Bayerns junge Forscher Ingenieure und Naturwissenschaftler der Zukunft
Der Bundesrepublik fehlen heute schon 95.000 qualifizierte Ingenieure und Naturwissenschaftler. Eine Studie der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft zeigt: im Jahr 2030 können allein in Bayern bereits 30 Prozent der Stellen für Ingenieure nicht mehr besetzt werden. Bei Naturwissenschaftlern sind es rund 20 Prozent.
Obwohl unser Land so dringend Ingenieure und Erfinder braucht, rücken viel zu wenig Junge nach, um die Älteren zu ersetzen, wenn sie in den Ruhestand gehen.
Inzwischen gibt es viele Maßnahmen, die versuchen, dieser Entwicklung entgegenwirken. Das reicht vom "Haus der kleinen Forscher" – einer bundesweiten Initiative, die schon im Kindergarten ansetzt - über die Einrichtung von Schülerforschungszentren bis hin zum Wettbewerb "Schüler experimentieren". Eine Erkenntnis dabei: je früher das Interesse der Mädchen und Buben für Naturwissenschaft und Technik geweckt wird, desto eher gehen sie vielleicht auch später in diese Richtung. Als Nebeneffekt nicht zu unterschätzen: Einschlägige Institutionen können so auf sich aufmerksam machen und künftig vielleicht profitieren.
Der Physiker Andreas Kratzer von der TUM-School of Education ist wissenschaftlicher Leiter des Schülerforschungszentrums Berchtesgaden: "Für uns als TU ist das eine tolle Sache, weil wir da ja auch sehr gezielt Talente finden und weiterentwickeln können und die dann auch schon sehr weit entwickelt zu uns kommen." Die Reportage berichtet von den spielerischen Experimenten im "Haus der Forschung" eines Münchner Kindergartens, begleitet junge Tüftler in einem neu eingerichteten Forschungszentrum in Oberbayern und stellt Projekte von Elf- und Zwölfjährigen auf dem bayerischen Landeswettbewerb von "Schüler experimentieren" vor.
Ferienkurse im Schülerforschungszentrum Berchtesgaden

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