Bayern 2 - Zündfunk


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Als die Punks schwarze Mäntel überwarfen Bauhaus sind die Ur-Väter des Gothic Pop

Es ist fast 40 Jahre her: im Post-Punk-Jahr 1978 gründete sich die britische Band Bauhaus. Was die Band "Dark Glam" nannte, kennen wir heute nur noch als Gothic/Dark Wave. Wir widmen den Pionieren eine ganze Stunde Zündfunk Extra.

Von: Ralf Summer

Stand: 06.10.2017

Steve Murphy/Bauhaus | Bild: picture-alliance/dpa

Es ist fast 40 Jahre her: im Post-Punk-Jahr 1978 gründete sich die britische Band Bauhaus. Die Schulfreunde Peter Murphy und Daniel Ash aus Northampton waren große Bowie- und Roxy Music-Fans. Aus ihrem Faible für Glam Rock und schwarzen Klamotten formten sie das, was sie „Dark Glam“ nannten, heute jedoch als Gothic / Dark Wave ein höchst ausdifferenziertes Pop-Genre voller eigener Codes darstellt. Zusammen mit ihren Mitmusikern Kevin Haskins und David J (zwei Brüder) veröffentlichten Bauhaus vier Alben und lösten sich 1983 auf. Sänger Peter Murphy begann eine Solo-Karriere, der Rest machte als Love & Rockets weiter – aber kein Ableger war so einflussreich wie Bauhaus. Im Sommer wurde Murphy 60 – sein markantes Gesicht ist Comic-Fans als Figur von Eric Draven aus The Crow bekannt – die Graphic Novel wurde in den 90ern auch verfilmt. Zweimal rauften sich die verstrittenen Musiker zu kurzen Comebacks zusammen. Nach einem Solo-Konzert in Auxburg gab Peter Murphy, der auch „Gothfather“ („Godfather of Goth“) genannt wird, ein Interview, wollte aber nicht gern die Vergangenheit sprechen. Wir widmen der Band trotzdem eine Stunde Zündfunk.


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