Video-Interview Avi Avital im Verhör
Auf der Suche nach einem schattigen Platz am Isarufer zieht Avi Avital sogar die Schuhe aus und nimmt nasse Füße in Kauf. Um an die Stelle zu kommen, an der wir drehen wollen, muss das ganze Team inklusive Avi ein kurzes Stück durch das erfrischende Isarwasser waten. Unser Ziel: ein schöner Baum in der Nähe der Ludwigsbrücke in München.
An Strandhandtücher hat natürlich keiner gedacht, deshalb ist Füßelufttrocknen angesagt und Stehen statt Sitzen. Für seine Mandoline hat Avi Avital einen Platz mit genügend Sicherheitsabstand zum Wasser gefunden, auch für sein Instrument ist Schatten das A und O an solch einem Tag.
Wenn einer beim Verhör ins Schwitzen kommt, dann ist es Jan, als er Avis Mandoline in die Hand nehmen darf. Avi hingegen hangelt sich geschickt von Frage zu Frage, selbst beim Umschlag mit den drei "heiklen" Fragen. "U21 - Das Verhör" mit Avi Avital: Verpasste Karriere als Rockschlagzeuger, Saitenmangel trotz Reserve und hart oder soft? Beim Steine flitzen lassen auf der Isar kommt es zu einem Kopf an Kopf Rennen zwischen Jan und Avi. Da kann Markus nicht mithalten.
Steckbrief Avi Avital
- geboren 1978 in Beer Sheva, Israel
- Musikstudium in Jerusalem und Padua
- lebt in Berlin
Am Ende stimmt Avi noch kurz REM "open air" auf der Mandoline an. Für die ordentlichen Musikaufnahmen eignet sich dann aber doch eine richtige Bühne besser als das Isarufer – auch wenn es nur eine kleine ist. Avi Avital spielt Bach und Yasuo Kuwahara. Beides mit seinem Lieblingsplektron: dem großen Roten.

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