Bayern 2 - Tagesgespräch

Solarparks, Windräder, Staubecken Geht die Energiewende auf Kosten der Landschaft?

Ein Anblick, der üblich sein wird? Winderräder, Solaranlagen und Stauseen werden immer wichtiger für die Stromversorgung. Das Tagesgespräch hat gefragt: Welche Folgen der Energiewende nehmen Sie in Kauf?

Stand: 20.02.2013
Windräder | Bild: picture-alliance/dpa

Wer durch Deutschland fährt, der sieht es überall: Immer mehr Windräder prägen die Gegend - auch in Bayern. Auf vielen Hausdächern, aber auch in der Landschaft, stehen Solaranlagen. Stört Sie das, fragt das Tagesgespräch. Oder ist das ein Phänomen, das jeder hinnehmen kann - weil dafür immer weniger Kernkraftwerke in Betrieb sein müssen?

Wer auf Sonnen- und Windenergie setzt, der muss auch an Stromspeicher denken. Die Sonne scheint und die Winde wehen womöglich zu Zeiten, zu denen gerade wenig Strom benötigt wird. Später ist es dann andersherum: Es ist dunkel und windstill - aber der Bedarf an Strom ist hoch. Damit Strom zur Verfügung steht, müsste die Energie gespeichert werden - zum Beispiel mit Hilfe von Speicherkraftwerken, wie schon am Walchensee in Oberbayern. Dort steht das "Vorzeigeobjekt" von Oskar von Miller, der sich zu Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts um die Elektrifizierung Bayerns bemühte. Am benachbarten Jochberg könnte ein neuer Speichersee entstehen.

Zu Gast bei Moderatorin Christine Krueger war Dr. Hans-Joachim Ziesing vom Forschungszentrum für Umweltpolitik an der FU Berlin. Außerdem hat das Tagesgespräch Prof. Hubert Weiger am Telefon zur Diskussion dazugeholt. Er ist Vorsitzender beim Bund Naturschutz in Bayern und beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

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Bayern und die Energie


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