Kunst und Alltag Zwischen Fiktion und Authentizitätswahn
Woher das Bedürfnis nach Authentizität kommt, wie "realistische" Kunstwerke aussehen könnten und wie sich Künstler und Autoren heute selbst verstehen, darum wird es in der ersten Folge unserer Serie gehen.
"Wir leben in einer vollkommen mediatisierten, simulierten und künstlichen Kultur", sagt David Shields, Schriftsteller und Autor des literarischen Manifestes Reality Hunger. "Wir sind außergewöhnlich gelangweilt und ungemein betäubt. Um uns selber wachzurütteln, begehren wir das Reale." Das Buch hat seit seinem Erscheinen für viel Aufsehen gesorgt. Schließlich versucht Shields eine Art Dichtkunst unter den Bedingungen der Mediengesellschaft herauszuarbeiten.
Woher dieses Bedürfnis nach Authentizität kommt, was Realität überhaupt ist, wie "realistische" Kunstwerke aussehen könnten und wie sich Künstler und Autoren heute selbst verstehen, darum wird es im Zündfunk-Generator in der ersten Folge unserer Serie über Authentizitätswahn und Wirklichkeit gehen. Ein Copy- & Paste-Dialog zwischen Kunst und Literatur. Gesprächspartner: Der Autor David Shields und der Kuartor Felix Ruhdörfer, Leiter der Kunsthallen Basis in Frankfurt und der Lothringer 13 in München.
Voll Echt! Kunst und Alltag zwischen Realität, Fiktion und Authentitizätswahn. Sendung von Ralf Homann und Ania Mauruschat (Wiederholung vom 18.09.2011)

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