Bayern 2 - Gesundheitsgespräch

Knorpelforschung Hintergrund
Autor: Doris Schleich Stand: 13.01.2011

Wenn es in den Gelenken knirscht ...

Laborantin überprüft mit Hilfe eines Lichtmikroskops das Wachstum und die Vitalität von Knorpelzellen | Bild: picture-alliance/dpa

Mit dem Knochen ist es wie mit einem Autoreifen: Ohne schützendes Polster geht es nicht. Niemand würde direkt auf der Felge über die Straße fahren wollen: Wer an fortgeschrittener Arthrose leidet, der bewegt sich im übertragenen Sinne genau so vorwärts: Die beiden Knochenenden, die ein Gelenk bilden, reiben direkt aneinander. Die schützende Knorpelschicht ist abgerieben.

Arthrose - wie sie entsteht

Experte:

Prof. Dr. Andreas Imhoff, Leiter der Abteilung und Poliklinik für Sportorthopädie an der TU München

Den Beginn der Arthrose bemerken die wenigsten Menschen. Denn anfangs machen sich die mikroskopisch kleinen Schäden am Knorpel kaum bemerkbar und verursachen auch noch keine Schmerzen. Wenn der Knorpel jedoch erst einmal geschädigt ist, kann sich der Knorpel von selbst nicht mehr regenerieren. Am Ende drohen schmerzhafte Entzündungen, dicke oder verformte Gelenke und Bewegungsunfähigkeit.

Sportorthopäden stehen inzwischen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um die verletzte Knorpelschicht wieder aufzubauen. Noch haben die Wissenschaftler aber nicht alle Hindernisse auf dem Weg zum maßgeschneiderten Knorpelpräparat beseitigt.

Dem Text liegt ein Interview mit dem Sportorthopäden und Knorpelforscher Prof. Dr. Andreas Imhoff von der TU München über die Möglichkeiten von Knorpeltransplantaten zugrunde.

Eine Arthrose kann schnell zu einer schemrzhaften Arthritis werden - Bild: Grafik einer Arthritis im menschlichen Kniegelenk | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Der Knorpel - Schutz im Gelenk

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Der Leistungssportler Robert Korzeniowski - Wer seine Beine derart falsch belastet, braucht sich nicht wundern, wenn der Knorpel irgendwann Schaden nimmt. | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Gefahren: Was den Knorpel schädigt

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Forscher in einer Laboranlage | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Forschung: Was ist möglich?

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