Bayern 2 - Notizbuch


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Funksignale Hilfe für ein neues Leben

Mit Geld Gutes bewirken und Gemeinsinn fördern - das ist das Ziel des Hilfsfonds "Funksignale".

Stand: 11.11.2013

Symbolbild: Hände schützen eine kleine Pflanze in einem "Geldblumentopf" | Bild: colourbox.com

Der Hilfsfonds "Funksignale" unterstützt Menschen, die sich für andere einsetzen oder Initiativen, die sich für Bürgersinn stark machen und anderen Menschen Mut machen. Die Projekte haben immer Vorbild-Charakter und werden deshalb von der Redaktion Familie in den "Funksignale"-Beiträgen im Notizbuch vorgestellt.

Kleine Hilfe mit großer Wirkung

Der Hilfsfond "Funksignale" leitet die Spendengelder der Hörerinnen und Hörer in vollem Umfang weiter. Viele Projekte im In- und Ausland wurden bisher unterstützt: Beispielsweise erhielten nach dem Tsunami Flutopfer in Sri Lanka Hilfsgüter und Unterstützung für den Bau neuer Häuser. Auch das Projekt Lichttaler wurde gefördert, mit dem eine Münchner Lehrerin zur Integration ausländischer Kinder beiträgt, indem sie ihnen kleine Aufgaben im Altenheim aufträgt und ihnen dafür kostenlosen Musik- und Tanzunterricht ermöglicht. Oder die Initiative "Infofon", an die sich Jugendliche bei Liebeskummer oder Schulproblemen telefonisch wenden können.

16 Jahre Funksignale

Archivbild: Annette Pfeiffer | Bild: BR / privat

Annette Pfeiffer

"Mir ist es im Beruf sehr gut gegangen, sowohl materiell als auch ideell. Davon muss man doch was abgeben." - das war die Idee, aus der "Funksignale" 1995 entstanden ist. Kurz vor ihrer Pensionierung fasste die langjährige Verbraucherexpertin im Familienfunk, Annette Pfeiffer, den Entschluss, Menschen und noch unbekannte Organisationen zu fördern, die von großen Spendentöpfen nicht berücksichtigt werden. Drei Jahre lang ließ sie ihre Honorare in den Hilfsfond fließen, mit der Hoffnung, die Projektförderung könne irgendwann von Spendengeldern der Hörer getragen werden.

Außerdem flossen Gelder für den Bau einer Wasserleitung in dem peruanischen Gebirgsdorf Salasaca, bei dem die Bevölkerung selbst mitgeholfen hat. Weitere Spenden gingen an das "Dorf der Freundschaft" in Vietnam oder die Ausstattung eines SOS-Kinderdorfes in Mali mit einem Solarkocher. Ebenso konnte sich der Verein Bosnienhilfe Deggendorf e.V., der alleinerziehenden Müttern in der bosnischen Stadt Zenica hilft, sich über finanzielle Unterstützung freuen. Und auch für die Organisation "Solwodi" spendeten die Notizbuch-Hörer. "Solwodi" hilft jungen Frauen, die Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution geworden sind. Zuletzt konnte mithilfe des Hilfsfonds in Sri Lanka der Ausbau und die Renovierung der Naimbala Schule in dem Dorf Thihagoda finanziell unterstützt werden. Diesmal bittet Funksignale um Ihre Unterstützung bei der Soforthilfe für eine bayerischer Familie in akuter Notlage.

Mut machen und zur Selbsthilfe anregen

Spendenkonto

Funksignale
Hypo Vereinsbank
Kto.-Nr.: 88900
BLZ: 700 202 70
Bitte für Spendenquittung die vollständige Adresse angeben - Danke

Die Projekte bedürfen meist zwischen 2.000 und 3.000 Euro. Die Spendengelder der Hörer, die gänzlich weitergegeben werden, sollen den Menschen Mut machen, zur Völkerverständigung beitragen und vor allem zur Selbsthilfe anregen. "Wir wollen nicht, dass die Leute das Geld nehmen und sich darauf ausruhen. Da ist Hilfe zur Selbsthilfe wichtig", betont Annette Pfeiffer. Da große Sponsoren fehlen, benötigt der Hilfsfond Spenden der Hörer, die zur Unterstützung beitragen wollen.


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