entstanden ist. Man munkelt in Finanzkreisen vom 25. Juni als möglichen Handelsstart, das wäre aber nur eine Woche nach den Neuwahlen in Griechenland. Die Stimmung an den deutschen Aktienmärkten hat sich unterdessen wieder eingetrübt. Der DAX hat seine Tagesgewinne deutlich verringert und liegt nur noch mit 0,2 Prozent im Plus bei 6326 Punkte. Die Stimmung ist und bleibt nervös an den Börsen. Das wird noch bis zur Wahl in Griechenland anhalten, vermuten Händler und solange dürfte es auch noch weiter sehr volatil bleiben an den Börsen. Der Euro liegt zur Stunde bei 1 Dollar 25 80.
12:45 DAX weiter freundlich
Er verbucht ein Plus von 0,6 Prozent auf 6355 Punkte. Das Thema Griechenland ist heute in den Hintergrund gerückt. Die Anleger suchen nach Investments und haben sich einige Schwergewichte im DAX sowie defensive Standartwerte ausgesucht. Siemens-Aktien sind die größten Gewinner im DAX mit einem Plus von 2,3 Prozent, gefolgt von den Papieren der Deutschen Post mit plus 1,9 Prozent, sowie RWE mit plus 1,6 und E.ON mit plus 1,3 Prozent. Bei den Nebenwerten zeigt sich ein uneinheitliches Bild. Der MDAX verbucht ein kleines Minus von 0,1 Prozent, der TecDAX ein kleines Plus von 0,2 Prozent. Die Rendite 10jähriger Bundesanleihen liegt zur Stunde bei 1,40 Prozent. Am Ölmarkt kostet das Barrel der Nordseesorte Brent mit knapp 107 Dollar rund 40 US-Cent mehr. Die Feinunze Gold notiert mit rund 1564 Dollar und der Euro mit rund 1 Dollar 25 90.
12:15 EuroSTOXX leicht im Plus - Bankia-Aktie vom Handel ausgesetzt
Erholungskurs an den Börsen in Europa. Die Anleger haben die Schuldenkrise heute einfach ignoriert und kaufen wieder Aktien ein. Der EuroSTOXX, der Leitindex im Euroland, verbucht ein Plus von 0,3 Prozent auf 2164 Punkte. Konsumwerte wie Carrefour mit plus 3 Prozent stehen hier auf den Einkaufslisten, Siemens legen 2,6 Prozent zu, aber auch Finanzwerte sind gefragt, darunter Versicherer wie Allianz mit plus 1,6 Prozent oder Generali mit plus 2,2 Prozent. Die Aktien des spanischen Sparkassenkonzerns Bankia sind an der Börse in Madrid vom Handel ausgesetzt worden. Hintergrund sind Berichte, dass die Rettung des Finanzinstituts den spanischen Staat noch teurer kommen könnte als bislang gedacht und deutlich über der angepeilten Summe von neun Milliarden Euro liegt. Hierzulande gewinnt der DAX zur Stunde 0,9 Prozent auf 6375 Punkte. Der Euro notiert mit 1 Dollar 25 85.
11:45 DAX auf Erholungskurs
Am Ende einer turbulenten Handelswoche stehen die Signale heute auf grün an den deutschen Aktienmärkten. Das Thema Griechenland ist in den Hintergrund gerückt. Erst nach der Neuwahl Mitte Juni wird man wohl klarer sehen, wie es mit Griechenland weiter gehen wird. Im Vorfeld nutzen nun einige Anleger, die niedrigeren Kurse, um wieder einzusteigen. Im Dax sind vor allem Schwergewichte und defensive Aktien gefragt. Siemens-Aktien führen die Gewinnerliste an mit einem Plus von 2,4 Prozent, gefolgt von Allianz und Deutscher Post mit jeweils 1,6 Prozent plus sowie RWE, Deutsche Bank und E.ON mit jeweils rund eineinhalb Prozent Aufschlag. Für einen positiven Unterton sorgt Händlern zufolge auch die stabile Konsumlaune der deutschen Verbraucher, die sich unbeeindruckt von der Euro-Schuldenkrise zeigen, darauf deutet der aktuelle GfK-Konsumklimaindex hin. Der DAX gewinnt zur Stunde 0,7 Prozent auf 6360 Punkte. Am Rentenmarkt liegt die Rendite 10jähriger Bundesanleihen bei 1,40 Prozent. Der Euro kostet 1 Dollar 25 80.
11:15 Uhr Rendite 10jähriger Bundesanleihen bei 1,40 Prozent
Ein erster Anlauf ist schon mal gescheitert – und auch das aktuelle Börsenklima ist nicht unbedingt ideal, doch der Spezialchemiekonzern Evonik will es trotzdem wissen: Noch vor der Sommerpause soll das Unternehmen an die Börse, das haben die bisherigen Eigentümer, die RAG-Stiftung und die Beteiligungsgesellschaft CVC, nun offiziell mitgeteilt; Evonik ist entstanden aus Teilen der alten Ruhrkohle AG. In Finanzkreisen war zuletzt der 25. Juni als möglicher erster Handelstermin genannt worden. Freilich: Das wäre nur eine Woche nach den Neuwahlen in Griechenland, bei denen es derzeit nach einem Sieg der Gegner des Sparprogramms aussieht. Trotz der damit verbundenen Unsicherheiten kommt es beim DAX heute zu einer Kurserholung. Vor allem dank der Gewinne bei DAX-Schwergewichten wie Siemens, RWE oder Allianz legt der deutsche Leitindex 0,9 Prozent zu, auf 6.371. Die Rendite der 10jährigen Bundesanleihen ist unverändert bei 1,40 Prozent, der Euro schließlich notiert zu 1,25 85 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse
10:45 Uhr Dividendenzahlung bei der Telekom
Gründe für fallende Kurse gäbe es genug – man muss in diesen Tagen nur an Griechenland denken, oder an spanische Banken. Doch die Anleger lassen sich heute davon nicht beirren (zumindest bislang): Überraschend gewinnt der DAX 1,2 Prozent auf 6.389 Punkte; kurzzeitig war der Leitindex auch schon über die 6.400er Marke geklettert. Anleger greifen vor allem bei Schwergewichten wie Siemens, RWE, E.ON, Allianz und Deutsche Bank zu – die Aktien legen jeweils bis zu zweieinhalb Prozent zu. Der Kurs der Telekom fällt zwar um 7 Prozent zu, doch das liegt an der heutigen Dividendenzahlung – rechnet man die mit, ergibt sich für die Aktionäre sogar ein Plus von knapp einem Prozent. Ob das Ganze nur ein Ausreißer ist, oder ob die Anleger die Angst vor den Folgen eines möglichen Ausscheidens Griechenlands aus der Euro-Zone verloren haben, lässt sich natürlich nicht sagen. Anfang der Woche hatte der DAX auch schon mal Gewinne verbuchen können, Gewinne, die sich dann aber am Mittwoch in Luft auflösten. Der Euro schließlich erholt sich auf knapp 1,26 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse
10:15 Uhr Mehr Staatshilfen? Bankia-Aktien vom Handel ausgesetzt
Die Aktien des spanischen Sparkassenkonzerns Bankia sind an der Börse in Madrid vom Handel ausgesetzt worden. Hintergrund sind Berichte, dass die Rettung des Finanzinstituts den spanischen Staat noch teurer kommen könnte als bislang gedacht. Die Regierung in Madrid hatte am Mittwoch eine Summe von 9 Milliarden Euro für die fusionierte Großsparkasse genannt, die unter den Folge der Immobilienkrise leidet; die Nachrichtenagentur Reuters dagegen meldete nun unter Bezug auf Finanz-Insider eine Summe von 15 Milliarden. Heute berät der Verwaltungsrat über den Sanierungsplan. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die anhaltende Unsicherheit in Griechenland könnte man an den Börsen fallende Kurse erwarten; doch der DAX legt überraschend zu, um 1,2 Prozent auf 6.390 Punkte. Nach oben gezogen wird er vor allem von Schwergewichten wie Siemens, E.ON, RWE und Allianz mit Aufschlägen von bis zu 2,3 Prozent. Auch der Euro stabilisiert sich mit Kursen um 1,25 90 Dollar. Die Rendite der 10jährigen Bundesanleihen ist dagegen wenig verändert, bei 1,41 Prozent. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse
09:45 Uhr Schwergewichte stützen den DAX
Der DAX legt überraschend zu, es geht um knapp ein Prozent nach oben, auf 6.374 Punkte. Vor allem DAX-Schwergewichte wie E.ON, Siemens, Deutsche Bank, RWE und Allianz ziehen den Leitindex nach oben, sie legen bis zu 2 Prozent zu – offensichtlich greifen Anleger bewusst auf dem niedrigeren Kursniveau zu. Einziger Verlierer im DAX sind – zumindest auf den ersten Blick – die Papiere der Telekom: Der Kursabschlag von 66 Cent bzw. rund 7 Prozent ist aber allein der heutigen Dividendenzahlung von 70 Cent geschuldet; rechnet man Kurs und Dividende zusammen, ergibt sich also sogar ein Plus. Ähnlich wie die Aktienkurse legen auch die Rohstoffpreise zu: Leichtes US-Öl wird am Terminmarkt zu gut 91 Dollar gehandelt, Nordseeöl der Marke Brent zu 107 Dollar. Gold kostet 1.563 Dollar bzw. 1.243 Euro. Auch der Euro stabilisiert sich, mit Kursen zu 1,25 70 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse
09:15 Uhr XETRA-DAX startet 0,8 % höher, mit 6.367 Punkten
Entgegen der Tendenzen im frühen Handel ist der DAX klar im Plus gestartet, mit 0,8 Prozent und 6.367 Punkten. Dabei dürfte die überraschend stabile Stimmung der Verbraucher eine Rolle spielen, wie sie dem GfK-Konsumklimaindex zu entnehmen ist. Besonders gut läuft es mit Schwergewichten wie E.ON und Siemens mit Aufschlägen von je 1,8 Prozent, Deutsche Bank und RWE legen jeweils rund anderthalb Prozent zu. Einziger Verlierer im DAX sind die Papiere der Telekom – das aber nur auf den ersten Blick. Der Kursabschlag von rund 7 Prozent ist allein der heutigen Dividendenzahlung geschuldet; das Minus beim Kurs geht auch nicht in den DAX ein, da dieser ein Performance-Index ist, also sowohl die Kursentwicklung berücksichtigt als auch die jeweiligen Dividendenzahlungen. Die Rendite der 10jährigen Bundesanleihen steigt leicht auf 1,42 Prozent, der Euro stabilisiert sich, bei 1,25 65 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse
08:45 Uhr Evonik kündigt Börsengang vor der Sommerpause an
Die Zeit für Börsengänge ist nicht leicht, das hat Facebook gezeigt, wobei dabei natürlich auch hausgemachte Probleme eine Rolle gespielt haben. Trotzdem will‘s der Chemiekonzern Evonik jetzt wissen. Noch vor der Sommerpause sollen die Aktien an die Börse kommen, teilte die Muttergesellschaft RAG mit, die aus der früheren Ruhrkohle AG entstanden ist (die RAG Stiftung hält bislang rund 75 Prozent der Anteile an Evonik, die übrigen 25 Prozent sind in der Hand des Finanzinvestors CVC Capital Partners). In Finanzkreisen war zuletzt der 25. Juni als möglicher erster Handelstermin genannt worden. Freilich: Das wäre nur eine Woche nach den Neuwahlen in Griechenland, bei denen es derzeit nach einem Sieg der Gegner des Sparprogramms aussieht. Bis dahin dürfte sich auch insgesamt an den Märkten nicht viel tun, die vergangenen Tage waren von richtungslosem Handel bestimmt. Der DAX wird heute leicht unter den 6.316 von gestern Abend geschätzt. Wenig verändert präsentieren sich auch die Rohstoffpreise: Leichtes US-Öl wird am Terminmarkt zu 90 ½ Dollar gehandelt, Nordseeöl der Marke Brent zu 106 ½ Dollar. Gold kostet 1.555 Dollar bzw. 1.240 Euro. Der Euro schließlich notiert zu 1,25 50 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse
08:15 Uhr GfK-Konsumklimaindex stabil
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich – vor allem wegen der neuen Probleme rund um Griechenland – im Mai verschlechtert, das geht aus dem gestern veröffentlichten Ifo-Geschäftsklimaindex hervor. Die Verbraucher lässt die Schuldenkrise aber anscheinend kalt. Der soeben veröffentlichte GfK-Konsumklimaindex ist stabil bei 5,7 Punkten. Nach Einschätzung von GfK-Forscher Bürkl sind viele Deutsche aus der Schuldendiskussion ausgestiegen; Diskussionen wie beispielsweise die um Euro-Bonds seien sehr komplex und für viele – weil sie sich noch nicht persönlich betroffen fühlten – abstrakt. Sollten im Zug der Schuldenkrise die Steuern erhöht oder wegen Euro-Bonds höhere Zinsen fällig werden, könne sich das aber schnell ändern, so Bürkl. Die Börsen haben sich zuletzt eher richtungslos präsentiert, der Dow Jones drehte kurz vor Handelsschluss noch mit 0,3 Prozent ins Plus, der japanische Nikkei-Index ist ebenfalls mit einem kleinen Plus von 0,2 Prozent aus dem Handel gegangen, zu 8.580 Yen. Der so genannte L/E-DAX fällt dagegen im frühen Handel auf 6.307 Punkte. Und der Euro notiert zu 1,25 30 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse
07:45 Uhr Rendite 30jähriger Bundesanleihen unter 2 Prozent
So sehr die milliardenschweren Hilfszusagen für verschuldete Euro-Staaten den Haushalt belasten – in einem Punkt ist Bundesfinanzminister Schäuble Krisengewinner. Er kommt so günstig an neue Schulden wie noch nie zuvor ein Finanzminister in der bundesdeutschen Geschichte. Am Mittwoch konnte es sich der Bund leisten, eine zweijährige Anleihe ohne Zinsen herauszugeben, im Januar war bei der Ausgabe kurzfristiger Papiere sogar eine negative Rendite herausgekommen – das heißt: Anleger waren praktisch bereit, noch etwas draufzulegen, nur um dem Bund ihr Geld leihen zu dürfen. Gestern schließlich ist die Rendite der 30jährigen Anleihen erstmals unter die Marke von 2 Prozent gefallen, zeitweise auf ein Tief von 1,91 Prozent. Und das Ganze nur deshalb, weil Anleger aus aller Welt und natürlich auch aus den europäischen Krisenstaaten auf der Suche nach vergleichsweise sicheren Geldanlagen sind. Die Rendite der maßgeblichen 10jährigen Bundesanleihen kommt übrigens auf 1,40 Prozent. Der Dow Jones hat 0,3 Prozent gewonnen, auf 12.530, der japanische Nikkei-Index ist mit 0,1 Prozent im Plus, bei 8.569, der Euro notiert zu 1,25 35 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse
07:15 Uhr Weiterhin richtungsloser Handel
Die Börsen machen in diesen Tagen einen eher richtungslosen Handel durch. Das war gestern an den europäischen, dann an den US-Börsen zu sehen. So belasteten zunächst enttäuschende Konjunkturdaten die Stimmung, beispielsweise der unerwartet deutliche Rückgang beim Ifo-Geschäftsklimaindex oder die jüngsten Daten zu Industrieaufträgen in den USA. Dann aber schlugen Schnäppchenjäger zu, und die Kurse erholten sich – der DAX um ein halbes Prozent auf 6.316, der Dow Jones um 0,3 Prozent auf 12.530. Vorbörslich sieht es aber bereits wieder nach Verlusten beim DAX aus. Vermutlich wird es mit diesem Hin und Her noch bis zum 17. Juni weitergehen, also bis zu den Neuwahlen in Griechenland. Das Szenario eines möglichen Austritts des Landes aus der Euro-Zone wird immer stärker diskutiert, Bankenpräsident Andreas Schmidt meint sogar, dass dieses Szenario an den Märkten – Zitat – „ein Stück weit eingepreist“ sei; andere glauben eher, dass hier ein Drohpotenzial gegenüber den griechischen Wählern aufgebaut werden soll. Wenig verändert präsentieren sich die Börsen in Fernost: Der Nikkei-Index gewinnt 0,1 Prozent auf 8.570 Yen, der Euro wird zu 1,25 35 Dollar gehandelt. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse
06:45 Uhr Facebook-Aktien legen zu
Lange Zeit sah es an den US-Börsen nach deutlichen Verlusten aus – enttäuschende Konjunkturdaten und die Sorge vor einer weiteren Zuspitzung der Euro-Schuldenkrise belasteten die Stimmung an der Wall Street. Kurz vor Handelsschluss setzte eine Gegenbewegung ein, die dem Dow Jones am Ende zu einem Plus von 0,3 Prozent verhalf, auf 12.530, der S&P 500 konnte immerhin noch 0,1 Prozent zulegen, auf 1.321. Freilich deuten die jüngsten Meldungen von US-Unternehmen darauf, dass die konjunkturelle Erholung ins Stocken geraten könnte: So unterschiedliche Firmen wie NetApp (das frühere Network Appliance) aus der Technologiebranche, die Juwelierkette Tiffany’s oder der Ketchuphersteller Heinz hielten sich mit ihren Geschäftsprognosen zurück, was Kursverluste zur Folge hatte. Facebook-Aktien konnten sich dagegen von den anfänglichen Verlusten etwas erholen, der Kurs stieg gestern um 3 Prozent auf 33 Dollar – der Ausgabepreis lag bei 38 Dollar. Der japanische Nikkei-Index liegt mit 0,2 Prozent vorn, bei 8.578, der Hang Seng Index dagegen mit 0,3 Prozent zurück. Der Euro ist weiter schwach, bei 1,25 30 Dollar. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse
06:15 Uhr US-Börsen schließen uneinheitlich
Schwache Konjunkturdaten und die Sorge vor einer weiteren Zuspitzung der Euro-Schuldenkrise haben die US-Börsen gestern die meiste Zeit belastet. Allerdings setzten kurz vor Handelsschluss Käufe von Schnäppchenjägern ein, die dem Dow Jones dann doch noch zu einem Plus von 0,3 Prozent auf 12.530 Punkte verhalfen. Der Nasdaq-Index dagegen gab 0,4 Prozent nach, auf 2.839. Die Nachfrage nach langlebigen US-Industriegütern ist im April zwar um 0,2 Prozent gestiegen, Analysten hatten aber mit einem stärkeren Anstieg gerechnet. Hierzulande hatten die enttäuschenden Zahlen vom Ifo-Geschäftsklimaindex auf die Stimmung gedrückt. Letztlich muss man aber sagen: Der Handel bleibt richtungslos, und das wird wahrscheinlich noch bis zum 17. Juni so bleiben, also bis zu den Neuwahlen in Griechenland. Auch in Fernost tut sich nicht viel: Der japanische Nikkei-Index ist mit 0,1 Prozent im Plus, bei 8.571, der Hang Seng Index in Hongkong liegt mit 0,3 Prozent zurück. Die Griechenland-Sorgen haben aber Folgen für den Euro, der mit Kursen um 1,25 30 Dollar nahe einem Zweijahrestief ist. Hans-Joachim Vieweger, B5 Börse

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