Bayern 2 - Zündfunk

The Riot never stops Feministische Strategien im Musikgeschäft

Madonna, Lady Gaga, die Rrriot Girls, Peaches, M.I.A.: Pop ist emanzipiert - oder etwa nicht? Wie steht es um die geschlechtliche Realität zwischen Bühne und Garderobe, hinterm Pult und vor dem Mikro? Eine Sendung von Florian Fricke.

Von: Florian Fricke Stand: 11.02.2013

Die aktuelle Sexismus-Debatte veranschaulicht, wo die geschlechtlichen Schützengräben in unserer Gesellschaft verlaufen. Viele Frauen fühlen sich nach wie vor benachteiligt, unterbewertet und sexualisiert, und viele Männer wollen das nach wie vor nicht wahrnehmen. Feministen gelten in weiten Kreisen immer noch als Spielverderber, als unsexy und verbohrt.

Aber gilt das auch für die kulturelle Avantgarde schlechthin, den Pop? Wie sieht es aus mit weiblichem Self Empowerment, 30 Jahre nach Madonnas „Like A Virgin“? Können Musikerinnen sich frei entfalten und ihre Themen durchsetzen? Was sagen ihre Karrieren aus über die Bedingungen der Branche? Die Sendung stellt Künstlerinnen und Beschäftigte in der Musikbranche vor und ihre Strategien, sich in diesem männerdominierten Umfeld zu behaupten. Ein Lagebericht, der gerne überflüssig wäre.

Mit Sookee, Bernadette La Hengst, Yvonne Ducksworth (Jingo de Lunch), Vera Kropf (Luise Pop), Sonja Eismann (Missy Magazine) u.a.


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