Raoul Schrott Gesprächsreihe Poesie, Riesenteleskope und Kosmologie
"Die Wissenschaft bestimmt unsere Welt , doch allein die Poesie vermag die Welt auch zu erzählen."
Raoul Schrott arbeitet seit Jahren entlang der Grenzlinien von Wissenschaft und Poesie. Nie zuvor gab es so viel an Wissen über den Menschen und das Universum – doch je mehr Daten und Details angehäuft werden, desto weniger verstehen wir im Grunde. Wir wissen zwar, dass die alten Mythen nicht mehr stimmig sind – eine andere Geschichte, die uns und die Welt erklärt, gibt es jedoch nicht. Diese Geschichte in Form eines Epos zu schreiben, ist das Anliegen eines mehrjährigen Forschungsprojektes, das von der Kulturstiftung des Bundes gefördert und vom Hörspiel auf seinen Etappen wie in seinen Experimentierphasen begleitet wird.
Den ersten Teil des Hörspielprojekts "Die erste Erde" (SWR/BR 2011) sendete der Bayerische Rundfunk im September 2011.
Ein artmix.gespräch Schwerpunkt dokumentiert drei ausgewählte Interviews, die Raoul Schrott im Rahmen seiner Bestandsaufnahme mit Astronomen, Gehirnforschern und Astrophysikern führte.
Raoul Schrott, geb. 1964, Autor und Übersetzer. Werke u.a. Hotels (Gedichte, 1995), Finis Terrae (1995), Tristan da Cunha (2003), Gehirn und Gedicht – Wie wir unsere Wirklichkeiten konstruieren (mit Arthur Jacobs, 2011). Übersetzung u.a. Ilias von Homer (2008). BR-Hörspiele Hotels – Ein akustisches Tryptichon (gemeinsam mit Klaus Buhlert, 1995, Hörspiel des Jahres), Finis Terrae (gemeinsam mit Klaus Buhlert, 1996), Die Erfindung der Poesie. Gedichte aus den ersten 4000 Jahren (1998), Tropen (1998), Zarzura (gemeinsam mit Michael Farin, 1998), Die Wüste Lop Nor (2000), Gilgamesh (2001), Tristan da Cunha (2003).

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