Video-Interview Alice Sara Ott im Verhör
Flügelshopping de luxe ... Jan Holthaus verhört die Pianistin Alice Sara Ott auf rotem Teppich zwischen großen schwarzen Tastenriesen. Das nötige Kleingeld fehlt den Beiden - aber Alice darf zumindest einen Flügel testen.
Treffpunkt mit Alice Sara Ott: das Steinway-Haus in München. Wir sind pünktlich, doch Alice ist schon da und schaut sich zwischen den ausgestellten Flügeln um. "Hallo" und die Frage: zuerst spielen oder verhören? Die Antwort: spielen!
Steckbrief Alice Sara Ott
- 1988 in München geboren
- gibt regelmäßig große Konzerte in Japan
- hat Konkurrenz in der Familie: Schwester Mona Asuka
Also hoch in den zweiten Stock, in einen kleinen Saal mit Bühne und Flügel. Alice war schon mal hier, beim Regionalausscheid "Jugend musiziert". Aber das ist eine Weile her und heute geht es hier auch nicht um einen ersten Preis.
Alice spielt sich kurz die Finger warm und schon kann's losgehen mit filmen. Hätten wir uns ja denken können, dass Alice ein Stück von ihrem Lieblingskomponisten spielt:" La Campanella" von Franz Liszt. Ein Durchgang, passt. Wieder zusammenpacken und runter zwischen die Flügel zum Verhör.
Zu zweit auf einer Klavierbank sitzen ist etwas eng, stehen auf die Dauer zu anstrengend - also nehmen Alice und Jan einfach auf dem Boden Platz.
Wir gehen mal davon aus, dass hier regelmäßig gesaugt wird, Staub auf den Flügeln ist zumindest keiner zu sehen. Außerdem ist der Teppich rot - besser geht’s doch nicht, oder? Alice ist im Schneidersitz-Sitzen routiniert, Jan sucht etwas länger nach einer gemütlichen Position. Und dann "Achtung Klappe!" und U21 - Das Verhör mit Alice Sara Ott: Zoff ums Kleid, verhedderte Finger und Dreitagebart.
Na, dann hat Jan doch wieder so einiges gelernt. Wir hatten Spaß, einen Flügel gab’s zum Abschied aber leider nicht geschenkt. Vielleicht auch besser so: im Auto wäre eh kein Platz dafür gewesen.

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