Aktuell - Börse


3236

B5 Börse VW und Bayer geben Gas

Stand: 24.05.2016

17:15 VW und Bayer geben Gas

VW und die USA haben nach Angaben eines US-Richters erhebliche Fortschritte zu einer Einigung in der Abgas-Affäre erzielt. Die Autobesitzer sollen nach Angaben eines Insiders ordentlich entschädigt werden, VW bräuchte aber angeblich keine weiteren Rückstellungen. Das befördert die VW-Aktie 4 Prozent nach oben. Die Bayer-Aktie profitiert nicht mehr so stark von Schnäppchenkäufen, nachdem Monsanto das Übernahme-Angebot nach Insiderangaben zurückweisen wird um einen höheren Preis herauszuschlagen, Bayer stehen nur noch 3 Prozent im Plus. Der DAX bleibt aber klar über 10.000 Punkten, das Börsenbarometer steht 2,2 Prozent höher bei 10.058 Punkten. Dabei helfen der schwächere Euro und kräftiger Aufwind von der Wall Street. Dort legt der Dow Jones Index 1,2 Prozent zu. Der Euro kostet 1 Dollar 1158. Stefan Schmid, B5-Börse.

16:45 VW und Bayer im Blickpunkt

Die VW- Aktie fährt seit kurzem auf der Überholspur, der Kurs steigt um 4 Prozent. Nach Insiderangaben werden Anwälte der US-Regierung und von VW ankündigen, dass die Einigung mit der US-Regierung zur Dieselaffäre umfangreiche Entschädigungen für Autobesitzer enthält. Der DAX glänzt mit 2,3 Prozent Zuwachs auf 10.065 Zähler, gute Konjunkturnachrichten und der schwächere Euro sorgen für Kauflust. Größter Gewinner im DAX war vor kurzem noch Bayer mit 4 Prozent Aufschlag. Soeben kam aber die Nachricht, das Monsanto nach Angaben von Insidern die Bayer-Offerte zurückweisen wird und einen höheren Übernahmepreis anstrebt. Nun stehen Bayer nur noch 3 Prozent im Plus. An der Wall Street legt der Dow Jones Index 1,2 Prozent zu auf 17.704 Zähler. Der Euro kostet 1 Dollar 1153. Stefan Schmid, B5-Börse.

16:15 Dow Jones und DAX steigen stark

In den USA kommt der Immobilienmarkt immer besser in Schwung, der Absatz von Eigenheimen lag im April deutlich über den Schätzungen der Analysten. An der Wall Street herrscht Optimismus. Der Dow Jones Index steigt um 1,1 Prozent auf 17676 Punkte, der Nasdaq Index legt noch stärker zu. Am deutschen Aktienmarkt geht es nochmals stärker aufwärts, der DAX steht 1,9 Prozent höher bei 10.030 Punkten. Gute Konjunkturdaten und der fallende Euro sorgen für Kauflust auf breiter Front. Die Bayer-Aktie erholt sich nach der gestrigen Talfahrt, der Kurs steigt um 3,8 Prozent. Münchner Rück und Allianz sind weitere Favoriten. In der zweiten Reihe sind Covestro und Salzgitter besonders gefragt, Evonik sind nach dem Ausstieg eines Finanzinvestors fast 5 Prozent gedrückt. Der Eurokurs sinkt auf 1 Dollar 1150. Stefan Schmid, B5-Börse.   

15:45 DAX über 10.000, Wall Streeet fest

Die US-Börsen starten mit ordentlichen Gewinnen in den Aktienhandel. Der Dow Jones Index steigt um 0,9 Prozent auf 17.641 Punkte, der Nasdaq Index legt ähnlich zu. Der Aufwind von der Wall Street trägt den DAX über die 10.000-Punkte-Marke, das Börsenbarometer steht 1,8 Prozent höher bei 10.015 Punkten, dabei helfen gute Konjunkturdaten aus dem ersten Quartal und der schwächere Euro. Bayer ist mit 3,3 Prozent Aufschlag inzwischen der größte Gewinner. Nach dem Übernahmeangebot für Monsanto ging es gestern ja steil bergab, nun sind offenbar einige Schnäppchenjäger unterwegs – vielleicht weil Bayer-Chef Werner Baumann seit gestern 11.000 Bayer-Aktien gekauft hat. Die Grünen fordern freilich ein Verbot der Übernahme von Monsanto durch Bayer. Der MDAX steht 1 Prozent im Plus, der TecDAX stagniert. Und der Euro kostet nur noch 1 Dollar 1158. Stefan Schmid, B5-Börse.

15:15 SEB profitiert stark von WMF-Übernahme

An der Börse in Paris gibt es einen großen Gewinner. Der Kurs des Haushaltsgeräte-Hersteller SEB springt nach der Übernahme des deutschen Kaffeemaschinen- und Besteck-Herstellers WMF über 10 Prozent nach oben. SEB steht unter anderem für die Marken Moulinex und Krups. Die Franzosen zahlen 1,7 Milliarden Euro an den Finanzinvestor KKR, sie wollen die Marke WMF nun international bekannt machen. Am deutschen Aktienmarkt wird der Aufwind immer stärker, wohl weil der Euro schwächelt: Die Gemeinschaftswährung kostet nur noch 1 Dollar 1156, das erleichtert den Export. Der DAX steht 1,5 Prozent höher bei 9986 Punkten. Bayer ist mit 2,4 Prozent Aufschlag der beste Wert, vielleicht weil bekannt wurde, dass Bayer-Chef Werner Baumann seit Montag viele Bayer-Aktien erworben hat. Der MDAX steigt ebenfalls kräftig, der TecDAX stagniert. Stefan Schmid, B5-Börse.

14:45 Bayer auf Erholungskurs

Die Aktie des Chemiekonzerns Bayer erholt sich etwas vom gestrigen Rückschlag, der Kurs steigt um 2 Prozent. Die Anleger hatten gestern mit massiven Verkäufen auf das Übernahmeangebot für Monsanto reagiert. Offenbar sind nun einige Schnäppchenjäger unterwegs, die den Deal positiver bewerten. Vielleicht orientieren sie sich an Bayer-Chef Werner Baumann. Der hat seit Montag nämlich fast eine Million Euro in Bayer-Aktien gesteckt und dafür 11.000 Stück bekommen. Der DAX steigt immer stärker, wohl weil der Euro fällt. Das Börsenbarometer steht jetzt 1,4 Prozent höher bei 9982 Punkten, Fresenius, Thyssen und BASF sind weitere Favoriten. Evonik leiden mit 5 Prozent Abschlag unter dem Ausstieg eines Finanzinvestors. Die Rendite der 10jährigen Bundesanleihe steht bei 0,17 Prozent. Und der Eurokurs sinkt auf 1 Dollar 1167. Stefan Schmid, B5-Börse.

14:15 Euro bröckelt ab

Der Euro gerät nach dem Bericht der EZB zur Finanzstabilität etwas stärker unter Druck, der Kurs bröckelt auf 1 Dollar 1170 ab. Denn die EZB sieht etwas mehr Risiken wegen schwächerer Wachstumsperspektiven. Und die Risiken kommen nicht nur aus dem Bankensektor, sondern auch aus einem schnell wachsenden Investmentsektor. Die Banken müssen weiter mit geringen Gewinnaussichten über die Runden kommen. So gehören die Bankaktien nicht zu den Favoriten im aufstrebenden Börsenbarometer DAX, Commerzbank und Deutsche Bank verbuchen aber immerhin kleine Gewinne. Der DAX steht nach guten Konjunkturnachrichten 1,2 Prozent höher bei 9960 Punkten, Bayer gehört nun zu den besten Werten mit fast 2 Prozent Aufschlag. In der zweiten Reihe glänzt die Stahlaktie Salzgitter mit 4 Prozent Kursplus. Stefan Schmid, B5-Börse.

13:45 Deutsche Bank im Abseits

Die Ratingagentur Moody` s hat die Bonitätsnote der Deutschen Bank zum zweiten Mal in diesem Jahr gesenkt. Die Agentur bezweifelt, dass der Umbau der Bank so schnell gelingen wird, wie erhofft. Eine weitere schlechte Nachricht kam von einem Berufungsgericht in New York, dass die Zivilklagen wegen Zinsmanipulationen weiter verfolgen wird. Außerdem untersucht die Börsenaufsicht in den USA, ob die Deutsche Bank Hypothekenpapiere zu hoch bewertet und Verluste verschleiert hat. So ist es nicht verwunderlich, dass die Aktie nicht vom allgemeinen Aufwärtstrend profitiert, sondern stagniert. Der DAX steht 1,1 Prozent höher bei 9948 Zählern, Fresenius, Thyssen und Münchner Rück sind die größten Gewinner. Der MDAX steigt ebenfalls ordentlich, Evonik verlieren aber nach dem Ausstieg eines Finanzinvestors fast 5 Prozent. Der Euro steht bei 1 Dollar 1178. Stefan Schmid, B5-Börse.

13:15 Stahltitel im Aufwind

Kauflustige Verbraucher, investitionsfreudige Unternehmen und der milde Winter haben der deutschen Wirtschaft einen guten Start ins Jahr 2016 beschert. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im ersten Quartal um 0,7 Prozent zum Vorquartal, das war das stärkste Wachstum seit zwei Jahren. Außerdem erhöhte der DIHK seine Wachstumsprognose. So greifen die Anleger am Aktienmarkt ordentlich zu, der DAX steigt um 1 Prozent auf 9938 Punkte. Konjunktursensible Stahlaktien wie Thyssen und Salzgitter gehören zu den Favoriten, auch Autoaktien sind gefragt. Der Konsumgüter-Konzern Henkel hat nach Angaben von Insidern ein Gebot für den Shampoo-Hersteller Vogue International abgegeben. Der Aktienkurs von Henkel ist aber kaum bewegt, es gibt auch andere große Kaufinteressenten. Der Euro kostet 1 Dollar 1180. Stefan Schmid, B5-Börse.

12:45 Euro billiger, DAX steigt

Der Euro ist etwas billiger, kostet nur noch 1 Dollar 1175. Mehrere Notenbanker aus den USA hatten zuletzt angedeutet, dass die Notenbank den Leitzins schon im Juni erhöhen könnte. Das macht den Dollar für Anleger attraktiver als den Euro. Allerdings bezweifeln immer noch viele Fachleute am Devisenmarkt, dass die Zinserhöhung in den USA  schon im Juni kommt, die Wahrscheinlichkeit dafür liegt nur knapp über 30 Prozent. Eine Analystin meint: „Die Fed hat ständig einen Grund gefunden, mit einer Zinserhöhung noch zu warten – warum sollte es diesmal anders sein? Am Aktienmarkt überwiegt der Optimismus. Der DAX steigt inzwischen um 1,1 Prozent auf 9949 Punkte, Fresenius, BMW und VW sind die Favoriten. Der MDAX legt 0,8 Prozent zu, Salzgitter ist mit knapp 4 Prozent Aufschlag der größte Gewinner. Stefan Schmid, B5-Börse

12:15 Wachstumshoffnungen stärken den DAX

Gute Konjunkturnachrichten und der etwas schwächere Euro sorgen für Kauflust am deutschen Aktienmarkt. Die deutsche Wirtschaft wuchs im ersten Quartal deutlich, der deutsche Industrie- und Handelskammertag erhöhte die Konjunkturprognose. Und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung meldete eine verbesserte Geschäftslage, nur die ZEW-Konjunkturerwartungen fielen wegen der bevorstehenden Entscheidung über den Brexit enttäuschend aus. Doch das Letztere lässt die Anleger kalt, unterm Strich steht der DAX 0,8 Prozent höher bei 9925 Punkten, BMW ist mit 1,8 Prozent Aufschlag der beste Wert. In der zweiten Reihe geht es ebenfalls aufwärts, der MDAX legt 0,6 Prozent zu. Evonik verlieren aber nach dem Ausstieg des Finanzinvestors  CVC 4 Prozent an Wert. Der Euro kostet nur noch 1 Dollar 1181. Stefan Schmid, B5-Börse.

11:45 Fusion in der Shampoo-Branche

In der weltweiten Shampoo-Branche bahnt sich eine Übernahme an. Der deutsche Hersteller Henkel, bekannt unter anderem durch die Marke Schwarzkopf, soll Interesse an Vogue International aus den USA haben. Der Wert der Transaktion könnte bis zu 3 Milliarden Dollar betragen. Henkel hat sich dazu nicht geäußert. Das Düsseldorfer Unternehmen hat aber schon länger bekanntgegeben, dass es Firmenzukäufe plant. Die Henkel-Aktie liegt leicht im Plus. Der DAX steigt um 85 auf 9928 Punkte. Im MDAX findet sich der bisherige Tagesverlierer. Die Aktie des Chemiespezialisten Evonik rutscht um 4,5 Prozent ab. Der Finanzinvestor CVC hat sich von seinen restlichen Anteilen getrennt. Die britische Gesellschaft war 2008 bei Evonik eingestiegen, hat aber seitdem fast jede Gelegenheit genutzt, um Anteile zu veräußern. Der Euro kostet 1, 11 80 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

11:15 ZEW-Index: Sorge vor Brexit

Der aktuelle ZEW-Index fällt gut aus. Der Index für die Einschätzung der aktuellen Lage steigt auf 53,1 Punkte. Bemerkenswert schlecht fällt der Index aus, der die konjunkturellen Erwartungen messen soll. Das ZEW begründet diesen Pessimismus mit einem möglichen Brexit. Ein denkbarer Austritt der Briten lasse derzeit keinen optimistischeren Ausblick zu. Das Referendum findet am 23. Juni statt. Die Analysten der Credit Suisse glauben, dass deshalb die Märkte in den kommenden Wochen sehr schwankungsanfällig bleiben. Der DAX bleibt weiterhin mit 63 Punkten in der Gewinnzone. Sein Gesamtstand: 9905. Beste Werte sind Fresenius, Thyssen und HeidelbergCement mit bis zu 1,5 Prozent. Der Euro kostet 1, 11 80 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

10:45 DAX über 9900 Punkte

Die Analysten der Credit Suisse erwarten wegen des Referendums in Großbritannien stärkere Schwankungen an den Märkten. Am 23. Juni wollen die Briten über ihren Verbleib in der EU entscheiden. Im Moment haben aber die Befürworter für einen Verbleib knapp die Nase vorne. Der DAX hat seine Schwankungsanfälligkeit bereits unter Beweis gestellt. Er hat schwach eröffnet, sich aber mittlerweile in die Gewinnzone vorgearbeitet. Aktuell gewinnt er 84 auf 9927 Punkte. Begründet wird der Umschwung mit den guten Konjunkturdaten aus Deutschland. Im ersten Quartal wuchs das BIP mit einer Jahresrate von 1,3 Prozent. Das ist das stärkste Wachstum seit 2 Jahren. Der Euro kostet 1, 11 70 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

10:15 Euro fällt unter 1,12 Dollar

In den USA wird heftig darüber diskutiert, wann die US-Notenbank den nächsten Zinsschritt wagen wird. Erneut haben sich führende Notenbanker für zwei oder sogar drei Anhebungen in diesem Jahr ausgesprochen. Ihr Argument, die US-Wirtschaft sei trotz einiger schwächerer Daten robust genug, um Erhöhungen zu verkraften. Wenn dem so ist, dann spricht vieles dafür, dass die FED Mitte Juni die nächste Erhöhung beschließt. Erste Auswirkungen dieser Spekulationen sind am Devisenmarkt zu spüren, wo der Dollar seine Muskeln spielen lässt. Der Euro verbilligt sich nämlich auf 1, 11 70 Dollar. Das wiederum scheint den DAX zu beflügeln, der die Verlustzone verlassen hat. Er gewinnt 62 auf 9905 Punkte. Topwerte sind Thyssen, Commerzbank und BASF. Rigobert Kaiser B 5 Börse

9:45 DIHK hebt Jahresprognose an

Die deutsche Wirtschaft ist gut ins neue Jahr gestartet. Laut offizieller Statistik wuchs das BIP im 1. Quartal um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das ist das stärkste Wachstum seit 2 Jahren. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hob seine eigene Jahresprognose auf 1,5 Prozent an. Der Verband ist damit vorsichtiger als die Bundesregierung, die weiterhin mit einem Plus von 1,7 Prozent rechnet. Unter dem Strich schlägt sich die deutsche Wirtschaft weiterhin sehr gut. Trotz Schuldenkrise hat sie in den vergangenen Jahren stets ein Plus geschafft. Große Ausnahme war nur das Krisenjahr 2009. Der DAX hat sich mittlerweile in die Gewinnzone aufgemacht. Er legt 31 auf 9873 Punkte zu. VW und BMW führen den Markt mit Aufschlägen von bis zu 1,4 Prozent an. Der Euro kostet 1, 11 90 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

9:15 Deutsche Wirtschaft wächst kräftig

Die gute Nachricht des Tages kommt bislang aus der deutschen Wirtschaft. Dank konsumfreudiger Bürger und dank hoher Investitionen durch die Firmen legte das BIP im 1. Quartal um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Es ist das stärkste Wachstum seit zwei Jahren. Gründe: die Baubranche boomt und die öffentliche Hand gibt viel Geld für die Flüchtlinge aus. Die Einrichtung von Unterkünften hat offenbar einen zusätzlichen Schub ausgelöst. Den DAX beflügelt das aber nicht. Er startet 50 Punkte schwächer bei 9791. Zu den großen Verlierern zählt die Deutsche Bank mit minus 1 Prozent auf rund 15 Euro. Die Rating-Agentur Moody’s bewertet die unbesicherten Verbindlichkeiten der Bank mit nur noch Baa2 – zwei Stufen über Ramsch-Niveau. Im MDAX verlieren Evonik rund 6 Prozent. Ein Großinvestor hat seine restlichen Anteile am Chemiespezialisten verkauft. Der Euro kostet 1, 12 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

8:45 Deutsche Bank unter Druck

Die Deutsche Bank kommt nicht zur Ruhe. In den USA droht erneut ein Verfahren wegen manipulierter Zinssätze. Die Ratingagentur Moody’s hat die Bonität der Bank zum zweiten Mal in diesem Jahr herabgestuft. Bei einigen Verbindlichkeiten liegt die Note nur noch zwei Stufen über Ramsch-Niveau. Die Analysten hegen offenbar Zweifel, dass Bankchef Cryan das Geldhaus schnell aus der Krise führen kann. Im frühen Handel der Börse München findet sich die Aktie mit einem Verlust von 1,5 Prozent auf rund 15 Euro am unteren Ende der DAX-Werte. Der Index wird leichter erwartet. Er folgt damit den schwächeren Vorgaben aus Asien. In Tokio schloss der Nikkei-Index knapp 1 Prozent schwächer. Die deutsche Wirtschaft wuchs im ersten Quartal um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit wurden die Expertenprognosen erfüllt. Der Euro kostet 1, 12 10 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

8:15 Tokio schließt 1 Prozent schwächer

Die Vorgaben aus Asien sind negativ. In Tokio schloss der Nikkei-Index 156 Yen tiefer bei 16 499. Die asiatischen Börsen insgesamt sind auf die tiefsten Stände seit 11 Wochen zurückgefallen. Grundsätzlich bleibt festzustellen: Das Börsenjahr 2016 ist bislang von Höhen und Tiefen geprägt, auch wenn die meisten Märkte den Fehlstart im Januar ausgeglichen haben. Der DAX wird ebenfalls nachgebend erwartet. Der Future indiziert ein Minus von einem halben Prozent. Am DAX-Ende findet sich die Deutsche Bank wider. Grund: in den USA könnte es zu neuen Klagen wegen manipulierter Zinsen kommen. Das Rating der Bank wurde von Analysten erneut herabgestuft. Es liegt in Teilbereichen nur noch zwei Stufen über Ramsch-Niveau. Der Euro kostet 1, 12 20 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

7:45 Warten auf den ZEW-Index

Die Prognosen für den Handelstag sind sehr verhalten. Fakt ist, der DAX hat in den letzten Tagen deutlich nachgegeben, nachdem er mehrmals an der Marke 10 000 scheiterte. Gestern schloss er mit 9842 Punkten. Wichtigster Termin des Tages aus deutscher Sicht ist die Veröffentlichung des ZEW-Index. Ein Index, der zuletzt mit deutlichen Schwankungen auffiel. Im Februar war er eingebrochen, im April überraschend deutlich gestiegen. In Tokio verliert der Nikkei-Index 156 auf 16 499. Die Aktie von Toyota verbilligt sich um 1,5 Prozent. Der Autobauer rechnet im laufenden Geschäftsjahr mit einem deutlichen Gewinneinbruch um ein gutes Drittel. Dazu tragen mit Sicherheit die hohen Kosten für diverse Rückrufaktionen bei. Erneut müssen in den USA 1,6 Millionen Autos wegen Problemen mit Airbags in die Werkstätten. Damit summiert sich die Gesamtzahl der Rückrufe auf 4,7 Millionen. Der Euro kostet 1, 12 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

7:15 Japan in der Krise

Japans Wirtschaft kämpft mit massiven Problemen. Der starke Yen hat die Exporte des Landes im April um rund 10 Prozent einbrechen lassen. Es war bereits der siebte Rückgang in Folge. Besserung ist im Moment nicht in Sicht, denn auch in China kühlt sich die Konjunktur ab. Abzulesen ist das an den asiatischen Indizes, die auf die tiefsten Stände seit über 10 Wochen zurückgefallen sind. Der Nikkei-Index verliert 132 auf 19 740. Zu den schwachen Titeln zählt Toyota mit minus 1,5 Prozent. Der Autobauer stellt sich in diesem Jahr auf einen Gewinnrückgang um 35 Prozent ein. Auch in Deutschland hat sich der DAX recht deutlich von der Marke 10 000 entfernt. Er schloss gestern bei 9842. Der Euro kostet 1, 12 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

6:45 Monopoly in der Agrarindustrie

An der Tokioter Börse geben die Kurse weiter nach. Der Nikkei-Index verliert 126 auf 16 527 Yen. Die Gründe sind vielschichtig: Der Wirtschaft droht ein Abrutschen in die Rezession, trotzdem will die Regierung im nächsten Jahr die Mehrwertsteuer anheben. Der starke Yen belastet die Exportindustrie. So ziehen sich die Verluste quer durch den Markt. Hightechwerte wie Hitachi und Toshiba verlieren bis zu 3 Prozent. In Deutschland steht sicher erneut die Bayer-Aktie im Blickpunkt. Der Konzern will den US-Riesen Monsanto übernehmen. Damit greift in der Agrarindustrie die Nummer 3 nach der Nummer 1. In dieser Branche wird derzeit Monopoly gespielt. DuPont und Dow Chemical stehen vor der Fusion. Die Schweizer Syngenta wird von Chinesen übernommen. Bayer will in diesem Spiel wohl lieber die Rolle des Jägers als die des Gejagten übernehmen. Der Euro kostet 1, 12 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

6:15 Nullnummer in New York

In New York gab es gestern Abend eine klassische Nullnummer. Dow Jones und NASDAQ schlossen nur um wenige Punkte verändert. Die US-Notenbank bereitet offenbar die nächste Zinserhöhung vor. Immer mehr Mitglieder erklären, dass es in diesem Jahr noch bis zu 3 Anhebungen geben könnte. Wenn das zutreffen sollte, dann ist eine Erhöhung Mitte Juni sehr wahrscheinlich. Die letzten Sitzungsprotokolle haben ja gezeigt, dass es in der Notenbank sehr viele Stimmen gibt, die sich für eine strengere Geldpolitik aussprechen. Monsanto war mit plus 4,4 Prozent einer der Topwerte. Bayer hat gestern sein Kaufinteresse kundgetan. Asiens Börsen fallen auf die tiefsten Stände seit 10 Wochen zurück. Der Nikkei-Index verliert 115 auf 16539 Yen. Der Euro kostet 1, 12 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse


3236