"Jagt die Zocker vom Börsen-Hocker" steht auf dem Plakat dieses Mannes.
"Stoppt das Geldverbrennen" Proteste gegen Euro-Rettungsschirm
Die Freien Wähler und mehrere andere Organisationen haben am Samstag bei einer Kundgebung auf dem Münchner Stachus gegen den Euro-Rettungsschirm demonstriert. An der Kundgebung nahmen rund 1.000 Demonstranten teil.
Die Forderungender Demonstranten: der Ausstieg Deutschlands aus dem Euro-Rettungsschirm ESM sowie eine scharfe Regulierung der Finanzmärkte. Der Vorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, sprach sich in seiner Rede zum Thema "Gegen ESM und Extremismus" gegen Spekulanten aus, aber zugleich für ein weltoffenes Europa. Griechenland müsse darin wettbewerbsfähig bleiben, notfalls auch mit einer anderen Währung, sagte er. Der ESM sei nutzlos, zuerst müssten die "ungezügelten Spekulationsexzesse" der internationalen Finanzwirtschaft unterbunden werden.
"Die Steuerzahler dürfen nicht länger zur Übernahme der Folgekosten von Fehlspekulationen gezwungen werden."
Hubert Aiwanger
Nach Angaben der Polizei nahmen rund 1.000 Menschen an der Veranstaltung teil. Viele von ihnen hielten Transparente hoch, unter anderem mit einem brennenden Eurozeichen und der Aufschrift "Stoppt das Geldverbrennen." Die NPD, die im Vorfeld zum Missfallen der Freien Wähler ihre Unterstützung angekündigt hatte, fiel nach Angaben der Polizei bei der Kundgebung nicht weiter auf.

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