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Garantiert spoilerfrei Fünf Fragen zum neuen "Blade Runner 2049"

Am Donnerstag kommt endlich der Nachfolger zu Blade Runner ins Kino. Wir haben ihn schon gesehen und beantworten die drängendsten Fragen zum Film - natürlich spoilerfrei.

Von: Roderich Fabian

Stand: 02.10.2017

Blade Runner 2049 - Szene aus dem Film | Bild: Sony Pictures

1. Ist das Jahr 2049 so düster wie das Jahr 2019?

Nicht wirklich. Dass die Zukunft der Menschheit schrecklich aussieht, wird im neuen Film vorausgesetzt. Die Replikanten, die damals die Menschen bedrohten, sind inzwischen zu einer gleichberechtigten Gruppe herangewachsen und vielleicht als einzige der Zukunft gewachsen.

2. Ist Ryan Gosling ein würdiger Nachfolger von Harrison Ford?

Absolut. Er besitzt ja auch einen ähnlichen Status wie sein Vorgänger. Auch Gosling überzeugt als nachdenklicher Action-Held, als melancholischer Killer, der an seinen Taten zweifelt. Aber anders als bei Harrision Ford klärt sich die Frage nach Mensch oder Replikant relativ schnell.

3. Welcher Film sieht besser aus?

Auf jeden Fall der neue. Die Fortschritte bei den Computer-Generated-Images hat Regisseur Denis Villeneuve voll genutzt: Das Los Angeles des Jahres 2049 hat man sich als gewaltiges Wasteland aus Schrott und Staub vorzustellen. Es regnet nicht mehr immer, dafür fällt auch mal Schnee.

4. Gibt es stärkere Frauenfiguren als früher?

Blade Runner 2049 ist viel weiblicher. Goslings LAPD-Chefin wird gespielt von Robin Wright (House of Cards). Seine härteste Gegenspielerin ist eine Frau (Sylvia Hoeks), und seine virtuelle Freundin (Ana De Armas) ist mindestens so präsent wie Sean Young im Original.

5. Müssen wir nach dem Kinobesuch neu über die Welt nachdenken?

Nicht wirklich. Während das Original noch über die Zukunft spekulierte, ist man inzwischen vorsichtiger geworden. Das neue Szenario ist weniger futuristisch, sondern verarbeitet eher aktuelle Fragen. Blade Runner 2049 ist aber vor allem eines: Perfekte Unterhaltung.


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