Funksignale Hilfe für ein neues Leben
Mit Geld Gutes bewirken und Gemeinsinn fördern - das ist das Ziel des Hilfsfonds "Funksignale". Derzeitiges Projekt ist der gemeinnützige Verein Kanikuli e.V in Minsk, der die Integration behinderter Menschen fördert und Sommerfreizeiten für Erwachsene und Kinder aus den Minsker Behindertenheimen finanziert.
Der Hilfsfonds "Funksignale" unterstützt Menschen, die sich für andere einsetzen oder Initiativen, die sich für Bürgersinn stark machen und anderen Menschen Mut machen. Die Projekte haben immer Vorbild-Charakter und werden deshalb von der Redaktion Familie in den "Funksignale"-Beiträgen im Notizbuch vorgestellt.
Wir bitten um Ihre Unterstützung für das aktuelle Projekt
Funksignale unterstützt den gemeinnützigen Verein Kanikuli e.V. in Minsk. Neben Projekten, die die Integration behinderter Menschen in die belarussische Gesellschaft fördern sollen, besteht die Hauptaufgabe des Vereins in der Finanzierung von Sommerfreizeiten für Erwachsene und Kinder aus den Minsker Behindertenheimen.
Gerade weil die staatlichen Behindertenheime in Belarus so wenig Abwechslung für die Heimbewohner bieten, ist es eine wunderbare Erfahrung, wenn die körperlich und/oder geistig behinderten Bewohner wenigstens für ein paar Tage eine Auszeit vom tristen, grauen Alltag bekommen. Neben einigen deutschen Freiwilligen von der Aktion Sühnezeichen sind in der Ferienfreizeit immer auch etliche ehrenamtliche Betreuer aus Weißrussland dabei.
Mit eine Spende in Höhe von 25 - 30 Euro kann bereits ein Tag Freizeit finanziert werden, der gesamte Aufenthalt kostet 200 - 240 Euro pro Person.
Weitere Informationen auf der Homepage des Vereins Kanikuli e.V.
Kleine Hilfe mit großer Wirkung
Der Hilfsfond "Funksignale" leitet die Spendengelder der Hörerinnen und Hörer in vollem Umfang weiter. Viele Projekte im In- und Ausland wurden bisher unterstützt: Beispielsweise erhielten nach dem Tsunami Flutopfer in Sri Lanka Hilfsgüter und Unterstützung für den Bau neuer Häuser. Auch das Projekt Lichttaler wurde gefördert, mit dem eine Münchner Lehrerin zur Integration ausländischer Kinder beiträgt, indem sie ihnen kleine Aufgaben im Altenheim aufträgt und ihnen dafür kostenlosen Musik- und Tanzunterricht ermöglicht. Oder die Initiative "Infofon", an die sich Jugendliche bei Liebeskummer oder Schulproblemen telefonisch wenden können.
16 Jahre Funksignale
"Mir ist es im Beruf sehr gut gegangen, sowohl materiell als auch ideell. Davon muss man doch was abgeben." - das war die Idee, aus der "Funksignale" 1995 entstanden ist. Kurz vor ihrer Pensionierung fasste die langjährige Verbraucherexpertin im Familienfunk, Annette Pfeiffer, den Entschluss, Menschen und noch unbekannte Organisationen zu fördern, die von großen Spendentöpfen nicht berücksichtigt werden. Drei Jahre lang ließ sie ihre Honorare in den Hilfsfond fließen, mit der Hoffnung, die Projektförderung könne irgendwann von Spendengeldern der Hörer getragen werden.
Außerdem flossen Gelder für den Bau einer Wasserleitung in dem peruanischen Gebirgsdorf Salasaca, bei dem die Bevölkerung selbst mitgeholfen hat. Weitere Spenden gingen an das "Dorf der Freundschaft" in Vietnam oder die Ausstattung eines SOS-Kinderdorfes in Mali mit einem Solarkocher. Ebenso konnte sich der Verein Bosnienhilfe Deggendorf e.V., der alleinerziehenden Müttern in der bosnischen Stadt Zenica hilft, sich über finanzielle Unterstützung freuen. Und auch für die Organisation "Solwodi" spendeten die Notizbuch-Hörer. "Solwodi" hilft jungen Frauen, die Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution geworden sind. Zuletzt konnte mithilfe des Hilfsfonds in Sri Lanka der Ausbau und die Renovierung der Naimbala Schule in dem Dorf Thihagoda finanziell unterstützt werden. Diesmal bittet Funksignale um Ihre Unterstützung bei der Soforthilfe für eine bayerischer Familie in akuter Notlage.
Mut machen und zur Selbsthilfe anregen
Spendenkonto
Funksignale
Hypo Vereinsbank
Kto.-Nr.: 88900
BLZ: 700 202 70
Bitte für Spendenquittung die vollständige Adresse angeben - Danke
Die Projekte bedürfen meist zwischen 2.000 und 3.000 Euro. Die Spendengelder der Hörer, die gänzlich weitergegeben werden, sollen den Menschen Mut machen, zur Völkerverständigung beitragen und vor allem zur Selbsthilfe anregen. "Wir wollen nicht, dass die Leute das Geld nehmen und sich darauf ausruhen. Da ist Hilfe zur Selbsthilfe wichtig", betont Annette Pfeiffer. Da große Sponsoren fehlen, benötigt der Hilfsfond Spenden der Hörer, die zur Unterstützung beitragen wollen.
Sie kennen ein förderungswürdiges Projekt?
Schreiben Sie uns! Anregungen und Ideen aus dem Hörerkreis für förderungswürdige Projekte sind sehr willkommen. Diese werden im Notizbuch in den "Funksignale"-Beiträgen vorgestellt. So erreichen Sie uns: Bayerischer Rundfunk Familienfunk Rundfunkplatz 1 80335 München E-Mail: notizbuch@bayern2.de

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