2012: Mit Mariss Jansons, ...
Wiener Neujahrskonzert 2013 Mit Franz Welser-Möst am Pult
Walzerklänge und ein "Prosit Neujahr!" gehören zum heiteren und zugleich besinnlichen Programm der Wiener Philharmoniker zum Jahresbeginn. Zum zweiten Mal leitet Franz Welser-Möst das festliche Konzert. BR-KLASSIK ist live dabei!
Franz Welser-Möst ist Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper und Music Director des Cleveland Orchestra. Seit seinem Debüt 1998 bei den Wiener Philharmonikern entwickelte sich eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen dem Orchester und Franz Welser-Möst. Nach 2011 leitet er nun wieder das weltweit beliebte Neujahrskonzert:
"Das ist wirklich eine spezielle Auszeichnung und dass das so kurz aufeinander kommt. Es ist, wie es Clemens Hellsberg, der Vorstand der Wiener Philharmoniker, gesagt hat, auch ein Ausdruck davon, wie die Philharmoniker unsere Zusammenarbeit schätzen und mögen."
Franz Welser-Möst
"An der schönen blauen Donau"
Das Neujahrskonzert ist traditionell dem reichen Repertoire der Strauß-Dynastie gewidmet. Wie es sich schon in den letzten Jahren eingebürgert hat, wird auch dieses Mal wieder eine Reverenz an Musiker erwiesen, die im kommenden Jahr von besonderer Bedeutung sein werden: 2013 sind das die Jubilare Richard Wagner und Giuseppe Verdi. "An der schönen blauen Donau" und Johann Strauß-Vaters "Radetzky-Marsch" runden dann traditionell das Musikprogramm ab.
Impressionen der letzten Jahre
Neujahrsgruß in die ganze Welt
Live dabei
BR-KLASSIK überträgt am 1. Januar ab 11.15 Uhr live das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker aus dem Großen Saal des Wiener Musikvereins.
Der Ursprung des Neujahrskonzert liegt in der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Seither gilt den Wiener Philharmonikern das Konzert nicht nur als Präsentation wienerischer Musikkultur auf höchstem Niveau, sondern vor allem auch als ein Gruß im Geiste von Hoffnung, Freundschaft und Frieden.
Seit 1959 wird das Neujahrskonzert vom ORF live in heute über siebzig Länder übertragen. Weltweit schließen sich mehr als 300 Radiostationen dem musikalischen Neujahrsgruß an. Die Fernsehübertragung untermalen teilweise thematisch zugehörige Bilder oder live getanzte Balletteinlagen aus dem Schloss Schönbrunn. 2008 wurde sogar erstmals live im Goldenen Saal getanzt.
Mit Clemens Krauss fing alles an
Die Strauß-Tradition der Wiener Philharmoniker begründete Clemens Krauss, der von 1929 bis 1954 das jährliche Konzert dirigierte, seit 1941 veranstaltet als Neujahrskonzerts. Von 1955 bis 1979 leitete Willi Boskovsky das musikalische Großereignis und von 1980 bis 1986 stand Lorin Maazel regelmäßig am Pult.
Seit 1987 wechseln die Dirigenten des Neujahrskonzerts jährlich. Den Anfang machte 1987 Herbert von Karajan, ihm folgten Claudio Abbado (1988 und 1991), Carlos Kleiber (1989 und 1992), Zubin Mehta (1990, 1995, 1998, 2007), Riccardo Muti (1993, 1997, 2000 und 2004), Lorin Maazel (1994, 1996, 1999 und 2005), Seiji Ozawa (2002), Nikolaus Harnoncourt (2001, 2003), Mariss Jansons (2006, 2012), Georges Prêtre (2008, 2010), Daniel Barenboim (2009) und nun zum zweiten Mal Franz Welser-Möst (2011, 2013) am Pult.

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