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Der Freigeist Warum wir ihn so dringend brauchen

Ein Beitrag von: Reitz, Michael

Stand: 18.04.2017

Um Videos oder Audios abzuspielen, benötigen Sie einen Browser, der HTML5-Video abspielen kann oder eine aktuelle Version des kostenlosen Adobe Flash Players sowie aktiviertes JavaScript. Eine Silhuette eines Mannes vor Sonnenuntergang. Links oben fliegt ein Vogel am organge-roten Himmel. Symbolbild für "Freigeist". Das Wort 'Freigeist' entstand im 18. Jahrhundert. Es bezeichnete Menschen, deren Ideen sich unabhängig von Religionen, der herrschenden Moral und den eingefahrenen Denkgewohnheiten entwickelten. Diese Autonomie machte sie theologischen Dogmatikern ebenso verdächtig wie den Fürsten. Durch die Aufklärung verlor der Begriff 'Freigeist' oder 'Freidenker' jedoch bald seinen negativen Beigeschmack. Er wurde bis heute zu einem Etikett für Geister, die sich originell und intelligent nur auf ihren gesunden Menschenverstand verließen - ohne Rücksichtnahme auf einbetonierte Glaubenssätze und gesellschaftliche Ächtung. Vorbilder waren dabei antike Philosophen wie Diogenes oder Sokrates. Gerade heute, im Zeitalter des religiösen Fundamentalismus und populistischer Bewegungen, sind diese geistigen Rebellen nötiger denn je.  | Bild: picture-alliance/dpa

"Freigeister" denken unabhängig von Religion und herrschender Moral. Im Zeitalter des religiösen Fundamentalismus und populistischer Bewegungen sind diese geistigen Rebellen nötiger denn je. Autor: Michael Reitz

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