Bayern 2 - Gesundheitsgespräch


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Therapien und Lebenshilfe

Von: Susanne Pfaller

Stand: 02.11.2017

Jede achte bis zehnte Frau in Europa erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs - im Bild: Brustgewebe auf Mammographie-Bild | Bild: picture-alliance/dpa

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau. Dabei wandeln sich Brustdrüsenzellen in bösartige Zellen um. Diese Tumorzellen können auch in den Körper streuen, wobei zum Beispiel Knochen-, Lungen- oder Lebermetastasen entstehen: Das sind Krebs-Zellen aus der Brust, die sich bösartig verändert und Absiedlungen gebildet haben.

Studiogast:

Professor Dr. Nadia Harbeck, Leiterin des Brustzentrums der Universität München (LMU)

Brustkrebs betrifft etwa jede achte bis zehnte Frau in Europa. In Deutschland gibt es nach aktuellen Angaben des Robert-Koch-Institutes eine Neuerkrankungsrate von etwa 75.000 Frauen pro Jahr. Jedes Jahr sterben circa 15.000 bis 17.000 Frauen an Brustkrebs. Genaue Zahlen liegen nicht vor, ein bundesweites Krebsregister wird gerade eingeführt. In der Region München und Oberbayern gibt es das Tumorregister des Tumorzentrums München.

Fest steht jedoch, dass meist Frauen ab dem 50. Lebensjahr an Brustkrebs leiden, aber auch junge Frauen können erkranken. Wegen der Häufigkeit und der Gefährlichkeit, aber auch dem Bezug zur weiblichen Brust ist diese Krebsart wie wenige andere mit Ängsten befrachtet. Doch die Heilungschancen steigen.

Dem Dossier liegt ein Interview mit Professor Dr. Nadia Harbeck zugrunde, der Leiterin des Brustzentrums der Universität München.

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