Bayern 2 - Notizbuch


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Fast alle "gut" oder "befriedigend" Der große ADAC-Winterreifen-Test

Langsam werden die Tage wieder kürzer und es wird kälter. Damit beginnt auch wieder die Zeit sich Gedanken über die Winterreifen zu machen. Pünktlich dazu hat der ADAC seinen Winterreifentest veröffentlicht.

Von: Gabriel Wirth

Stand: 26.09.2017

Winterreifen mit Schneeflocken-Symbol | Bild: picture-alliance/dpa/David Ebener

Die gute Nachricht: Gerade mal einer der getesteten 32 Winterreifen fiel durch, der Nankang Snow SV-2 XL, ein Reifen für kleinere SUVs wie den VW Tiguan. Dieser Reifen sei sehr schwach bei Nässe und Schnee, so das vernichtende Fazit der Tester. Die anderen Reifen lagen überwiegend zwischen den Noten "gut" und "befriedigend". Genau hinschauen lohnt sich trotzdem. So gibt es große Unterschiede beim Verschleiß und beim Verbrauch. Der ADAC-Pressesprecher Johannes Boos:

"Wer die Verbrauchswerte der getesteten SUV-Winterreifen vergleicht, der kann Sprit sparen, zwischen dem besten, einem Goodyear, und dem Schlechtesten von der Marke Pirelli liegt ein Unterschied von acht Prozent, das entspricht einem halben Liter auf 100 Kilometern. Ein etwas höherer Anschaffungspreis wird im Einzelnen durch niedrige Verbrauchs- und Verschleißkosten mehr als wettgemacht."

ADAC-Pressesprecher Johannes Boos

So hielt der Avon WV 7 gerade einmal 28.000 Kilometer. Dann hatte er das gesetzliche Mindestprofil von 1,6 Millimeter erreicht. Der Michelin Alpin 5 kam bei dem ADAC Test auf die doppelte Laufleistung, mit 61.000 Kilometern. Und noch etwas fiel auf. Bei Michelin und Goodyear waren Reifen des Konzerns unter einer anderen Markenbezeichnung nicht nur günstiger, sondern auch besser.


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