Bayern 2 - Gesundheitsgespräch


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Achtsam leben

Von: Kathrin Hasselbeck

Stand: 23.12.2014

Kann man mit einer achtsamen Lebensweise Erkrankungen vorbeugen? Im Bild: Junge Frau beim Entspannen | Bild: colourbox.com

„Burnout-Prophylaxe“, Umgang mit Stress und schwierigen Situationen erlernen, Steigerung der Lebensqualität – kurz: Achtsamkeit lernen. Sind das vollmundige Versprechen, hinter denen hauptsächlich Geldschneiderei von sogenannten Coaches und Lebensberatern steckt?

Was bedeutet das Prinzip der „Achtsamkeit“, das immer mehr auch in die Behandlung von psychisch Kranken vordringt, fast schon Modewort der Psychologie ist? Kann man mit einer achtsamen Lebensweise Erkrankungen vorbeugen? Und was heißt das eigentlich: Achtsamkeit?

Achtsamkeit ohne Esoterik

Aufgetürmte Kieselsteine am Strand, Regentropfen auf einem leuchtend grünen Blatt, eine Seerose, hinter der die Sonne untergeht. Wer bei solchen Abbildungen die Augen verdreht, der hat meist eine Abneigung der Esoterik gegenüber und begreift sich und sein Leben als etwas Rationales, abseits von spirituellen Gedanken an Erleuchtung oder sonstige höhere Sphären. Die gute Nachricht: Achtsamkeit kommt völlig ohne Spiritualität aus. Man muss nicht an einen Gott glauben – und auch nicht an etwas ähnlich Übersinnliches.

Dem Text liegen Interviews mit Josef Aldenhoff (Psychiater), Sabrina Blau (Achtsamkeitstrainerin), Natalie Fischer (Diplom-Psychologin) und Ulrich Ott (Neurowissenschaftler) zugrunde.

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