Bayern 2 - Notizbuch

Fernsehserie München 7 "Da läuft der Tontechniker Amok"

Die beliebte Serie München 7 geht in eine neue Runde. Wir sind bei den Dreharbeiten auf dem Münchner Viktualienmarkt und begleiten dabei Schauspieler, Regisseur und Techniker.

Stand: 07.08.2012

Der Viktualienmarkt in München - eigentlich ein ganz normaler Markt. Gemüse und Obsthändler, eine Metzgergasse und ein Biergarten Aber das ist auch der Ort, an dem die Serie München 7 gedreht wird. Wie auch jetzt gerade wieder die neue Staffel.

Fertig, los, Probe, und bitte! Nebenan ist Biergartenbetrieb, und die Setrunner versuchen die Leute dran zu hindern, mitten durchs Bild zu laufen. "Entschuldigung, können Sie bitte hier oder hier durch gehen? Wir produzieren einen Film", erklären sie den Passanten und Schaulustigen. Eigentlich müssten die Hauptdarsteller nur einmal über den Platz laufen, aber immer wieder laufen Leute quer durchs Bild. Deshalb dauert jede Szene eine kleine Ewigkeit. Aber das will die Serie ja, direkt vom Viktualienmarkt die Revier-Geschichten erzählen, und zwar ganz nah dran am echten Leben. Deshalb wird für die Dreharbeiten auch nicht großräumig alles abgesperrt, wie das sonst oft bei Filmdrehs ist.

Wichtig bleiben auf jeden Fall die Geschichten um die Frauen. So viel verrät Andreas Giebel schon mal: "In den letzten Folgen wurde ja schon meine Schulfreundin die Moni Riemerschmid eingeführt, die neben der Elfie ihren Stand hat." Und außenrum gibt's viele Geschichten, die muss man sehen. Und dann gibt es natürlich die wahre Hauptfigur von München 7: den Viktualienmarkt selber. Die typischen grünen Standln, und natürlich die Marktfrauen und Verkäufer. Sie machen die Atmosphäre aus, findet Florian Karlheim, der gemeinsam mit Andreas Giebel das Polizistenduo in der Serie bildet. Und natürlich - der Biergarten am Viktualienmarkt. Der ist auch was ganz Besonderes, so mittendrin im Markt.

"Du hast nicht nur den Biergarten, du hast den Boulevard außenrum, du setzt dich ja immer irgendwo dazu, so hautnah, das ist wie ein Trichter, der die Leute in die gleiche Form der Gemütlichkeit zieht, egal woher sie kommen. Es is einfach so ein Ort, wo sich alles trifft. Jung alt, reich arm, da fallen die Standesgrenzen. Das denk ich mir heut noch, wenn ich da dreh, und die Zeit wo wir jetzt verbracht haben. Da sitzt man sich hin, und schaut auf die Kirchtürme, und denkt sich: is Leben schee."

Andreas Giebel


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