Skandalnudeln auf Tour Madonna und Lady Gaga geben alles ...
... obgleich es Madonna bei einem Konzert in Istanbul übertrieb. Dabei sollte alles nur ein politisches Statement sein.
Die beiden Königinnen des Pop sorgen zum Wochenauftakt für Konzert-Schlagzeilen.
Lady Gaga sang trotz Gehirnerschütterung bei einem Gig in Kanada noch 16 Songs, während Madonna mal wieder mit nackten Tatsachen provozierte. Was war geschehen? Bei einem Konzert in Auckland traf ein Tänzer Lady Gaga versehentlich mit einer Eisenstange am Kopf. Andere hätten die Bühne direkt verlassen, die 26-Jährige verkündete tapfer: "Entschuldigt, ich hab mich am Kopf verletzt und ich könnte eine Gehirnerschütterung haben, aber keine Angst, ich mache die Show zu Ende."
Madonnas "Nippelgate"
Auf eine Gehirnerschütterung hoffte vermutlich auch ein Teil der türkischen Madonna-Fans. Bei ihrem Auftritt in Instanbul ließ die 53-Jährige ihre Brust aus dem BH ploppen. Gut, Freizügigkeit ist für eine Madonna nichts Neues. Aber in einem Land, in dem überwiegend Muslime leben, ist das eine echte Provokation - womöglich bewusst.
Auf ihrem Rücken hatte Madonna den Schriftzug "No Fear" stehen. Das könnte man als Botschaft an türkische Frauenrechtlerinnen verstehen, die mit einer "Mein Körper gehört mir"-Kampagne gegen den Plan des türkischen Premierministers Erdogan protestieren, der Kaiserschnitt-Geburten und Abtreibungen verbieten will.
Ein Teil von Madonnas muslimischen Fans war empört über das politische Statement. Allerdings blieb der Auftritt ohne Folgen.
Lady Gaga hat da andere Erfahrungen. Vor wenigen Wochen wurde ihr Auftritt in der indonesischen Hauptstadt Jakarta abgesagt. Muslimische Demonstranten hatten gegen Gagas Show protestiert, weil sie sie als "zu pornografisch" einstuften.

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