Bayern 2

Sven Regener liest: "Wiener Straße"

Bayern 2 präsentiert Sven Regener liest: "Wiener Straße"

Stand: 20.09.2017 10:19 Uhr

Es gibt Neues aus dem Kosmos von Herrn Lehmann und seinen Kreuzberger Kumpels: "Wiener Straße" heißt das fünfte Buch von Autor und Musiker Sven Regener. Bayern 2 präsentiert seine Lesungen am 16. November in München und am 24. November in Nürnberg.

"Wiener Straße" ist Panoptikum mit vielen alten Bekannten: Erwin Kächele, Karl Schmidt, H. R. Ledigt und andere aus der Lehmann-Trilogie haben in Sven Regeners neuem Roman fast genauso viel zu sagen wie Herr Lehmann. Chronologisch schließt das neue Buch zwar bruchlos an "Der kleine Bruder" an, es hat aber eine ganz andere Erzählperspektive.

Kreuzbergs kreativer Kiez

Sven Regener

Sven Regener, 1961 in Bremen geboren, ist Musiker bei Element of Crime und Schriftsteller. 2001 veröffentlichte er seinen ersten Roman "Herr Lehmann", der sich über eine Million Mal verkaufte. Es folgten mit "Neue Vahr Süd" und "Der kleine Bruder" zwei weitere Teile der Lehmann-Trilogie, die chronologisch vor "Herr Lehmann" einzuordnen sind. "Magical Mystery oder die Rückkehr des Karl Schmidt", das Mitte der 1990er Jahre spielt, wurde ebenso verfilmt wie "Frank Lehmann" und kommt im Sommer 2017 in die Kinos.  

Die Handlung beginnt im November 1980, als Frank Lehmann und seine WG-Genossen in eine Wohnung über dem Café Einfall in der namensgebenden Wiener Straße in Berlin-Kreuzberg ziehen. Dann nimmt die Verquickung von kuriosen Ereignissen ihren Lauf: Kreuzberg - Anfang der 1980er Jahre - ist der kreative Kiez für Künstler, Hausbesetzer, Punks und natürlich für Herrn Lehmann. Eine Zeit, in der vieles möglich war. Alles kann das nächste große Ding werden - oder auch krachend scheitern. Eine einmalige Zeit, die Sven Regener böse und liebevoll zugleich schildert, ohne sie zu glorifizieren.

Mit wirren Gedankengängen und kuriosen Dialogen - lustig wie immer!

Sven Regener liest in Bayern:

Donnerstag, 16. November in München: Kammerspiele
Freitag, 24. November in Nürnberg: Z-Bau