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Tag des offenen Denkmals Holz.Wunder.Welten!

Ein Denkmal kann ein Garten, ein denkmalgeschütztes Bauwerk oder ein Flurdenkmal sein, nicht immer ist es auf den ersten Blick erkennbar. Um für den Denkmalschutz zu werben, begehen viele Länder Europas regelmäßig die "European Heritage Days". In Bayern fand der "Tag des offenen Denkmals" dieses Jahr am 9. September statt.

Stand: 10.09.2012
Kapelle St. Peter und Paul | Bild: picture-alliance/dpa

In der Bayerischen Denkmalliste sind ungefähr 120.000 Baudenkmäler sowie rund 900 Ensembles verzeichnet. Deren Erhaltung und sachgerechte Behandlung gehören zu den wichtigsten Zielen des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes. Der "Tag des offenen Denkmals" soll die Öffentlichkeit für das kulturelle Erbe sensibilisieren und verborgene "Holzschätze" öffnen.

Motto "Holz"

Der Schwerpunkt lag dieses Jahr auf Denkmälern aus Holz. Holz ist seit Menschengedenken ein zentraler Baustoff, in manchen Zeiten und mancherorts der wichtigste. Was macht Holz so bedeutend für Baumeister, Handwerker, Künstler, Hauseigentümer und -bewohner und für Restauratoren und Denkmalpfleger? Und warum ist Holz geeignet, im Mittelpunkt des "Tages des offenen Denkmals" zu stehen? Antworten auf diese Fragen bekamen die Besucher an verschiedenen Orten in ganz Bayern. Mit dem diesjährigen Thema wollten die Denkmalschützer zeigen, dass eine Vielfalt unseres kulturellen Erbes "aus Holz" gemacht ist.

"Bayerns Denkmäler sind Identifikationsfaktoren, sie sind Motoren für die heimische Wirtschaft und stärken das regionale Kulturangebot"

Prof. Dr. Egon Johannes Greipl, Generalkonservator des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege

Entdeckungstouren in nächster Umgebung

Markgräfliches Opernhaus Bayreuth

In Bayreuth fand dieses Jahr die Auftaktveranstaltung statt. Zu besichtigen waren unter anderem das Markgräfliche Opernhaus, das seit dem 30. Juni 2012 UNESCO-Welterbe ist, aber auch das Festspielhaus mit seiner auf Holz basierende Innenausstattung. In Amberg konnten die Besucher beim Spaziergang durch den Stadtgraben dessen Besonderheiten erfahren. In Augsburg lud das Hainhofer Palais / Maximilianmuseum, das ehemalige Wohn- und Geschäftshaus des Kunstagenten Hainhofer, mit barocken Decken und Wandfresken zur Besichtigung ein. Die 1200-jährige Burganlage, die Wiege der Wittelsbacher, in Burglengenfeld war ebenso mit dabei, wie viele andere Burgen, Museen, Kirchen, Wälder oder Gärten. Den Besucher erwarteten fachkundige Führungen durch die Denkmale, Ausstellungen, Konzerte, Kinderaktionen und weitere attraktive Programmpunkte.


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