Um Videos oder Audios abzuspielen, benötigen Sie den aktuellen Flash Player und aktiviertes JavaScript.
An Puccini schieden sich schon immer die Geister: Benjamin Britten sagte, wenn er Puccini höre, werde ihm "ganz übel von der Billigkeit und Leere dieser Musik". Der Schriftsteller Heinrich Mann sah das ganz anders. In Salzburg schlug man sich jahrzehntelang eher auf die Seite Brittens, und so gab es erst 2002 die zweite Salzburger Puccini-Produktion mit "Turandot", inszeniert von David Pountney. Geht es jetzt nach Alexander Pereira, dem neuen Chef der Festspiele, soll der Salzburger Puccini-Bann gebrochen werden. Gestern war Boheme-Premiere mit prominentem Aufgebot, Bernhard Neuhoff hat sie gesehen.