Bayern 2 - Gesundheitsgespräch

Blutdruck Lebenswichtig - das Blut muss zirkulieren

Das Blut wird auch flüssiges Gewebe genannt, das in den Gefäßen der Menschen und der meisten vielzelligen Tiere fließt. Es transportiert den Sauerstoff zu allen Zellen des Körpers.

Von: Andé Vinczé Stand: 25.10.2012
Graphische Darstellung des Herzzyklus' | Bild: picture-alliance/dpa

Aufbau des Blutes

Unser Blut setzt sich aus flüssigen und festen Bestandteilen zusammen: Blutflüssigkeit oder Blutplasma und verschiedenen Blutzellen. Das Blutplasma besteht zu 90 Prozent aus Wasser und enthält lebenswichtige Eiweiße und Nährstoffe.

Was ist der Blutdruck?

Das Herz pumpt das Blut durch das Blutgefäßsystem und damit durch den Körper. Dazu muss es einen Druck aufbauen, damit das Blut in die Blutbahn kommt, - den Blutdruck.

Aufbau des Herzens

Das menschliche Herz ist ein kegelförmiger Hohlkörper, der von quergestreiften Muskelfasern netzartig umgeben ist. Es ist in vier Kammern unterteilt: die beiden oberen nennt man rechter und linker Herzvorhof, die beiden unteren Herzkammern. Der Herzmuskel arbeitet selbstständig durch eine elektrische Herzhauptkammern. Die so entstehenden Impulse bewirken in der Ruhe etwa 60 bis 80 Herzschläge in der Minute, und dabei wird das Blut in die Gefäße gepumpt.

Das Blutgefäßsystem

Der Mensch - wie auch die höheren Tiere - hat ein geschlossenes Blutgefäßsystem.

Vom Herzen gehen die Schlagadern - auch Arterien genannt - aus. Sie transportieren das sauerstoffreiche Blut zu den Organen und Geweben. Sie spalten sich in Haargefäße, die die Zellen umspinnen. Dann sammeln sie sich zu größeren Gefäßen, - auch Venen genannt - die dann das Blut zum Herzen zurückleiten. Das Gefäßsystem wird in einen kleinen und einen großen Kreislauf unterteilt (siehe auch unter „Blutkreislauf“).

Auch wichtig: Die Rolle der Nebenniere

Der Blutdruck wird über Hormonsysteme - in der Fachsprache u.a. Renin-Angiotensin-Aldosteron-System genannt - reguliert. Die Freisetzung des Hormons Aldosteron aus der Nebenniere führt dazu, dass die Wasser- und Blutmenge im Körper zunimmt. Dies hat zur Folge, dass der Blutdruck ansteigt. Bei ständig erhöhtem Spiegel dieses Hormons kann es zu dauerhaftem Bluthochdruck kommen.


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