BR Heimat

"Weißblaue Drehorgel"

Schmankerl "Weißblaue Drehorgel"

Illustration "Bayerische Drehorgel" | Bild: colourbox.com; Montage: BR/Renate Windmeißer

"Weißblaue Drehorgel"

Bayerische Radio-Unterhaltung im 20. Jahrhundert

Lieder wie die Weltschmerzballade  "Do taat a dar a stinka" oder die Giesinger Mondserenade wurden durch die Weißblaue Drehorgel, ein Ensemble um den Münchner Lehrer, Komponisten und Texter Otto Kuen, ab 1933 im Radio bekannt.

Die "weißblaue Drehorgel" mit dem Roider Jackl

Der Name "Weißblaue Drehorgel" wiederum gefiel dem Münchner Kabarettisten, Regisseur und Leiter der Abteilung Unterhaltung Olf Fischer so gut, dass er eine wöchentliche öffentliche Radiosendung danach benannte, bei der unter anderem Elfie Pertramer, Bally Prell und Liesl Karlstadt und der Roider Jackl auftraten.

Die Schmankerl – heute mit Conny Glogger und einer Hommage an die weißblaue Radio-Unterhaltung der Vergangenheit. Vor allem aber an Otto Kuen, den Leiter der Weißblauen Drehorgel – und an Olf Fischer, der am 3. Oktober 100 Jahre alt geworden wäre.


Zum Anhören

Ihr Schmankerl

Traditionelles und neues Kabarett, frech, hinterkünftig und schlitzohrig, aber nie „g’schert“ oder gar verletzend.

Im „Schmankerl“-Visier: der Alltag und nicht allzu Alltägliches, immer wieder und gerne ein bisserl neben der Spur. Exotisch und skurril – wie das Leben eben auch. Oft bayerisch, aber auch weltoffen für Künstler aus deutschsprachigen Regionen. Und zwar in Wort und Musik! Pflicht im Schmankerl-Programm sind frech-fröhliche Lieder und Melodien, die ihre Kraft aus der Tradition schöpfen, sich aber an Text- und Musik-Experimente heranwagen.

Jeden Samstag auf BR Heimat von 13.05 bis 14.00 Uhr und eine Woche bei uns im Netz zum Nachhören.

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