BAYERN 3 - Ratgeber & Tipps

Girokonten im Test Ist kostenlos gleich gut?

100 Euro im Jahr sparen - einfach so? Das ist drin, wenn Sie für Ihr Girokonto Gebühren bezahlen und zu einer kostenlosen Variante wechseln. Möglichkeiten gibt's viele - aber Vorsicht: Der Preis ist nicht alles.

Von: Joachim Dangel Stand: 21.01.2013
Ein Bankkunde hebt mit seiner Girokarte Bargeld von einem Geldautomaten ab | Bild: picture-alliance/dpa

Wer sein Konto wechseln möchte, um Geld zu sparen, muss sich vorab ein paar Gedanken machen: Ist mir die Filiale wichtig oder reicht ein Online-Konto? Und: Habe ich die richtigen Geldautomaten in der Nähe von Wohnung oder Arbeitsplatz?

Denn wenn zwar Ihr Konto kostenlos ist, Sie aber jedes Mal beim Abheben Gebühren bezahlen, kann es sogar schnell teurer werden.

Bis zu 80 Euro im Jahr für ein Girokonto bei einer Filialbank und 40 Euro für ein Online- Konto finden die Finanzexperten der Stiftung Warentest durchaus vertretbar, wenn Betreuung, Service und Automatennetz stimmen.

Damit's günstiger wird, müssen Sie gar nicht unbedingt die Bank wechseln - viele Institute bieten ganz unterschiedliche Kontomodelle an. Also einfach mal nachfragen.

Wo gibt's kostenlose Girokonten?

Ganz kostenlos - ohne jede Bedingung - sind zum Beispiel die Girokonten der PSD Banken, vieler Direktbanken oder der Wüstenrot Bank. Kostenlos geht's oft auch, wenn Sie Ihr Konto online führen.

Banken wie Targo- oder Postbank verlangen einen Mindestgeldeingang, bei den Sparda-Banken müssen Sie einen Genossenschaftsanteil erwerben. Andere Banken schreiben vor, wie oft Sie mit der Girocard zahlen müssen oder verlangen ein Durchschnittsguthaben.

Wichtig, wenn Sie Ihre Bankgeschäfte online abwickeln: Achten Sie auf die Sicherheit! Updates für Betriebssystem und Browser sind Pflicht, genauso wie Virenschutz und Firewall.

Wenn Sie wechseln:

Führen Sie beide Konten noch eine Zeit lang parallel, damit's keinen Ärger mit Fehlbuchungen gibt!


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