Der Mann ohne Eigenschaften. Remix Publikationen
Leseausgabe
So komplex die Werkkonzeption, so kompliziert auch die Veröffentlichungsgeschichte des Romans: Zu Lebzeiten Musils erschienen im Rowohlt Verlag das Erste Buch (1930) und das Zweite Buch (1933) des auf insgesamt drei Bücher bzw. vier Teile angelegten Werks. Es folgten Publikationen nach Musils Tod mit Teilveröffentlichungen aus dem Nachlass, betreut von Musils Witwe Martha und schließlich von Adolf Frisé, dessen in Großauflagen vertriebene Leseausgaben - also: keine wissenschaftliche Ausgaben - seit den frühen 50er Jahren die Vorstellung bzw. das Bild des Romans Der Mann ohne Eigenschaften prägen.
Digitalisierter Nachlass
Die 1992 veröffentlichte CD-ROM-Edition Robert Musil: Der literarische Nachlass ermöglichte einen völlig neuen Werkzugang: Der voluminöse Nachlass Musils ist mit Suchbegriffen erfasst, jede beliebige Textstelle abrufbar und kommentiert. Der Hyperlink entspricht methodisch dem Verweissystem des Autors zu seinen Manuskripten, Entwürfen, Ideenblättern, Notizen usw. Mit der Musil-CD-ROM hat die österreichische Literaturwissenschaft auf mustergültige Art und Weise den Nachlass eines Schriftstellers textkritisch digitalisiert.
Der Mann ohne Eigenschafen. Remix
Die Produktion der Hörspielabteilung des Bayerischen Rundfunks wurde als bimediale Edition - 20 CDs und Textbuch - vom Hörverlag und vom Belleville Verlag veröffentlicht und mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2005 ausgezeichnet.
Publikationen
Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix, herausgegeben von Katarina Agathos und Herbert Kapfer. Bayerischer Rundfunk 2004. Bimediale Edition (20 CDs und Textbuch), Hörverlag und belleville Verlag.
Robert Musil: Der literarische Nachlass, herausgegeben von Friedbert Aspetsberger, Karl Eibl und Adolf Frisé. CD-ROM-Edition, Rowohlt Verlag.
Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften, herausgegeben von Adolf Frisé, 2 Bände. Rowohlt Verlag.

Wetter

