Bayern 2 - Hörspiel und Medienkunst

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hör!spiel!art.mix-Motiv | Bild: BR, Heidi Sorg zum Artikel Morgen | 21:05 Uhr Bayern 2 Feldforschungen zur digitalen Kunst & Gesellschaft SuchmaschineWissenMacht

Die Sendereihe spürte 2007/2008 ein gutes Jahr lang den Chancen und Risiken, Möglichkeiten und Hindernissen der Wissensgesellschaft nach. Denn nichts ist so wichtig für Kunst und Gesellschaft im 21. Jahrhundert wie der ungehinderte Zugang zur Ressource Wissen – und der freie Umgang mit ihr. [mehr]

Dietmar Dath | Bild: Mareike Maage zum Artikel 12.09. | 21:05 Uhr Bayern 2 Dietmar Dath Largoschmerzen. Ein sozialmedizinisches Desaster

Mit Witz und subversiven Attacken auf Gesundheitssystem, Schulmedizin und die Trennung von U- und E-Kultur zeichnet Dath in "Largoschmerzen" ein aus konventioneller Perspektive betrachtet „sozialmedizinisches Desaster“. Vor allem aber ein vom Realistischen ins Phantastische kippendes Szenario über Menschen, die in der Gesellschaft nicht funktionieren und dies als Alternative oder Subversion von bestehenden Verhältnissen befördern. [mehr]

Collage "Small Sun" (1969) von Hannah Höch, Whitechapel Gallery, 2014 | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Hannah Höch Weiter in die Nacht.

In den späten 1930er Jahren ist die Künstlerin Hannah Höch mit ihrem damaligen Ehemann Kurt Heinz Matthies, der als Vertreter vor allem Maschinenbau- und Rüstungsunternehmen aufsucht, oft monatelang im Auto unterwegs. Täglich viele Stunden unterwegs durchkreuzen sie das von den Nationalsozialisten beherrschte Deutschland, übernachten in Privatzimmern, Hotels oder mit dem Wohnwagen auf Rastplätzen. In ihren Terminkalendern hat Hannah Höch, die diese Reisen vor allem für Malereien, Skizzen und Naturbeobachtungen nutzt, die Stationen und Erlebnisse stichpunktartig festgehalten. [mehr]

Felicia Zeller | Bild: Lilienfeld Verlag/Arno Bojak zum Artikel Felicia Zeller Die Welt von hinten wie von vorne

In Felicia Zellers Hörspiel wird kein einziger Satz ausformuliert, die Sätze werden zu Phrasen, die einfach abbrechen, kollabieren zwischen Aufbruch und Zerfall, wie auch die Protagonisten in ihrem Eifer. Es ist das Misslingen von Kommunikation, das Felicia Zeller hier auf die Spitze treibt und ausstellt, der glatte und totalitäre Sound einer Gesellschaft, die sich nur noch in Claims mitteilen kann, einer Gesellschaft, die nur noch so viel wert ist, wie die Kampagnen ihrer Vermarktung erfolgreich sind. [mehr]