Sorglos Zähne zeigen
Ein Implantat ist ein künstliches Material, das permanent oder zumindest für einen längeren Zeitraum im Körper eingepflanzt verbleiben soll. In der Mundchirurgie gibt es dentale Implantate. Wenn eine konventionelle prothetische Versorgung an die Grenzen stößt oder wenn gesunde Nachbarzähne eine Zahnlücke begrenzen, empfehlen die Zahnärzte ein Implantat.
Was sind Zahnimplantate?
In der Praxis versteht man unter einem Zahnimplantat eine künstlich eingesetzte Zahnwurzel und einen darauf befestigten Zahnersatz, wie Kronen, Brücken oder Prothesen. Die Wurzel besteht im Allgemeinen aus Titan oder aus Zirkonoxidkeramik, die Zahnkrone ebenfalls aus Titan, Keramik und Goldlegierung, weil sie biologisch neutral sind und keine Allergie auslösen. Implantate gelten medizinisch als die beste Möglichkeit, verlorengegangene Zähne zu ersetzen. Ihre Einheilungsphase dauert zwischen drei bis sechs Monaten, dann können Implantate mit dem endgültigen festsitzenden oder herausnehmbaren Zahnersatz versehen werden.
Dem Text zugrunde liegt ein Gespräch mit Prof. Herbert Deppe, Leiter des Klinikums rechts der Isar, Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Implantologie.

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