Bayern 2 - Notizbuch


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Hilfe in seelischer Not Depressionen und andere psychische Krisen

Jeden dritten Menschen kann eine seelische Krise treffen - so die Statistik. Professionelle Hilfe gibt es, wird aber oft nicht in Anspruch genommen. Wie kommt man dennoch an die Betroffenen ran?

Stand: 13.10.2017

Es kann jedem passieren: Eine seelische Krise, die einen aus der Bahn wirft. Rein statistisch trifft es jeden Dritten. In dieser Situation brauchen Betroffene professionelle Hilfe. Aber viele denken, das sei ein Eingeständnis von Schwäche und glauben, sie würden es alleine schaffen oder haben einfach Angst, sich an Fremde zu wenden, um nach Hilfe zu fragen.

Wege aus der Krise

Auch die Gesellschaft tut sich nach wie vor schwer mit dem offenen Umgang mit seelischen Nöten und Erkrankungen. Seelische Gesundheit ist ein Gut, das wir meist als selbstverständlich erachten. Viele, die von einer seelischen Notlage dann betroffen sind, wissen nicht, wie und wo sie nach Hilfe suchen können oder trauen sich schlicht nicht. "Damit aus der Krise keine Katastrophe – wie funktioniert Hilfe in seelischer Not?", fragt deshalb Sybille Giel im Notizbuch-Freitagsforum zur „Woche der seelischen Gesundheit“.

Ihre Gäste sind:

  • Rita Wüst: Ihre Mutter leidet seit Jahren unter Depressionen. Mit ihrem Verein "Aktionsgemeinschaft der Angehörigen psychisch Kranker, ihrer Freunde und Förderer" will sie anderen Angehörigen helfen.
  • Peter Bechmann: Er ist selbst Krisen-Betroffener und aktives Mitglied im Bündnis BASTA. Die BASTA-Kampagne will Stigmatisierung und Diskriminierung psychisch erkrankter Menschen verhindern.
  • Amöna Woyde: Die Sozialpädagogin arbeitet im kbo-Atriumhaus München. Sie hilft im Rahmen des Krisendienst Psychiatrie sowohl mit telefonischer Betreuung als auch mit Hausbesuchen.

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