Bayern 2


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kulturWelt Christoph Leibold

Kritik bedeutet, Gelungenes vom weniger Gelungenen zu trennen. Dank unserer Favoriten-Sendung ist er nie mehr um Geschenketipps verlegen.

Stand: 28.01.2008

Christoph Leibold | Bild: BR/Julia Müller

"Meine Liebe zum Theater hat mich zum Journalismus gebracht. Irgendwann gegen Ende meines Studiums merkte ich: 'Jetzt muss was geschehen, wenn Du weiter jeden zweiten Tag ins Theater gehen willst. Denn ohne Studentenkarten wird's teuer!'

Also beschloss ich, Kritiker zu werden. Nach Anfängen bei einer Lokalzeitung ging’s weiter über Hospitanz und Volontariat zu Bayern 2, wo ich jetzt die kulturWelt mit plane und als Theater- und Kabarettkritiker arbeite. (Ich darf also von Berufs wegen Aufführungen besuchen und hinterher auch noch meine Meinung öffentlich kundtun. Was kann es Schöneres geben? Wobei das aber auch ganz schön anstrengend ist: nach jeder Premiere geht es nachts noch an den Computer, denn am nächsten morgen soll die Kritik ja schon im Radio zu hören sein.)

Kritik, das bedeutet: Gelungenes vom weniger Gelungenen zu trennen. Die guten Sachen - Bücher, CDs, Filme und mehr - darf ich als Moderator der Bayern 2-Favoriten vorstellen: Empfehlungen der kompetenten Kollegen aus den vielen Fachredaktionen. Dank der Favoriten bin ich auch selbst nie mehr um Geschenktipps verlegen."


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