Aus dem Studio Franken: Tafel-Confect
Sonntag, 01.07.2012
13:05
bis 14:00 Uhr
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Als Podcast verfügbar
BR-KLASSIK
Mehr zur Sendung
Am Mikrofon: Sven Knappe
Anonymus: "Miri it is while sumer ilast..." (Dufay Collective); Juan del Encina: "Hoy comamos y bebamos" (Jordi Savall, Gambe; Michael Behringer, Orgel); Mönch von Salzburg: "Von unser frawen: Wir süllen loben all dy raine" (Paul Hofhaimer Consort, Tenor und Leitung: Michael Seywald); François Couperin: Sixième concert B-Dur, Air de diable (Les Talens Lyriques: Christophe Rousset); Michael Praetorius: "Herzlich tut mich erfreuen" (Stimmwerck); Michel-Richard Delalande: Concert de trompettes (La Simphonie du Marais: Hugo Reyne); Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert D-Dur, Presto, KV 40 (Salzburger Hofmusik, Klavier und Leitung: Wolfgang Brunner); John Playford: "Upon a summer's day"; "Lilli Burlero" (Playfords)
13.40 Das Stichwort: "Allemande" *
Henricus Albicastro: Sonate Nr. 9, Allemande affectuoso (CordArte)
* Als Podcast verfügbar
Sommer
1. Juli! Der Sommer geht seinem Höhepunkt entgegen! Der Juli ist bei uns der wärmste Monat des Jahres – Sommerferien, Urlaubszeit. Dennoch. Zu bedenken bleibt die alte Bauernregel: „Fängt der Juli mit Tröpfeln an, wird man lange Regen ha’n.“ Doch wird im Tafel-Confect nicht orakelt. Wir beginnen mit einem alt-englischen Gesang aus dem 13. Jahrhundert: „Miri it is while sumer ilast“, was so viel bedeutet wie „Frohsinn herrscht, solang der Sommer anhält“. Sommer-Lieder aus alter Zeit stehen denn auch im Zentrum dieses Tafel-Confects, wie das „Herzlich tut mich erfreuen die fröhlich Sommerzeit“ von Michael Praetorius oder das Tanzlied „Upon a summer’s day“ von John Playford. Ein Tanztypus liefert auch das Stichwort in unserer Reihe „Das Radiolexikon der Alten Musik“. Es ist die Allemande, ein Schreittanz, der zum „eisernen Bestand“ der Musica antiqua gehört.

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