BR-KLASSIK - Leporello

Dirigent Andrés Orozco Estrada "Das Wunder von Wien"

Die Kritiken über den kolumbianischen Dirigenten Andrés Orozco Estrada überschlagen sich mit Lobeshymnen. Seine lebendige Sensibilität wird ebenso gefeiert, wie seine musikalische Intelligenz und seine Genauigkeit fürs Detail. Mit Werken von Beethoven und Strawinsky steht er am Pult des Mahler Chamber Orchestra. BR-KLASSIK sprach mit Estrada.

Stand: 28.01.2013

1977 in Medellín geboren, kam Andrés Orozco Estrada mit 20 Jahren zum Studium nach Wien. 2004 sprang er am Pult des Tonkünstler-Orchesters ein. 2006 vertrat er Wolfgang Sawallisch bei den Wiener Symphonikern. Seitdem hat er ein Debüt nach dem anderen bei renommierten Orchestern gegeben, wie dem Gewandhausorchester Leipzig oder den Hamburger Philharmonikern.

"Wien, nur du allein!"

"Es war mein Traum, hier zu studieren. Schon dass sich das erfüllt hat, hat mich sehr glücklich gemacht, aber noch viel mehr, auch hier arbeiten zu dürfen."

Andrés Orozco Estrada

Andrés Orozco Estrada

Auch seiner Heimat Kolumbien bleibt Andrés Orozco Estrada verbunden. So gibt er etwa sein in Wien erworbenes Können bei Dirigierkursen in Kolumbiens Hauptsstadt Bogotá weiter.

Konzert-Tipp

Dienstag, 29. Januar 2013, 20.00 Uhr, Philharmonie im Münchner Gasteig    
 
Igor Strawinsky, Pulcinella-Suite
Felix-Mendelssohn-Bartholdy
Konzert für zwei Klaviere und Orchester E-Dur
Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 5 c-moll op. 76

Christina und Michelle Naughton (Klavier)
Mahler Chamber Orchestra
Leitung: Andrés Orozco-Estrada


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