Bahnübergang im Winter Was tun, wenn die Schranke einfriert?
Minus 20 Grad in weiten Teilen Bayerns. Autos springen nicht an, die Regentonne im Garten ist zugefroren oder schon längst geplatzt, und auch die Bahn hat so ihre Schwierigkeiten. Dass die Weichen einfrieren, das kennen wir ja aus den vergangenen Jahren. Aber jetzt wird es auch den Bahnübergängen zu kalt.
In Rain am Lech wollte am Wochenende eine Schranke einfach nicht mehr hochgehen. Ein Autofahrer versuchte deshalb, drunter durch zu fahren. Er stieß mit der Kühlerhaube dagegen und hob die Schranke immer weiter hoch. Dabei wurde das gesamte Auto zerkratzt. Keine gute Idee also - aber was macht man denn wirklich, wenn die Schranken nicht mehr hoch gehen?
Am besten ruft man dann die Polizei an, oder die Telefonnummer, die an der Schranke angegeben ist. Die Bahn wird dann sofort jemanden schicken, der sich um das Problem kümmert.
"Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, an Bahnübergängen besondere Vorsicht walten zu lassen."
(Bayerische Polizei)
Und wie sieht es aus, wenn die Schranke einfriert - und deswegen nicht mehr zugeht? Auch dann kann nichts passieren. Jeder Zugführer bekommt ein Signal, sobald die Schranke schließt. Fehlt dieses Signal, dann muss er abbremsen und vor dem Bahnübergang stehen bleiben. Der Schaffner wird dann aussteigen und die Autos mit einer weiß-rot-weißen Warnflagge anhalten. Und erst dann fährt der Zug wieder weiter.

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