Bayern 2 - Gesundheitsgespräch


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Leben am seidenen Faden

Von: Susanne Pfaller

Stand: 26.10.2016

Ein Schlaganfall lässt sich so nachweisen: An einer Schichtaufnahmen eines Gehirns, die mit einem Magnetresonanztomographen aufgenommen worden ist, zeigt ein Arzt auf einen Bereich, der durch einen Schlaganfall geschädigt ist.  | Bild: picture-alliance/dpa

Jedes Jahr erleiden etwa 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Die Chance, ihn zu überleben, hängt sehr von der Schwere des Schlaganfalls ab und von der raschen und richtigen Behandlung.

Experte:

Prof. Dr. med. Gerhard Hamann, Direktor der Klinik für Neurologie und Neurologische Rehabilitation, Bezirkskrankenhaus Günzburg

Derzeit ist Schlaganfall die dritthäufigste Todesursache nach Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen. Dabei ließe sich die Hälfte aller größeren Schlaganfälle vermeiden. Denn etwa 50 Prozent der Gehirninfarkte kündigen sich an - teilweise bereits Wochen vorher. Wenn die entsprechenden Warnsignale richtig erkannt werden, kann der Arzt frühzeitig mit einer prophylaktischen Therapie gegensteuern.

Dem Text liegt ein Interview mit Prof. Gerhard Hamann, Direktor der Klinik für Neurologie und Neurologische Rehabilitation, Bezirkskrankenhaus Günzburg zugrunde.

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