Menschen im Zoo Nürnbergs Tiergarten als bestbesuchtes Volkstheater
Affen gaffen gern - Menschen auch. Stundenlang können sie vor den Gehegen im Tiergarten Nürnberg sitzen. Nur warum eigentlich? Dieser Frage geht Schriftsteller Godehard Schramm nach.
Als Kind ist Godehard Schramm vor Elefanten kreidebleich geworden: "Dass Riesen aus dem Märchen so groß sind!" Der Großvater hat ihm eine Tiergartenlandschaft für Spielzeugtiere gebaut. Godehard Schramm, Sternzeichen „Steinbock“, musste folglich geradezu Tiergartenliebhaber werden.
Mit Tieren groß geworden
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Nachdem er in einem Dorf Tiere im Stall und auf der Weide als natürlich erlebt hat, hielt Godehard Schramm auch Wildtierhaltung für etwas Sinnvolles. Im Tiergarten wurde er später zu seinem musikalischen Märchen "Grütz der Spatz als Papagei" inspiriert.
Andächtig staunen, aufmerksam lauschen
Nachdem er in der Loggia eines Palazzo in Verona einen "Himmel" mit gemalten Tiersternzeichen gesehen hat, wollte er mit den Tierlauten im Tiergarten eine „Animal-Symphonie“ inszenieren. Dabei erlebte er ganz neu die vielfältige Gegenwart von Menschen in diesem tierischen Refugium: Silvester-Bummler, Mitlacher vor Affen, Andächtig-Stauner, Aufmerksam-Lauscher, Stammgäste als Augenzeugen mit eigenen Lieblingen und Tiergartenfreunde, Fotojäger bei Faltern. Nicht zu vergessen das tiernah arbeitende Personal.
Bestbesuchtes Volkstheater
Das ganze Jahr hindurch ist der Zoo am Schmausenbuck, mit Augen-, Ohren- und Gaumen-Schmaus, ein buntes und bestbesuchtes "Volkstheater" für Besucher aus nah und fern. Verschiedene Gründe locken sie in die Nürnberger Tiergartenlandschaft.

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