Bayern 2 - radioWelt

radioWelt-Rubrik Die Woche im Web

Bayern 2 schaut auf die Neuigkeiten rund ums Internet - immer freitags um 6.45 Uhr in der radioWelt am Morgen auf Bayern 2. Hier gibt es alle Infos zum Nachlesen.

Autor: Robert Scharold Stand: 20.04.2012

Zahl deutscher Internet-Adressen liegt mittlerweile bei 15 Millionen

Eine runde Sache: Seit Mittwochmittag gibt es mehr als 15 Millionen deutsche Domains, sprich Internet-Adresse, mit der einprägsamen Endung .de. Ein Blumenfachmann war es, der sich nun die Domain "floristennetzwerk.de" gesichert hat. Das teilt die DENIC mit, die als Genossenschaft zahlreicher IT-Unternehmen die Vergabe deutscher Domains verwaltet. Seit 1999 ist die Zahl der de-Adressen von 1 Million auf nun 15 Millionen gestiegen. Die Endung .de ist die weltweit am häufigsten vergebene Länderkennung.

Greenpeace fordert mehr sauberen Strom für Rechenzentren

Wolke mit Computerdiensten | Bild: Illustration: BR zum Artikel Cloud Computing Was sich hinter der Wolke verbirgt

Nie mehr teure Programme kaufen, kein Ärger mehr mit Daten-Kopieren auf Festplatten, keine Probleme mehr mit Viren - es scheint nur Vorteile zu haben, wenn man alles nur noch im Web macht. Doch "Cloud Computing" hat auch seine Tücken. [mehr]

Wer im Internet surft, der verbraucht nicht nur Energie für Computer und Monitor. Jede Suchanfrage, jedes Hoch- und Runterladen von Dateien, jede Mail kostet Strom. Daran erinnert in dieser Woche Greenpeace. Die Umweltorganisation hat Berechnungen zu Verbrauch und Strom-Mix von Rechenzentren in aller Welt angestellt. Das Fazit: Apple, Amazon und Microsoft zu wenig tun, um Erneuerbare Energien nutzen zu können, sie beziehen vergleichsweise viel Strom aus Kohle und Kernkraft. Yahoo, Google und Facebook würden dem Einsatz von Erneuerbaren Energien mehr Priorität einräumen. Greenpeace hat für die Studie einige Daten schätzen müssen, Apple kritisiert die Angaben zum Stromverbrauch als viel zu hoch.

Spaßbieter bremsen Online-Versteigerung von Angela Merkels Golf

Eigentlich hätte zu Beginn der Woche ein ganz besonderer Gebrauchtwagen den Besitzer wechseln sollen. Bei eBay wurde ein weißer VW Golf angeboten, der Anfang der 90er Jahre Angela Merkel gehört haben soll. Kurz vor Ende der Auktion lagen für das Fahrzeug Gebote von rund  130.000 Euro vor. Dann stoppte eBay die Versteigerung, weil Spaßbieter den Preis nach oben getrieben hatten. Der Verkäufer hatte keine sogenannte Bieterbeschränkung eingerichtet, bei der beispielsweise Pass-Kopien die Ernsthaftigkeit der Gebote unterstreichen sollen. Ganz geplatzt ist das Vorhaben nicht: Der Merkel-Golf soll in den kommenden zehn Tagen wieder im eBay-Angebot verfügbar sein, dann allerdings mit der erwähnten Bieterbeschränkung.