Aktuell - Börse


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B5 Börse DAX mit 2,7 Prozent Wochengewinn

Stand: 22.08.2014

22:05 Börsen mit starker Woche - Ukraine weiter im Blick

Es war eine gute Woche für die Börsen. Unter dem Strich kletterte der DAX im Wochenvergleich um 2,7 Prozent nach oben auf 9.339 Punkte, trotz moderater Abschläge zum Ausklang der Woche. Händler sagten, am letzten Handelstag sei es teilweise zu Gewinnmitnahmen gekommen. Dazu kam neue Nervosität, nachdem ein russischer Konvoi die Grenze zur Ukraine überschritten hatte. Der Ukraine-Konflikt dürfte auch in der kommenden Woche wieder im Blick der Investoren stehen. Außerdem dürfte die Aktie der Lufthansa in den Fokus rücken. Dort droht ein neuer Pilotenstreik. Tagesverlierer im DAX war die Aktie von Adidas mit einem Minus von 2,4 Prozent. Im MDAX legten die Anteilsscheine von Hugo Boss nach einem positiven Analysten-Kommentar um 1,5 Prozent zu. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe pendelt um die Marke 1 Prozent. In New York schloss der Dow Jones knapp im Minus, die Nasdaq legte leicht zu. Und der Euro notierte bei 1 Dollar 32 45. Stephan Lina, B 5 Börse.

21:45 Draghi mahnt zu mehr Flexibilität

Der Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, hat weitere Maßnahmen zur Ankurbelung der schwachen Konjunktur in den Euro-Ländern in Aussicht gestellt. Allerdings müssten die 18 Mitgliedsstaaten ihrerseits mithelfen und die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren, hieß es in seiner Rede auf einer Konferenz der Fed in der US-Stadt Jackson Hole. Draghi kritisierte darin vor allem, alteingeführte Praktiken in einigen Ländern ließen Firmen nicht genügend Freiheit, Löhne und Belegschaften dem wirtschaftlichen Umfeld anzupassen. Deshalb würden sie auch keine neuen Stellen schaffen, und dies halte die Arbeitslosigkeit hoch. Vor Draghi hatte Fed-Chefin Janet Yellen gesprochen. Sie blieb in ihren Aussagen zum Zeitpunkt einer möglichen Zinswende sehr vage. Die Wall Street zeigt sich uneinheitlich. Der Dow Jones liegt knapp im Minus, die Nasdaq leicht im Plus. Der DAX gab um 0,7 Prozent nach auf 9.339 Punkte. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 32 45. Stephan Lina, B 5 Börse.

21:15 Russische Wirtschaft schrumpft

Als Folge der westlichen Sanktionen wegen der Ukraine-Krise droht der russischen Wirtschaft eine Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte im Juli im Jahresvergleich um 0,2 Prozent, wie das Wirtschaftsministerium in Moskau mitteilte. Bereits im Juni hatte es ein Minus von 0,1 Prozent gegeben. Damit steigt nach Einschätzung von Analysten das Risiko, dass die russische Wirtschaft auch im Gesamtjahr 2014 schrumpfen könnte. In den ersten sieben Monaten reichte es noch zu einem Wachstum von 0,7 Prozent. Der Westen hatte seine Sanktionen gegen Russland im Juli verschärft. Betroffen sind beispielsweise Banken, Rüstungsgüter und Hochtechnologie-Geräte. An den US-Börsen halten sich die Anleger zum Ausklang der Woche zurück. Im späten Handel tritt die Wall Street weitgehend auf der Stelle. Hierzulande gab der DAX um 0,7 Prozent nach auf 9.339 Punkte. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 32 45. Stephan Lina, B5 Börse.

20:45 Yellen will sich Zeit lassen

Trotz des Aufschwungs in den USA will Fed-Chefin Janet Yellen bei der Zinswende nichts überstürzen. Eine zu schnelle Zinserhöhung könne zu einem Hemmschuh für den sich gerade erholenden Arbeitsmarkt werden, warnte sie auf dem Zentralbanker-Treffen in Jackson Hole. Yellen erteilte damit einer Forderung aus den eigenen Reihen eine Absage, die Zinszügel jetzt schon anzuziehen. Es gebe keine einfachen Rezepte für eine angemessene Geldpolitik, betonte Yellen vor der handverlesenen Elite der Finanzwelt. EZB-Chef Mario Draghi sagte in Jackson Hole, er sei zuversichtlich, dass die von der EZB in Aussicht gestellten zusätzlichen Geldspritzen für eine Belebung der Kreditvergabe und damit der Konjunktur in der Währungsunion sorgen würden. Der Dow Jones gibt am Abend 0,3 Prozent nach. Die Nasdaq liegt leicht im Plus. Der DAX fiel um 0,7 Prozent auf 9.339 Punkte. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 32 55. Stephan Lina, B 5 Börse.

20:15 BVB dürfte größter Aktionär beim BVB werden

Auch wenn Borussia Dortmund in der abgelaufenen Saison nicht Meister wurde – Für die Aktionäre des einzigen börsennotierten Fußball-Bundesligisten war es eine sehr erfolgreiche Spielzeit. Die Aktie verteuerte sich seit dem vergangenen August um gut 40 Prozent. Pünktlich zum Auftakt der neuen Saison hat der BVB jetzt eine Kapitalerhöhung angekündigt. Ab Dienstag können die Anleger zeichnen, wie aus dem Wertpapierprospekt hervorgeht. Aller Voraussicht nach wird danach der Evonik-Konzern mit bis zu fast 18 Prozent größter Aktionär bei Borussia Dortmund, Puma und der Versicherer Signal Iduna könnten mit rund 5 Prozent einsteigen. Heute, direkt vor dem ersten Spieltag, lag die BVB-Aktie ein halbes Prozent im Minus. Insgesamt haben sich die Börsen schwächer in das Wochenende verabschiedet. Der DAX gab um 0,7 Prozent nach auf 9.339 Punkte. Der Dow Jones tritt auf der Stelle. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 32 40. Stephan Lina, B 5 Börse.

19:45 Airbus will angeblich bei Atlas Elektronik aussteigen

Airbus erwägt laut einem Pressebericht den Verkauf seines Anteils an dem Bremer Rüstungskonzern Atlas Elektronik. Die Entscheidung könnte in den nächsten Monaten fallen, das berichtet die Welt in ihrer Online-Ausgabe. Der europäische Flugzeugbauer hält 49 Prozent an dem Ausrüster für U-Boote, dem Industriekonzern ThyssenKrupp gehört der restliche Anteil. ThyssenKrupp dürfte dem Bericht zufolge ein Vorkaufsrecht auf den Airbus-Anteil haben. Als möglicher Interessent für Atlas gilt in der Branche der französische Thales-Konzern. Die genannten Unternehmen kommentierten den Bericht nicht. Airbus überprüft derzeit seine Aufstellung im Rüstungsgeschäft, dem die Sparzwänge öffentlicher Auftraggeber zu schaffen machen. Die im MDAX notierte Aktie von Airbus schloss heute nahezu unverändert. Der DAX gab um 0,7 Prozent nach auf 9.339 Punkte. In New York tritt der Dow Jones auf der Stelle. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 32 40. Stephan Lina, B 5 Börse.

19:15 DAX mit starker Wochenbilanz

Die deutschen Börsen haben eine erfolgreiche Woche hinter sich. Unter dem Strich kletterte der DAX im Wochenvergleich um 2,7 Prozent nach oben, trotz moderater Abschläge zum Ausklang der Woche. Händler sagten, am letzten Handelstag sei es teilweise zu Gewinnmitnahmen gekommen. Dazu kam neue Nervosität, nachdem ein russischer Konvoi die Grenze zur Ukraine überschritten hatte. Tagesverlierer im DAX war die Aktie von Adidas mit einem Minus von 2,4 Prozent. Im MDAX legten die Anteilsscheine von Hugo Boss nach einem positiven Kommentar um 1,5 Prozent zu. Nach Einschätzung der Deutschen Bank sind die Aussichten für den Modehersteller im zweiten Halbjahr besser als für den Luxusgütersektor insgesamt. Bei den Papieren von Fielmann gab es einen Aktiensplit, was die Aktien optisch billiger macht. In New York tritt der Dow Jones auf der Stelle. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 32 40. Stephan Lina, B 5 Börse.

18:45 Kaum Reaktionen auf Yellen-Rede

An den Börsen gab es kaum Reaktionen auf eine Rede von Janet Yellen. Im Vorfeld hatten die Finanzmärkte den Auftritt der Fed-Chefin bei der Tagung internationaler Notenbanker im amerikanischen Ferienort Jackson Hole mit Spannung erwartet. Doch Yellen blieb vage und lieferte wenig neue Erkenntnisse in Sachen Zinswende in den USA. Sie wolle nichts überstürzen - denn das könne sogar zu einem Hemmschuh auf dem Weg zu einer vollständigen Erholung am Arbeitsmarkt werden. Einige Anleger hatten zuletzt geglaubt, dass die Fed angesichts besserer Wirtschaftsdaten gezwungen sein könnte, früher als erwartet zu agieren. Der deutsche Aktienmarkt ging leichter aus dem Handel. Der DAX gab um 0,7 Prozent nach auf 9.339 Punkte. Tagesverlierer war die Aktie von Adidas mit einem Minus von 2,4 Prozent. Die US-Börsen tendieren uneinheitlich. Der Dow Jones tritt auf der Stelle. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 32 40. Stephan Lina, B 5 Börse.

18:15 Börsen geben zum Wochenschluss nach

Die deutschen Börsen haben sich schwächer in das Wochenende verabschiedet. Der DAX gab um 0,7 Prozent nach auf 9.339 Punkte. Für Druck auf die Kurse sorgte unter anderem, dass sich im Ukraine-Konflikt der Ton wieder verschärft hat. Unter Druck stand die Aktie von Adidas mit einem Minus von 2,4 Prozent. Die RWE-Aktie gab um 1,4 Prozent nach. Die Bundesregierung hatte zuvor grünes Licht für den 5 Milliarden Euro schweren Verkauf der Konzerntochter Dea an einen russischen Investor gegeben. Siemens, E.ON, Continental, Telekom und Bayer büßten mehr als 1 Prozent ein. Tagesgewinner war die Aktie von Infineon mit einem Plus von 1,8 Prozent. Hier sahen Anleger die geplante Übernahme eines US-Unternehmens offenbar inzwischen positiv. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe bleibt mit 0,99 Prozent sehr niedrig. Der Dow Jones tritt auf der Stelle. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 32 40. Stephan Lina, B 5 Börse.

17:45 DAX schließt 0,7 Prozent leichter bei 9.339 Punkten

Zum Ausklang der Woche überwogen an den deutschen Börsen die Verluste. Der DAX gab um 0,7 Prozent nach auf 9.339 Punkte. Für Druck auf die Kurse sorgte unter anderem, dass sich im Ukraine-Konflikt der Ton wieder verschärft hat. Im Wochenvergleich stieg der DAX allerdings um knapp 2,5 Prozent. Unter Druck stand die Aktie von Adidas mit einem Minus von 2,4 Prozent. Die Bundesregierung hat den umstrittenen Verkauf der RWE-Öl- und Gas-Fördertochter Dea an eine Investorengruppe um den russischen Oligarchen Michail Fridman gebilligt. Das bestätigte ein Sprecher der Investorengruppe LetterOne. Die 5 Milliarden Euro schwere Transaktion gilt angesichts der Ukraine-Krise als heikel. Die RWE-Aktie gab um 1,4 Prozent nach. Tagesgewinner war die Aktie von Infineon mit einem Plus von 1,8 Prozent. Der Dow Jones tritt auf der Stelle. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 32 40. Stephan Lina, B 5 Börse.

17:15 Yellen bleibt vage

US-Notenbankchefin Janet Yellen will bei der Zinswende nichts überstürzen. Ein zu schnelles Vorgehen könne zu einem Hemmschuh auf dem Weg zu einer vollständigen Erholung am Arbeitsmarkt werden, warnte sie soeben auf dem internationalen Zentralbanker-Treffen in Jackson Hole. Falls die Notenbank beispielsweise bei einer Inflationsrate von zwei Prozent reflexartig die geldpolitischen Zügel anziehe, könne dies negative Folgen für die Beschäftigung haben. Noch immer sei nicht klar, wie weit der Jobmarkt davon entfernt sei, seine Ressourcen voll auszuschöpfen. Es gebe kein einfaches Rezept für eine angemessene Geldpolitik, so die Fed-Chefin. Die Börsen reagieren auf die eher vagen Äußerungen Yellens verhalten. Der deutsche Aktienmarkt tendiert im späten Handel leichter. Der DAX gibt um 0,8 Prozent nach auf 9.326 Punkte. In New York liegt der Dow Jones 0,2 Prozent im Minus. Und der Euro verbilligt sich auf 1 Dollar 32 30. Stephan Lina, B 5 Börse.

16:45 FED-Chefin will Zinsen nicht überhastet anheben

Die meisten Beobachter gehen davon aus, dass die US-Notenbank FED und auch die Bank von England den Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik sehr viel schneller angehen werden als im Vergleich dazu die EZB. Es ist vor allem dieses Szenario, das den Euro seit Wochen unter Druck bringt. Deshalb wurde das Treffen führender Notenbanker an diesem Wochenende mit Spannung erwartet. FED-Chefin Janet Yellen hat vor wenigen Minuten vor einer überhasteten Zinswende gewarnt. Dies könne die vollständige Erholung am US-Arbeitsmarkt gefährden, sagte sie zum Auftakt der Konferenz im US-Bundesstaat Wyoming. Bislang rechnen die meisten Analysten erst für Mitte nächsten Jahres mit einer Zinserhöhung; in einer ersten Reaktion zeigten sich viele Beobachter nicht wirklich überrascht von den Äußerungen Yellens. Der Dow-Jones tritt im frühen Geschäft auf der Stelle. Der DAX hat 35 Punkte abgegeben, auf 9.367. Der Euro kostet einen Dollar 32 40. Margit Siller, B5 Börse.

16:15 US-Börsen treten auf der Stelle - DAX kaum verändert

Die US-Börsen behaupten sich zu Beginn des mit Spannung erwarteten Gipfeltreffens führender Zentralbanker. Anleger erhoffen sich von der Rede von US-Notenbankchefin Janet Yellen in Jackson Hole neue Hinweise darauf, wie schnell die Leitzinsen im kommenden Jahr steigen werden, angesichts der zuletzt starken US-Daten. So sind die Investoren eher in Wartestellung; auch wegen der Furcht vor einer Eskalation im Konflikt mit Russland. Der US-Landmaschinenkonzern Deere will die Produktion von Traktoren und Mähdreschern zurückfahren, weil die Weizenpreise gefallen sind, was die Investitionslust der Landwirte dämpft. Im Mittleren Westen will Deere relativ schnell einige hundert Stellen abbauen. Positive Nachrichten kommen dagegen aus dem US-Einzelhandel: Der Sportschuh-Händler Foot Locker meldet gute Geschäfte; und der US-Einzelhändler Gap hat seine Jahresprognose angehoben. Gut verkaufen sich laut Firmenangaben die günstigeren Textilien von Old Navy, 40 neue Stores sollen im Wachstumsmarkt Indien eröffnet werden. Der Euro fällt auf einen Dollar 32 45. Der DAX verliert 15, auf 9.387.   

15:45 US-Börsen starten kaum verändert

Der Konflikt mit Russland könnte sich zuspitzen, dieses Thema hat die Börsen nun also doch wieder im Griff. Aktuelle Daten aus Moskau belegen übrigens, dass die russische Wirtschaft im vergangenen Monat überraschend deutlich geschrumpft ist, im Juli um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Russland leidet also bereits unter den verhängten Sanktionen, einige Ökonomen erwarten jetzt eine Rezession; der Rubel hat massiv an Wert verloren, und die Kapitalflucht hat sich verstärkt. Heute werden außerdem mehrere Reden prominenter Notenbanker auf einem Treffen in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming erwartet. Womöglich gibt es einen Hinweis auf die anstehende Zinswende in den USA, und so bleiben die Umsätze an den Europabörsen zum Wochenschluss eher dünn. Der DAX fällt um ein halbes Prozent, auf 9.358. Vor wenigen Minuten hat der Handel in New York begonnen: Der Dow-Jones liegt mit 15 Punkten im Minus, bei 17tausend 024. Der Nasdaq-Index tritt bei 4.528 auf der Stelle. Der Euro kostet einen Dollar 32 70.  Margit Siller, B5 Börse.

15:15 Russische Wirtschaft schrumpfte im Juli stärker als erwartet

Der DAX macht seit Stunden keine großen Sprünge, und es gibt tatsächlich keinen plausiblen Grund, um gerade heute in größerem Stil Aktien zu kaufen – jedenfalls aus Sicht der institutionellen Investoren, das sind vor allem Fonds und Versicherungen. Denn der Konflikt mit Russland könnte sich zuspitzen; aktuelle Daten aus Moskau belegen übrigens, dass die russische Wirtschaft im vergangenen Monat überraschend deutlich geschrumpft ist (um 0,2 Prozent). Russland leidet also bereits unter den verhängten Sanktionen, der Rubel hat massiv an Wert verloren, und die Kapitalflucht hat sich verstärkt. Heute werden außerdem mehrere Reden prominenter Notenbanker auf einem Treffen in Jackson Hole erwartet. Womöglich gibt es einen Hinweis auf die anstehende Zinswende in den USA, so bleiben die Umsätze an den Europabörsen vorerst dünn. Der DAX fällt um 0,4 Prozent, auf 9.360. Die US-Börsen dürften stabil starten. Öl bleibt weiter günstig, in London wird ein Fass Nordseeöl für 102,50 Dollar gehandelt. Der Euro kostet einen Dollar 32 70.  Margit Siller, B5 Börse.

14:45 Preise für Roh- und Heizöl weiter niedrig

Öl bleibt weiter billig. Anders als sonst in konfliktträchtigen Zeiten, kennt der Ölpreis seit Wochen nur eine Richtung – nach unten. Ein Fass Nordseeöl wird in London aktuell für gut 102 Dollar gehandelt; entsprechend günstig stehen übrigens auch die Notierungen für Heizöl. Mitte Juni wurden für ein Fass der Sorte Brent noch mehr als 116 Dollar bezahlt. Heute hat der erste Öltanker seit langem Libyen verlassen, Engpässe seien nicht zu befürchten, trotz der Krisen im Nahen und Mittleren Osten. Die Internationale Energieagentur spricht sogar von einer Ölschwemme. Das liegt auch daran, weil Kanada und Amerika seit einiger Zeit mit ökologisch umstrittenen Methoden Öl fördern. – Aus Angst vor einer Eskalation im Konflikt mit Russland bleiben die Anleger lieber in Wartestellung: Der DAX verliert bei dünnen Umsätzen 63 Punkte, auf 9.339. Nicht zu vergessen das Treffen der führenden Notenbanker im US-Bundesstaat Wyoming, von dem sich viele einen Hinweis auf die erwartete Zinswende in den USA erhoffen. Der Euro wird für einen Dollar 32 70 gehandelt. Margit Siller, B5 Börse.   

14:15 Deutsche und Commerzbank weiter gesucht

Rocket Internet und Zalando stehen Insidern zufolge vor einem regelrechten Wettlauf an die Frankfurter Börse. Beide wollen ihren Börsengang angeblich Anfang September ankündigen, das will Reuters erfahren haben. Allerdings würden sie sich dann gegenseitig Konkurrenz machen, fürchten einige Beobachter. Andere verweisen darauf, dass die Geschäftsmodelle des Online-Modehändlers Zalando und von Rocket Internet mit seinen diversen Online-Start-up´s zu unterschiedlich seien, als dass sie sich im Frühherbst beim Werben um die Investoren tatsächlich in die Quere kämen. Eine offizielle Bestätigung aus den Unternehmen gibt es noch nicht. Die Angst vor einer Eskalation des Konflikts in der Ukraine hat die Märkte wieder im Griff, außerdem warten die Profis auf Äußerungen aus der US-Notenbank. Der DAX hat bei dünnen Umsätzen um 40 Punkte nachgegeben, auf 9.362. Gesucht sind Deutsche und Commerzbank. Der Euro pendelt um einen Dollar 32 65.

13:45 Deutsche Staatsanleihen weiter gefragt - Rendite sinkt

Gold war für viele Anleger lange Zeit der klassische sichere Hafen, wenn Krisen und Konflikte für Schlagzeilen sorgten. Doch der Goldpreis ist im vergangenen Jahr um rund 30 Prozent abgestürzt; das gelbe Edelmetall sei wohl eher zum Spekulationsobjekt geworden als zur wertstabilen Kapitalanlage, meinen viele Kritiker. Und – ein weiterer Nachteil: Gold verzinst sich nicht. Obwohl die Zinsen für deutsche Staatsanleihen inzwischen so niedrig liegen, dass von einer rentierlichen Geldanlage wirklich keine Rede mehr sein kann, schätzen gerade die institutionellen Investoren wie Fonds und Versicherungen die Bundesanleihen als sichere Parkstation. So entwickeln sich auch heute die Kurse gegenläufig: Die Kurse der Staatsanleihen steigen, die Aktienkurse fallen. Zehnjährige Bundesanleihen rentieren aktuell nur noch mit 0,97 Prozent. Der DAX hat um 0,6 Prozent nachgegeben, auf 9.345. Die Angst vor einer Eskalation im Russland-Konflikt hat die Märkte wieder im Griff. Der Euro kostet einen Dollar 32 70.

13:15 DAX fällt um 0,7 Prozent

Nun ist sie doch wieder da, die Angst vor einer Eskalation, im Konflikt mit Russland. Eigentlich sollte die Rede von Fed-Chefin Janet Yellen der Höhepunkt des Nachmittags werden. Von ihr erwarten sich die Profis einen Hinweis darauf, für wann die US-Notenbank die Zinswende plant. Zuletzt waren insbesondere die Daten vom US-Arbeitsmarkt so robust, dass jetzt einige Beobachter bereits im ersten Halbjahr 2015 damit rechnen. Der DAX hat 65 Punkte oder 0,7 abgegeben, auf 9.336. Hartnäckig an der Spitze der Gewinner hält sich die Aktie der Deutschen Bank. Dagegen hat Adidas zwei Prozent abgegeben. Für Gesprächsstoff sorgt RWE. Der Konzern hat nun tatsächlich grünes Licht bekommen für den milliardenschweren Verkauf seiner Öl- und Gasfördertochter Dea, ausgerechnet an einen russischen Oligarchen. Im MDAX profitiert Hugo Boss von einer Kaufemfpehlung, mit 2,4 Prozent Aufschlag. Der Euro pendelt um einen Dollar 32 70. Die Feinunze Gold kostet 1.281 Dollar.

12:45 DAX weitet Verluste aus

Die Profis haben einen guten Vorwand, um zum Wochenschluss möglichst wenig hin- und her zu handeln, und das ist das prominent besetzte Treffen der Notenbank-Elite in Jackson Hole, im US-Bundesstaat Wyoming. Wenn die Fed-Chefin Janet Yellen am Nachmittag ihre Rede hält, dann dürften die Investoren jedes Wort auf die Goldwaage legen. Sie erhoffen sich Hinweise darauf, wann die Notenbank die Zinsen in den USA anheben wird. Weil die Wirtschaftsdaten Amerikas zuletzt immer besser geworden sind, könnte es sein, dass die Zinswende nun früher kommt als zunächst gedacht. Eben darunter leidet der Euro seit Wochen, aktuell notiert er mit einem Dollar 32 70. Der DAX hat bei dünner Orderdecke um 72 Punkte nachgegeben, auf 9.330. Wie die Nachrichtenagentur Reuters erfahren haben will, könnten Zalando und Rocket Internet schon Anfang September die Details für ihre geplanten Börsengänge ankündigen. Der Gang auf´s Parkett könnte dann im Frühherbst erfolgen; und die Beobachter rätseln bereits, ob sich die beiden Online-Unternehmen damit nicht gegenseitig bei den Investoren Konkurrenz machen würden. Margit Siller, B5 Börse.

12:15 Zalando und Rocket Internet im Wettlauf an die Börse?

Endlich passiert etwas bei den Börsengängen in diesem Jahr, denn bislang lief es doch eher mau ab mit den Premieren am Parkett. Rocket Internet und Zalando stehen Insidern zufolge vor einem regelrechten Wettlauf an die Frankfurter Börse. Beide wollen ihren Börsengang angeblich Anfang September offiziell ankündigen, das will Reuters erfahren haben. Damit könnten die beiden größten Internet-Börsengänge in Deutschland seit den Zeiten des Neuen Marktes binnen weniger Tage im Frühherbst über die Bühne gehen. Allerdings würden sie sich dann gegenseitig Konkurrenz machen, fürchten einige Beobachter. Andere verweisen darauf, dass die Geschäftsmodelle des Online-Modehändlers Zalando und von Rocket Internet mit seinen diversen Online-Start-up´s zu unterschiedlich seien, als dass sie sich bei Investoren wirklich in die Quere kämen. Eine offizielle Bestätigung aus den Unternehmen gibt es noch nicht. Der DAX hat um ein halbes Prozent nachgegeben, auf 9.355. Der Euro pendelt um einen Dollar 32 75. Margit Siller, B5 Börse.

11:45 DAX hat um 0,4 Prozent nachgegeben

Die Geschäfte verlaufen in ausgesprochen ruhigen Bahnen, die Umsatzdecke bleibt dünn, für Gesprächsstoff sorgen in dieser Woche zur Abwechslung mal nicht die großen Krisenherde, es sind eher Spekulationen, Analystenkommentare und einzelne Geschichten. Wie zum Beispiel die, dass RWE nun tatsächlich grünes Licht bekommt für den milliardenschweren Verkauf seiner Öl- und Gas-Fördertochter Dea, ausgerechnet an einen russischen Oligarchen. Gesucht sind die Banken-Titel, allen voran das Papier der Deutschen, aber in den vergangenen Wochen waren die Finanztitel ja auch ziemlich verprügelt worden. Der DAX hat um 0,4 Prozent nachgegeben, auf 9.365. Die 9.400er Marke ist also schon wieder passè. Adidas ist zwei Prozent leichter der schlechteste DAX-Titel. Viele Profis versuchen sich langsam an den Gedanken zu gewöhnen, dass die US-Notenbank die Zinswende nicht allzu lange hinauszögern könnte, deshalb schwächelt der Euro weiter bei Kursen um einen Dollar 32 75. Vielleicht gibt es zum Wochenende doch noch handfeste Nachrichten aus Jackson Hole, wo sich führende Notenbanker treffen. Margit Siller, B5 Börse.

11:15 Warten auf die US-Notenbank

Wenn Janet Yellen, die Chefin der US-Notenbank, am Nachmittag in Jackson Hole ihre Rede hält, werden die Börsianer wohl jedes Wort auf die Goldwaage legen. An den Märkten erhofft man sich Hinweise darauf, wann die Notenbank die Zinsen in den USA anheben wird. Bislang rechnen die meisten Investoren mit einer Zinswende Mitte nächsten Jahres, aber es gibt auch Stimmen die glauben, dass die Fed angesichts der guten Konjunkturentwicklung gezwungen sein könnte, früher zu handeln. Im Vorfeld der Rede halten sich die Anleger europaweit mit Engagements zurück. Der DAX ist mit 0,3 Prozent ins Minus gerutscht auf 9378 Punkte, der europäische Leitindex, der EuroStoxx gibt ebenfalls 0,3 Prozent ab. Am Devisenmarkt ist wieder etwas Ruhe eingekehrt. Der Euro hat sich mit aktuell 1 Dollar 32 75 wieder etwas stabilisiert. Gestern hatten ihn ja die Spekulationen auf eine baldige Zinswende in den USA zeitweise auf das Elfeinhalb-Monatstief von rund 1 Dollar 32 40 gedrückt.

10:45 Kupferpreis legt weiter zu

Die Hoffnung auf eine nachhaltige Erholung der US-Wirtschaft hilft dem Kupferpreis weiter nach oben. Das Industriemetall kostete heute in der Spitze 7083 Dollar je Tonne, das ist ein Plus von einem Prozent. Auf Wochensicht hat der Kupferpreis rund drei Prozent zugelegt. Die Rohstoffmärkte reagieren auf die zuletzt guten Konjunkturdaten aus den USA, so sagen Händler. So hatten gestern neben positiven Daten vom Immobilien- und US-Arbeitsmarkt auch ermutigende Zahlen aus der US-Industrie für Optimismus gesorgt. Der Konjunkturindex der Notenbank von Philadelphia, ein wichtiger Frühindikator, war im August überraschend deutlich gestiegen, obwohl Experten mit einem Rückgang gerechnet hatten. Der Ölpreis hat sich nur wenig bewegt. Das Barrel Nordseeöl kostet 102 Dollar 41 und damit 22 US-Cent weniger. Auch der Goldpreis tritt auf der Stelle mit 1280 Dollar je Feinunze im Moment. An den deutschen Aktienmärkten ist der DAX mit 0,1 Prozent ins Minus gerutscht auf 9391 Punkte. Der Euro liegt bei 1 Dollar 32 90.

10:15 DAX tritt auf der Stelle

Es ist ein ruhiger Handelstag an den deutschen Aktienmärkten ohne Konjunkturdaten und mit nur wenigen Neuigkeiten aus den Unternehmen. Und so konzentrieren sich die Investoren ganz auf das Treffen der internationalen Notenbanken in Jackson Hole in den Rocky Mountains. Dort steht um etwa 16 Uhr unserer Zeit die Rede von US-Notenbankchefin Yellen auf der Agenda. Davon erhoffen sich die Börsianer Hinweise, wann mit der Zinswende in den USA zu rechnen ist. Im Vorfeld herrscht Zurückhaltung. Der DAX zeigt sich fast unverändert 3 Punkte höher mit 9404 Punkten. Bei nur mäßigen Umsätzen sind die Aktien der Deutschen Bank und der Commerzbank mit jeweils plus 1,4 Prozent die größten Gewinner. Dagegen stehen die Papiere von Adidas und Fresenius derzeit am Ende des DAX mit Abschlägen zwischen 0,8 und 1,1 Prozent. Am Rentenmarkt ist die Rendite 10jähriger Bundesanleihen unter die ein-Prozent-Marke gerutscht und liegt bei 0,98 Prozent. Der Euro notiert mit 1 Dollar 32 90.

09:45 Fielmann vollzieht Aktiensplit

Die Stimmung hat sich etwas aufgehellt an den deutschen Aktienmärkten und die Indizes haben mittlerweile allesamt ins Plus gedreht. Der DAX notiert zur Stunde 0,1 Prozent höher mit 9407 Punkten, M- und TecDAX liegen mit jeweils rund 0,3 Prozent in der Gewinnzone. Im MDAX rangiert das Papier von Hugo Boss ganz oben mit einem Plus von 2,6 Prozent. Die Analysten der Deutschen Bank haben die Aktie zum Kauf empfohlen. Die Optikerkette Fielmann vollzieht heute einen Aktiensplit. Die Aktionäre erhalten für jedes Fielmann-Papier ein weiteres. Dadurch halbiert sich der Kurswert rechnerisch. Auf Basis des Schlusskurses gestern von 97 Euro 40 Euro sind das also 48 Euro 70 Euro. Zur Stunde notiert die Aktie leicht darüber mit 48 Dollar 90, das entspricht einem Minus von 49,7 Prozent. Mit einem Aktiensplit wollen Unternehmen die Aktien optisch günstiger aussehen lassen. Damit sollen sie vor allem für Privatanleger attraktiver werden. Die Feinunze Gold kostet zur Stunde 1280 Dollar. Der Euro liegt bei 1 Dollar 32 85.

09:15 DAX startet mit kleinem Minus in den neuen Handelstag

Wenige Minuten nach Börsenbeginn verliert der DAX 0,1 Prozent auf 9390 Punkte. Händler rechnen allerdings mit einem ruhigen Handelstag. Vor der Rede von US-Notenbankchefin Yellen in Jackson Hole um etwa 16 Uhr unserer Zeit werden sich die Investoren wohl nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen. Die RWE-Aktie hat leicht um 0,3 Prozent zugelegt. Der Verkauf von DEA, der Öl- und Gas-Fördertochter von RWE, hat Insidern zufolge die wichtigste politische Hürde überwunden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Gefragt sind im frühen Handel auch die Aktien der Deutschen Bank mit plus 0,9 Prozent und der Commerzbank sowie Infineon mit jeweils Plus 0,6 Prozent. Dagegen stehen die Papiere von ThyssenKrupp, Adidas und Bayer derzeit am Ende des DAX mit Abschlägen von jeweils rund einem halben Prozent. Am Rentenmarkt ist die Rendite 10jähriger Bundesanleihen unter die ein-Prozent-Marke gerutscht und liegt bei 0,98 Prozent. Der Euro notiert mit 1 Dollar 32 90.

08:45 DAX zum Start leicht im Minus erwartet

Der DAX dürfte zu Handelsbeginn keine großen Sprünge machen. Vor der Rede von US-Notenbankchefin Yellen in Jackson Hole dürfte Zurückhaltung dominieren bei den Investoren. Vorbörsliche Berechnungen sehen den DAX eine gute Viertelstunde vor Börsenstart bei 9385 Punkten, etwa 15 Punkte unter seinem Schlusstand gestern. Die Aktie von RWE ist im frühen Handel an der Börse München größter DAX-Gewinner mit plus 0,4 Prozent. Der Verkauf von DEA, der Öl- und Gas-Fördertochter von RWE, hat Insidern zufolge die wichtigste politische Hürde überwunden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Konkurrent E.ON will einem Insider zufolge mit Hilfe von Milliardengarantien des Bundes mehr Gaslieferverträge schließen z.B. in Ostafrika oder Südamerika. Damit könnte die Abhängigkeit von russischen Gasimporten etwas verringert werden. Die Aktie zeigt sich gut behauptet. Am Rentenmarkt ist die Rendite 10jähriger Bundesanleihen unter die ein-Prozent-Marke gerutscht und liegt bei 0,99 Prozent. Der Euro hat etwas angezogen auf 1 Dollar 32 95.

08:15 Nikkei-Index schließt 0,3 Prozent leichter

Mit einem kleinen Minus schloss der Nikkei-Index an der Börse in Tokio. Nach neun Tagen im Plus hat er heute seine Gewinnserie unterbrochen. Er sank um 0,3 Prozent auf den Endstand 15539 Yen. Die Anleger hielten sich etwas zurück vor der mit Spannung erwarteten Rede von US-Notenbank-Chefin Janet Yellen beim Notenbanker-Treffen in Jackson Hole. Davon erwarten sie sich Hinweise über den Zeitpunkt der Zinswende in den USA, denn schon oft wurden hier Änderungen im geldpolitischen Kurs von Ländern angedeutet. Auch an den deutschen Aktienmärkten wird Jackson Hole im Fokus stehen. Der DAX dürfte nach den vorbörslichen Berechnungen von Banken und Brokern etwas leichter in den Handel starten. er wird zur Stunde mit 9383 Punkten gesehen etwa 20 Punkte unter seinem Schlusstand gestern. Am Rentenmarkt wird bereits gehandelt. Die Rendite 10jähriger Bundesanleihen ist unter die ein-Prozent-Marke gerutscht und liegt bei 0,99 Prozent. Der Euro hat etwas angezogen auf 1 Dollar 32 90.

07:45 Versorger-Aktien im Fokus

Die Aktien der Versorger könnten heute in den Fokus rücken an den deutschen Aktienmärkten. So hat der Verkauf von DEA, der Öl- und Gas-Fördertochter von RWE, Insidern zufolge die wichtigste politische Hürde überwunden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Bundesregierung habe die fünf Milliarden Euro schwere Übernahme durch eine Investorengruppe um den russischen Oligarchen Fridman durchgewinkt. Und E.ON will einem Insider zufolge mit Hilfe von Milliardengarantien des Bundes mehr Gaslieferverträge schließen. Nach einem Vertrag mit Kanada verhandele der deutsche Energieriese nun über Projekte in Ostafrika, Südamerika und dem Mittelmeer-Raum, so Reuters. Damit könnte die Abhängigkeit von russischen Gasimporten etwas verringert werden. Die Ölpreise haben am Morgen ganz leicht nachgegeben. Das Barrel der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Oktober kostet zur Stunde 102 Dollar 50 und damit 13 Cent weniger als gestern. Der DAX wird in frühen Prognosen mit 9393 Punkten gesehen, das sind knapp 10 Punkte weniger als sein Schlusstand gestern. Der Nikkei-Index an der Börse in Tokio notiert 0,3 Prozent leichter. Der Euro kostet 1 Dollar 32 90.

07:15 Nikkei unterbricht Gewinnserie

Die Gewinnserie scheint durchbrochen. Neun Tage in Folge hatte der Nikkei-Index an der Börse in Tokio zugelegt. Heute aber geht es wieder leicht nach unten. Der Nikkei verliert zur Stunde 0,2 Prozent auf 15551 Yen. Die Anleger halten sich etwas zurück vor der mit Spannung erwarteten Rede von US-Notenbank-Chefin Janet Yellen beim Notenbanker-Treffen in Jackson Hole. Davon erwarten sie sich Hinweise über den Zeitpunkt der Zinswende in den USA. Die Aktien der Shinsei Bank sind am japanischen Aktienmarkt in den Fokus geraten und steigen leicht um knapp 0,5 Prozent. Einem Zeitungsbericht zufolge will das Institut Teile des Japan-Geschäfts der US-Bank Citigroup übernehmen. An der New Yorker Wall Street hatten gestern positive Konjunkturdaten vom amerikanischen Arbeits- und Immobilienmarkt für Zuversicht gesorgt. Der Dow Jones schloss 0,4 Prozent höher, der Nasdaq stieg um 0,1 Prozent. Der Euro wird zur Stunde mit rund 1 Dollar 32 90 gehandelt.

06:45 Börsianer warten Rede der Fed-Chefin

Die Vorgaben der New Yorker Börsen für den neuen Handelstag sind freundlich. Ermutigende Konjunkturdaten haben den Kursen gestern Rückenwind gegeben. Der Dow Jones legte 0,4 Prozent zu auf 17039 Punkte, der NASDAQ stieg um 0,1 Prozent. Die amerikanische Immobilienbranche hat sich weiter belebt und am Arbeitsmarkt haben in der vergangenen Woche weniger Menschen Anträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt. Das Wirtschaftswachstum sei also weder zu schwach, um die Gewinne der Unternehmen deutlich zu schmälern, noch zu stark, um die Notenbank zu einer früheren Zinsanhebung zu veranlassen, so kommentierten Händler die konjunkturelle Lage in den USA. Im Fokus steht nun das jährliche Treffen führender Zentralbanken in Jackson Hole, wo heute die Chefin der US-Notenbank Janet Yellen sprechen wird. Da werden die Börsianer ganz genau hinhören, weil sie sich Hinweise auf den Zeitpunkt der Zinswende in den USA erhoffen. Im Vorfeld der Rede herrscht Zurückhaltung an der Börse in Tokio. Der Nikkei-Index verliert zur Stunde 0,3 Prozent. Der Euro liegt bei 1 Dollar 32 85.

06:15 Japans Firmen gehen Arbeitskräfte aus

Japanischen Unternehmen fällt es immer schwerer, genügend Arbeitskräfte zu finden. In einer aktuellen Reuters-Umfrage gaben etwa 60 Prozent der knapp 300 befragten Firmen Probleme bei der Stellenbesetzung an. Die zunehmend schwierige Lage auf dem Arbeitsmarkt treibe demnach die Kosten hoch und schmälere den Gewinn. Besonders stark betroffen sind der Einzelhandel, aber auch der Automobil- und Bausektor. Hintergrund der Engpässe ist die zunehmende Überalterung der japanischen Gesellschaft bei gleichzeitig begrenzter Einwanderung. An der Börse in Tokio hat das keine unmittelbaren Auswirkungen, doch insgesamt ist die Stimmung verhalten. Nach den Gewinnen der letzten Tage hat der Nikkei eine Verschnaufpause eingelegt und verliert 0,2 Prozent auf 15556 Yen. Die Börsianer warten auf die Rede von US-Notenbankchefin Yellen heute auf dem Notenbanktreffen in Jackson Hole. Der Dow Jones hatte gestern an der Wall Street 0,4 Prozent höher geschlossen. Der Euro liegt am Morgen bei 1 Dollar 32 85. Monika Stiehl, B5 Börse


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