Therapien und Lebenshilfe
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau. Dabei wandeln sich Brustdrüsenzellen in bösartige Zellen um. Diese Tumorzellen können auch in den Körper streuen, wobei zum Beispiel Knochen- oder Lebermetastasen entstehen: Das sind Krebs-Zellen aus der Brust, die sich bösartig verändert und Absiedlungen gebildet haben.
Expertin der Sendung:
Professor Dr. Nadia Harbeck, Prof. Nadia Harbeck, Leiterin des Brustzentrums der LMU München.
Brustkrebs betrifft etwa jede achte bis zehnte Frau in Europa. In Deutschland gibt es eine Neuerkrankungsrate von mehr als 50.000 Frauen pro Jahr. Jedes Jahr sterben circa 20.000 Frauen an Brustkrebs. Genaue Zahlen liegen nicht vor, denn noch gibt es kein bundesweites Krebsregister. In der Region München und Oberbayern gibt es das Tumorregister des Tumorzentrums München.
Fest steht jedoch, dass meist Frauen ab dem 50. Lebensjahr an Brustkrebs leiden, aber auch junge Frauen können erkranken. Wegen der Häufigkeit und der Gefährlichkeit, aber auch dem Bezug zur weiblichen Brust ist diese Krebsart wie wenige andere mit Ängsten befrachtet. Doch die Heilungschancen steigen.
Dem Dossier liegt ein Interview mit Professor Dr. Nadia Harbeck zugrunde, die heute als Leiterin des Brustzentrums der LMU München beschäftigt ist, zuvor als Leiterin des Brustzentrums an der Universitätsfrauenklinik in Köln tätig war und bis 2009 an der Frauenklinik der Technischen Universität München Patientinnen mit Brustkrebs behandelt.

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