Bayern 2 - Tagesgespräch

Kennen Sie den schon... Was ist Ihr Lieblingswitz?

Kennen Sie den schon? Das Tagesgespräch wollte wissen: Was ist Ihr Lieblingswitz?

Stand: 24.10.2011
Zwei als Clowns verkleidete Narren im Fasching | Bild: picture-alliance/dpa

Närrische Zeiten auch im Tagesgespräch. Kennen Sie den schon? Was ist Ihr Lieblingswitz? Bei Moderator Stefan Parrisiusin der Sendung können Sie ihn erzählen.

Was ist Ihr Lieblingswitz?

Warum lachen wir und warum erzählen wir Witze? Diese Fragen beschäftigen Neurologen, Psychologen und Soziologen auf der ganzen Welt. "Gelotologie" heißt übrigens die Wissenschaft, die sich mit dem Lachen befasst. Witze, so beschrieb es der Naturforscher Charles Darwin, seien wie geistiges Kitzeln.

"Was ist ein Katzenknödel? Ein Knödel aus alten Semmeln von Müller Brot – da ist die Maus schon drin"

Werner M.

Grundsätzlich lachen wir gerne über Unvorhergesehenes, über eine befreiende Wendung, eben über die berühmte Pointe. Aber welchen Witz Sie am lustigsten finden, das hängt Wissenschaftlern zu Folge auch davon ab, aus welchem Land oder Kulturkreis Sie kommen.

"In einer Familie wird ein Baby geboren. Der Vater bekommt von der Hebamme das Kind und rennt freudestrahlend durchs Zimmer. Ein Junge, ein Junge! Darauf die Hebamme: Das ist ein Mädchen. Jetzt nehmen sie das Kind erst einmal richtig herum in die Hand und lassen sie meinen kleinen Finger los"

Alfred S.

Andere Länder, andere Sitten, andere Witze. Studien zeigen, dass die Deutschen übrigens zu Unrecht in dem Ruf stehen, besonders humorlos zu sein. Im Gegenteil, im internationalen Vergleich finden die Deutschen besonders viele Witze lustig. Das zeigt zugleich, dass der deutsche Humor offenbar weniger spezifisch ist als beispielsweise der britische Humor, der gemeinhin als besonders trocken gilt.

Humor ist Ansichtssache

Offenbar vergeht einem im Laufe des Lebens das Lachen. Während Kinder im Durchschnitt noch bis zu 400 Mal am Tag lachen, gibt es für Erwachsene durchschnittlich nur noch 15 mal am Tag einen Anlass dazu.

"Besser der erste Preis als der letzte Bayer"

Wolfgang H.

Im Vergleich zu den 50er Jahren hat unsere Lachbereitschaft insgesamt abgenommen. Damals lachten die Menschen 18 Minuten täglich, heute sind es nur noch sechs Minuten. Schade eigentlich, denn Lachen ist laut Sprichwort "die beste Medizin". Auf jeden Fall ist es erwiesenermaßen gesund, reduziert Stress und kann entzündungshemmende Wirkung haben. Das machen sich landauf, landab zahlreiche Lachseminare, Lachschulen und Lach-Yoga-Kurse zu Nutze.

Auch andere Grundvoraussetzungen spielen für unseren Humor eine Rolle, zum Beispiel das Alter. Kinder lachen zum Beispiel besonders gerne über Fäkal-Witze. Und Frauen lachen in der Regel über andere Witze als Männer. In Nomadenkulturen, das zeigt ein Blick in die Geschichte des Humors, wird weniger gelacht als beispielsweise in sesshaften Bauernkulturen. Übrigens, wenn Sie nach der Sendung noch immer nicht genug haben: Am ersten Sonntag im Mai ist Weltlachtag.

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Telefon | Bild: Stockbyte

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