Willard White als Priesterkönig
Szene aus "Babylon"
Opern-Uraufführung Jörg Widmanns "Babylon"
Die erste Premiere der laufenden Spielzeit an der Bayersichen Staatsoper stand an - und noch dazu eine Uraufführung: Jörg Widmanns "Babylon". Für die Inszenierung zeichnet La Fura dels Baus verantwortlich. BR-KLASSIK war live dabei!
Vor neun Jahren - damals zur 250-Jahr-Feier des Münchner Cuvilliéstheaters - präsentierte die Bayerische Staatsoper mit "Das Gesicht des Spiegels" erstmals eine Uraufführung von Jörg Widmann. Nun stand zu Beginn der Saison 2012/13 am Nationaltheater mit "Babylon", einer Oper in sieben Bildern, wieder ein Opus des vielbeschäftigten Münchner Komponisten und Klarinettisten auf dem Spielplan.
Stand bei Widmanns Werk von 2003 die Klon-Problematik und die Reproduzierbarkeit des Menschen, der zum Gegenstand der Reflexion wird, im Mittelpunkt, widmet sich Widmann mit "Babylon" nun einem interkulturellen beziehungsweise biblischen Sujet. Das Libretto zu "Babylon" stammt aus der Feder des Philosophen Peter Sloterdijk. Für die Inszenierung zeichnet Carlus Padrissa verantwortlich. Padrissa wurde in Barcelona geboren und war einer der Mitbegründer der Theatergruppe La Fura dels Baus.
BR-KLASSIK war bei der Uraufführung von Jörg Widmanns "Babylon" in der Bayerischen Staatsoper live dabei. Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters und des Chors der Bayerischen Staatsoper steht bei dieser Produktion "Hausherr" Kent Nagano. In den Hauptrollen sind unter anderem Claron McFadden, Jussi Myllys und Anna Prohaska zu erleben.

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