Bayern 2 - Tagesgespräch


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Ein Monat vor der Bundestagswahl Wissen Sie schon, wem Sie Ihre Stimme geben?

Haben Sie sich schon festgelegt, wen Sie am 24. September wählen werden? Eine Entscheidung, die Ihnen leicht fällt? Das Tagesgespräch fragt: Was erwarten Sie sich noch vom Wahlkampf?

Stand: 25.08.2017

In einem Monat wissen wir es: Wie wählt Deutschland? Am 24. September 2017 um 18 Uhr schließen die Wahllokale.

Das Tagesgespräch wollte wissen: Haben Sie sich schon entschieden, wen Sie wählen werden? Fällt Ihnen die Entscheidung leicht? Oder schwer?

Zentrale Fragen der Sendung auf Bayern 2 und in ARD-alpha: Was erwarten Sie sich noch vom Bundestagswahlkampf in den nächsten vier Wochen? Kommen die Themen zur Sprache, die Sie bewegen?

Moderator im Tagesgespräch-Studio war Stefan Parrisisus.

Neben den Anruferinnen und Anrufern kamen zu Wort: Prof. Bernhard Weßels (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung), Prof. Thorsten Faas (Institut für Politikwissenschaft, Universität Mainz) und Politikberater Martin Fuchs (hamburger-wahlbeobachter.de).

Die Nummer ins Studio: 0800 / 94 95 95 5

Eine Frau telefoniert | Bild: colourbox.com

Unter dieser gebührenfreien Telefonnummer sind wir werktags ab 11 Uhr für Sie erreichbar. Rufen Sie an!
Diskutieren Sie mit unserem kompetenten Studiogast über ein aktuelles Thema. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Fragen. 


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Butz Georg, Freitag, 25.August, 12:57 Uhr

48. "Soziale Getechtigkeit"

Die "Soziale Gerechtigkeit" was ist das? Meines Erachtens gibt es sie nicht und sie ist auch nicht möglich.
Was wir brauchen ist ein Konsens, nachdem sich jeder entsprechend seiner Möglichkeiten für den Staat einbringt.
und nicht, dass mich jeder Handwerker fragt, ob ich die Rechnung schwarz bezahlen will, dass man die Bürgerversicherung blockiert und junge Akademiker, die auf Kosten der Allgemeinheit eine gute Ausbildung bekommen haben und dann als Beitragszahler und gute Risiken in der GKV fehlen weil sie sich privat versichern oder für den Vermögenserwerb durch Arbeit Steuern und Sozialabgaben fällig werden und Erbe oder Schenkung nicht oder nur gering herangezogen werden.
Da gäbe es noch viel aufzuzählen.Aber welche Partei macht da was?

Bernd, Freitag, 25.August, 12:55 Uhr

47. Schwierige Frage

Gestern noch einen Anruf von emnid gehabt. Auch hier die Frage wen ich den wähle? noch unentschieden.
SPD und CDU/CSU haben in vielen Punkten doch schon sehr angenäherte Positionen.
Bei der Erststimme brauche ich nicht sowieso nicht viel zu machen. Der CSU Kandidat wird das Rennen machen.

Bei der Zweitstimme muss ich noch in mich gehen. CSU ist für mich nicht wählbar. Herr Seehofer dreht sich zu oft. Dobrindt hat auch nichts bei seinen Themen geleistet.
Die Zeit, die Mitarbeiter im Ministerium für die Maut verbraucht haben wäre wohl in einer besseren Infrastrukturpolitik besser angelegt gewesen.
Umweltschutz interessiert die CSU anscheinend nicht. Und Gesetzesverstöße werden nur halbherzig geandet Neue Konzepte für eine Verkehrsplanung in den Städten gibt es anscheinend nicht. Alles ist auf den Individualverkehr ausgelegt

Wolfram Brock, Freitag, 25.August, 12:54 Uhr

46. zur Bundestagswahl

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich gehe wahrscheinlich nicht zur Wahl, weil unser politisches System sich immer mehr von einer Demokratie zu einer Industriekratie wandelt. Das Volk darf zwar wählen, aber die Industrie bestimmt.
Beispiele gibt es genügend. Bei Dieselskandal wird für die Industrie regiert und nicht für den Verbraucher. Glyphosat wird zugelassen, weil die Industrie das will und nicht der Bürger.

Hermann Gallistl, Freitag, 25.August, 12:53 Uhr

45. Wechselwähler

Prinzipiell sollte man das Wahlrecht als Wahlpflicht betrachten. Von der Grundeinstellung bin ich mehr der SPD zugeneigt , hatte aber auch die Grünen sogar die FDP und auch die CDU gewählt.
Aus heutiger Sicht sind alle Parteien sehr nach links gerückt, die AfD vertritt heute die Position der CDU unter Helmut Kohl.
Der Studiogast sollte das Programm der AfD lesen und nicht nur platte Attacken gegen diese Partei von sich geben.
Davon gibt es unfairer Weise genug in den Medien und den ÖR Fernsehanstalten.

H. Dürr, Freitag, 25.August, 12:52 Uhr

44. Unzutreffende Aussage !

Die Aussage des Politikwissenschaftlers aus Berlin.
Die sogenannten besser gebildeten sind Partei verbunden und Stammwähler . Warum wohl, weil diese Personen Systemkonform sind und am meisten davon profitieren. Ich vermute das die Wahlomaten manipuliert sind oder werden ! Letzlich werden Wahlversprechen von den etablierten Parteien sowie so nicht eingehalten.