Dicke Luft trotz Plakette Sollen die Umweltzonen wieder abgeschafft werden?
Wie viel bringen die Umweltzonen, um die Belastung mit Feinstaub und anderen Schadstoffen zu senken? Die Anrufer im Tagesgespräch haben über die Erfahrungen diskutiert.
Haben sie sich bewährt? Oder nicht? In mehr als 50 Städten in Deutschland wurden in den vergangenen Jahren Umweltzonen eingerichtet, um die Belastung mit Schadstoffen zu senken. So sollen die Grenzwerte eingehalten werden, die mittlerweile europaweit gelten.
Allerdings: Das Umweltbundesamt gibt bekannt, dass die Feinstaubbelastung an vielen Messstationen 2011 sogar höher lag als in der Zeit von 2007 bis 2010.
Ein Argument gegen die Umweltzone? Nein, meint Tagesgespräch-Gast Dr. Hans-Joachim Hummel vom Umweltbundesamt. "Ohne Umweltzonen wäre die Luft in den Innenstädten noch dicker", sagt er.
Das Tagesgespräch hat gefragt: Welche Erfahrungen haben Sie in Ihrer Stadt gemacht? Dürfen Sie mit Ihrem Auto noch überall hin - weil Ihr Wagen einen grünen Aufkleber an der Windschutzscheibe hat?
Oder mussten Sie sich einen gelben oder roten Aufkleber aufs Auto kleben lassen, der verhindern soll, dass Sie in die Umweltzonen fahren?
Die Anruferinnen und Anrufer haben diskutiert: Schauen die Gemeinden mit Umweltzonen zu einseitig auf den Straßenverkehr? Welche Rolle spielen die Emissionen von Industrie und privaten Haushalten?
Sie können die komplette Sendung noch einmal anhören. Ab dem Nachmittag steht der Podcast zum Herunterladen zur Verfügung.
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