Bayern 2 - Notizbuch


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Mut zum Neuanfang Geschichten von der zweiten Karriere

Eine berufliche Veränderung ist im Lebenslauf nur ein Zeilensprung, im wirklichen Leben bedeutet sie jedoch oft einen kompletten Neuanfang. Im Notizbuch-Freitagsforum erzählen zwei Menschen die Geschichte ihrer persönlichen zweiten Karriere.

Stand: 22.09.2017

In ein und derselben Firma in die Lehre gehen und bis zum Rentenalter arbeiten - das ist ein Lebenslauf, wie man ihn heutzutage immer seltener findet. Die Firma zu wechseln, vielleicht sogar die Branche, macht sich heutzutage gut in der Vita, zeigt: Man ist flexibel, versiert. Was im Lebenslauf jedoch nur einen einfachen Jobwechsel in Form eines Zeilensprungs darstellt, bedeutet im wirklichen Leben oft einen kompletten Neuanfang im Leben.

Der berufliche Neuanfang als Chance

Freitagsfoum-Moderator Klaus Schneider

Nicht unbedingt ist mit so einer beruflichen Veränderung auch ein Sprung auf der Karriereleiter verbunden. Schon gar nicht, wenn es äußere Umstände sind, die einen zwingen, sich im Job umzuorientieren. Weil beispielsweise der Arbeitgeber den Standort wechselt oder massiv Stellen abbaut. Das macht zum einen Angst, vor allem, wenn man Familie hat oder schon ein gewisses Alter erreicht hat: Wie geht es weiter? Nimmt mich noch jemand? Gleichzeitig ist so ein Umbruch aber auch der Zeitpunkt, zu dem man sich fragen kann: Wo will ich hin? Was will ich wirklich? So gesehen bedeutet jeder Neuanfang auch eine Chance.

Zu Gast im Studio

Im Notizbuch-Freitagsforum "Mut zum Neuanfang - Geschichten von der zweiten Karriere" am 22. September auf Bayern 2 kommen zwei Menschen zu Wort, die ihren alten Beruf an den Nagel gehängt haben, um etwas komplett Neues zu wagen.

  • Iris Bornemann, ehemals Abteilungsleiterin in einem Telekommunikationsunternehmen, jetzt selbständige Ein-Frau-Unternehmerin
  • Olaf Berger, der mit Anfang 50 zum Altenpfleger umschult, weil er in seinem Beruf als Grafiker keine Perspektive mehr sieht

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