Aktuell - Börse


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B5 Börse Wall Street schließt mit Gewinnen

Stand: 19.12.2014

22:15 Wall Street schließt mit Gewinnen

Die US-Aktien kletterten am Abend noch in die Gewinnzone. Der Dow Jones Index landete 0,2 Prozent höher bei 17805 Punkten, der Nasdaq Index stieg etwas stärker. Höhere Ölpreise sorgten für Kauflust bei Ölaktien – Chevron legten über 3 Prozent zu. Der Preis der Ölsorte Brent stieg um 3 Dollar auf mehr als 62 Dollar. Die Papiere des Sportartikelherstellers Nike litten allerdings mit 2 Prozent Abschlag unter dem langsameren Wachstum in Westeuropa. Und der Kurs des Smartphone-Konzerns Blackberry gab etwas nach. Der Konzern schaffte zwar vor Sonderposten einen Gewinn – aber der Umsatz ging überraschend deutlich zurück. Der DAX fiel heute um 0,3 Prozent auf 9787 Punkte, Lufthansa verloren am Meisten. Der Euro kostet 1 Dollar 2228. Stefan Schmid, B5-Börse.

21:45 Nike im Minus, Dow steigt

Der Sportartikelhersteller Nike hat den deutschen Konkurrenten Adidas zwar abgehängt. Auch die jüngsten Geschäftszahlen von Nike waren gut. Allerdings wuchs das Geschäft in Westeuropa langsamer. Und das reicht schon, um den Kurs etwas nach unten zu drücken, 1,4 Prozent. Ganz generell geht es aber aufwärts an der Wall Street, der Dow Jones Index steht kurz vor Schluss ein halbes Prozent höher bei 17864 Punkten. Und der Nasdaq Index steigt um 0,7 Prozent. Die Ölpreise sind auf Erholungskurs, die Sorte Brent kostet fast 3 Dollar mehr, nämlich gute 62 Dollar. Und damit steigen auch die Kurse der schwergewichtigen Ölkonzerne kräftig. Der DAX rutschte heute 0,3 Prozent ab auf 9787 Punkte. Der Euro kostet 1 Dollar 2225. Stefan Schmid, B5-Börse.

21:15 Wall Street freundlich

Die US-Aktien kommen am Abend besser in Schwung, der Dow Jones Index steht 0,4 Prozent höher bei 17842 Punkten. Und der Nasdaq Index steigt noch etwas stärker. Anziehende Ölpreise sorgen für Kauflust bei Ölaktien – Chevron und Exxon legen jeweils über 2 Prozent zu. Denn der Preis der Ölsorte Brent klettert mittlerweile wieder über 62 Dollar. Vielleicht hängt der späte Kursauftrieb aber auch mit auslaufenden Termingeschäften zusammen. Der Kurs des Smartphone-Konzerns Blackberry fällt um 1,4 Prozent, obwohl der angeschlagene Konzern durch einen harten Sparkurs ohne Sonderposten schwarze Zahlen schaffte. Der Umsatz ging allerdings zurück, das Geschäftsmodell funktioniert also noch nicht richtig. Der DAX fiel heute um 0,3 Prozent auf 9787 Punkte, der Euro kostet 1 Dollar 2224. Stefan Schmid, B5-Börse.

20:45 Morphosys und Roche im Keller

Der Laborausrüster Sartorius gab nach Börsenschluss bekannt, dass er sein Geschäft mit Industriewagen nach Japan verkauft. Sartorius gehört zum Börsenbarometer TecDAX, die Aktie legte heute 2 Prozent zu. Bester Technikwert war aber Jenoptik mit einem Kursgewinn von 8 Prozent. Der Index sackte trotzdem ein halbes Prozent nach unten. Denn der Kurs von Morphosys rauschte 11 Prozent nach unten weil die Entwicklung eines Alzheimer-Medikaments eingestellt wird. An diesem Projekt war auch der Schweizer Pharmariese Roche beteiligt. Dessen Aktie stürzte 6 Prozent ab, Roche musste auch bei einem anderen Medikament einen Rückschlag hinnehmen. Der DAX bröckelte 0,3 Prozent ab auf 9787 Punkte, der Dow Jones Index steht 0,2 Prozent im Plus. Der Euro hat sich bei 1 Dollar 2226 angesiedelt. Stefan Schmid, B5-Börse.

20:15 Kleines Minus im Abendhandel

Die Kurse der deutschen Aktienschwergewichte gaben im Abendhandel etwas nach, der Late-DAX rutschte 10 Punkte unter den Xetra-Schluss. Da büßte der DAX nach nervösem Handel schon 24 Punkte ein auf 9787 Zähler, Geschäfte mit Blick auf den Terminmarkt sorgten für einen Zickzack-Kurs. Der russische Rubel stabilisierte sich zwar. Aber Bonitätsherabstufungen bei italienischen Banken trübten die Stimmung. Lufthansa-Papiere litten mit 3,5 Prozent Abschlag unter der neuerlichen Streikgefahr, RWE und BASF waren weitere Bremser. Der MDAX legte leicht zu, der TecDAX landete ein halbes Prozent im Minus. An der Wall Street hat sich leichter Aufwind eingestellt, der Dow Jones Index steigt etwas auf 17801 Punkte. Der Euro stagniert bei 1 Dollar 2230. Stefan Schmid, B5-Börse.

19:45 Lufthansa schmiert ab

Die Lufthansa-Aktie war heute mit 3,5 Prozent Abschlag der größte Verlierer im DAX. Denn die Fluggesellschaft hat den Vorschlag der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit abgelehnt, alle strittigen Themen in einer Gesamtschlichtung zu klären. Damit drohen nun wieder Streiks bei der Lufthansa. Zuvor senkte die Fluggesellschaft Air France zum dritten Mal in diesem Jahr ihre Gewinnprognose, angeblich wegen der Kosten für den wochenlangen Pilotenstreik. Der DAX sackte nach einer Berg und Talfahrt 0,3 Prozent ab auf 9787 Punkte. RWE und BASF waren weitere Bremser. Bei BASF ist ja ein Geschäft mit Gazprom geplatzt, bei RWE ist ähnliches zu befürchten. Im Abendhandel geht es etwas bergab. Denn der Dow Jones Index steht kaum verändert bei 17780 Punkten. Der Euro kostet 1 Dollar 2231. Stefan Schmid, B5 Börse.

19:15 Übernahme gestartet

Deutschlands größter Wohnungskonzern Deutsche Annington hat das Übernahmeangebot für den Konkurrenten Gagfah gestartet. Ab sofort können Gagfah- Aktionäre ihre Anteile anbieten. 57 Prozent müssen das tun, damit die Übernahme zustande kommt, das Volumen der Offerte liegt bei knappen 3,9 Milliarden Euro. Deutsche Annington war mit 3 Prozent Aufschlag der beste Wert im MDAX, Gagfah legten fast 2 Prozent zu. Der MDAX schloss leicht im Plus, während der DAX 0,3 Prozent im Minus landete, bei 9787 Punkten. Lufthansa, RWE und Basf verloren am Meisten. An der Wall Street steht der Dow Jones Index kaum verändert bei 17772 Punkten, der Nasdaq Index legt etwas zu. Die Feinunze Gold kostet 1196 Dollar. Der Eurokurs liegt bei 1 Dollar 2232. Stefan Schmid, B5-Börse.

18:45 Blackberry im Blickpunkt

An der Wall Street sind die Börsenbarometer wenig verändert. Der Dow Jones Index rutscht 0,1 Prozent ab auf 17760 Punkte, der Nasdaq Index legt leicht zu. BlackBerry  verlieren 4 Prozent an Wert. Nach einem harten Sparkurs schreibt der Smartphone-Pionier vor Sonderposten zwar wieder schwarze Zahlen. Aber der Quartalsumsatz sank stärker als erwartet. Ölaktien sind auf Erholungskurs weil die Ölnotierungen wieder anziehen. Die Sorte Brent kostet 60 Dollar 62. Am deutschen Aktienmarkt landete der DAX nach einer Berg- und Talfahrt 0,3 Prozent niedriger bei 9787 Punkten. Bei der Lufthansa drohen wieder Streiks, so fiel der Kurs um 3,5 Prozent. Die 10jährige Bundesanleihe rentiert mit 0,60 Prozent, der Euro kostet 1 Dollar 2234. Stefan Schmid, B5-Börse.

18:15 Termindruck an der Börse

Auslaufende Termingeschäfte sorgten heute für starke Kursschwankungen. Letzten Endes landete der DAX 0,3 Prozent im Minus bei 9787 Punkten. Die Lufthansa war mit 3,5 Prozent Abschlag der größte Verlierer. Bei der Fluggesellschaft drohen wieder Streiks, außerdem senkte Konkurrent Air France die Gewinnprognose. Henkel war mit knapp 3 Prozent Aufschlag der größte Gewinner. Der MDAX legte etwas zu, Deutsche Annington aus der Wohnungsbranche war der beste Wert. Der TecDAX rutschte ein halbes Prozent ab. Morphosys rauschten 11 Prozent nach unten weil die Entwicklung eines Alzheimer-Medikaments gestoppt wurde.  Auf der anderen Seite schnellten Jenoptik 8 Prozent nach oben. Der Dow Jones Index gibt leicht nach. Der Euro steht bei 1 Dollar 2233. Stefan Schmid, B5-Börse.  

17:45 DAX schließt leicht im Minus

Der DAX landete nach einem Zickzack-Kurs, der wohl auf Kurskosmetik wegen auslaufender Termingeschäfte zurückzuführen ist, 0,3 Prozent niedriger bei 9787 Punkten. Die Lufthansa-Aktie sackte 3,5 Prozent nach unten. Bei der Fluggesellschaft drohen wieder Pilotenstreiks, außerdem senkte Konkurrent Air France wegen hoher Streikkosten erneut die Gewinnprognose. Basf litten mit 1,6 Prozent Abschlag unter einem geplatzten Tauschgeschäft mit Gazprom. Bei RWE könnten ebenfalls Geschäfte mit russischen Partnern scheitern, die Aktie verlor 2,6 Prozent an Wert. Henkel war mit knapp 3 Prozent Aufschlag der größte Gewinner vor Conti. An der Wall Street steht der Dow Jones Index leicht im Plus. Der Euro kostet nur noch 1 Dollar 2225. Stefan Schmid, B5-Börse.

17:15 DAX stabil

Der DAX erholt sich kurz vor Schluss, vielleicht weil heute auch auslaufende Termingeschäfte die Kurse bewegen: Das Börsenbarometer steht nun kaum verändert bei 9806 Punkten. Henkel ist mit 3 Prozent Aufschlag der größte Gewinner vor Conti. Die Lufthansa-Aktie sackt 3 Prozent ab. Bei der Fluggesellschaft drohen wieder Pilotenstreiks, der Konkurrent Air France senkte zum dritten Mal die Gewinnprognose – wegen hoher Streikkosten. Basf sind nach einem geplatzten Tauschgeschäft mit Gazprom fast 2 Prozent gedrückt. Bei RWE fürchten die Anleger, dass geplante Geschäfte mit russischen Partnern ebenfalls auf der Strecke bleiben, RWE fallen um  2,6 Prozent. An der Wall Street stehen die Börsenbarometer leicht im Plus. Der Euro kostet nur noch 1 Dollar 2240. Stefan Schmid, B5-Börse.

16:45 Morphosys-Aktien nach Medikamentenrückschlag unter Druck

Im TecDAX rutschen die Aktien von Morphosys ab. Und das liegt an einer Nachricht vom Schweizer Pharmakonzern Roche. Dieser muss gleich bei zwei wichtigen Studien Rückschläge hinnehmen. Bei der Entwicklung eines Medikaments gegen Brustkrebs blieben die erhofften Erfolge aus. Die Entwicklung eines Alzheimer-Mittels musste der Basler Konzern nach eigenen Angaben abbrechen und an dem ist auch die bayerische Biotechnologie-Firma Morphosys beteiligt. Die Anleger reagieren entsprechend. Die Aktien von Roche büßen 6 Prozent ein, Morphosys rund 10 Prozent. Europaweit überwiegen die Minuszeichen an den Aktienmärkten. Der Eurostoxx verliert ein halbes Prozent auf 3.136 Punkte. Der Deutsche Aktienindex ist knapp ein halbes Prozent im Abseits bei 9.777 Punkten. Besonders unter Druck sind die Anteile von BASF, RWE und Lufthansa mit Abschlägen von 2 bis 3,5 Prozent. In New York legen Dow Jones und Nasdaq jeweils wenige Punkte zu. Der Euro pendelt um 1,2270 Dollar.

16:15 Rubel erholt sich gegenüber Dollar

Die sinkenden Ölpreise haben die Aktienmärkte am Wochenanfang ins Straucheln gebracht. Mittlerweile haben sich die Öl-Notierungen auf einem niedrigen Niveau eingependelt. Gegenüber gestern kostet ein Barrel Öl der Nordseesorte Brent gut einen Dollar mehr, nämlich rund 60,50 Dollar. Auch in Russland beruhigt sich die Lage. Der Aktienleitindex in Moskau ist heute kaum verändert. Der Rubel kann sich weiter erholen. Hat man vor drei Tagen noch rund 80 Rubel bekommen für einen Dollar, sind es jetzt noch rund 60 Rubel. An den deutschen Aktienmärkten geht es heute etwas hektisch zu. Das ist wohl auch dem dreifachen Verfallstermin, dem sogenannten Hexensabbat geschuldet. Heute laufen viele Finanzwetten aus und da versuchen die Spekulanten, die Kurse in die gewünschte Richtung zu lenken. Der DAX kann jetzt seine Verluste wieder begrenzen und gibt noch knapp ein halbes Prozent nach auf 9.775 Punkte. Nach New York: Dow Jones und Nasdaq halten sich jeweils 0,2 Prozent im Plus. Der Euro ist schwach bei 1,2265 Dollar.

15:45 US-Börsen starten kaum verändert

Ohne großen Schwung sind die Aktienmärkte in New York soeben in den Handel gestartet. Kein Wunder nach den kräftigen Zugewinnen von gestern. Nach wenigen Minuten ist der Dow Jones kaum verändert bei 17.794 Punkten. Der Nasdaq kommt ebenfalls nicht vom Fleck. Die Radikalkur des Smartphone-Pioniers BlackBerry trägt immer stärker Früchte. Der kanadische Konzern hat im abgelaufenen Quartal wieder schwarze Zahlen geschrieben. Doch der harte Sparkurs kann den Umsatzschwund bislang nicht stoppen. So zeigen sich die Anleger enttäuscht. Die Aktien von Blackberry knicken um 8 Prozent ein. Der Deutsche Aktienindex ist unter 9.700 Punkte gerutscht. Dabei war er am Vormittag schon über 9.900 Punkten. Aktuell verliert er mehr als 1 Prozent auf 9.698 Punkte. Die Aktien von BASF, RWE und Lufthansa büßen jeweils mehr als 3 Prozent ein. Der Euro steht bei 1,2285 Dollar.

15:15 Air France kappt wegen Pilotenstreik erneut Gewinnprognose

Der zweiwöchige Pilotenstreik im September wird für Air France-KLM immer teurer. Weil die Kosten des Arbeitskampfes um den Ausbau des Billigangebots höher ausfallen als erwartet, kappte die französisch-niederländische Fluggesellschaft zum dritten Mal binnen sechs Monaten ihre Gewinnprognose. Denn es kommen immer noch Rechnungen anderer Airlines, die die Passagiere während des Streiks geflogen haben, heißt es bei Air France-KLM. Die Aktien von Air France-KLM knicken um 8,5 Prozent ein. Auch bei der Lufthansa könnte es bald wieder Streiks geben. Eine Schlichtung im Streit ist in weite Ferne gerückt. Die Aktien der Lufthansa rutschen um mehr als 3 Prozent ab. Der DAX ist 1 Prozent im Minus bei 9.719 Punkten. Neben den Lufthansa-Anteilen stehen auch Deutsche Bank, BASF und RWE unter Druck mit Abschlägen von 2 bis 3 Prozent. Der Euro steht bei 1,2285 Dollar.

14:45 Doppelter Rückschlag für Roche-Medikamentenentwicklung

Der Schweizer Pharmakonzern Roche muss gleich bei zwei wichtigen Studien Rückschläge hinnehmen. Bei der Entwicklung eines Medikaments gegen Brustkrebs blieben die erhofften Erfolge aus. Die Entwicklung eines Alzheimer-Mittels, an dem auch die bayerische Biotechnologie-Firma Morphosys beteiligt ist, musste der Basler Konzern nach eigenen Angaben abbrechen. Die Anleger reagieren entsprechend. Die Aktien von Roche büßen fast 6 Prozent ein. Die im TecDAX vertretenen Anteile von Morphosys rutschen um 11 Prozent ab. Europaweit überwiegen die Minuszeichen an den Aktienmärkten. Der Eurostoxx mit den bedeutendsten Werten im Euroraum verliert knapp 1 Prozent auf 3.124 Punkte. Der Deutsche Aktienindex ist knapp ein halbes Prozent im Abseits bei 9.767 Punkten. Besonders unter Druck sind die Anteile von BASF, RWE und Lufthansa mit Abschlägen von 2 bis 3 Prozent. Der Euro pendelt um 1,2290 Dollar.

14:15 Nike lässt Rivalen Adidas weiter hinter sich

Nike lässt den Rivalen Adidas weiter hinter sich. Der weltgrößte Sportausrüster steigerte seinen Umsatz im abgelaufenen Geschäftsquartal um 18 Prozent, mehr als Branchenexperten erwartet hatten. Adidas hatte zuletzt von einem Umsatzplus von neun Prozent berichtet. Nike wächst besonders stark in Westeuropa. Während es Adidas bisher nicht gelungen ist, Nike auf dem US-Markt anzugreifen. Die Aktien der beiden Konkurrenten haben sich in diesem Jahr auch unterschiedlich entwickelt. Während die Nike-Aktien kräftig zulegen konnten, ging es mit dem Adidas-Kurs nach unten. Heute büßen die Adidas-Papiere knapp ein halbes Prozent ein. Aber auch die Nike-Aktien sind im deutschen Handel unter Druck. Einige Experten hatten wohl noch bessere Geschäftszahlen erwartet. Insgesamt hat sich die Stimmung an den Aktienmärkten etwas eingetrübt. Der DAX verliert mehr als ein halbes Prozent auf 9.748 Punkte. Die Feinunze Gold notiert bei 1.196 Dollar. Der Euro steht bei 1,2280 Dollar.

13:45 Geplatztes Tauschgeschäft mit Gazprom bringt BASF-Aktien ins Straucheln

Angesichts der angespannten politischen Lage im Verhältnis zu Russland haben der weltgrößte Chemiekonzern BASF und der Energieriese Gazprom ein Milliardengeschäft gestoppt. Das gab BASF gestern Abend bekannt. Dabei ging es um ein komplexes Tauschgeschäft mit der BASF-Tochter Wintershall. Die Anteile von BASF büßen knapp 2,5 Prozent ein. Im Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und den Piloten scheinen die Fronten weiter verhärtet. Zuletzt hatte die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit eine Gesamtschlichtung gefordert, die neben der Vorruhestandsregelung auch das umstrittene Billigflugkonzept beinhaltet. Doch daraus wird nichts. Die Lufthansa hat eine Gesamtschlichtung abgelehnt. Die Aktien der Lufthansa rutschen um 2,5 Prozent ab. Insgesamt gibt der DAX 0,3 Prozent nach auf 9.780 Punkte. Nennenswerte Gewinner sind die Anteile von Henkel mit einem Aufschlag von 2 Prozent. Der Euro pendelt um 1,2280 Dollar.

13:15 Gutes Konsumklima lässt Einzelhändler hoffen

Billiges Tanken und Heizen machen es möglich: Die Kauflaune der Deutschen ist wegen sinkender Energiepreise so gut wie seit acht Jahren nicht mehr. Das zeigt der GfK-Konsumklimaindex. Die Einzelhändler hoffen nun, dass die Kassen bis Heiligabend noch einmal kräftig klingeln. Das sind erneut gute Nachrichten von der deutschen Wirtschaft, nachdem gestern bereits der ifo-Geschäftsklimaindex überraschend gut ausgefallen ist. An den Aktienmärkten ist man dennoch etwas vorsichtig geworden – nach den kräftigen Gewinnen von gestern. Außerdem ist heute der dreifache Verfallstermin. Vor wenigen Minuten sind die Wetten auf die Indizes ausgelaufen – und da erreichte der DAX-Future ziemlich genau 9.800 Punkte. Kurz danach rutschten die Kurse etwas ab. Der DAX-Stand jetzt: 9.763 Punkte. Das ist ein Minus von einem halben Prozent. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihen ist kaum verändert bei 0,6 Prozent. Der Euro steht bei 1,2265 Dollar.

12:45 Hawesko erzwingt mit Hauptversammlung längere Bieterfrist

Das Pokerspiel bei Hawesko geht weiter. Der Wein- und Sekt-Händler, zu dem etwa Jacques' Weindepot gehört, spielt im Kampf gegen das Übernahmeangebot seines größten Aktionärs den nächsten Trumpf aus. Das Unternehmen hat jetzt eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen für Ende Januar. Damit hat der Hawesko-Vorstand mehr Zeit, sich nach einem "weißen Ritter" umzusehen. Denn Vorstands-Chef Margaritoff ist selbst Aktionär. Doch der Großaktionär Detlef Meyer ist mit der Geschäftspolitik nicht zufrieden und hat deshalb ein Übernahmeangebot vorgelegt, das eigentlich in der nächsten Woche ablaufen sollte. Die Aktien von Hawesko geben knapp 1 Prozent nach. Insgesamt geht es nun deutlicher abwärts mit dem DAX. Er verliert ein halbes Prozent auf 9.755 Punkte. Der Euro steht bei 1,2270 Dollar.

12:15 Aktienmärkte am Hexensabbat ohne klaren Trend

Wie immer am dritten Freitag im Monat ist Hexensabbat an den Aktienmärkten. Das heißt, da laufen Futures und Optionen aus. Und je nachdem wie die Spekulanten gewettet haben, versuchen sie die Kurse noch zu beeinflussen. Für die DAX-Familie, also DAX, TecDAX und MDAX, ist der Stand um 13 Uhr maßgeblich. Für die einzelnen Aktien der Schlussstand um 17.30 Uhr. Am Hexensabbat sollte man einzelne Kursentwicklungen nicht allzu ernst nehmen. Der DAX selbst hat noch keine klare Richtung. Er war am Vormittag schon im Plus und machte sich auf den Weg zu den 10.000 Punkten. Mittlerweile notiert der DAX wenige Punkte im Minus bei genau 9.800. Der MDAX gewinnt knapp ein halbes Prozent. Der TecDAX ist 0,2 Prozent leichter. Schwach ist der Euro bei 1,2260 Dollar.

11:45 Lufthansa lehnt offenbar Gesamtschlichtung ab

Im Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und den Piloten scheinen die Fronten weiter verhärtet. Zuletzt hatte die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit eine Gesamtschlichtung gefordert, die neben der Vorruhestandsregelung auch das umstrittene Billigflugkonzept beinhaltet. Doch daraus wird wohl nichts. Nach Informationen des ARD-Senders hr-INFO hat die Lufthansa eine Gesamtschlichtung abgelehnt. Die Aktien der Lufthansa gehören zu den größten Verlierern mit einem Abschlag von 2 Prozent. Angesichts der angespannten politischen Lage im Verhältnis zu Russland haben der weltgrößte Chemiekonzern BASF und der Energieriese Gazprom ein Milliardengeschäft gestoppt. Das gab BASF gestern Abend bekannt. Dabei ging es um ein komplexes Tauschgeschäft mit der BASF-Tochter Wintershall. Die Anteile von BASF büßen ebenfalls 2 Prozent ein. Insgesamt hält sich der DAX 0,2 Prozent im Plus bei 9.830 Punkten. Antreiber sind die Aktien von Linde, VW und Henkel mit Aufschlägen bis 2 Prozent. Der Euro pendelt um 1,2270 Dollar.

11:15 RWE und BASF schwach

RWE will weiterhin seine Öl- und Gastochter DEA verkaufen. - und zwar für 5 Milliarden Euro an russische Finanzinvestoren. Die Bundesregierung und die EU haben bereits zugestimmt, doch in Großbritannien trifft das Geschäft auf Widerstand. Die Aktie verliert 1,4 Prozent. Und da spielt wohl BASF eine Rolle. Der Chemiekonzern wollte mit Gazprom einen Tausch einiger Tochtergesellschaften im Gasgeschäft durchführen. Doch das ist heute wegen der Ukraine-Krise geplatzt. BASF verlieren 1, 6 Prozent an Wert. Beide Werte laufen damit gegen den allgemeinen Trend, denn die deutschen Börsen steuern auf einen freundlichen Wochenschluss zu. Der DAX gewinnt 40 auf 9852 Punkte. Henkel, Volkswagen, Linde und Continental gewinnen zwischen 1 und knapp 2 Prozent. Der Euro bleibt billig. Er kostet nur noch 1, 22 80 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

10:45 Air France im Sinkflug

Die Air France kappt zum 3. Mal in diesem Jahr ihre eigene Gewinnprognose. Die Luftfahrtgesellschaft begründet diesen Schritt mit einem wochenlangen Pilotenstreik. Die Aktie der Air France verliert 6,3 Prozent. Die Lufthansa wird mitgezogen mit minus 1,4 Prozent. Die europäischen Airlines haben derzeit mit vielen Problemen zu kämpfen, nicht nur mit streikenden Piloten. Die schwache Konjunktur in der Eurozone hinterlässt ihre Spuren, aber auch die kräftig wachsende Konkurrenz der arabischen Gesellschaften: Die Lufthansa-Aktie hat in diesem Jahr eine ziemliche Berg- und Talfahrt hinter sich. Im April wurde sie für 20 Dollar gehandelt, im Oktober nur noch für 10 Euro. Heute kostet sie 13 Euro 80. Der DAX gewinnt 55 auf 9865 Punkte. Der Euro kostet 1, 22 70 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

10:15 Nordex boomt

Der Windkraftanlagenbauer Nordex meldet prall gefüllte Auftragsbücher. Auch die Nachfrage aus Deutschland schnellt wieder nach oben, alleine im 4. Quartal um 36 Prozent. Besteller sind Stadtwerke, Bürgerwindparks, aber auch Finanzinvestoren. Als im Verlauf des Jahres die Politik über eine Kürzung der Förderung nachdachte, sah es zunächst etwas schlecht aus für das Deutschlandgeschäft. Doch Nordex bekommt auch aus dem Ausland immer mehr Aufträge. Die Aktie ist im TecDAX beheimatet. Sie notiert heute nur unverändert bei 15 Euro 27. Das bedeutet aber im Jahresvergleich fast eine Verdoppelung des Wertes. Der TecDAX gewinnt heute nur 0,3 Prozent. Der DAX legt 47 auf 9858 Punkte zu. Angesichts der gestrigen Rally ist es mehr als positiv, dass es zu keinen Gewinnmitnahmen kommt.  Der Euro kostet 1, 22 80 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

9:45 DAX vor freundlichem Wochenschluss

Die letzte volle Handelswoche des Jahres hatte es wahrlich in sich, aber DAX und Co. steuern auf einen freundlichen Ausklang zu. Der DAX gewinnt 50 auf 9862 Punkte. Der MDAX schlägt sich mit plus 0,7 Prozent noch einen Tick besser. SAP, Henkel und Linde sind mit bis zu 1,4 Prozent Zugewinn die besten DAX-Werte. BASF geben dagegen 2,6 Prozent nach. BASF und Gazprom hatten bereits vor 2 Jahren ein milliardenschweres Tauschgeschäft vereinbart. Gazprom sollte das deutsche Gasgeschäft der BASF-Tochter Wintershall bekommen, im Gegenzug hätte BASF Anteile an großen Gasfeldern in Sibirien erhalten. Dieser Plan ist nun wegen der aktuellen Probleme mit Russland geplatzt. Die Zusammenarbeit, die seit über 20 Jahren besteht,  werde nun in den alten Strukturen weitergehen, betonte BASF-Chef Bock. Dem Konzern entstanden aber bereits Kosten, alleine für 2014 sollen sie über 210 Millionen Euro liegen. Der Euro wird für 1, 22 80 Dollar gehandelt. Rigobert Kaiser B 5 Börse

9:15 Kursgewinne für DAX und Co.

Der DAX befindet sich weiter auf Erholungskurs. Er legt 58 auf 9868 Punkte zu. Das ist doch erfreulich, dass der gestrige Aufschlag von fast 3 Prozent nicht zu Gewinnmitnahmen reizt. Das billige Öl und der schwache Euro helfen den Ländern in der Eurozone, die zuletzt wegen ihrer trägen Reformpolitik in die Kritik geraten waren. Frankreich gehörte deswegen zuletzt beim Wirtschaftswachstum zu den Schlusslichtern der Eurozone. In den ersten Quartalen des neuen Jahres dürfte die Wirtschaft des Landes um je 0,3 Prozent zulegen. Nicht viel, aber angesichts der aktuellen Raten ein Fortschritt. Die Arbeitslosigkeit bleibt hoch im Nachbarland. Sie dürfte sogar auf 10, 6 Prozent steigen. Der Euro bleibt schwach. Er wird für Kurse um 1, 22 90 Dollar gehandelt. Im Frühjahr war er noch auf dem Weg Richtung 1 Dollar 40. Rigobert Kaiser B 5 Börse

8:45 Frankreich erholt sich

Der letzte Freitag vor Weihnachten hat es in sich: an den Terminbörsen ist großer Verfallstag. Stets ein Termin mit hohen Umsätzen und zum Teil wilden Kursveränderungen. Heute dürfte der DAX rund 1 Prozent höher starten. Im frühen Handel der Börse München liegen Werte wie BMW und Continental vorne. Das billige Öl und der schwache Euro helfen den Ländern in der Eurozone, die zuletzt wegen ihrer trägen Reformpolitik in die Kritik geraten waren. Frankreich gehörte deswegen zuletzt beim Wirtschaftswachstum zu den Schlusslichtern der Eurozone. In den ersten Quartalen des neuen Jahres dürfte die Wirtschaft des Landes um je 0,3 Prozent zulegen. Nicht viel, aber angesichts der aktuellen Raten ein Fortschritt. Die Arbeitslosigkeit bleibt hoch im Nachbarland. Sie dürfte sogar auf 10, 6 Prozent steigen. Der Euro bleibt schwach. Er wird für Kurse um 1, 22 90 Dollar gehandelt. Im Frühjahr war er noch auf dem Weg Richtung 1 Dollar 40. Rigobert Kaiser B 5 Börse

8:15 DAX vor freundlichem Start

Der DAX dürfte in den letzten Handelstag der Woche mit einem deutlichen Plus starten. Sein Future liegt in den ersten Minuten mit 1 Prozent vorne. Das ist schon irre, wie die Kurse in dieser Woche schwankten. Gestern gab es bereits ein Plus von 2,8 Prozent. Damit rückt die Marke 10 000 wieder in greifbare Nähe. Eine positive Konjunkturnachricht wurde in Nürnberg veröffentlicht. Der GfK-Konsumklima-Index stieg leicht auf 9.0 Punkte. Das heißt: Die Deutschen konsumieren weiter und damit bildet der Binnenkonsum eine stabile Stütze der Wirtschaft. Das war vor einigen Jahren noch ganz anders. Da sparten die Deutschen ihr Geld, der Export musste alles rausreißen. Doch die Sparneigung, schreiben die Nürnberger Forscher, ist auf ein historisches Tief gefallen. Das hat auch viel mit den niedrigen Zinsen zu tun. In Tokio schloss der Nikkei-Index 2,4 Prozent höher. Der Euro kostet 1, 22 90 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

7:45 DAX vor 10 000 ?

Schafft der DAX erneut die Marke 10 000? Das ist durchaus denkbar, möglicherweise nicht heute, aber noch in den verbleibenden Handelstagen bis zum Jahresende. Der Index hatte gestern mit 9811 Punkten geschlossen. Rechnet man hier 2,4 Prozent drauf, dann wäre er über 10 000. Sowohl der Dow Jones in New York als auch der Nikkei-Index haben 2,4 Prozent geschlossen. Doch ganz so einfach kann man die Vorgaben natürlich nicht hochrechnen. Festzustellen bleibt aber: Am Ende einer verrückten Woche mit wilden Bocksprüngen hat sich die Stimmung erheblich gebessert. Es ist die Aussicht auf niedrige US-Zinsen bis in den Sommer hinein. Doch die Störfeuer sind noch nicht gelöscht. Das sind zum einen die Russlandkrise und der Absturz des Rubels. Das ist zum anderen der Ölmarkt. Dort kostet das Barrel Nordseeöl auch heute Morgen weniger als 60 Dollar. Genauer gesagt: 59 Dollar 40. Der Euro wird für Kurse um 1, 22 80 Dollar gehandelt. Rigobert Kaiser B 5 Börse

7:15 Nikkei schließt 2,4 Prozent höher

Tolle Vorgaben aus Übersee. In Tokio schloss der Nikkei-Index 411 Yen höher bei 17 621. In New York gewann der Dow Jones 2,4 Prozent. Diese Woche hat es einmal mehr gezeigt: Die US-Notenbank kann alleine durch die Macht der Worte die Märkte bewegen. FED-Chefin Janet Yellen ließ durchblicken, dass sie keine Eile bei einer Zinserhöhung habe. Dann deutete sie noch an, dass die Erhöhung vermutlich nicht in den beiden kommenden Sitzungen kommen werde. Und prompt rückt der Termin in greifbare Nähe, den sich die Anleger wünschen. Eine Zinserhöhung frühestens im Sommer 2015. Zeit genug, um die Kurse noch einmal nach oben zu treiben. Rechnet man die Vorlagen um, dann sollte der DAX heute wieder über die Marke 10 000 steigen können. Gestern schloss er ja bei 9811. Obwohl, man soll es auch nicht übertreiben mit den Erwartungen. Der Euro kostet 1, 22 90 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

6:45 Kursrally in Tokio

In Tokio gibt es kurz vor dem Wochenende noch einmal eine flotte Kursrally. Der Nikkei-Index steigt um 354 auf 17 564. In Japan spielt nicht nur die US-Notenbank eine gewichtige Rolle. Die japanische Zentralbank hat ebenfalls getagt. Sie wird ihre expansive Politik beibehalten. Sprich, sie wird weitere Staatsanleihen und riskante Wertpapiere kaufen. Erst im Oktober hatte sie ja bekanntgegeben, dass sie ihre jährlichen Käufe um 680 Milliarden Euro anheben werde. Hintergrund: Japan war in den vergangenen beiden Quartalen in eine Rezession gerutscht. Die Verbraucher hatten nach einer Mehrwertsteuererhöhung im Frühjahr ihren Konsum extrem zurückgefahren. In New York schloss gestern der Dow Jones 2,4 Prozent höher. Der Euro verbilligt sich auf 1, 22 80 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

6:15 Tolle Vorgaben für DAX und Co.

Das sind wahrhaft tolle Vorgaben. In Tokio schießt der Nikkei-Index um 364 auf 17 574 Yen nach oben. Viele andere Börsen in Fernost gewinnen zwischen 1 und 2 Prozent. Seit 2 Tagen gehen die Kurse nach oben – und zwar massiv. Es ist einer der kräftigsten Kursanstiege der letzten eineinhalb Jahre. Die japanische Notenbank hat erneut bekräftigt, dass sie umfangreiche Maßnahme treffen werde, um die lahmende Konjunktur anzukurbeln. Bleibt festzuhalten: Es war mal wieder eine Woche im Zeichen der Zentralbanken. Am Mittwochabend erklärte die US-Notenbank, sie habe Geduld, um in Ruhe die erwartete Zinserhöhung vorzubereiten. Prompt rauschen die Kurse weltweit nach oben. In New York gewann der Dow Jones 421 auf 17 778 Punkte. Der Euro kostet 1, 22 80 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse


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