Pflege - Unentbehrliche Arbeit für Idealisten
Die Pflege ist ein Wachstumsmarkt. Nach Berechungen des Statistischen Bundesamtes tragen pflegerische Leistungen zur deutschen Wirtschaftsleistung ebenso viel bei wie die Energie- und Wasserversorgung. Die Bundesagentur für Arbeit beobachtet seit der Jahrtausendwende einen "konstanten Beschäftigungszuwachs".
Im Jahr 1999 zählte das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung, das an die Bundesagentur für Arbeit angegliedert ist, im Bereich "Krankenschwestern, -pfleger und Hebammen" noch 592.062 Beschäftigte, zehn Jahre später waren es 661.752, also rund zwölf Prozent mehr.
Und Klinik-Pflegekräfte sind auf dem Arbeitsmarkt gesucht. Seit Jahren haben sie einen Platz unter den "Top Ten der meistgefragten Berufe", die die Bundesagentur für Arbeit jeden Monat auflistet. Arbeitslosigkeit ist nur für wenige Krankenschwestern, Pfleger und Hebammen ein Problem. Zuletzt waren lediglich rund 6.000 von ihnen als Stellensuchende gemeldet.
Nikolaus Nützel beleuchtet die Arbeitsbedingungen der in der Pflege Tätigen.

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