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Die neuen E-Reader Es werde Licht

Ein Buch in digitaler Form? Niemals! Lange Zeit sah es so aus, dass die Deutschen nur auf den Klassiker aus Papier stehen . Das hat sich geändert: Immer mehr E-Books werden verkauft - und entsprechend haben auch immer mehr Leute inzwischen einen E-Reader, also das Lesegerät für die elektronischen Bücher. Das wiegt nur rund 200 Gramm, obwohl Sie Hunderte dicke Wälzer dabei haben. Sie denken darüber nach, einen E-Reader zu kaufen? Der Zeitpunkt ist günstig, denn es gibt was Neues.

Von: Joachim Dangel Stand: 15.01.2013
Symbolbild: zwei E-Reader hinter einem aufgeschlagenen Buch | Bild: picture-alliance/dpa

E-Reader sind deshalb so klasse, um Bücher zu lesen, weil ihr spezielles Display sich liest wie Papier. Die Augen ermüden nicht, wie zum Beispiel bei leuchtenden Handydisplays, der Akku hält viel länger und auch in der prallen Sonne ist der Bildschirm perfekt lesbar. Aber: Wie bei einem echten Buch war bislang eine Leselampe nötig sobald es dunkel wird. Jetzt gibt es neue Reader, da ist das Licht integriert. Das heißt, damit können Sie jetzt wann und wo immer Sie wollen schmökern - ob taghell, dämmrig oder stockdunkel.

Keine müden Augen

Die Beleuchtung der neue E-Reader ist eine ziemlich ausgeklügelte Sache und nicht vergleichbar mit einem leuchtenden Display wie beim Handy. Die LEDs sind am Rand des Geräts eingebaut und verteilen ihr Licht überall auf dem Display - das Display selbst leuchtet also nicht, sondern wird beleuchtet. Wie beim Lesen mit Lampe. Je nach Ausstattung kosten die neuen Reader rund 130 Euro. Zwei Geräte sind in aktuellen Tests von Computerzeitschriften (c't , Ausgabe 01/2013, und Chip, Ausgabe 02/2013) ganz vorne: der Kindle Paperwhite und der Kobo Glo. Technisch geben sich die beiden E-Reader nicht viel. Der Kindle blättert ein bisschen schneller um, beim Kobo ist das Display etwas besser ausgeleuchtet - der eigentliche Unterschied liegt im Format der Bücher!

Vorsicht, Fallstrick!

Wer sich für den Kindle entscheidet, entscheidet sich damit auch für Amazon. Denn dort MÜSSEN dann künftig alle E-Books gekauft werden, weil es ein eigenes Kindle-Format gibt. Der Kobo nutzt das offene EPub-Format - das bekommen Sie bei allen Online-Buchhändlern AUSSER Amazon. Weiterer Vorteil: Bücher in diesem Format können Sie auch in vielen Bibliotheken ausleihen.

Wer auf das integrierte Licht verzichten kann, bekommt mit dem Sony-Reader PRS-T2 ein gutes Gerät. Auch lichtlos, gut und mit rund 80 Euro recht günstig sind Amazon Kindle - also das Gerät ohne den Zusatz Paperwhite - und der Kobo Mini.


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