Bayern 2 - Notizbuch

Platz 4 im Test Das Elektronik-Labyrinth – eine Version des "verrückten Labyrinths"

Beim Elektronik-Labyrinth geht es darum, durch Schieben Wege zu finden. Neben den Gegenständen gibt es aber hier noch ein sprechendes Buch. Drückt man auf einen Knopf mit der Abbildung eines Zauberwesens, hört man eine kurze Geschichte und welchen Auftrag man erfüllen muss.

Stand: 05.12.2011
bunte Spielsteine, Spielbrett, Schachtel, Figuren | Bild: Ravensburger Verlag

Auf dem Spielplan mit den verschiebbaren Labyrinthkarten befinden sich außer den Gegenständen noch Zaubersteine und die "Wohnorte" der Zauberwesen. Ziel des Spiels ist es, einem Zauberwesen alle gewünschten Gegenstände zu bringen – denn dafür gibt es Belohnungen – und selbst eine bestimmte Menge von Dingen zu sammeln.

"Also ich find das besser als das normale Labyrinth, weil da gibt’s ja auch das Buch – aber das dauert länger. Also es ist anstrengender."

Josephine, 9 Jahre

Beurteilung: für Ausdauernde mit gutem Gehör

Eine halbe Stunde Einarbeitung und Aufbauzeit ist schon nötig, zu viert muss man beim elektronischen Labyrinth mindestens eine Dreiviertel Stunde für eine Runde rechnen. Gefallen haben uns die grafische Gestaltung, die Edelsteine und das Überraschungsmoment, das durch das sprechende Buch hinzukommt. Die Klangqualität ist allerdings nicht besonders, und der Reiz des Drückens nutzt sich rasch ab. Hier wäre es besser gewesen, Aktionskarten einzusetzen und mehr Gewicht auf die Geschichten der Zauberwesen zu legen. Das würde die Motivation und Ausdauer vermutlich steigern. So zeigte sich bei den 8 bis 9-Jährigen nach einer Dreiviertelstunde Lustlosigkeit.

Das Elektronik-Labyrinth: Herstellernachweis und Infos

2-4 Spieler ab 8 Jahre, Ravensburger