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Aufgeschobene Hausarbeiten Lange Nacht an der Münchner Universität

Es gibt Dinge, die schiebt man gerne auf morgen. Prokrastination, auch bekannt als Aufschieberitis, heißt die Diagnose in diesem Fall. Ungünstig ist das allerdings, wenn man eine Frist einhalten soll. Denn der Stichtag kommt meist schneller als man denkt.

Stand: 03.03.2017

Auch an den Hochschulen und Universitäten neigt sich das Semester dem Ende zu und die Abgabetermine für Hausarbeiten, Essays und Thesenpapiere kommen gefährlich nah. Damit es doch noch klappt, bekamen Studierende weltweit Hilfe in der „Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“.

Manche Studierende im Schreibcafé wirken noch recht entspannt. Und das, obwohl die Abgabefrist für ihre Arbeit in ein paar Tagen abläuft. Fast 300 Studierende hoffen, in der „Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ endlich ihre Texte fertigzuschreiben, sie zumindest ein Stück voranzubringen oder immerhin mal damit anzufangen.

Im Schreibcafé können die Teilnehmer nicht nur schreiben, sondern sich auch stärken. Ein großes Buffet aus Croissants, Schokoriegeln und Obst ist dort aufgebaut. Die Studierenden nehmen dieses Angebot gerne in Anspruch. Sie wollen schließlich noch bis in die Nacht an ihren anstehenden Schreibprojekten arbeiten.

Persönliche Betreuung für den Endspurt

Damit auch jeder in den Schreibfluss kommen kann, werden parallel kleine Workshops angeboten. Von Schreibtischyoga bis hin zur Stilverbesserung ist für jeden etwas dabei. Und wer sich bei so viel Trubel nicht konzentrieren kann, der setzt sich eben in die ruhigen Schreibräume.

Ein weiterer Service für die Teilnehmer: Dozenten und Tutoren des Schreibzentrums versuchen persönlich die Schreibprobleme der Studierenden zu lösen. Während es draußen bereits dunkel wird, leuchten im Schreibcafé noch die Laptops der Teilnehmer. Seite um Seite wird mit Text gefüllt und viele kommen dem Ziel ihrer Arbeit näher.


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