Auszeichnung Chor des BR mit dem ECHO Klassik 2012 geehrt
Der Chor des Bayerischen Rundfunks erhielt in diesem Jahr den renommierten Schallplattenpreis ECHO Klassik in der Kategorie Chorwerk-Einspielung des Jahres (18./19. Jahrhundert). Auch Maximilian Hornung und Ramón Ortega Quero wurden ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 14. Oktober im Konzerthaus Berlin statt.
Für seine Aufnahme des Requiems von Gabriel Fauré erhielt der Chor des Bayerischen Rundfunks den Musikpreis ECHO Klassik. Die Aufnahme entstand zusammen mit dem Münchener Kammerorchester unter Peter Dijkstra, dem Künstlerischen Leiter des Chores des Bayerischen Rundfunks.
Maximilian Hornung und Ramón Ortega Quero
Maximilian Hornung, Solo-Cellist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, erhielt einen ECHO Klassik in der Kategorie "Konzerteinspielung des Jahres (19. Jh.)" im Fach Cello. Geehrt wird er für seine Aufnahmen der Suite und Romanze von Camille Saint-Saëns und des Cellokonzert von Antonin Dvořák. Die Einspielung entstand zusammen mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Sebastian Tewinkel. Die beiden preisgekrönte Einspielungen entstanden in Co-Produktion mit BR-KLASSIK.
Rámon Ortega Quero, Solo-Oboist im BR-Symphonieorchester, lieferte für die Jury die beste Kammermusik-Einspielung des Jahres im Fach Bläser, 17/18. Jahrhundert, ab. Er teilt sich die Auszeichnung mit Sebastian Manz, Marc Trénel, David Fernández Alonso und dem Pianisten Herbert Schuch. Gemeinsam haben die Musiker Quintette für Bläser und Klavier von Mozart und Beethoven eingespielt. Die CD ist bei Indésens Records erschienen.
Preisverleihung:
14. Oktober 2012, ab 16:45 Uhr, im Konzerthaus Berlin
Übertragung ab 22:00 Uhr im ZDF
Rund 60 Preisträger in 21 Kategorien
Die Sopranistin Renée Fleming und der Tenor Klaus Florian Vogt wurden als Sängerin und Sänger des Jahres geehrt. Zu den ECHO Klassik-Preisträgern gehört auch Riccardo Chailly. Er wurde als Dirigent des Jahres ausgezeichnet. Die Geigerin Anne Sophie Mutter wurde für die "Konzerteinspielung des Jahres, 20./21. Jahrhundert" in der Kategorie Violine geehrt. Für die "Sinfonische Einspielung des Jahres, 20./21. Jahrhundert" wurden die Berliner Philharmoniker und Sir Simon Rattle ausgezeichnet. Für die Operneinspielung des Jahres (19. Jahrhundert) erhielten Jonas Kaufmann und Claudio Abbado den begehrten Preis. "Instrumentalisten des Jahres" sind unter anderem Alison Balsom (Trompete), Rudolf Buchbinder (Klavier) und Isabelle Faust (Violine).
Der "Klassik-ohne-Grenzen"-Preis ging an die amerikanische Sängerin Tori Amos, den Bassbariton Erwin Schrott und das Pera Ensemble mit Valer Barna-Sabadus. Als Gewinner in der Kategorie "Nachwuchskünstler" wurden die Sopranistin Anna Prohaska, die Pianistin Khatia Buniatishvili, der Gitarrist Miloš Karadaglic, der Cellist Julian Steckel (1. Preisträger beim ARD-Musikwettbewerb 2010) und der Dirigent Vasily Petrenko ausgezeichnet.

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